News VESA: DisplayPort 1.4 ermöglicht Ultra HD mit HDR bei 120 Hz

MichaG

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#1
DisplayPort 1.3 ist noch nicht einmal in Form kompatibler Grafikkarten und Monitore am Markt angekommen, doch die VESA hat bereits einen neuen Standard verabschiedet. DisplayPort 1.4 erweitert den VESA-Standard um eine Kompressionstechnik. Trotz gleichbleibender Datenrate kann dadurch eine höhere Bildqualität erzielt werden.

Zur News: VESA: DisplayPort 1.4 ermöglicht Ultra HD mit HDR bei 120 Hz
 

neo243

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#3
3.840 × 2.160 (4K) @ 120 Hz @ HDR gieeeef
 
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#4
Wird Zeit , dass diese Anschlüsse gepusht werden.

Die Display Ports haben aber regelmäßig zumindest mit NVIDIA den Bug, dass das Bild ganz klein nach einem Standby Betrieb ist, weshalb ich derzeit mit meinem 34 Zoll nur HDMI nutze.
Hier scheint aber NVIDIA mit einem Bugfix nicht aufzuwachen. Was nützt einem dann die beste Schnittstelle?
 

Hatsune_Miku

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#5
was ist denn aus super MHL geworden ?
Sah doch auch vielversprechend aus
 

Kokuswolf

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#6
@Postman: Das liegt nicht an nVidia. Das passiert auch auf meiner AMD-Karte. Standby bei Displayport bedeutet, dass der Monitor abgemeldet wird. Dadurch springt Windows zur kleinsten Auflösung oder auch auf den zweiten angeschlossen Monitor und verkleinert alle Fenster entsprechend. Bisher konnte ich an meinem Rechner nur die Bildschirme ausschalten, wenn ich Windows sperre. Dadurch werden die Fenstern nicht verändert.
 
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Cool Master

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#7
Ich hoffe, dass wir uns damit endlich von dem blöden HDMI Stecker befreien können und damit die Geräte noch mal etwas günstiger werden da keine Lizenzgebühr fällig wird.
 

jubey

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#8
Kann mir mal einer erklären was man von HDR zu erwarten hat... Ich kenne natürlich das Prinzip aus der Fotografie, aber wie soll das bei Bewegtbild funktionieren, bzw. wie soll gerade ein Bildschirm sowas erzeugen können (oder müssen). Für mich klingt das ein wenig nach einem Gag, denn für Kontrastdarstellung ist das Panel und dessen Qualität zuständig.
 
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#9
Fragt sich nur wann Entsprechende Monitore kommen!

Ich überspringe sogar DisplayPort komplett quasi ;)
Bin noch mit TN-VGA Monitor (1650x1080) und HDMI TV (FHD) unterwegs ;)
Wird zeit für nen Neuen! aber sowas von! =)
 

jusaca

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#10
@jubey
Du hast natürlich Recht, das Panel muss den höheren Dynamikumgang schließlich darstellen. Dafür benötigt es aber die passenden Informationen. Ähnlich wie ein normales jpg nur 8bit pro Farbkanal auflöst, hat auch ein normaler Videostream nur diese geringe Auflösung. Will man mehr Bit übertragen, braucht es einen neuen Standard und eine höhere Übertragungsrate.
 

k0ntr

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#11
puh, ich glaube dieses Jahr wird es sehr interessant.

VR , h265, neue (wirklich neue) Grafikkarten und CPU (Zen), Monitore werden immer interessanter mit Free-G-Sync, DX12 ... puh, ich freue mich auf das Weihnachtsgeschäft :D
 

Che-Tah

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#12
Ich hab von der Übertragungstechnik zwar keine Ahnung.
Aber wird da nicht ein weiterer lag eingebaut wenn die Daten erst nochmals kompremiert werden müssen?
 

druckluft

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#13
Die sollen bitte erstmal Displayport 1.2 fehlerfrei zum Laufen kriegen :freak:

Ob DP 1.3/1.4 soviel besser wird...
 

legan710

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#14
Solange die Anschlüsse zur aktuellen Displaytechnik nur gleich ziehen wird das nie zukunftsfähig sein. Beim nächsten Sprung reicht das ja auch wieder nicht mehr, und es wird sicher drei neue "Standards" geben um langsam aufzuschließen.
 

core2e6300

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#15
Grob vergleichbar ist das Prinzip mit komprimierten Audio-Dateien im MP3-Format, die bei ausreichender Bitrate eine subjektiv vergleichbare Qualität wie unkomprimiertes Material aufweisen, [...]
Erzähl das besser keinem aus dem Hi-Fi Bereich. ;)

Die Komprimierung bei der Videoübertragung halte ich für eine schlechte Lösung. Dabei muss ja garantiert werden, dass die maximale Bandbreite der Schnittstelle nicht überschritten wird. D. h. im Notfall wird die Komprimierung hochgeschraubt (passiert natürlich alles im Hintergrund). Nicht, dass dann noch Artefakte entstehen.
 

bunghole

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#17
@Che-Tah
Das geschieht mittels spezieller DSP praktisch in Echtzeit.

@jubey
In der Fotografie wir der Kontrastumfang einfach künstlich erhöht mittels einer Belichtungsreihe und einer speziellen Software die diese Bilder miteinander kombiniert. Das hat bis vor kurzem zumindest jeder als HDR gekannt.

Das was die Unterhaltungselektronik-Industrie uns als HDR verkaufen möchte ist dagegen etwas anderes. Da geht es im Prinzip um die Steigerung der Bits pro Farbkanal von 8 auf 10. Natürlich müssen die Panels das auch vernünftig umsetzen können. OLED oder LCD mit Quantum-Dot ist da das Stichwort.
Außerdem werden bei HDR bei Weißpunkt und Schwarzpunkt Mindestanforderungen gesetzt die ein Panel erreichen sollte um einen gewissen Kontrastumfang im gesamten Farb- und Helligkeitsbereich bieten zu können.
 

menace_one

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#18
Kann mir mal einer erklären was man von HDR zu erwarten hat... Ich kenne natürlich das Prinzip aus der Fotografie [..]
HDR in der Fotografie != HDR bei TV

Fotografie: Mehrfachbelichtung bzw. pushen der Tiefen/Höhen
TV: Anstelle von 255 Abstufungen pro Kanal (8 Bit), sind 1024 Abstufungen (10 Bit) möglich.

Edit: bunghole hat es über mir noch weiter erklärt
 
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#19
@menace_one: danke, das wusste ich auch noch nicht!

Jetzt müssen wir also nur noch rausfinden, wen wir bestechen müssen, um vom SRGB-Farbraum-Standard wegzukommen... ;)
 

bunghole

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#20
Die Komprimierung bei der Videoübertragung halte ich für eine schlechte Lösung. Dabei muss ja garantiert werden, dass die maximale Bandbreite der Schnittstelle nicht überschritten wird. D. h. im Notfall wird die Komprimierung hochgeschraubt (passiert natürlich alles im Hintergrund). Nicht, dass dann noch Artefakte entstehen.
Leider verlustbehaftete Kompression :(
Sie nennen das "Visually lossless performance verified by subjective testing" :rolleyes:

https://www.vesa.org/wp-content/uploads/2016/01/DSC-Comparison-v1.1-and-v1.2-Table-1.jpg
 
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