• Mitspieler gesucht? Du willst dich locker mit der Community austauschen? Schau gerne auf unserem ComputerBase Discord vorbei!

News Verkauf von PC-Spielen ab 2011 rein digital?

Ich finde sowas eine Frechheit. Wenn ich ein Spiel kaufe, dann möchte ich mein teures erworbenes Medium auch in meinen Händen halten können.

Man sollte immer selber entscheiden können. Es kann doch nicht sein, dass ich am Release eines Top Titels mehrere Stunden für den Download brauche, nur weil die Server vom Händler ab abkacken sind.
 
2011... vielleicht fehlt da noch nen 1 also 2111.
genau so wenig wie es nur noch aus dem internet musik gibt genau so wenig wirds auch nur noch aus dem internet spiele geben.
klar die downloads auf online spiele plattformen ala gamer untlimited oder direct2drive und steam werden ansteigen weil nicht für jedes spiel immer ne hülle gewollt ist und man sich so auch viel zeit sparrt.
dennoch die absolute mehrheit wird in den laden gehen und etwas physisch mit nach hause nehmen, und seien wir mal ehrlich das braucht unser menschliges ego etwas sein eigen nennen und man kann es anfassen.
 
IchmagToast schrieb:
Ich finde sowas eine Frechheit. Wenn ich ein Spiel kaufe, dann möchte ich mein teures erworbenes Medium auch in meinen Händen halten können.

Dass die Installationsdaten bereits auf einem Datenträger mit schöner Verpackung daherkommen, ist zwar schön und praktisch, aber Zwangsaktivierungen oder Zwangsbindungen an einen Account, der laut Nutzungsbedingungen, die kaum jemand durchliest, aus zweifelhaften Gründen gesperrt oder gekündigt werden kann, können den Spaß dann trotz haptisch-visuellem Wohlfühlerlebnis trüben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Artikel schrieb:
Laut der Aussagen von Still seien an diesem Wandel die Ladenketten selbst schuld. So werden in der Regel Titel für Spielekonsolen offensiv im Verkaufsraum präsentiert, während die PC-Spiele nur noch auf engstem Raum angeboten und nicht derart beworben werden.

Öhh... sind dafür nicht wieder die Konsumenten verantwortlich, die viel häufiger zum Konsolenspiel greifen?
Wo wenige Käufer => Nischenplatz.
 
@IchmagToast

Das Medium, dass du erworben hast, ist sehr billig, nur der Inhalt ist teuer, wenn dir das so viel Wert ist, bitte, ich fass die Schachtel und die Disc eigentlich nur an, wenn ich diese in den PC einlegen muss, praktisch, wenn das wegfällt, zudem kann nichts kaputt gehn.

btw bzgl Download: Du hast wohl noch nie was von Vorab-Download gehört? ;)
 
keldana schrieb:
Die Leute, die hier vom STEAM Holiday Sale schwärmen, werden sich in Zukunft noch ganz dumm umschauen. IM MOMENT gibt es solche Sales, weil die Spiele schon älter sind und man sie im Laden / eBay whatever auch deutlich günstiger gibt. Aber wartet mal ab ... wenn alles nur noch rein digital gibt, dann braucht ein Publisher die Preise nicht so deutlich zu senken, weil Ihr gar keine andere Wahl habt.

Sprich dann wird es die Spiele irgendwann vielleicht auch für 5 Euro geben ... aber statt nach 7 Monaten wird das 5 Jahre dauern ...

Warum sollte man keine Wahl haben? Erstens gibt es mehrere Onlineplattformen über die man kaufen kann. Zweitens gibt es immer die Wahl (besonders bei älteren Titel die bei den Steam-Sales normalerweise betroffen sind): Einfach nicht kaufen.

Ältere Spiele werden ja nicht günstig weil es ein paar dutzend Schachteln auf ebay gibt, sondern einfach weil sie sich zum höheren Preis nicht mehr verkaufen (Wer kauft schon CoD 5 für 40 € wenn es Bioshock 2 für 45 € gibt? Aber für 25 € ist das schon anders). Das ist so als würde man sagen VW gibt keine Rabatte mehr weil sie ihre Wagen über VW-Händler vertreiben anstatt über Generalhändler.
 
Für mich hat dies nichts mit der bestehenden Internetverbindung zu tun, vielmehr störe ich mich an den Gechäftsbedingungen und den Bezahlmethoden. Kreditkarte oder die amerikanische ebay Tochter kommen für mich nicht in Frage.
 
Schade, dass so einseitig negativ diskutiert wird.

Boshaft gefragt: Wieso stellt ein Online-Verkauf bzw. eine legale digitale Version eines Spiels bei vielen eine Unzumutbarkeit dar, während die Rapid-Share Version gerne mal heruntergeladen wird?

Und anstatt den digitalen Vertriebsweg zu verteufeln, sollte man das auch als Chance sehen. Viele schöne Spieleperlen sind letzes Jahr als rein digitale Version erschienen. Und ich rede nicht von den Big Playern. Sondern endlich können kleine, unabhängige Spieleentwickler ihre Werke präsentieren. Da wären als Beispiel Braid, Shadow Complex, World of Goo oder das launige Gratuitous Space Battles. Oder die digitale Version von Final Fantasy 7, welche mich 5€ gekostet hat und ideal für meine PsP ist. Schon einmal nach den Gebrauchtpreise für das Spiel geguckt?

Und ich hab so viele unzählige Spiele nicht aufgezählt, die nie als Ladenversion erschienen sind. Crayon Physics Deluxe, Trails HD und und und... Da sind echte Perlen mit dabei, die lässig grosse Spiele in die Tasche stecken.
Ich könnte beinahe endlos weiter aufzählen, aber all diese Spiele haben eines gemeinsam: Im Laden wird man lange danach suchen dürfen.
 
wenn ich alleine Bedenke wieviele Spiele, die so im Laden überhaupt nicht mehr zu bekommen sind, ich in den letzten Monaten bei www.gog.com gekauft habe kann ich mir schon vorstellen, dass sich hier in den nächsten Jahren einiges verschieben wird. Wenn man die ganzen Titel so anbietet sobald sie in den Budget Bereich fallen wäre schon einiges gewonnen.
 
Meine Meinung: Der Preis macht die Musik.

Warum sollte ich für ein neues PC-Spiel am Markt bei Gamesload, Steam usw. genau so viel bezahlen wie im Laden, wenn ich im Laden zum selben Preis mehr als nur einen digitalen Beleg zum Download bekomme ?

Ich finde es dazu viel schöner, was in Händen zu halten. Und das ist absolut nicht altmodisch.

Mal ein Beispiel:
Need for Speed Shift für PC kostet bei Gamesload: 43.95 €
bei Amazon kostet es 34,95 € inkl. Versand. (Im Oktober habe ich es für 39,00 € bei Amazon gekauft)

Wieso sollte ich auf die Verpackung u. DVD verzichten, und 4 - 9 € mehr ausgeben ?
Selbst wenn es bei Amazon 43,95 € kosten würde, entzieht es sich meinem Verständnis, wieso einige es bei Gamesload kaufen.

Ich würde bei Gamesload kaufen, wenn ich für den Verzicht auf Verpackung u. DVD u. für den Aufwand für den Download eine Ersparnis hätte.

Würde das Spiel bei Gamesload 30 € kosten, würde ich auch da kaufen.
Würde das bei jedem Spiel so sein, das man per Download Geld sparen würde, würde ich auch sagen, das es in ein paar Jahren Spiele nur per Download geben würde. Ist aber nicht so, u. wird auch nicht so kommen. Da bin ich mir sicher. Denn die Download-Anbieter wollen ja nicht zu wenig für Ihre Dienste haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kaufe meine Spiele fast nur noch über Steam, allerdings in 99% der Fälle im Weekend Deal ooder ähnlichen Aktionen. Ich finde es viel angenehmer, dass man sie einfach runterladen kann und nicht auf CD Suche gehen muss.
Ein weiterer Vorteil daran ist, dass man keine CD mehr braucht um zu spielen. (Geht zwar dank Patches inzwischen auch bei im Laden erworbenen Spielen wie UT 04 oder D2) Aber das fand ich immer ein wenig störend.
Auch fällt in den meisten Fällen der zusätzliche Kopierschutz weg.

Klar, dass man dann die ganzen Datenmengen runterladen muss ist ein Nachteil. Vor allem wenn man eine Trafficbeschränkung hat.
Auf die Verpackung der Spiele lege ich eher wenig Wert und verkauft habe ich bis heute noch kein einziges meiner Spiele.

Ich habe allerdings wenig Lust mich bei einer Vielzahl von Verkaufsplattformen anzumelden. Steam reicht mir erstmal. ;)

Wenn man dann allerdings nur noch die deutsche Version der Spiele kaufen könnte wäre es etwas ärgerlich, da die Spiele dann trotz 18er Freigabe noch geschnitten sind (siehe Left 4 Dead 1/2) und man so z.B. nicht mehr auf UK Import zurückgreifen könnte.

Mich würde der rein digitale Vertrieb also nicht wirklich stören.
 
Zuletzt bearbeitet:
muss zugeben ich kann mich mit beiden richtungen anfreunden. Mit Steam hab ich kein problem, da ich eigentlich nicht vorhab meine spiele weiter zu verkaufen. Also für mich grade so richtig. und wie ToXiD schon gesagt hat, gibts spiele von indie-firmen meist nur digital über steam, gamesload etc. Allerdings bin ich nicht bereit bei steam 45€ oder gar teilweise 60€ für ein spiel auszugeben wenn ich das über amazon uk, bzw. einem anderen UK-händler z.b. für 30€ bekomme (+-5€). Plus einer schönen DVD-Hülle, die manchmal schön im regal anzuschauen ist:D
 
@ ToXiD

Final Fantasy 7 ist ein absolutes Extrembeispiel das mit den sonstigen Relationen auf dem "Gebrauchtmarkt" rein gar nichts zu tun hat.

Das der Onlinevertieb kleinere Projekte zum Teil erst möglich macht ist aber sicherlich richtig.
 
Naja der Nachteil bei Steam ist tatsächlich dieser Zensurwahn. Da kann ich schon verstehen, dass einige Probleme damit haben. Ich würde wahrscheinlich ähnlich reagieren.

Aber da ich ja nicht in Deutschland lebe, ist es mir vollkommen wurscht. :D


Die Retailverpackung ist ja mittlerweile nix mehr wert:
PC-Cover und ein Zettel in der DVD-Box und das wars. Internet braucht man so oder so, da die Spiele mit 1.0 meistens völlig unspielbar sind. :freak:
 
Ich habe einige Spiele auf meinem Steam Account.

Die meisten gehören zur Orange Box (die ich mich damals im laden gekauft habe) und noch inzwischen 4 weiteren Vollpreistiteln die ich für unter 30 Euro aus einem Keystore aus Singapur gekauft habe.

Sorry aber >40 Euro für ein Spiel das mir der Provider auch einfach abschalten kann oder mir seinen "Jugendschutz" nach der Umstellung auf deutsche Sprache aufdrückt kann ich verzichten.

Und günstiger als das Kaufhaus um die Ecke sollte Steam allemal sein.

Gab doch erst letztens eine News das EA für 8 Spiele oder den Multiplayer Support eingestellt hat.

Ich habe aber heute noch 2-3 Games aus den 90er Jahren die ich auf meiner alten Laptop Möhre hin und wieder auf Reisen daddeln will.

Wenn ich in 10 Jahren die gleiche Situation habe, dann kann ich das dank eingestellten Support doch vergessen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich liebe mein Spieleregal, für mich ist das reine digitale kaufen noch nichts^^
Selbst Steam Spiele kauf ich mir als Retail Version.
 
Ein großer Vorteil ist die Flexibilität. Komme ich Samstag spät abends auf die Idee das Spiel XY spielen zu wollen (und lassen wir Montag mal noch Feiertag sein :) ) kann ich zugreifen und muß nicht auf den nächsten verkaufsoffenen Tag warten.

Es ist aber wie mit vielen Dingen, was anfangs bemeckert wurde ist später liebgewordener Standard. Aber wenn ich schon von Standard rede, sollte sich dies auch in Sachen niedriger Preis auswirken.
 
Bei vielen Games würde ein reiner Online-Kauf mit Download für mich absolut Sinn machen. Bei den meisten ist ja eh kein vernünftiges gedrucktes Manual und/oder eine schöne Verpackung mehr dabei. Ich hätte von so einem Online-Kauf auch schon oft Gebrauch gemacht, wenn's die Games nicht trotzdem MIT Verpackung etc. günstiger auf Amazon.co.uk geben würde.

Die Preise bei Steam beispielsweise sind generell viel zu hoch. Die Aktionspreise, die die da manchmal haben, sind sehr attraktiv, aber die regulären Preise müssten in den meisten Fällen auf etwa 50% reduziert werden, um konkurrenzfähig zu sein.



Generell würde ich mir jedoch wünschen, daß man als Kunde immernoch die Möglichkeit hätte, nen Game mit toller Box, fetten gedruckten Handbuch und anderen Extras zu erwerben. Da zahl ich dann auch gerne ein paar Euro drauf.

Daß bereits 2011 der PC-Games-Verkauf nahezu rein digital sein wird, ist absolut utopisch.
 
mal ganz ehrlich

Angenommen ein neues Spiel, sei es GTA 5, würde am Anfang 5€ kosten. Dann wäre es 95% der Leute egal ob sie es downloaden oder kaufen, da ich mir sicher bin, das der Wert eine große Rolle spielt. Denn 5€ sind einfach lächerlich. Bei 59€ sieht es wieder anders aus. Da kommt die "was?...für 59€ will ich gefälligst die Verpackung dazu haben" Logik/Mentalität ins Spiel.

Aber nicht jeder kann sich ein modernes Spiel downloaden was so circa 6-12 GB verschlingt, da ist einfach eine schnelles DSL ein Muss sonst wird es einfach unerträglich. Bin mal gespannt was dabei herauskommt.
 
Zuletzt bearbeitet: (dt. Rechtschreibung)
Die Entwicklung ist traurig, auch in Anbetracht das immer mehr Leute wirklich die Sau mit sich machen lassen, im Grunde ist es der Kunde selbst schuld wenn es denn mal so kommt. Ich vergleiche mal :
Im Laden kriege ich nen schön gestalteten Karton mit einer DVD und einem Booklet bzw. einer Beschreibung, manchmal lassen sich die Hersteller auch noch Gimmicks einfallen und legen sie dabei sprich Tastaturlayouts oder Poster etc. Dafür zahle ich dann rund 50 Euro guten gewissens. Bei beispielsweise Steam kriege ich ausser einem Downloadlink nichts mehr. Die machen sich kein bisschen Arbeit mit Vertrieb etc. und verlangen hier auch 50 Euro (!!!!). Nette Gewinnspanne will ich meinen.
Akutell bei Mass Effekt 2 oder COD6 kosten die Spiele dann eher 60 Euro bei Steam. Wobei ich die dann eher bei WoV oder bei Amazon.uk holen würde denn da bezahle ich dann 30 Euro und bekomme sogar nen Karton und ne DVD.

Das schlimme ist das ich mein (!!) gekauftes Spiel nichtmal weiterverkaufen darf bei Steam, sie sind Account gebunden. Wer sich ein wenig auskennt weiss auch das Spiele über die Jahre sogar wertsteigernd sind, beispielsweise original verpackte und komplette Adventures wie Loom oder Monkey Island 1 haben irgendwann einen nicht unbeträchtlichen Sammlerwert der einem dann locker flöten geht.

Ergo ich halte von digitalem Vertrieb mal so rein garnix und werde mir wohl allerhöchstens mal nen LowBudget Titel dort kaufen.
 
Zurück
Oben