Vergleich Intel i7 920 gegen i7 860

MikelMolto schrieb:
Ich würde mir kein Auslaufmodell i920 kaufen.
Hast in 2 Monaten eine alte CPU, die nicht mehr gebaut wird.

Der i860 lässt sich genau so leicht auf 3,6Ghz takten. Das ist kein Argument, zumal der @Hellstorm ja nicht takten will.

Der i860 hat einen höheren Grundtakt als der i920 und einen bedeutend besseren Turbo. Du renderst mit dem i860 schneller.

Hier mal zum nachlesen:
I920 2.66 GHz mit Turbo 2,79Ghz (4Core)
i860 2.80 GHz mit Turbo 3.46GHz (1Core) 3.33 GHz (2Core) 2.93 GHz (3 und 4Core)

Der neue I930 (nachfolger vom i920) vermutlich 2.80 GHz mit Turbo 2,93Ghz (4Core).

MfG Mikel

ohh ganz übersehen....

ist klar das der 860 mit etwas höherem grundtakt schneller ist, sicherlich ist auch der turbo besser

meinte nur das es trotz das er schon etwas älter ist iene gute CPU ist und man mit ihm sehr gut arbeiten kann
 
Hmm... der Turbo beim 860 macht sinn.
Hat dann direkt in Maya den Vorteil, dass dort auch noch eine Menge an Operationen Single-Threaded sind. Das würde da ja nochmal nen ziemlichen Vorteil bringen, dass er auf 1 Core mit Turbo so hoch taktet.
Macht er das automatisch während des laufenden Systems? Oder hab ich da im BIOS eine Art auswahl ob 1 Core, 2 Cores, 3/4 Cores?
 
Die P55 Plattform samt 860 ist günstiger, etwa gleich schnell und verbraucht weniger Strom, was insbesondere bei längerer Belastung auf den Geldbeutel drückt. Ich sehe überhaupt keinen Grund den 920 einem 860 vorzuziehen und das sage ich als Besitzer eines Bloomfields.
TrippleChannel bringt je nach Anwendung zwischen 0 und 2% im Regelfall, natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber diese sind selten und eher weniger im Bereich Rendering zu suchen - Hier zählen Kerne, Takt und Architektur.
Aktuell gibt es eigentlich nur ganz wenige Gründe die für einen Bloomfield sprechen, eigentlich ist der einzige die Fähigkeit von MultiGPU mit mehrmals vollen 16 PCIe-Lanes und noch zusätzlich den etwas hochwertigen Chipsatz. Weitere Fallen mir nicht ein, da du lediglich CPU-Power brauchst würde ich den 860 nehmen, Turbo abschalten, manuel auf etwa 3000-3200 Mhz übertakten und hierfür die niedrigst mögliche Spannung verwenden. Hier dürfte die Leistung/Watt am besten sein und du hättest hohe Performance, niedrigen Stromverbrauch und einen relativ günstigen Anschaffungspreis.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja und der Turbo taktet automatisch je nach CPU Auslastung.
 
Hallo,

ich würde auch ganz klar zum Sockel 1156 raten. Eventuell könnte man sich noch überlegen den Core i7 870 zu nehmen. Dieser hat nicht nur einen höheren Basistakt sondern auch einen viel effizienteren Turbo-Mode.

Der Sockel 1366 lohnt sich nur wenn man eine CPU wählt die deutlich schneller ist, als eine Alternative vom Sockel 1156. Aber so eine CPU gibt es zur Zeit nicht. Vom Sockel 1366 sollte man zur Zeit die Finger lassen. Dieser wird erst wieder mit den Hexa-Core CPUs interessant.
 
Ich stehe selber auch kurz vor einem neuen System und habe mir auch so meine Überlegungen gemacht, ob ich einen 1156 oder 1366 Sockel wählen werde.

Der Vorabbericht über den neuen Hexa-Core (Gulftown) in der PCGH war schon recht interessant. Wenn die Software die Kerne auch nutzt, dann ist das ein enormer Geschwindigkeitsschub. Grundsätzlich bin ich auch ein Freund von Prozessor-Upgrades, da ich eine Windows-Neuinstallation + Softwareinstalltion + Softwarekonfiguration hasse, das ist einfach tote Zeit. Das würde auch für einen 1366 Sockel sprechen, zumal ich bisher nur gelesen habe, daß die 6-Kerner auschliesslich für den Sockel 1366 erscheinen sollen.

Andererseits halte ich auch die Kosten für ein solches System dagegen. Der i860 und der i920 nehmen sich preislich nicht viel, die 1366er Boards sind aber deutlich teurer. Prozessoren jenseits der 300 EUR Grenze kaufe ich nicht, da ist mir der Preisverfall einfach zu groß und ich verdiene mit dem Rechner kein Geld.

Bleibt die spannende Frage: Was wird ein 6-Kern-Prozessor kosten, wenn er erscheint? Was kostet er nach einem Jahr? Die Top-Prozessoren von Intel kosten derzeit noch 800 EUR, und da sehe ich den 6-Kerner im Moment.

Von daher spekuliere ich darauf, daß die 6-Kern-Prozessoren mir auf absehbare Zeit zu teuer sein werden und werde mich für ein preiswertes System auf Basis des i860 entscheiden.
 
ist es möglich mit einen megahalems (mega shadow)
Ihn auf 3,6-3,8 ghz zu takten ohne dass es ungesund wird?

mfg
 
danke wird es mit dem i7 920 auch möglich sein?

mfg
 
klar , check ma meine sig. 3,6 -3,8 sind mit jedem guten aircooler + d0 stepping möglich.
 
Nun.

Der Gulftown wird vorerst nur als Xtreme Edition erscheinen und ~1000Ocken kosten.

Dahher sehe ich das _NOCH!!!!!!!_ als kein Kaufargument f+r ne LGA1336 System
 
Also übertakten würde ich auch auf jeden Fall damit sparst du dann richtig ein. Brauchst halt nur den passenden Kühler.
 
ich weiß noch nicht ob ich wirklick umsteigen werde
da ich mir vll ne fermi karte kaufen werde.

obwohl mir die gtx295 reicht
würde sie nur wegen dx11 kaufen...
 
lol

also würdest du die Graka auch noch drin lassen?
Habe nur bedenken wegen dx11

mfg
 
Ein paar Dinge vorweg.

Intels Lynnfield taktet die Verbindung Uncore-Core mit 2,4 GHz, die EX-Versionen mit 2,66 und die kleineren Bloomfields mit 2,2 GHz. Das macht sich letztlich auch im Speicherdurchsatz bemerkbar.
Ein Lynnfield kann im Turbo-Modus einzelne Kerne noch höher als ein Bloomfield takten, weshalb in vielen Benchmarks ein Lynnfield einen Bloomfield bei gleichem Ausgangstakt schlagen kann. Allerdings sind diese Benchmarks am Thema vorbei, da Lynnfield nur unwesentlich höher takten kann, wenn alle vier Kerne durch gute parallelisierte Software gleichermaßen ausgelastet werden. Solche Tests zeigen nur wie schlecht sie skalieren. Darunter fallen auch einige der sehr beliebten Render-Tests unter Windoof.

Es ist ein offenes Geheimnis, daß man alle Bloomfields mit den gleichen Taktspezifikationen wie ihre EX-Kameraden betreiben kann, also auch DDR3-1333, 2,66 GHz Uncore-Takt, QPI mit 3,2 GHz oder 6,2 GT/s. Zudem läßt sich ein i920 recht gut übertakten.
Unter UNIX mit klassischen SPEC-Benchmarks, die intensiv die FPU auslasten und hohe Speicherbandbreiten anfordern, ist ein Bloomfield einem Lynnfield bei gleichem Takt überlegen, wenn eine gleichermaßen hohe Auslastung der Kerne gewährleistet werden kann.

Es gibt in einschlägigen Foren zum Thema HPC Empfehlungen, den Turbo-Modus abzustellen, wenn man intensiv rechnen möchte. Die Umstände kenne ich nicht mehr genau, jedenfalls sind diese Meldungen in *BSD- und Linux-Foren einschlägig bekannt. In einigen Fällen lohnt sogar das Abschalten des SMT, wobei sowohl Bloomfield als auch Lynnfield auf das Niveau eines normalen Penryn sinken - nicht gerade eine Meisterleistung.

Lynnfield hat einige architektonische Eigenschaften, die von Gainstown, hier die Modelle X55XX (z.B. X5570) geerbt wurden: niedrigere TDP (95W statt 130W), die XEON-Versionen können mit reg. ECC RAM, Bloomfield kann nur mit ungepuffertem RAM umgehen! Mit entsprechend großen riegeln käme man bei DDR3-800 auf bis zu 32GB! Lynnfield hat auch einen von Hause aus höheren Core-Uncore Takt, was die interen Bandbreite involviert. Bloomfield hat zwar drei Speicherkanäle, aber dafür einen um ca. 266 MHz langsameren Interlink zwischen Core-Uncore.

Technisch ist Lynnfield der bessere Chip - wenn da nicht noch ein paar andere Dinge wären. Lynnfield ist auf einen P55 Chipsatz angewiesen, der nicht viel mehr ist als ein etwas modernisierter ICH10R. Lynnfield bringt 2x 16 Lanes nach PCIe 2.0-Standard mit. Eine X58-Plattform hingegen bedient 2 x 16 Lanes PCIe 2.0 plus 4x PCIe 2.0 (oder zwei 2x PCIe 2.0) und bindet eine ICH10R an. Der P55 ist einfach zu sehr limitiert für meinen Geschmack, weshalb ich sehr zu einer X58-Plattform mit W3565 CPU tendiere, da für meine Arbeit ECC RAM sine conditio qua non ist. Manche Modellrechnungen laufen 4 bis 6 Wochen, sind speicherlastig und da zählt jedes Prozent Leistung. SAS Controller und unter Umständen GPGPU-Karten (sofern OpenCL endlich flächendeckend diese Rechenkraft nutzbar machen könnte) sollten mit ins Gepäck - da wird es auf den meisten P55-basierten Systemen leider sehr eng.

Die Hoffnung, Intel würde bei den LGA1366 CPUs einige Schwächen mit Einführung des i960 und W3565 ausmerzen, sind leider unerfüllt geblieben. Gerüchte sagen, daß der für das kommende Frühjahr geplante i930 gar schon in 32nm produziert werden soll, wobei ich das bezweifle. Im Moment hat man die Wahl zwischen einem Heizkraftwerk (Bloomfield) mit drei Speicherkanälen oder einer modernisierten CPU (Lynnfield) mit Kastrationen. Daß es auch besser geht, zeigt der X5570, TDP 95 Watt bei 2,93 GHz Takt und schnelleres QPI als seine kleineren Bloomfield-Ableger.

Damit die Verarsche nicht genug ist, setzt Intel mit Lieferzeiten der W35XX CPUs größer als W3520 eins oben drauf: Man darf zwei Wochen auf diese 'Small Enterprise' CPU warten, während die Lynnfield-XEONS sofort lieferbar sind! man hat also eigentlich nur die Wahl zwischen maßloser Schikane oder maßloser Kastration.
Schade, daß AMD nichts Vergleichbares auf dem Markt hat, unter den gegebenen Umständen wäre das eine Alternative, um sich den Intelschen schikanösen Gebärden entziehen zu können.
 
Also ich würd dir den 920 Raten habe selber einen und ganz ehrlich mir wurde auch der 860 Empfolen aber man kann den 920 ohne viel aufwand und mit nem 60€ Kühler auf 3,4 GHz bringen (es geht noch mehr aber das erfordert zeit und know how .

Auf jeden fall bin ich mit dem 920 der auf 3,3GHz läuft voll zufrieden. Hab nen guten Benchmark wert und zukunftssicher ist der auch.
 
man darf auch nicht vergessen, dass die cpu/sockel brand problematik mit dem socket 1156 immernoch besteht. ist zwar viel wirbel und gepushe(sicher auch teilweise übertrieben). aber trotzdem.
 
@diplo

mich würden deine cpu temps interresieren bei 3,8 - 4,0 Ghz:)

mfg
 
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