Verblödet die Menschheit?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
@ BessenOlli

Also wenn man sich die armen Länder und sich die Familien dort anschaut is es doch eher so das gerade die "Armen" die meisten Kinder haben, und in den Reichen Ländern haben gerade die Reichen weniger Kinder...so schauts in der Realität aus und von daher is deine Argumentation von der Realität widerlegt.
Die Gründe warum das so ist, kann man sich ruhig mal in der Schule, im Internet & diversen Homepages recherchieren.

P.S. und ich meine wirklich recherchieren denn ich will es dir nicht hinterher tragen!
 
nur ist die frage, ob arm auch gleich dumm ist. es ist weniger das problem, dass die gesellschaftlich erfolglosen sich scheinbar in größerer zahl vermehren, als die erfolgreichen - das wahre problem ist, dass auch heutzutage jemand mit schlechtem background kaum eine chance hat erfolgreich zu werden. wer sagt denn, dass die vielzitierte hungernde afrikanische familie aus irgendeiner savanne nicht 8 genies zur welt gebracht hat? der punkt ist: die kinder werden mehrheitlich vor ihrer volljährigkeit sterben. die restlichen mangels bildung trotzdem nichts aus ihren biologischen resourcen machen können. und selbst hier im ach so aufgeklärten europa: ein kind aus einer mittellosen immigrantenfamilie in neukölln hat - selbst wenn es megaintelligent wäre - bestenfalls eine 1:20000 chance aus dem sumpf dort herauszukommen. anderseits können die blagen aus alteingesessenen geldadelfamilien aufgrund generationenlnager standes"inzest*" (meint hier natürlich nicht strafrechtliche inzest sondern fortpflanzung innerhalb eng umrissener gesellschaftlicher grenzen) noch so strunzblöd sein - geld und beziehungen werden den lebensweg ebnen. die ganze theorie ist also fürn mors.

grundsätzlich ist es natürlich richtig, dass die auswüchse unseres sozialstaats dazu führen, dass die erfolglosen sich wie die fliegen vermehren können (die beihilfen werdens richten) und die typischen karrierepäarchen - wenn überhaupt - dann irgendwann mit 40 mal EIN kind bekommen (mal stumpf ein statistisches mittel annehmend), einfach weil sie andere ziele im leben haben und viele kinder ihren status verschlechtern und nicht verbessern würden. insofern kann man schon sagen, dass bei uns das heer derjenigen, die äussert miese vorraussetzungen für den lebensweg haben, immer größer wird. das ist aber ein gesellschaftliches problem und weniger ein biologisches.


das wir als volk verblöden liegt weniger an den legionen der sozial gescheiterten, sondern eher an der gleichgültigkeit und faulheit derer, die es eigentlich besser wissen sollten und trotzdem zu allem die klappe halten. für das überleben und die fortentwicklung der menscheit als solche spielen die deutschen aber eh keine rolle.
 
Zuletzt bearbeitet:
die tendenz scheint darauf hinaus zu laufen und mag teilweise auch so gewollt sein
denn "verblödete" lassen sich einfacher manipulieren und regieren - wobei "verblödet" an sich
schon ein sehr schwammiger begriff ist - aber dass im zusammenhang mit geburtenkontrolle
zu bringen ist schon sehr gewagt und zeigt auch gewisse narzistische wesenszüge auf
aber das wär schon wieder ein thema für sich...

solange die allgemeine "verblödung" zB in form von medien & konsum voranschreitet mag die zukunft
relativ düster aussehen solange sich die menschen nicht erstrebenswerte ziele vor augen haben
zB: intakte familienverhältnisse - abgesicherte zukunft - das gefühl im lebensweg was zu erreichen...
oder auch mal global gesehen: den planeten erde vor einem vorzeitigen untergang zu bewahren

als erstes sollten grenzübergreifende bildungsreformen durchgeführt werden um den menschen
verschiedener schichten & herkunft überhaupt gleichwertiges bildungspotential zu ermöglichen
und in schulen und universitäten mehr spezielle bildungswege gefördert werden um auch mal die
lücken an qualifizierten fachkräften gezielt zu füllen..usw usf...
estmal genug für heute...
 
wenn ich mir deine wortwahl zu gemüte führe dann gibt es hier nur einen dummen menschen der hoffentlich nie kinder in die welt setzt.
 
BessenOlli schrieb:
Provokante Frage: Wäre es nicht langfristig besser, wenn arme Menschen sich wesentlich weniger Kinder leisten könnten, als es derzeit z.B. hier in D. der Fall ist?

Können sich denn arme Menschen Kinder wirklich LEISTEN? Hast Du schon mal versucht, von dem Geld zu leben? Wenn sie sich Kinder LEISTEN könnten: Warum leben dann in Deutschland so viele Kinder unter der Armutsgrenze?

Wäre es nicht langfristig wirklich besser, dafür zu sorgen, daß es weniger Arme gibt, als nur die Schild für alles bei ihnen zu suchen?

Was hat die Diskussion über Arme überhaupt mit dem Titel zu tun? Sind Ehepaare, die zu zweit arbeiten müssen, um sich heutzutage überthaupt noch ein vernünftiges Leben leisten zu können und deswegen keine Zeit für Kinder haben, intelligenter? Werden sie plötzlich "dumm", wenn sie arbeitslos werden?

Weiter äußere ich mich zu diesem Blödsinn nicht: Don´t feed the trolls ......
 
dem habe ich nichts weiter hinzuzufügen, sage somit daumen hoch und danke plyfix.
 
Die Diskussion ist hinfällig. In 100 Jahren werden Kinder durch Genmanipulation deutlich intelligenter sein als heute. :evillol:
 
Die Diskussion ist hinfällig. In 100 Jahren werden Kinder durch Genmanipulation deutlich intelligenter sein als heute.

Die Dienstleistung wird dann bestimmt unmengen an Geld kosten und wird nur den Reichen vorbehalten bleiben.

Deutlich intelligentere Kinder müssen aber auch deutlich besser gefördert werden, das kostet wiederum viel Geld, damit dann einen Mehrwert durch die höhere Intelligenz entsteht und von der Gesellschaft genutzt werden kann.


und nochwas:

Der Reichtum weniger muss durch die Armut vieler bezahlt werden!

MFG
EX-OO
 
Ich hab jetzt nicht alles gelesen aber zu argumentieren die Menschheit würde verblöden ist totaler Quatsch. Nur weil man nicht gebildeter wird, wird man noch lange nicht dümmer.

Glaubt ihr die Menschen vor 50, vor 100, vor 300, vor 500, vor 1000, vor 2000 Jahren waren etwa alle klüger als die Durchschnittsmenschen heute? Mit Sicherheit nicht.
 
Früher hatte Bildung allerdings vielleicht nicht eine so große Bedeutung wie heute...
Bildung wird oft als Deutschlands und auch Europas einzige natürliche Ressource genannt, um im globalen Wettbewerb mithalten zu können.
Ich habe vor kurzem eine Reportage auf Phönix mit dem Titel "Die Harz 4 Schule" gesehen. Den Bericht fand ich sehr besorgniserregend, weil die Schüler dort an einer "Sonderschule" tatsächlich auf ihr bevorstehendes Leben mit Harz 4 vorbereitet werden.
Im Unterricht lernen die Schüler z. B. wie sie später ihre Freizeit mit dem Harz 4 Regelsatz am besten bestreiten können und im Unterricht wurden als Lernmaterialien Prospekte von diversen Supermärkten verteilt und die Schüler mussten errechnen, wie sie möglichst günstig einkaufen können.
Dieses Beispiel verdeutlicht wie ich finde ein generelles Problem in ganz Deutschland. Viele finden sich einfach mit einer schlechten Zukunft ab und es fehlen Anreize und Perspektiven für die Jugendlichen.
 
oh man was für ein thema, die evolution läßt sich nicht aufhalten .
der homo sapiens wird irgend wann mal abgelöst, dauert nur noch
so 100000 j oder so , ausser er bekommt es hin und zerstört diesen
schönen planeten bis dahin *lol
 
Ich denke grundsätzlich ist die These, dass die bildungsfernen Schicht immer größwer werden wird, durchaus richtig.
Ich würde aber nicht pauschal sagen, dass die "Dummen" sich vermehren.
Das was hier als "dumm" bezeichnet wird, würde ich erstmal präziser definieren.
Wie ich bereits geschrieben habe, würde ich solche Leute eher als bildungsfern bezeichnen.
Das hervorragende Merkmal ist sicher nicht der fehlende Intellekt, sondern eher ein bestimmtes Welt- und Wertebild, dass durch Gleichgültigkeit und teilweise mangelnde Grundwerte geprägt ist.
Diese Leute, die kein Interesse haben, mehr aus sich zu machen, sollten dann eben auch keine Kinder bekommen. Denn ich bezweifle, dass sie den Kindern ein Wertemuster beibringen können, dass die Kinder zu produktiven Mitglider einer Gesellschaft macht und in dem sie zu wissbegierigen, wachen Individuen heranwachsen.

Ich sehe hier als eher eine bestimmte Geisteshaltung veranwtworlich, nicht mangelnden Intellekt oder materieller Besitzstand.
Es wäre also demnach durchaus möglich, dass auch einfache Leute ihren Kindern den richtigen Weg ins Leben zeigen, indem sie trotz ihrer schlechten Situation weiterhin versuchen ihre Lage zu verbessern. Aber wer den Kindern eine scheißegal-Mentalität vorlebt, der gibt ihnen damit schon eine schwere Hypothek mit ins Leben.
Und so eine Mentalität findet man wohl am ehesten in der sg. Unterschicht.

Man muss den leuten, die dort verharren, also entweder helfen, ihre Kinder vernünftig zu erziehen, so dass sie auch auf dem Bildungsweg weit nach oben kommen, oder sie davon abhalten Kinder zu bekommen.
Denn andererseits kann es auch nicht sein, dass es immer mehr "Dumme" gibt, die dann von immer weniger "Klugen" mitdurchgeschleift werden müssen.

Ein Weg wäre sicher, mehr Anreize für die Berufstätigen zu schaffen, Kinder zu bekommen.
Man müsste ebne ein System schaffen, indem eine Frau, auch wenn sie einen hohen Posten innehat, ohne Probleme mal 1-2 Jahre aussetzen kann und dann wieder zurückkommen kann.
 
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts sank die Kinderzahl pro Frau in relativ kurzer Zeit von fünf auf unter zwei. Und vor 30 Jahren senkte der Pillenknick die Rate in etwa auf das heutige Niveau von 1,4 Kindern pro Frau. Bei einer so niedrigen Fertilitätsrate schrumpft die Bevölkerung zwangsläufig, sofern der Effekt nicht ausgeglichen wird.

In den Medien wird häufig die Geburtenrate genannt, also die Anzahl der Neugeborenen pro 100.000 Einwohner. Auch wenn die Kinderzahl pro Frau seit 30 Jahren mehr oder weniger konstant ist, nimmt die Geburtenrate ab, weil die Menschen älter werden. Das fiel lange Zeit nicht ins Gewicht, weil zugleich die Kindersterblichkeit zurückging und weil das allmähliche Schrumpfen durch die Zuwanderung von Menschen aus dem Ausland abgefedert wurde. Aber heute reden wir nicht mehr wie noch vor 25 Jahren von Überbevölkerung, sondern erkennen, dass der Anteil der Frauen im gebärfähigen Alter an der Gesamtbevölkerung stetig sinkt.

Materieller Wohlstand bei gleichzeitiger Armut an Kindern ist für den Soziologen Meinhard Miegel kein Widerspruch: „Die Kinderarmut in individualistischen Wohlstandsgesellschaften ist Ausdruck des Wesenskern dieser Gesellschaft“.

Gemeint ist damit, dass sich „breiten Schichten“ der Bevölkerung (wie Arbeitern, Angestellten, bürgerliche Frauen) mittlerweile genug Alternativen bieten, die attraktiver erscheinen als die Aussicht, Kinder großzuziehen. Für bürgerliche Männer existierte diese Wahlfreiheit schon viel früher. Sie konnten sich leichter gegen eine Familie und für die berufliche Karriere, für das Streben nach Selbstverwirklichung oder für ihre Autonomie entscheiden. Diese Mentalität hat inzwischen große Teile der Gesellschaft erreicht. – Hier könnte man ansetzen, um BessenOlli zu folgen: Die Erfolgreichen („Klugen“) entscheiden sich häufiger gegen Kinder, die Erfolglosen („Dummen“ oder „sozial Schwachen“) entscheiden sich häufiger dafür.

Die Autorin Meike Dinklage betont dagegen einen Zeugungsstreik. Denn ein Viertel der Männer in Deutschland wollen keine Kinder, jedoch nur 11 Prozent der Frauen. Der Mangel an Vätern ist somit eine wesentliche Ursache für Kindermangel sowie für den Umstand, dass zahlreiche Frauen weniger Kinder bekommen als sie gerne hätten.

Wer heute gutes Geld verdient, berücksichtigt wahrscheinlich eher, dass sein Einkommen und auch seine Rentenansprüche wesentlich von der Erwerbsarbeit abhängen: Wenn die Erziehung von Kindern zu Lasten des Jobs bzw. des Einkommens geht, dann tut das weh. Außerdem geht das Großziehen von Kindern richtig ins Geld und es fällt mehr Arbeit im Haushalt an, für die man nur wenig Wertschätzung erfährt. – Wenn jemand dagegen ohnehin keine Arbeit hat, braucht er für Kinder auf nichts zu verzichten. Im Gegenteil locken das Erziehungs- bzw. Kindergeld sowie eine Anhebung der Sozialleistungen.

Für die berufstätige Frau kann es ein (psychologisches) Problem darstellen, von Sozialleistungen abhängig zu werden, wenn sie wegen ihrer Kinder nicht länger arbeiten gehen kann. Dieses Problem entsteht dadurch, dass Familienpolitik in erster Linie über Geldleistungen abgewickelt wird. Gäbe es mehr Betreuungsplätze und Ganztagsschulen, sähe die Sache nämlich vielleicht anders aus. Aber so wird lediglich Geld gezahlt und man fragt sich als Mutter oder Vater, warum kinderlose Ehepaare über das Ehegatten-Splitting ebenso leicht an Geld vom Staat kommen können, ohne dafür Kinder großziehen zu müssen.

Wer berufstätig ist und Kinder haben möchte, wird von Arbeitgeberseite oft nur unzureichend unterstützt: Die Anzahl der Teilzeitstellen ist weiterhin gering, für höher qualifizierte Jobs sind sie kaum vorhanden..

Die Familienpolitik hat stets das Wohl des Kindes im Auge. Aber wer fragt nach dem Wohl der Mütter bzw. der Eltern? Wenn der soziale Status einer Familie und die Erziehungskompetenz der Eltern entscheidend sind, dann stellen sich potenzielle Eltern die Frage, ob sie dem gewachsen sind und ob ihre Kompetenz ausreichen würde. Sie schieben die Entscheidung für die Elternschaft möglichst lange hinaus und können eine Schwangerschaft mitunter später nicht mehr realisieren. Dann gibt es eben nur noch ein Kind statt der geplanten zwei oder gar keines.

Der persönliche Druck auf die Mütter wird auch dadurch erhöht, dass viele Frauen meinen, sie müssten ganz persönlich für den Fortbestand der Gesellschaft sorgen und jeweils die dafür „erforderlichen“ zwei Kinder zur Welt bringen. Wer davor zurückschreckt, verzichtet vielleicht lieber ganz auf Kinder. Dabei zeigen Beispiele wie die USA oder Finnland, dass es auch anders geht. Dort unterscheidet sich der Anteil der kinderlosen Frauen kaum von dem in Deutschland. Aber die Frauen, die sich für die Mutterrolle entscheiden, bekommen nicht nur ein Kind, sondern zwei, drei, vier oder fünf. (vgl. Siebter Familienbericht der Bundesregierung, Tabelle II 3 auf Seite 70 des Dokuments)

In Deutschland läuft eine Familien mit fünf Kindern bereits Gefahr, als sozial minderbemittelt zu gelten. Und bezahlbare Wohnungen in ausreichender Anzahl gibt es auch nicht für sie. Deshalb haben wir eine gewisse Schieflage bei den Geburten. Die Privilegierten halten sich zurück, die anderen eher nicht. Und die Gesellschaft tut nicht genug dafür, sozial und wirtschaftlich benachteiligten Kindern unter die Arme zu greifen. Auf diese Weise züchten wir uns allmählich eine wachsende Unterschicht heran.
 
Dauntless3523 schrieb:
Dieses Beispiel verdeutlicht wie ich finde ein generelles Problem in ganz Deutschland. Viele finden sich einfach mit einer schlechten Zukunft ab und es fehlen Anreize und Perspektiven für die Jugendlichen.

Ja, aber nicht das Problem was du beschreibst.
Das eigentliche Problem ist, dass deutsche Schulen viel zu Ergebnis orientiert sind.
Um Wissen oder Intelligenz geht es doch im Grunde überhaupt nicht. Es geht nur darum, dass der Lehrplan so effektiv wie möglich abgearbeitet wird. Was nicht in diesem Lehrplan steht ist unwichtig.
Der Lehrplan zielt immer mehr darauf ab, den Schülern, das Wissen was sie für ihre spätere Arbeit brauchen zu vermitteln, sonst nichts.
Genau das ist meiner Meinung nach das Problem. Wenn das Ziel von Schule, die bestmögliche Vorbereitung für den Späteren Arbeitsplatz ist, dann wird Intelligenz und Wissen immer unwichtiger.

Die Aussichten das ein Sonderschüler jemals Arbeit bekommt sind Leider so gut wie Null.
Dadurch das immer weniger Abiturienten Studieren, sondern Berufe ergreifen die vor wenigen Jahren noch als typische Realschüler Beruf galten, führt dazu das sich das ganze immer weiter verschiebt.
Ein Hauptschulabschluss ist Heute fast nichts mehr Wert, wenn es also schon für jemanden mit Hauptschulabschluss in vielen Fällen nicht möglich ist eine Ausbildung oder Arbeit zu finden, wie soll dann ein Sonderschüler ohne Abschluss das jemals schaffen?
rueckspiegel schrieb:
es gibt genug dumme leute, die ihr abitur bekommen und irgendwelche hochbezahlten jobs haben, ... !

Woher der Irrglaube kommt, dass alle oder die meisten Abiturienten intelligent sind, ist mir rätselhaft. Das können nur Leute glauben, die selbst kein Abitur haben.
 
Meine Erfahrung ist eine andere: wo, wenn nicht in der Schule, wird man (gezwungenermaßen) mit Literatur, Philiosophie, Kunst und den Grundlagen der Mathematik und Naturwissenschaften in Kontakt gebracht?


Praktische Dinge wie Ernährung, Medizin, Verwaltung, Behörden, usw. kommen praktisch gar nicht vor. Dort wird sich auf ein stabiles Elternhaus verlassen. Das hat bis in die 70er Jahre für die ganz große Mehrheit der Deutschen auch funktioniert.


Mit dem Wegfall der traditionellen Familienstruktur, der massenhaften Einwanderung und den beschleunigten Informationsprozessen durch das Internet, ist das klassische Bildungssystem vollkommen neuen Herausforderungen ausgesetzt.


Eigentlich müsste Medienpädagogik und Verbraucherschutz längst Eingang in den Lehrplan gefunden haben.
 
Was wir beim Kampf um die Ausbildungsplätze erleben, ist nichts weiter als ein Verdrängungswettbewerb. Es gibt nicht genügend Stellen und die scheinbar am schlechtesten qualifizierten Bewerber bleiben auf der Strecke. Dabei geht es nicht einmal um Bosheit gegenüber Haupt- oder Sonderschülern, sondern auch darum, dass ehemals rein handwerkliche Berufe in der Zwischenzeit eine umfassende Technisierung erfahren haben (siehe Kfz-Mechaniker), die ein gewisses mathematisches/technisches Verständnis der Arbeitnehmer voraussetzen.

Wenn die Schüler aber nicht einmal den Dreisatz, den Kettensatz oder die Prozentrechnung beherrschen, bekommen sie keine anspruchsvollen Jobs. Sie würden diese Jobs vielleicht nicht einmal dann bekommen, wenn es die Konkurrenz der Abiturienten und Realschüler nicht gäbe.
 
Meine Meinung dazu ist halt nur... ich find einfach, den Reichen wird zuviel unterstützt (wegen Steuern) und die Politiker bekommen zuviel... dazu haben wir noch viel mehr Bürokratie als z.B. in Österreich...
Und dann sollte man dafür sorgen, dass der Armut bei Kindern geringer wird und denn sollte man denen, die Abitur machen wollen und kein Geld haben, eine ... sagen wir mal so... Gutschein gewähren, damit auch diese die Chance haben, hochzukommen...
 
In erster Linie verblödet der Zeitungs-Leser und T-Gucker an den marktwirtschaftlichen Rahmenbedingunen, unter denen Medien gemacht werden.
Sodann unter einer unkritischen und ungebildeteren Journaille.
Und zuletzt daran, daß die Kunden mit den zur Verfügung stehenden Informationen nichts anzufangen wissen.

Von der herrschenden Unmoral in der Führungselite unserer seligen Bananenrepubik spreche ich hier noch gar nicht.
 
Seit wann kostet das Abitur etwas es gibt genug förder Programme um Schülern das Abitur zu ermöglichen. Mir fällt nur eine Bürgerschicht ein die wirklich keine Chance hat und das ist der ganz kleine Arbeiter der gerade so um die runden kommt aber lieber für seine Geld arbeitet als langsam auf seienr Couch so verdumm (und ja Menschen werden auf Dauer dumm). Die Sind nämlich von Staatlichen Förderprogrammen ausgeschlossen da sie ja nicht bedürftigt sind. Deren Kinder haben ein wirkliches Problem allen anderen wird alles ermöglich sie müssten sich nur drum kümmern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also das die Menscheheit dümmer wird ist FAKT!

Ich bin zur Zeit immernoch Schüler und ich sehe einfach was an Wissen bei Kindern/Jugendlichen da ist.

Man kann auch nicht davon reden das Leute die Abitur machen gebildeter sind als Realschüler. Abiturienten haben meist ein speziefisches Fachwissen aber NULL Allgemeinbildung. Und meiner Ansicht nach ist es wichtiger Allgemeinbildung zu haben als jetzt genau die Formel zu kennen um den Fläscheninhalt eines Prismas ausrechnen zu können.

Und auf die Frage die hier aufkam wieso die "Reichen" weniger Kinder bekommen. Die Frage ist ganz einfach zu beantworten. Höhergestellte Frauen (Beruflisch erfolgreich) sehen es nicht ein für ein Kind ihren Job aufzugeben. Diese Einstellung ist an sich nicht verkehrt, allerdings können Männer zum Kindekriegen (noch) nicht zu Hause bleiben.

MFG.:
knuddelbaer
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben