News Vectoring-Streit: Telekom-Konkurrenten planen juristische Schritte

Dann aber auch bitte gerichtliche Schritte gegen die Kabelanbieter einleiten. Die bieten nichtmal ein VULA Vorleistungsprodukt an und haben das ganze Netz für sich. Danke.
 
Ich bin zwar auch Kunde von 1&1 weil mir Telekom einfach zu teuer ist, aber ich höre/lesen von ausnahmslos allen Mitbewerbern immer nur "mimimi die pöse Telekom"! In der Werbung behaupten man hätte das beste Netz, aber nix selber machen und dann rumnölen wenn andere das machen was sie wollen. Ich kann es nicht mehr hören/lesen. Einfach nur peinlich. Ja die Telekom hat das Postnetz quasi Geschenkt bekommen, aber die Investieren wenigstens in irgendwas, während alle anderen nur schnorren und heulen.
 
Ich bin zwar kein großer Fan der Telekom, aber diese baut wenigstens das Netz aus. Die anderen ach so tollen Anbieter sollen sich auch einfach mal am Netzausbau beteiligen und nicht immer nur mimimimi jammern. Wenn diese nicht ständig Geld für Klagen ausgeben müssen, sollte ja sogar was für den Netzausbau übrig sein. :D In unserem Fall baut die Telekom mittlerweile sogar in einer völlig unrentablen Gegend aus, und soll dies laut der "Mitbewerber" dann auch noch für eben jene öffnen? Würde von den "Mitbewerbern" doch auch keiner tun...
 
Bisumaruku schrieb:
Ich bin zwar auch Kunde von 1&1

1und1 war bis vor dem Zukauf von Versatel ein reiner Reseller ohne eigene Leitungen.

Bisumaruku schrieb:
aber ich höre/lesen von ausnahmslos allen Mitbewerbern immer nur "mimimi die pöse Telekom"! In der Werbung behaupten man hätte das beste Netz, aber nix selber machen und dann rumnölen wenn andere das machen was sie wollen. Ich kann es nicht mehr hören/lesen. Einfach nur peinlich. Ja die Telekom hat das Postnetz quasi Geschenkt bekommen, aber die Investieren wenigstens in irgendwas, während alle anderen nur schnorren und heulen.

Und ich kann langsam die Kommentatoren unter jeder verdammten Vectoringstreitmeldung nicht mehr ertragen, die Reseller nicht von Grabenbuddlern unterscheiden können. Für die Meckerer, die meinen, die Wettbewerber würden nicht ausbauen:

http://www.kommune21.de/meldung_1854...utschland.html
https://kabel-internet-telefon.de/ne...ichen-gebieten
http://www.mddsl.eu/index.php?option...lash&Itemid=18
http://www.thueringer-allgemeine.de/...aus-1677068406
http://www.eifel-net.net/kommunen_dsl-netze.htm
https://www.netcologne.de/ueber-uns/...tteilung/9792/
http://www.amplus.ag/amplus-ag-und-n...ellen-internet
http://www.dsl-fuer-brandenburg.de/News.htmlAnbieter
http://www.teltarif.de/mnet-glasfase...ews/59740.html
https://www.deutsche-glasfaser.de/netzausbau/

XMenMatrix schrieb:
Ewe Tel ist der lächerlichste Anbieter überhaupt und soll mal bloß still sein.

Hm, ja, konstruktiver und gehaltvoller Einwand. Ist da auch irgendwas mit Substanz vorhanden?
 
Zuletzt bearbeitet:
Also in meinen Augen hilft da kein Verfahren. Wenn ich Provider wäre, würde ich Geld investieren und die Zahlungen an die Shareholder kürzen!
 
ISPs wie 1&1 haben nicht einen Meter Kabel gelegt und maulen nun laut rum, dass die Telekom sie nicht an ihr Netz lässt bzw. vom Vectoring ausschließt. Und Konzerne wie Vodafone haben sich nur in den Markt eingekauft (Übernahme von Arcor und später Kabel Deutschland).

Jedem steht das Recht zu, sein eigenes Netz aufzubauen. Deutsche-Glasfaser sammelt aktuell in einigen Bundesländern Interessenten undk ommen genügend zusammen, so wird das Netz auch dorthin gelegt.
1&1, Vodafone und Co. können selbstverständlich ähnliche Schritte unternehmen, um der Telekom das Monopol zu entreißen. Tun sie aber nicht, denn der Ausbau bzw. Aufbau eines Netzes ist teuer (irgendwo in der Walachei einen Funkmast aufstellen, schnell anbinden und anschliend 50 Euro im Monat + Gebühren für den LTE Router zu nehmen ist eben wesentlich billiger und einfacher) und aufwändig. Praktischerweise verfügt die Telekom bereits über ein deutschlandweites Netz, auf welches sie zugreifen können. Natürlich gehört das Netz weiterhin der Telekom, welche für die Instandhaltung und den Ausbau verantwortlich ist.

Entweder die Anbieter teilen sich zukünftig die Kosten, überlassen sie nicht mehr exklusiv der Telekom und bekommen so erweiterten Zugriff, oder sie bauen ihr eigenes Netz auf und können dann damit machen was sie wollen. Im Dorf meiner Eltern waren 6 Mbit/s jahrelang das höchste der Gefühle. Anfragen bei Vodafone wurden immer lapidar mit "Dafür ist die Telekom verantwortlich" abgetan. Als die Telekom dann Ende 2015 ausbaute und bis zu 100 Mbit/s zur Verfügung stellte (überall neue Kästen aufgestellt, ganze Straßen aufgerissen, neue Kabel gelegt, etc.), waren Vodafone und andere Reseller mit ihren eigenen Produkten bereits darauf eingerichtet, der Telekom die Kunden mit günstigeren Angeboten wegzuschnappen. Spontan würde ich das als extrem unfair und opportunistisch bezeichnen.
 
die sollen endlich mit dem Verhindern aufhören, das sind ja schon Dinger auf Nachbarschaftsklagenniveau und DE bleibt in der
Internet Evolution stecken.
Dafür soll die Telekom dann aber gerne LTE via Festnetzersatz zumüllen, nur weil sie kein konkurrenzfähiges Kabelprodukt dank den Verhinderern anbieten kann.

Das was die mit der Klage treiben ist ja schon geschäftsschädigend
 
DeusoftheWired schrieb:

Und wieviel Prozent der Anschlüsse in D schaffen die?
 
Und wie viele Anschlußleitungen hat die Telekom bekommen ohne einen Finger krumm machen zu müssen?

Immer das gleiche, gebetsmühlenartige Gejammer. Und die ach so tolle Telekom baut nur dort aus, wo auch die Leute bei der Telekom als Diensteanbieter unterschreiben, sonst ists ja "unrentabel".

@Pitt_G: Schade, dass du so gar nichts raffst. Lies doch den Artikel mal aufmerksam durch
 
Dann soll die Breko sich endlich mal zusammen raufen und selbst konstruktive Vorschläge bringen und nicht zumindest eine technische Möglichkeit komplett fallen lassen.

Ja Glasfaser ist die Zukunft aber auch gerade der Nahbereich kann sehr teuer werden, wenn es z.b. die Leitung nicht durch unteriridsche Kabelkanäle direkt zu den Kunden geht, sondern durch zig Privatgrundstücke.
Und wer würde das wieder ausbauen?
Vermutlich nur die Telekom und alle setzen sich wieder ins gemachte Netz und zahlen viel zu niedrige TAL Gebühren, welche die Regierung auferlegt und sich letzten Endes wundert, warum niemand schnell auf Glasfaser ausbaut.

Dann soll die Breko doch selbst alle Nahbereiche sofort mit Glasfaser versorgen...

Und die Kabelbetreiber sind sowieso außen vor, da gibt es ganz wenige Reseller.
Aber auch die Telekom bietet selbst Kabel Resale Verträge an, sucht einfach mal "Magenta Zuhause Kabel".

So wird der Frust wieder auf zahllose Kunden abgewälzt die zumindest nun von 50 bzw 25 VDSL den Sprung auf die 100VDSL hätten, aber durch eine Lobby, wie ich die Breko sehe, gerät das wieder ins stocken...
 
Das die Telekom 20 millionen kunden hat heißt nicht das die auch nur 20 millionen erreichen. Das Telekom Mobilfunknetz erreicht auch mehr Mensch als die Telekom Kunden dort hat.

Ich denke die Telekom erreicht mehr Menschen als das Netz der Mitbewerber.


Mobil gesendet
 
Ewe Tel ist der lächerlichste Anbieter überhaupt und soll mal bloß still sein.

Und warum sind sie so lächerlich, wenn ich fragen darf? Hier im nördlichen Niedersachsen ist EWE mitunter einer der wenigen Anbieter, der auch abgelegene und kleinere Orte ans Netz bringt, und das oftmals ohne Zuschüsse. Die Telekom hat bei uns im Ort nur die Hauptstraße angeschlossen, und das auch nur, weil die Gemeinde gehörig dazugebuttert hat. Die verzweigten Straßen hat man einfach außen vor gelassen. Die kleinen Anbieter waren es, die diese angeschlossen haben. Und das war nicht nur in der Gemeinde, in der ich wohne. Deshalb bin ich sehr dankbar dafür, dass es gerade diese Anbieter gibt, die auch nicht rentable Ortsteile ans Netz bringen. Daher finde ich EWE und die ganzen anderen Anbieter gar nicht so lächerlich ...

Und das führt nur dazu dass immer mehr Monate vergehn ohne dass was in Sache Breitband passiert.

Das kommt, wenn alle was vom Kuchen abhaben wollen und einer der Mitbewerber "offensichtlich" bevorzugt wird. Ist die logische Konsequenz darauf, dass jetzt alles wieder verzögert wird. Aber so ist das ja in Deutschland :D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und das führt nur dazu dass immer mehr Monate vergehn ohne dass was in Sache Breitband passiert.

Jede Entwicklung ist gut...auch wenn Vectoring nur eine Zwischenlösung ist. Ist es besser als gar keine schnelle Anbindung.
 
Der Artikel bedarf im zweiten Absatz insoweit einer kleinen Korrektur, als für Klagen gegen den Vectoring-II-Beschluss der BNetzA nicht das Landgericht Köln, sondern das Verwaltungsgericht Köln zuständig ist, da es sich bei derartigen Rechtsbehelfen um Verwaltungsprozesse handelt, und nicht um Zivilprozesse (so zutreffend auch die zitierte Quelle, NWZ).
 
marcelino1703 schrieb:
Und warum sind sie so lächerlich, wenn ich fragen darf? Hier im nördlichen Niedersachsen ist EWE mitunter einer der wenigen Anbieter, der auch abgelegene und kleinere Orte ans Netz bringt, und das oftmals ohne Zuschüsse. Die Telekom hat bei uns im Ort nur die Hauptstraße angeschlossen, und das auch nur, weil die Gemeinde gehörig dazugebuttert hat. Die verzweigten Straßen hat man einfach außen vor gelassen. Die kleinen Anbieter waren es, die diese angeschlossen haben. Und das war nicht nur in der Gemeinde, in der ich wohne. Deshalb bin ich sehr dankbar dafür, dass es gerade diese Anbieter gibt, die auch nicht rentable Ortsteile ans Netz bringen. Daher finde ich EWE und die ganzen anderen Anbieter gar nicht so lächerlich

Welchen Anbieter außer ewe kannst du denn noch buchen? So wie ich das verstehe bist du auf EWE und deren Preise angewiesen und das aus Dankbarkeit für den Ausbau? Du zahlst also weiter in meinen Augen teure Preise, während wir anderen über BSA freie Wahl haben. In meinen Augen ist das der Nachteil von RWE, EWE und Co. Praktisch ein Monopol an dem Ort und das zu deinem Nachteil.

BSA von denen scheint ja keiner zu wollen, voda nicht, Telefonica nicht, selbst der Schmarotzer mit dem besten Festnetz nicht, also 1und1...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde die Klagen gut.

Verbessert werden müssen folgende Punkte:
a) In bereits mit Glasfaser ausgebauten Gebiet darf keine Überbauung mit VDSL erfolgen.
b) "VDSL verfügbar" darf nicht heißen, dass die Telekom gefühlte 10 VDSL Ports im Ort freischaltetet und die anderen 5000 Bewohner in die Röhre gucken. Aber "VDSL ist ja verfügbar"....(sobald ein Port frei ist). Davon hört man in letzter Zeit immer wieder.
 
Mister79 schrieb:
Das die Telekom 20 millionen kunden hat heißt nicht das die auch nur 20 millionen erreichen.

In der PDF steht zwar Mobilfunkkunden, aber Festnetzanschlüsse – nicht Festnetzkunden. Daß hinter einem Anschluß typischerweise 1,x oder 2,x Personen stehen, ist zwar richtig, für die Anzahl der Anschlüsse aber nicht von Belang, denn es werden Anschlüsse abgerechnet und nicht die Anzahl der sie benutzenden Personen.

Daß die Telekom mehr Menschen als die Mitbewerber erreicht, stand nie in Frage. Wäre auch etwas seltsam beim Besitz des Telephonnetzes eines ganzen Staates, oder?
 
@marcelino1703

Schön wenn es bei Euch in Norden so toll ist.

Hier in einem Städtchen im Saarland gibt es im Ortskern VDSL50 von Telekom, 1&1, Vodafone und anderen Resellern. In einem Stadteil hat der regionale Energieversorger ausgebaut..... 6 € Aufpreis wenn man nicht auch noch Strom- oder Gaskunde des Laden ist, 6 € Aufpreis für 10 Rufnummern, 3 € Aufpreis für öffentliche IP.... am Ende also 20 € teurer (bei VDSL 100) als die ohnehin teure Telekom und so Sachen wie IPv6 gibt's auch nicht.

Und nun?

In der Ortsgruppe bei Facebook gab es schon oft Beschwerden über diese Preise und auch Erklärungen von genügend Personen die lieber bei 2 Mbit/s bleiben statt 20 € mehr zu bezahlen als bei der Telekom!! Die wären alle froh statt diesem Halsabschneider hätte die Telekom ausgebaut. Dank Vectoring geht das aber nicht mehr. Und Reseller gibt es auch nicht!!

Und so wie bei uns im Ort dürfte es ausserhalb der Regionen von EWE, NetCologne, M-Net wohl die meiste Zeit aussehen - Halsabschneiderpreise weil es keine Konkurrenz gibt und ausser der Telekom kein anderer Anbieter seine Infrastruktur zu regulierten/festgeschriebenen Preisen für andere weiterverkaufen muss!
 
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