News Verrückte Zeiten: Wenn der 5400-Euro-Komplett-PC zum Schnäppchen wird

TomTDooley schrieb:
Ob der PC für 5400,00 € nun ein echter "Schnapper" ist entscheidet der EK des Händlers
Nein.

Der Verkaufspreis richtet sich grundsätzlich und selbverständlich nach dem höchstmöglich erzielbaren Preis.

Ausnahmen, in etwa übersehene Preisanpassungen und Marketing-Überlegungen, außen vor.
 
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incurable schrieb:
hilfst dem Markt dabei zu funktionieren
Was soll ich auch anderes? Ich kann und will nicht Mondpreise für diese PCs zahlen, die geldgierige Konzerne und Händler für Tausende von Euros verkaufen.

Diese gierigen Figuren sponsere ich nicht.
 
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@R4Z3R

Im Endeffekt hat der Händler/Gewerbetreibende auch nichts davon, wenn dann aufgrund des Mehrumsatz die Umsatzsteuervorauszahlungen steigen.
Ergänzung ()

@Speedy Gonzales

Sehe ich auch so.


Deshalb ruht mein Onlinehandel auf den Marktplätzen, bis man Kunden Ware zu fairen und vernünftigen Preisen anbieten kann, bei dem alle Beteiligten etwas davon haben.
 
Bruzla schrieb:
Einer der vielen Gründe, warum mich neue Games eigentlich nicht mehr interessieren.
Deine CPU ist noch ganz solide (sofern die Sig noch stimmt). Mit dem 5700XD geht noch was. Nur die 3070 schwächelt natürlich. Eine 9070 (XT) und du hast auch in neuen Games, sogar mit RT, deine Spaß. Natürlich nicht unbedingt in 4K mit allen Reglern immer auf auf Rechts. Aber mit Upscaling geht da auch noch einiges.

MaverickM schrieb:
Man hätte halt passend kaufen müssen.
In dem Fall einfach nur die Graka upgraden und Spaß haben.
Ich kann mit meiner 7900 XTX sogar in 4K noch alles machen, was ich will. Aber ich habe auch nicht den Anspruch, alles mit PT auszzuleuchten. Aber moderates RT geht schon, ohne anosnten die Regler zu weit nach links zu bewegen.

Aber sein wir mal ehrlich: Für mindestens 95% der Gamer ist eine 5090 schon irrelevant gewesen, als die noch normal teuer war.
Ich wurde auch schon von Bekannten und Freunden sehr komisch angeguckt, als ich damals meine 7900 XTX für gut 1.000 € gekauft habe.
 
@Matthiazy Glaube, in "der guten alten Zeit" war bei vielen spätestens bei 500 € Schluss (eher weniger). Das sind heute eher 800 €. Bei AMD kann man auch noch günstiger den gleichen Spaß haben.
Speicherkrise hin oder her - das, was damals eine 1080 war, kostet heute klar vierstellig.
 
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Speedy Gonzales schrieb:
Diese gierigen Figuren sponsere ich nicht.
Es geht nicht darum, irgendjemanden zu sponsern, sondern so viel Nachfrage aus dem Markt zu drängen, bis der verbleibende Rest mit dem aktuellen Angebot im Gleichgewicht steht.

Mit anderen Worten: Bei jedem Preis unter dem aktuellen ist die Nachfrage nach z.B. Grafikkarten höher als das verfügbare Angebot.
 
@incurable Und die Frage lautet: Wann ist die Nachfrage nach Grafikkarten niedriger als das verfügbare Angebot?
Man vergesse nicht, dass die RTX 5000 Gen in paar Monaten 2 Jahre alt ist.
 
Ich überlege, ob es in der aktuellen Marktsituation überhaupt sinnvoll ist, die absolute Top-GPU zu kaufen. Die nächstkleinere High-End-Klasse ist vom derzeitigen Preiswahnsinn deutlich weniger betroffen, kostet nicht einmal die Hälfte und reicht für 4K aktuell trotzdem sehr gut aus.

Für mich wird deshalb der Blick auf die nächsten vier bis fünf Jahre interessanter als der reine FPS-Vergleich heute. Wenn ich jetzt die günstigere Karte nehme, bleibt ein erheblicher Betrag übrig. Sollte sich der Speicher-/VRAM-Markt bis dahin zumindest teilweise normalisieren, könnte dieser Unterschied später schon einen großen Teil einer RTX 7080 oder 7090 finanzieren.

Und die dürfte dann sehr wahrscheinlich nicht nur moderner und effizienter sein, sondern auch schneller als die heutige 5090. Man kauft mit der kleineren Karte also nicht einfach „weniger Leistung“, sondern verschiebt einen Teil des Budgets bewusst in die nächste große GPU-Generation.

Natürlich gibt es dabei Risiken: 16 GB VRAM könnten früher nerven als gedacht, und vielleicht bleiben High-End-GPUs dauerhaft extrem teuer. Andererseits zahlt man bei der 5090 aktuell einen massiven Knappheitsaufschlag, der beim späteren Wiederverkauf vermutlich einfach verpufft.

Für mich läuft es deshalb auf die Frage hinaus: jetzt maximale Leistung mit erheblichem Krisenaufschlag kaufen – oder heute eine weiterhin sehr starke 4K-Karte nehmen und dafür in vier bis fünf Jahren deutlich entspannter auf die dann aktuelle High-End-Generation wechseln?
 
Wer will schon einen 9900X3D in einem Gaming PC. Mit die schlechteste CPU die man sich holen kann das ist praktisch ein 6 Kerner. Dazu die grottigen rechstliche HP Pre Build Komponenten. Da zahl ich gerne paar Euro extra und bau mir das Ding genau nach meinen Vorstellungen.
 
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Mahlay schrieb:
Für mich läuft es deshalb auf die Frage hinaus: jetzt maximale Leistung mit erheblichem Krisenaufschlag kaufen – oder heute eine weiterhin sehr starke 4K-Karte nehmen und dafür in vier bis fünf Jahren deutlich entspannter auf die dann aktuelle High-End-Generation wechseln?
Und wer weiß ob es dann entspannter sein wird?
 
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Venatoris schrieb:
Es ist echt verrückt. Weil sich die Hardware Industrie auch gegenseitig schadet dadurch. Wie in einem anderen Thread: es kommen neue 4K oder 5K2K Monitore. Auch grad fürs Gaming. Aber mit was kannst du die befeuern
Was interessiert es Nvidia, AMD und Intel, was irgendwelche Panelschubser verkaufen wollen?

Im Zweifel noch weniger als das Gewimmer von PC-Spielern mit Igel in der Tasche.
 
Ich überlege ernsthaft, meine Kiste ohne Ersatz mit Gewinn zu verkaufen. Die Frage ist, ob es jemals wieder die "guten alten" (waren an mancher Stelle ja auch schon zweifelhaft) Preise geben wird.
 
Und ausverkauft, schade wollte das Geld organisieren und direkt 5 Stück kaufen . . 🤣
 
sucuk_mit_eii schrieb:
Finde das gar nicht so teuer … 6000 Euro für nen Hobby das man bestenfalls im Jahr 150 Tage betreibt scheint mir günstig … 10 mal essen gehen in nem guten Restaurant 1000 Euro weg
lacht in ipsc-schütze als 2. hobby :evillol: :evillol: :evillol:

ist doch immer so, dass hobbies geld kosten, je tiefer man im kaninchenbau drin ist. und das macht ja auch nix, man braucht nen ausgleich ;)
 
sucuk_mit_eii schrieb:
Finde das gar nicht so teuer … 6000 Euro für nen Hobby das man bestenfalls im Jahr 150 Tage betreibt scheint mir günstig … 10 mal essen gehen in nem guten Restaurant 1000 Euro weg
Wenn man das so rechnet dann ja. Wenn ich den PC ca. 1400 Euro damals 2023 gekauft auf 96 Monate rechne, sind das 14,58 pro Monat aber ohne Strom und Internetkosten. Die kämen noch oben drauf.
Ich sollte aber lieber 7 Jahre rechnen den der letzte ging nach 8,45 Jahren kaputt.
Ergänzung ()

Matthiazy schrieb:
Mir stellt sich nun folgende Frage:
"Wann wird man voraussichtlich wieder normale Preise für Gaming Hardware zahlen?"
Damit meine ich, dass die Verkaufszahlen von Hardware wieder überdurchschnittlich sind und man für einen High End PC weniger als 2500€ insgesamt bezahlt.
Ich hoffe 2029 weil da wollte ich sicherheitshalber mir einen neuen PC kaufen, ich wollte diesmal nicht mehr warten bis das Mainboard verreckt.
 
wagga schrieb:
Ich hoffe 2029 weil da wollte ich sicherheitshalber mir einen neuen PC kaufen, ich wollte diesmal nicht mehr warten bis das Mainboard verreckt.
2029 wirst du noch ein AM5 oder Sockel LGA 1954 kaufen, welcher wohl 1 Jahr später durch AM6 und Intels neuen Sockel mit DDR6-SDRAM und PCI Express 6.0 ersetzt wird.
 
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Bruzla schrieb:
Einer der vielen Gründe, warum mich neue Games eigentlich nicht mehr interessieren.
Geht mir auch so. Aber ist nur ein Grund von mehreren. Die Gaming-Industrie hat sich sehr zum Negativen entwickelt im Westen die letzten 10 jahre.
 
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