Verweigerung nicht angenommen - was jetzt?

~eXodus~

Commander
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sers leute

ma ne kurze frage: was kann ich tun, wenn meine verweigerung nicht angenommen wird und ich partout nicht zu diesem laden will?

kurz zur geschichte: vor 3 jahren bei meiner musterung wurde ich als T2 gemustert und hab auch zugesagt, dass ich meinen wehrdienst antreten will. jetzt im nachhinein hab ich aber keine lust mehr da drauf und will lieber zivi machen. jetzt hab ich ne verweigerung geschrieben und weggeschickt. es kam ne zeit lang nix un dann kam en anruf von meinem kontaktpartner auf dem kreiswehrersatzamt, der mir sagte, dass mein fall nochmals geprüft werden müsse. es läuf also allles drauf hinaus, dass meine verweigerung nicht angenommen wird. was kann ich dann noch tun?

greeTz
 
Ich kenne mich damit nicht richtig aus, aber wenn du damals bei der Musterung gesagt hast, das du antreten willst, dann kann man natürlich schlecht im Nachhinein sagen, ich möchte nciht mehr (stell dir vor, das würde jeder machen;)). Die haben sicherlich alle deine Daten dementsprechend eingetragen. Du kannst nur hoffen, das du nochmal zur nach Untersuchung musst, und dann versuchst du halt auf T4 etc zu kommen, oder verweigerst dann den Dienst an der Waffe

Mein Empfehlung ist jedoch, den Wehrdienst anzutreten ;). Ich fand die zeit toll damals
 
ja aber ich kenne leute die haben auch gesagt, dass sie hingehen wollen und im nachhinein verweigert haben und damit durchgekommen sind.
will lieber aber meinen zivi machen, weil ich hab mit bund so gewisse probleme (mit dem für was sie stehn, geld etc)
 
Man kann auch Nach antritt des Dienstes noch verweigern. Hat ein Kumpel von mir gemacht.

Wenn dein Antrag abgelehnt wird, dann solltest du dir nen Antrag überlegen der die Situation trifft, also das du dir erst nachher klar wurdest.

Denn ein "schießen und töten nicht mit meinem Gewissen und Glauben vereinbar" zieht nicht, wenn man n paar Tage (oder 3 JAhre) vorher meinte, das sei doch vereinbar.
 
Man kann immer verweigern, man kann sogar noch nachträglich verweigern, wenn man schon mit dem Bund angefangen hat. Sag mal, was hast du denn geschrieben, wenn deine Verweigerung nicht angenommen wurde?

Eine Möglichkeit, wäre sich nochmals mustern zu lassen und dann irgendwas von Rückenschmerzen zu erzählen. Ein Bekannter von mir hat sich auch morgens vorher einen Joint reingepfiffen und wurde dann nicht genommen.
 
Es ist auch völlig egal als was man gemustert wird!
Ich bin als T1 gemustert worden und hab aber dann Zivi gemacht.
Wenn Du nochmal eine neue Verweigerung schreibst würde dies sicherlich auch helfen.
Es gibt auch im Netz ein paar ganz gute Verweigerungen, musste mal googeln.
 
Hallo,

meines Wissens lässt sich nach zwei Jahren ohne Einberufung eine Nachmusterung beantragen, dort ließe sich dann im ganz normalen Verfahren gleich auf den Zivi hinweisen, die Verweigerung muss eben auch stichfest sein, aber hier gibt es glaube ich im Netz genug Material.

Grüße,
franeklevy
 
@CyberbyneSystem
Verweigern kann man immer selbst noch wenn man schon eingzogen worden ist. (Dann muss halt deine Begründung stimmen)

@topic
sind eventuell deine Gründe nicht schwer genug. Gelt z.B. wird wohl kein Grund sein.
Eine andere mölglichkeit, habe ich bei einem Bekannte mit bekommen, ist nach dem Einzugsbescheit Bescherde ein zu legen und eine Nachmusterung zu fordern. Er wurde ohne nachgemustert zu werden ausgemustert. Körperlich war er total fit.
 
Naja da du ja hingehen wolltest, hast du wohl keine Probleme mit deinem Gewissen wenn du zum Bund gehst. Und darum geht es glaube ich ... sonst musst du ja erklären dass das mit deinem Gewissen nicht vereinbar ist und Zivi machen.

Ist aber echt nicht schlimm da, höchstens langweilig nach den ersten 3 Monaten.

-gb-
 
Das was ich getan habe um komplett vom Wehr- und Zivildienst ausgeschlossen zu werden, ist eine Therapie beim Psychologen.
Dieser hat mir nach den Sitzungen einen Brief für die Untauglichkeit geschrieben. (Bezüglich Angst im dunklen und engen Räumen)

Habe ihm erzählt das es nicht möglich sein meinen jetzigen Arbeitsplatz zu verlassen und auf die wirtschaftliche Lage bezogen.

Nach Versand des Briefes zum Kreiswehrersatzamt und einer Wartezeit wurde ich für Untauglich erklärt und bin sogar vom Zivildienst befreit.
 
Hi

also ich würde dir empfehlen wenn es irgendwie passt den Wehrdienst zu machen. War für mich eine klasse Zeit und ich finde das sollte jeder mal gemacht haben. Aber wie dem auch sei ich kanns auch verstehen wenn jemand nicht will.
Nun zu deinem Problem. Du hast in Deutschland das Recht den Wehrdienst zu verweigern. Dabei ist egal wann du verweigerst, sprich davor oder währenddessen. Es ist also immer möglich. Du brauchst im Prinzip nur angeben das du z.B. aus Glaubensgründen den Dienst an der Waffe nicht mit deinem Gewissen vereinbaren kannst. Ich glaube im Internet gibts genügend Vorlagen.
Desweiteren werden momentan sowieso einfach weniger Leute gezogen weil einfach nicht genügend Stellen vorhanden sind. Ich war zu meiner Zeit in Kiel im Wehrbereichskommando I und als ich fertig war kamen natürlich neue. Als ich da angefangen hatte waren wir 20 Neuankömmlinge. Als ich ging kamen über 40 Neuankömmlinge und die mussten dann sehen wie sie die unterbringen. Zumal auch nicht alle von uns aufgehört hatten (FWDL).
Also glaube ich kaum das sie Verweigerungsanträge ohne grobe Formfehler bzw. mit einer Vernünftigen Begründung ablehnen. Du hast das Recht den Wehrdienst zu Verweigern und somit kann dein Antrag nicht so einfach abgelehnt werden.
Hoffe ich konnte helfen.
mfg BigU
 
also ich hab halt geschrieben, dass ich das mit meine gewissen nicht vereinbaren kann, noch en paar moralische aspekte reingebracht etc. hab auch viele muster von google gelesen un mir daraus was gebozzelt. das ich auch verweigern kann wenn ich meinen dienst schon angetreten habe, wusste ich. mir gehts nur darum, erst gar nicht antreten zu müssen. dann müsste ich u.U wohl ne neue verweigerung schreiben oder halt mal persöhnlich da antreten, oder?!
 
Die Verpisser-Methoden à la "Ich geh zum Psychologen" werdet ihr in einigen Jahren bereuen, wenn ihr mal eine Lebensversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen wollt. :evillol:
 
Egal was fu machst, vergiß auf jeden Fall GizmoBoys "Tip". Danach wird dich z.B keine Private Krankenversicherung oder Berufsunfähigkeit mehr nehmen.

Psychische Probleme vorzuschieben ist eine wirklich doofe Idee wenn man die nicht hat.

Schreib eine normale Verweigerung, weise auf veränderte Lebensumstände hin, die zu einer Umbesinnung geführt haben (Wert des Lebens etc.) Auch religiöse Gründe kannst Du anbringen. Das bringt mehr akls der medizinische Kram. Finger weg von Internetverweigerungen, die sind nicht nur dir bekannt sondern auch Deinem Kreiswehrersatzamt.

Hock Dich hin und mach Dir mal richtig die Mühe Dir zu überlegen warum und wie, dann paßt das auch..
 
Zuletzt bearbeitet: (Edit: much too late)
GizmoBoy schrieb:
Das was ich getan habe um komplett vom Wehr- und Zivildienst ausgeschlossen zu werden, ist eine Therapie beim Psychologen.
Dieser hat mir nach den Sitzungen einen Brief für die Untauglichkeit geschrieben. (Bezüglich Angst im dunklen und engen Räumen)

Habe ihm erzählt das es nicht möglich sein meinen jetzigen Arbeitsplatz zu verlassen und auf die wirtschaftliche Lage bezogen.

Nach Versand des Briefes zum Kreiswehrersatzamt und einer Wartezeit wurde ich für Untauglich erklärt und bin sogar vom Zivildienst befreit.


Ich würde sowas hier nicht so rumposaunen, du weisst dass das immernoch eine Straftat ist wenn falsche Gutachten/Atteste/Krankschreibungen ausgestellt werden?


blackmesa schrieb:
Die Verpisser-Methoden à la "Ich geh zum Psychologen" werdet ihr in einigen Jahren bereuen, wenn ihr mal eine Lebensversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen wollt. :evillol:

das kommt noch dazu! hat ein Kollegen von mir leider auch schon teuer lernen müssen (des zeug kann auf einmal SEHR teuer werden....)
 
Gewissensgründe in den letzten 3J. hat sich viel getan.
Z.B.: Afghanistan wo die Bundeswehr auch Zivilisten tötet NICHT nur Taliban.
Weshalb du der Friedensbewegung beigetreten bist.
Und regelmäsig demonstrierst (google dir Demos die in deiner Nähe stattgefunden haben).
 
Du musst nur glaubhaft erklären warum du keinen Wehrdienst leisten kannst. Es wäre sogar möglich nach antritt des Wehrdienstes noch zu verweigern.
 
In der beründung muss stehen warum du es dir auf einmal anders überlegt hast. Und einfach wild aus dem netz kopieren ist auch nicht - die sind ja nicht auf den kopf gefallen.
 
ja hab mir nur diese muster angesehen. geschrieben hab ich die schon in meinen eigenen worten und formulierungen.
 
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