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News US-Militärdrohnen werden von Irakern belauscht
- Ersteller Ralph
- Erstellt am
- Zur News: US-Militärdrohnen werden von Irakern belauscht
@commanderduplex: Ließ doch erstmal was andere schreiben, bevor du ausfällig wirst! rObsn hats schon auf den Punkt gebracht, danke. Lustigerweise ist Bumbelbee hier derjenige, der nicht glaubt, dass die Systeme verschlüsseln können.
Zudem ist es einfach ein Irrglaube, dass "das Militär" in Sachen Informationstechnologie immer das neueste hat. Lange Zeit wurden dort stets Eigenentwicklungen gemacht. Dort war es zumindest theoretisch möglich, dass ein Systemausrüster exklusiv für das Militär etwas entwickelt, was dem Markt vorauseilt. Praktisch war dies aber nicht der Fall, denn mit einem Produkt, was Generationen vorauseilt, kann man am freien Markt mehr verdienen und zum anderen wurden die Produktzyklen extrem lang. Dann verzichtete man lieber auf den Vertrag mit dem DoD oder dem Verteidigungsministrium.
Vor allem um Kosten zu sparen ging man nach den Einsparungen nach Ende des Kalten Krieges dazu über, "components-off-the-shelf"-Komponenten (COTS, grob übersetzt: "kommerzielle Komponenten vom Regal") als Grundlage für Kommunikationssysteme zu verwenden. Das hat zur Folge, dass man definitiv bei dem einzelnen Subsystem nicht vorher eilen kann, aber sehr viel Kohle spart und schneller neuere technologien implementieren kann. Kleines aktuelles Beispiel gefällig? http://mae.pennnet.com/display_arti...-Fighter-leverages-COTS-for-avionics-systems/
COTS-Verwendung etwas detaillierter: http://ftp.rta.nato.int/public/PubFullText/RTO/MP/RTO-MP-048/MP-048-05.pdf
Wir waren hier bei Drohnen und damit bei Satellitenkommunikation. Wirf mal einen Blick auf den Zeitplan und die Kapazitätsanforderungen von TSAT. http://www.globalsecurity.org/space/systems/tsat.htm
Wie du siehst, ist da nix, was unüblich besser wäre, als das, was verfügbar ist bzw. zu den bestimmten Zeitpunkten verfügbar war. 50Mbit Nicht-Richtfunk und Gigabitübertragungen per Laser waren zu dem Zeitpunkt auch auf dem freien Markt als Industrielösung erhältlich.
Bei der Netzwerktechnik ist es ähnlich. Die US-Armee fing an WIN-T (Warfighter Information Network terrestrical, kleiner Überblick http://defense-update.com/products/w/win-t.htm) auf ATM-Basis zu spezifizieren. In den paar Jahren ist der Markt schon 10mal weiter und hat munter auf Ethernet-basiernde Übertragung geschwenkt (wesentlcih billiger bei geringen nachteilen). Das WIN-T-Programm lief 1999 an. 2008 war man immer noch bei Feldtests. Cisco (als Contractor im Win-T-Programm) freut sich dann wohl, ging doch der Verkauf von ATM am freien Markt deutlich zurück.
@trycatch: hast du mal ein bisschen im Thread gelesen?
Mit EngineeringSamples kannst du aber nicht "in den Krieg ziehen". Ich bin mir der Entwicklungszyklen durchaus bewusst. Du hast aber geschrieben "das Militär hat 4G schon seit Jahren". Dann musst du damit rechnen, dass andere darunter eben genau das Verstehen was es ist, nämlich nicht generell Funkübertragung mit 4G-gleichen Datenraten sondern das 4G-Projekt an sich.wen du dir ne HD5870 kaufst , heist das nicht das die karte erst seit 2monaten erfunden wurde , diese karte steckt seit jahren in der entwicklung , bis du es erst in der hand hälst haben die grossen firmen bereits exemplare von der nächsten generation im labor , und gar folien der übernächsten ...
Zudem ist es einfach ein Irrglaube, dass "das Militär" in Sachen Informationstechnologie immer das neueste hat. Lange Zeit wurden dort stets Eigenentwicklungen gemacht. Dort war es zumindest theoretisch möglich, dass ein Systemausrüster exklusiv für das Militär etwas entwickelt, was dem Markt vorauseilt. Praktisch war dies aber nicht der Fall, denn mit einem Produkt, was Generationen vorauseilt, kann man am freien Markt mehr verdienen und zum anderen wurden die Produktzyklen extrem lang. Dann verzichtete man lieber auf den Vertrag mit dem DoD oder dem Verteidigungsministrium.
Vor allem um Kosten zu sparen ging man nach den Einsparungen nach Ende des Kalten Krieges dazu über, "components-off-the-shelf"-Komponenten (COTS, grob übersetzt: "kommerzielle Komponenten vom Regal") als Grundlage für Kommunikationssysteme zu verwenden. Das hat zur Folge, dass man definitiv bei dem einzelnen Subsystem nicht vorher eilen kann, aber sehr viel Kohle spart und schneller neuere technologien implementieren kann. Kleines aktuelles Beispiel gefällig? http://mae.pennnet.com/display_arti...-Fighter-leverages-COTS-for-avionics-systems/
COTS-Verwendung etwas detaillierter: http://ftp.rta.nato.int/public/PubFullText/RTO/MP/RTO-MP-048/MP-048-05.pdf
Der erste Teil des Satzes ist daher falsch, der zweite Teil ist richtig. Nimm die PowerPC-CPUs in der F35. Sicher, die werden nicht wie in einem Server raufgepappt und Kühler drauf. Konstruktionstechnisch müssen die mechanischen Belastungen und der Schutz gegen Immisionen (EMP, Störsignale) und eigene Emmissionen sichergestellt werden. Also, wie du sagtest, fester, stabiler usw. Aber dazu muss ich nicht das Rad neu erfinden. Vor allem, wenn der Kongress dazu mir kein Geld gibt. Anpassungen wie z.B. zusätzliche Verschlüsselungen müssen reichen.die militär hat keinen einzigen chip der gleich ist wie der vom "normalen markt" , alles ist fester , stabiler , und resistenter gegen erschütterungen ect..
Ich würde eher sagen, du überschätz es, weil deine Vorstellung auf Eindrücken aus dem hören/sagen entstanden ist. In der Realität(tm) und auf Kommunikationstechnik bezogen kommt die Technik beim Militär von Zulieferern. Und in den meisten Fällen sind die groben Parameter zur Ausschreibung bekannt. Geheim bleiben die genauen Verfahren, z.B. Modulationsformen (weil man daraus Rückschlüsse ziehen könnte, wie man das Signal am besten stört) und auf welche Art und Weise bzw. wie schnell zwischen Frequenzen gehoppt wird, wie groß die exakte Reichweite ist usw.da unterschätzt jemand ehr das Militär ...
Wir waren hier bei Drohnen und damit bei Satellitenkommunikation. Wirf mal einen Blick auf den Zeitplan und die Kapazitätsanforderungen von TSAT. http://www.globalsecurity.org/space/systems/tsat.htm
Wie du siehst, ist da nix, was unüblich besser wäre, als das, was verfügbar ist bzw. zu den bestimmten Zeitpunkten verfügbar war. 50Mbit Nicht-Richtfunk und Gigabitübertragungen per Laser waren zu dem Zeitpunkt auch auf dem freien Markt als Industrielösung erhältlich.
Bei der Netzwerktechnik ist es ähnlich. Die US-Armee fing an WIN-T (Warfighter Information Network terrestrical, kleiner Überblick http://defense-update.com/products/w/win-t.htm) auf ATM-Basis zu spezifizieren. In den paar Jahren ist der Markt schon 10mal weiter und hat munter auf Ethernet-basiernde Übertragung geschwenkt (wesentlcih billiger bei geringen nachteilen). Das WIN-T-Programm lief 1999 an. 2008 war man immer noch bei Feldtests. Cisco (als Contractor im Win-T-Programm) freut sich dann wohl, ging doch der Verkauf von ATM am freien Markt deutlich zurück.
@trycatch: hast du mal ein bisschen im Thread gelesen?
Zuletzt bearbeitet:
Ex0r
Commander
- Registriert
- Feb. 2006
- Beiträge
- 2.540
Auch die neueren Drohnen vom Typ Reaper arbeiten mit prinzipiell der gleichen Datenübertragung des Videomaterials. Dieses wird quasi unverschlüsselt an die Bodenstation gesandt.
!
Ich denke auch eher das ist gewollt. Vll soll das den Gegner ja einschüchtern und man lässt Ihnen absichtlich falsche Videos zukommen. Wäre gar nicht mal so Unklug.
Dario
Captain
- Registriert
- Mai 2008
- Beiträge
- 3.290
Möchte mal behaupten, jeder Krieg geht auch mit einem Test der Waffen einher. Kann mich eigentlich auch nicht erinnern,
daß Drohnen schon vorher über so einen langen Zeitraum, wie der Krieg im Irak nun schon auch läuft, eingesetzt oder gar ausspioniert wurden.
Außerdem steht in dem Artikel, daß sehr worden verschlüsselt worden ist, aber halt sehr Laienhaft. Das Wort "quasi" wird benutzt.
Wenn nun auch noch gesagt wird, die Technik aus sei aus den 90'ern ist das ganze dann auch logisch. Von wann ist WEP ?
Das knackt doch inzwischen auch jeder Vollpfosten. Man sah bisher einfach keine Veranlassung da Geld rein zu stecken.
Das wird sich demnächst bestimmt ändern, so doof wie ihr hier die Amerikaner hinstellt sind sie nicht, wenn auch nicht ungefährlich.
Wenn wir uns darüber unterhalten wollen, können wir in diesem Zug ja auch gleich mal unsere eigene Bundeskanzlerin erwähnen,
welche da ohne Bedenken und Zweifel sehr gerne Aktiv mitgemacht hätte.
daß Drohnen schon vorher über so einen langen Zeitraum, wie der Krieg im Irak nun schon auch läuft, eingesetzt oder gar ausspioniert wurden.
Außerdem steht in dem Artikel, daß sehr worden verschlüsselt worden ist, aber halt sehr Laienhaft. Das Wort "quasi" wird benutzt.
Wenn nun auch noch gesagt wird, die Technik aus sei aus den 90'ern ist das ganze dann auch logisch. Von wann ist WEP ?
Das knackt doch inzwischen auch jeder Vollpfosten. Man sah bisher einfach keine Veranlassung da Geld rein zu stecken.
Das wird sich demnächst bestimmt ändern, so doof wie ihr hier die Amerikaner hinstellt sind sie nicht, wenn auch nicht ungefährlich.
Wenn wir uns darüber unterhalten wollen, können wir in diesem Zug ja auch gleich mal unsere eigene Bundeskanzlerin erwähnen,
welche da ohne Bedenken und Zweifel sehr gerne Aktiv mitgemacht hätte.
MadeyeFrank
Lieutenant
- Registriert
- Jan. 2008
- Beiträge
- 644
Höh, Höh, die dusseligen Amis mal wieder. Was soll man dazu noch sagen?
Pr0krastinat0r
Commander
- Registriert
- Feb. 2007
- Beiträge
- 2.068
Und ich dachte das Leute die ihr W-LAN nicht verschlüsseln blöd wären XD
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