News US-Militärdrohnen werden von Irakern belauscht

Ralph

Opara
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#1
Im Irak ist es den Aufständischen offenbar gelungen, den Datenstrom der US-Amerikanischen unbemannten Aufklärungsdrohnen abzufangen. Das wurde jetzt von hochrangigen Mitarbeitern aus dem Verteidigungsministerium gegenüber dem Wall Street Journal (WSJ) bestätigt.

Zur News: US-Militärdrohnen werden von Irakern belauscht
 

radecke

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#2
also die sind doch echt selbst schuld, wenn der datenstrom unverschlüsselt gesendet wird... vor allem wenn das problem schon so lange bekannt ist.
 

XimeX

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#3
Das so etwas gerade im militär gibt wundert mich. Gerade die legen doch so hohe werte auf sicherheit... Und die übertragen etwas unverschlüsselt?
 

Fimo

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#4
Ich schreibt nicht wirklich oft irgendwelche Kommentare, aber bei einem Budget von 419,3 Mrd. (2006) US-Dollar sollten sie die ein paar Millionen in eine Verschlüsselung der Datenströme investieren...
Einfach peinlich!
 
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#5
Das nenne ich einfach ironie des Schicksals! :)

Schon etwas peinlich für die Supermacht, die eigene Technik nicht gut genug gesichert zu haben...
Wie kann man nur so sensible Daten unverschlüsselt senden? Haben die wirklich geglaubt der Feinmd (ob Russe oder Taliban) kommt nicht auf die Idee sich da mal einzuklinken? Wenn sie die Dinger jetzt noch steuern und damit zum Absturz bringen könnten, wäre das Chaos perfekt.
Da scheint wohl jeder Heim-PC besser gesichert zu sein.

Geld regiert die Welt und ein Russe hat die Software sicher gut verkauft und liegt jetzt in der Sonne. ;)

Aber nicht, dass hier noch Theorien aufkommen, der Russe unterstützt die Taliban inoffiziell!
 
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#6
Das muss ja nicht unbedingt ein Problem der Finanzierung sein, evtl. scheitert es da einfach an der Kompatibilität zu anderen Geräten, dass man da nicht mal eben die Software ändern kann.
Andererseits natürlich trotzdem peinlich, eigentlich müsste die Kommunikation ja so ausgelegt sein, dass man die Software innerhalb von Stunden ändern kann falls der Gegner mal rausbekommt wie man die steuert.
 
L

Lighti

Gast
#7
Oder man könnte mit 420.000.000.000 $ einfach 420.000 Schulen bauen. Is aber n anderes Thema und nur meine Meinung ;)

Zum Topic: Einfach nur peinlich und amateurhaft, is bestimmt nur ne Frage der Zeit bis wir lesen. "Mehere Militärdrohnen in einen US Stützpunkt abgestürzt" ^^
 
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#8
Finde die News eigentlich überflüssig. Da es schon vor einigen Tagen bekannt gegeben wurde.
 

Furble

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#9
Da reicht doch sogar TrueCrypt!:evillol:
Echt peinlich, und das bei solch immensen Summen, die die USA in Sachen Militär ausgibt...
 
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#10
nun gut.. ich finde soo sensibel sind die daten ja nun auch wieder nicht. Man sieht das da ne drohne fliegt und kann sehen was sie filmt... uhh
 
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#11
Könnte da auch ein bißchen Arroganz seitens der Amerikaner im Spiel sein? Ach, die da im Irak sind quasi noch Höhlenmenschen... hier können wir ruhig unverschlüsselt Videosignale senden :rolleyes:

/ironie off/
 
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#14
Andererseits natürlich trotzdem peinlich, eigentlich müsste die Kommunikation ja so ausgelegt sein, dass man die Software innerhalb von Stunden ändern kann falls der Gegner mal rausbekommt wie man die steuert.
Gegen einen Gegner mit einer modernen Luftwaffe / Flugabwehr sind große, mit Luft-Boden Raketen bestückte, Drohnen nicht sehr effektiv.
 
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#17
Naja, eigentlich spricht der ganze War On Terror, insbesondere der völlig unberechtigte Angriff auf den Irak, Bände über die faschistoide Weltanschauung der Amerikaner und die unglaubliche Arroganz und Ignoranz, mit der sie dabei vorgehen. Dieses Beispiel mit den Drohnen sticht aber besonders hervor. Zuhause die komplette Bevölkerung abhören und überwachen, jeden als potentiellen Terroristen betrachten und dann wichtige Instrumente der Aufklärung unverschlüsselt Daten durch den Nahen Osten senden lassen... :lol: Unglaublich.

Wobei ich den Einsatz der Drohnen sowieso missbillige und ihn auf Dauer für unglaublich gefährlich halte. Denn was soll eine Nation noch von unnötigen Kriegen abhalten, die den Weltfrieden nur gefährden anstatt ihn zu begünstigen, wenn man nicht mal mehr eigene Verluste zu befürchten hat? Man hat ja nichts zu befürchten, irgendwer sitzt auf der anderen Seite der Welt an einem Joystick und spielt Krieg wie in einem Videospiel. Nur dass eben echte Menschen sterben, bisher zum größten Teil unschuldige Zivilisten (es wurden schon mehrere Hundert im Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan durch Drohnenangriffe getötet, aber weniger als 50 Aufständische).
 
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#19
Ist natuerlich einfach, jetzt das US-Militaer als unfaehig und leichtsinnig darzustellen, so wie es hier viele tun.
Allerdings sollte allein die Information, dass der Fehler angeblich schon seit den 90ern bekannt war, hellhoerig machen, sollte sie denn stimmen. Die lassen ihre Datenstroeme seit Jahren wissentlich abfangen? Da stimmt doch irgend etwas nicht!
Entweder wissen sie es doch noch nicht so lange, oder die abgefangenen Daten sind nicht gar nicht so sensibel.

Schlampigkeiten gibts auch beim US-Militaer, sicher, aber die Drohnen gehoeren zum Hightech-Arsenal. Ohne genauere Informationen gleich Inkompetenz zu unterstellen, finde etwas voreilig.
 
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