Vibe Coding für Anfänger / Welche KI usw.?

Kai Neahnung schrieb:
hier genannt hast kann ich mit keinem was anfangen, ausser Python, das ist ne Schlange.
Hilfe zur Selbsthilfe?
Du willst mit AI Coden und kennst nicht mal die absoluten Basics.
Du musst ja nicht programmieren können, aber sich die Grundlagen aneignen oder zumindest mit einem Tutorial auf Youtube anfangen und parallel die AI ofer Google fragen, gehört schon dazu.
Wir helfen ja gerne, aber einen Grundlagen Kurs können wir dir nicht verpassen. Viele IT Begriffe brauchs ja nicht und du kannst der AI auch im Natürlicher Sprache erklären, was du Coden willst.
Das einfachste ist abee halt doch, eine Umgebung zu haben, auf der die AI Coden kann.
Mit AndroidApps hab ich noch nicht gearbeitet, ich mach das meiste via Webfrontend (also vom Browser auf abrufbar) und codex codet halt auf dem server direkt.
 
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Kai Neahnung schrieb:
Android Studio ist installiert. Ob es "eingerichtet" ist kann ich nicht beurteilen, weiss nicht was man da machen muss. Ob "Emulatoren" eingerichtet sind kann ich auch nicht direkt sagen.

Ich habe vor wenigen Tagen über Android Studio eine App erstellt. Alles mit dem KI Agenten (Flash Mini - der nichts kostet). Ich musste nur mein Google Konto verbinden. Klar, die Bedienung benötigt etwas Einarbeitung, sofern man noch nie eine Entwicklungsumgebung verwendet hat. Ebenso auch die Basics im ersten Prompt. Aber das lässt sich alles ergoogeln.

Aber was wichtig ist: Dein Weg über den KI-Prompt via ChatGPT und dann in die IDE zu kopieren funktioniert so schlecht. Sowas klappt bei HTML/CSS/JS auf einer Website als alleinige Sourcecode-File.

Denn du hast ja soviele Assets im Projektbaum bei Android, wo du übergreifende Anpassungen machen musst. Das kann nur ein KI-Agent, der in die IDE integriert ist, leisten. Er arbeitet alles ab.

Meine App sollte eine Ausgabenerfassung mit Fokus auf Kartenzahlung werden. Mit einem Verlauf. Beim ersten Durchlauf benötigte er 20 Minuten und dann weitere mehrminütige Durchläufe um Fehler zu beseitigen. Nach mehreren Versuchen kam eine brauchbare Lösung heraus. Am Ende hatte ich eine App, wo ich ein Monatsbudget definiere samt Verlaufsbalken, einen ausklappbaren Donat für die Kategorien und ein prominent platziertes Eingabefeld der momentanen Ausgabe. Sowie ein Protokoll der Einträge, einzeln löschbar oder alles löschen. Sowie eine DB, damit die Daten gespeichert werden. Die App läuft super im Simulator oder als APK auf meinen Geräten. Beruflich würde ich sie nicht einsetzen, da die Nachvollziehbarkeit bei Fehler fehlt.
 
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Kai Neahnung schrieb:
Es geht mir doch nicht darum dass IHR hier die App für mich schreibt, ich will bloss wissen welche Tools ich dafür brauche als jemand der keine Ahnung vom programmieren hat. Das ist doch der Sinn von Vibe Coding, oder nicht?

ich hab nach 20 Jahren ohne programmieren, jetzt wieder bissal angefangen..
und zwar rein Vibe-coding - ohne eine einzele Sourcezeile selber geschrieben zu haben
(also eignetlich darf ich nicht schreiben, dass ich mit Programmieren wieder angefangen hätte ;-) )
zuerst mit ChatGPT

Frage gestellt --> Source erhalten -> gebeten dass er gleich ne exe daraus macht
runtergeladen, ausprobiert

etc. etc.

dann mit Claude Code und dem kleinen Abo..

und das ist soviel besser..

nicht nur hat Claude Code mir meine Programme erstellt,
es hat auch die nötigen compiler etc. selbstständig runtergeladen und installiert
es hat mir den Webserver auf einem VPS (Virtual private serveR) eingerichtet, den VPS konfiguriert,
Kommunikation über Tailscale,
Verschlüsselung der Daten (es liegen nur verschlüsselte Daten am Server), Dockercontainer drauf installiert/eingerichtet etc.

als ich früher noch programmiert hatte (Basic, Modula, Pascal, Delphi, java, C) - gabs kein Android..
ich hab noch nie was mit Android gemacht, keine Ahnung wie man da ein Programm erstellt und es zum laufen bringt..

das hat Claude code für mich alles übernommen..
ich musste nur mein Handy per USB-Kabel an den Rechner anschließen, Fingerabdruck geben -> und schon hat er das zuvor erstellte Programm am Smartphone installiert


Micha- schrieb:
Nimm Claude (beste KI zum programmieren) und sag ihr sie soll das Programm schreiben, dann brauchst du es nur runter laden.


Copy Paste sollte man schon beherrschen


defakto ist nichtmal das Wissen um copy-paste mit Claude Code nötig
und runterladen musst du auch nix..
Claude Code arbeitet in einem auf deinem Rechner bereitgestellten Verzeichnis...
und kann die entwickelten Dinge dann auch für dich deployen.. (z.b. hab ich einen Raspberry im Netz den Claude bei Änderungen, weiteren Features etc. automatisch dann updatet, Fehlerprotokolle ausliest etc...)

@Kai Neahnung
Ich kann das nicht alles auf einmal prompten, das ist zuviel, für mich, nicht für die KI.
ist es das, was man unter Vibe-Coding versteht?

ich seh das ja so bei youtube-videos: "bau mir eine App wie Whatsapp"..
ein einziger Prompt.. und dann macht die KI

also mein "Vibe-coding" schaut anders aus..
zuerst überleg ich was das Programm können soll, erstelle mir zusammen mit der KI Notizen, eine "Anleitung" was gemacht werden soll
die KI schlägt mir dann schon Tools etc. vor
das kann schon 2h+ dauern bevor überhaupt irgendwie losgelegt wird

und dann mach ich es schrittweise..
die KI installiert Tools, Docker-container, etc...
dann die Grundfunktionalität des Programmes
weitere Features wo man nach und nach drauf kommt
Änderungen, Fehlerkorrekturen.. temporäre Logfiles bei Fehler
etc. etc.

also meine eigentlich kleinen Anwendungen (z.b. eine Todo-Liste) dauert so im Endeffekt dann doch 1-2 Wochen bis es "fertig" ist

bis jetzt kleine Programme...
derzeit eine automatische Zielvorrichtung für eine Wasserpistole..
Raspberry für die Bilderkennung und das Zielen,
ESP32 für die restliche motorsteuerung des Turmes
im hintergrund werden dann noch Fotos und videos bei einem "Schuss" mit der Wasserpistole am NAS abgelegt
die mechanik zeichne ich selber und mach ich dann mit 3D-Drucker

die Schaltungen (verbal in Textform) macht mir auch Claude-Code und ich zeichne sie dann mit Freeware-Tool nach
bau sie dann auf einem Testboard auf.. und wenn funktioniert und getestet wird dann erst gelötet

hat bei einer Motorsteuerung (Kindertraktor mit 2 Motoren, wo ich über Drehzahlmessung der beiden einzelnen Räder eine "elektrische" Differentialsperre realisiert hab, in kombination mit einem RoboClaw-Motorcontroller..
nebei den Traktor von Blei auf 5s Fepo4-Akku umgerüstet.. die Logik für Akkuüberwachung auch gleich mit eingebaut
sowie eine Remotesteuerung vom handyaus..
verschiedene Gaskurven/Anlauframpen und ansprechverhalten des Gaspedals
sowie Strom- sowie auf Wunsch Drehzahlsteuerung oder einfach Gasvorgabe
etc..

und ich hab keine einzige Zeile Sourcecode gelesen noch selber geschrieben

aber: es ist halt nicht: "ein Prompt abfeuern und geht schon"
das waren auch gut 3 Wochen die ich gebraucht habe, viele Stunden (und dafür dann ein 100Euro-Claude-Abo)

aber man kommt erstaunlich weit, nur mit KI
 
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Azghul0815 schrieb:
Du willst mit AI Coden und kennst nicht mal die absoluten Basics.
Du musst ja nicht programmieren können, aber sich die Grundlagen aneignen oder zumindest mit einem Tutorial auf Youtube anfangen und parallel die AI ofer Google fragen, gehört schon dazu.
Nö, gehört nicht dazu. Ich habe zuletzt vor etwa 26 Jahren mal mit Basic zu tun gehabt, habe also im Grunde genommen null Ahnung von Programmierung und entwickle gerade ein größeres Programm mit Python, bzw. Claude entwickelt das für mich.

Ich mache nur die Vorgaben, Claude schreibt den kompletten Code, macht interne Fehlerprüfungen, übernimmt die Dokumentation, die Strukturierung, macht selbständig Verbesserungsvorschläge, Testläufe, arbeitet mehrere Dateien gleichzeitig ab usw. Das läuft hervorragend und das Programm ist mittlerweile wesentlich umfangreicher und funktionaler, als ursprünglich geplant.

Das geht alles ohne Kenntnisse, man muss nur in der Lage sein, der KI genaue Angaben zu machen, was genau man haben möchte. Ich habe keine einzige Zeile Code angefasst. Das einzige Problem bei Claude ist, im kostenlosen Modus ist es sehr eingeschränkt, weshalb ich mir dann über die Android-App ein Pro-Abo für genau einen Monat geholt habe, d.h. Abo abgeschlossen und sofort wieder gekündigt (kostet über die App 22 Euro). Direkt über die Webseite kostet es nur 18 Euro, erfordert aber eine Kreditkarte. Das ist es mir aber absolut wert, da ich mir mit dem Programm mehrere Monate intensiver manueller Arbeit am PC erspare.

Mittlerweile habe ich noch Visual Studio Code installiert und Claude direkt dort eingebunden, d.h. man braucht auch keinen Code mehr zu kopieren usw., das erledigt Claude alles selbständig in VS Studio, einfacher geht es wirklich nicht. Also, ähnlich wie bei @Kraeuterbutter, das geht tatsächlich, und sogar sehr gut.
 
Kraeuterbutter schrieb:
Claude Code arbeitet in einem auf deinem Rechner bereitgestellten Verzeichnis...
und kann die entwickelten Dinge dann auch für dich deployen
Das habe ich mich tatsächlich bisher nicht getraut. Ich lesen den Code auch nicht mehr, aber ich mag die Vorstellung noch nicht, das die KI selbständig auf meinem PC handelt.
 
Aber seht ihr denn nicht ... das ist genau der Punkt. Ihr seid trotzdem Entwickler ... nur eben anders als früher. Man muss trotzdem wie ein Programmierer denken.

Und Leute, die die Fragen, die eine KI besser beantworten könnte lieber in ein Forum auslagern, sind das eben nicht. Man kann eben nicht einfach mal so vibe coden.
 
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Painkiller69 schrieb:
Nö, gehört nicht dazu.
Ich rede nicht davon, dass du Coden können musst, sondern das man zumindest die Grundbegriffe können sollte. Was eine Datenbank macht, das Python, C+ und co Programmiersprachen sind, usw.

Ich kann auch nur etwas Code lesen und hab nicht selbst programmiert.
Painkiller69 schrieb:
Das geht alles ohne Kenntnisse, man muss nur in der Lage sein, der KI genaue Angaben zu machen, was genau man haben möchte.
Und diese Vorgaben kannst du nur machen, mit etwas IT Grundwissen. Ich hoffe das wird nun klarer was ich gemeint habe. Ich unterstell dir nämlich durchaus, dass du weisst was Python, C+, C#, RUST, Postgres, MariaDB usw, ist. Ja ist kein Hexenwerk, aber dann betreibe ich halt ein wenig sparring mit der AI.

Als ich angefangen hab mit dem Vibe Coding kam Anfangs auch viel Quatsch raus, weil die Anforderungen nicht Scharf genug ware und ich musste dann viel nacharbeiten, was halt Tokens kostet. Deshalb hack ich ja so auf gut ausformulierten Anforderungen rum
 
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Azghul0815 schrieb:
Als ich angefangen hab mit dem Vibe Coding kam Anfangs auch viel Quatsch raus
Nichts gegen dich, aber wenn du nicht selbst programmieren kannst, kannst du nicht beurteilen, ob jetzt nicht auch noch viel Quatsch rauskommt.
 
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Azghul0815 schrieb:
RUST, Postgres, MariaDB
Das sagt mir z.B. rein gar nichts, alleine aufgrund des DB im Namen von MariaDB würde ich jetzt spontan auf irgendeine Database tippen, aber ich weiß es nicht.

Ok, mir ist aber grundsätzlich klarer, worauf Du hinaus wolltest, aber ich bleibe dabei, dieses Wissen ist nicht notwendig. Ich habe die Anforderung an mein Programm zuerst ChatGPT gegeben, dieses hat mir dann ein Prompt für Claude geschrieben und schon ging es los. Die Vorgabe an Claude war: Nutzer hat keine Ahnung von irgendetwas! Und Claude setzt trotzdem alles um, keine Fachbegriffe, mit denen ich was anfangen können muss usw.

Mag sein, dass Du da eine andere Vorgehensweise hast und daher meinst, dass es nötig wäre, aber ist es in meinem Fall absolut nicht. Ok, ich musste am Anfang in der Lage sein, einen Ordner auf der Festplatte für das Projekt zu erstellen und hinterher dann irgendwann, als das Projekt größer wurde, und ich keine Lust mehr auf hin- und herkopieren von Code hatte, die Installation von VS Code und die Integration von Claude durchzuführen, aber auch da könnte einem die KI selbst die Vorgehensweise erklären, auch, wenn man überhaupt keine Ahnung hat. Zur Integration von Claude in VS Code habe ich tatsächlich die KI gefragt, wie das am besten geht.
Ergänzung ()

adfsrg schrieb:
Nichts gegen dich, aber wenn du nicht selbst programmieren kannst, kannst du nicht beurteilen, ob jetzt nicht auch noch viel Quatsch rauskommt.
Vielleicht sprechen die Endergebnisse für sich und deuten darauf hin, dass es kein Quatsch ist? Wenn man ein Programm für sich selbst entwickelt, muss es ja nun schließlich nicht den Anforderungen der Open Source Gemeinde oder gar kommerzieller Programme entsprechen.

Das führt jetzt aber eh zu weit, der Threadersteller muss ja schließlich den Kram entwickeln, wie er es für richtig hält. Meine zwei Cents habe ich mal dazugegeben, das soll dann auch reichen.
 
Painkiller69 schrieb:
Vielleicht sprechen die Endergebnisse für sich und deuten darauf hin, dass es kein Quatsch ist?
Nur kann das jemand, der nicht programmieren kann, gar nicht beurteilen.

Stell dir vor, dass Programm hat keine Fehlerbehandlung und beim Testen tritt kein Fehler auf. Dann denkst du, dass alles in Ordnung ist. Oder deine Testfälle decken Edgecases nicht korrekt ab. Oder du hast ein Eingabefeld, das nicht geprüft wird und ein User gibt irgendein blödes Zeichen ein, z.B. ein Emoji und dann stürzt das Programm ab, weil es nicht korrekt mit UTF8 umgeht. Da gibt es tausende Möglichkeiten, wie das Programm fehlerhaft sein kann, obwohl es bei einem einfachen Test durch einen Laien nicht auffällt.
 
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Kann es sein, dass die Opus 5 wieder einbisschen schlechter gemacht haben? Hab grade ein bisschen gevibed und der hat nur Müll gemacht. Hab das Ergebnis an Chatty weitergereicht und der ist aus allen Wolken gefallen. Also Claude in allen Ehren, aber dem Ding pauschal bessere Programmierfähigkeiten zuzuschreiben halte ich für fahrlässig.
 
Micha- schrieb:
Das habe ich mich tatsächlich bisher nicht getraut. Ich lesen den Code auch nicht mehr, aber ich mag die Vorstellung noch nicht, das die KI selbständig auf meinem PC handelt.
ich bin da auch ängstlich was das angeht, weil am PC ja "mein Leben" drauf ist.. 60TB Daten etc..

für Claude hab ich tatsächlich ein altes Thinkpad X1 Carbon Gen 5 wo das drauf läuft..
und ich hab keine E-Mail-konten, Whatsapp etc. mit der KI verbunden

vondaher bin ich "relativ" entspannt..
klar.. er darf bei mir noch ins Netzwerk um die Raspberrys zu erreichen wo er drauf was macht..


hoffe dass er nicht einfach so anfängt die Passwörter von NAS und co zu knacken ;-)
Ergänzung ()

adfsrg schrieb:
Nur kann das jemand, der nicht programmieren kann, gar nicht beurteilen.

Stell dir vor, dass Programm hat keine Fehlerbehandlung und beim Testen tritt kein Fehler auf. Dann denkst du, dass alles in Ordnung ist. Oder deine Testfälle decken Edgecases nicht korrekt ab. Oder du hast ein Eingabefeld, das nicht geprüft wird und ein User gibt irgendein blödes Zeichen ein, z.B. ein Emoji und dann stürzt das Programm ab, weil es nicht korrekt mit UTF8 umgeht. Da gibt es tausende Möglichkeiten, wie das Programm fehlerhaft sein kann, obwohl es bei einem einfachen Test durch einen Laien nicht auffällt
aber genau hier hilft doch auch die KI...

in der Praxis ist Software die durch KI erstellt wurde besser dokumentiert und hat mehr Fehlerfälle durchgetestet (wenn man es der KI sagt)

in realem Leben bleiben doch den Entwicklern gerade für diese Arbeiten oft keine oder unzureichend Zeit über...
da sind dann nur 30-40% vom Code dokumentiert und Änderungen die mal schnell gemacht werden landen nicht in der Doku..

bei der KI kannst du alle 30min z.b. sagen: "starte im hintergrund einen Agent, der die doku überprüft und korrigiert"
oder feuerst den Befehlt bewusst selber ab..

gerade so Sachen mit Edgecases, Eingabefelder etc.. kann die KI sehr gut und umfangreich testen..
findet es alles? nicht unbedingt..

aber wenn man selber dann einen Fehler bemerkt, ist es gerade für einen Anfänger dann oft sehr schwer nachzuvollziehen warum das schief läuft.. auch hier kann dann die KI wieder helfen..

bei mir sind Fehler aufgetreten, die die KI dann auch beseitigt hat mit Begründungen und Ursachen der Fehler die ich so wohl nie selber gefunden hätte oder nicht daran gedacht hätte.

ich war hier aber auch schon in "Endlosschleifen", wo mir die KI 3-4 Tage lang lauter Änderungen vorgeschlagen hat, diese umgesetzt hat und trotzdem blieb der Fehler bestehen
und sie findet dann ja selbstbewusst auch immer einen Grund, warum ganz klar ist, weshalb sich das Programm nach 4h aufhängt und setzt dann ne Lösung um - die da Problem dann aber doch nicht behebt.

hier hat bei mir dann z..b Fabel geholfen, was Opus 4 Tage lang nicht geschafft hat..
Opus hatte sich schon in "einen Ast" verrannt...
mit Fabel war nach 2 Prompts eine Hypothese zum Fehler gefunden die in eine andere Richtung zeigte und begründete warum die Annahmen zuvor alle nicht korrekt waren,
eine Überwachung programmiert
und nach einer Nacht mit Überprüfung durch die KI war der Fehler tatsächlich gefunden und ausgemärzt..
 
Zuletzt bearbeitet:
adfsrg schrieb:
Nichts gegen dich, aber wenn du nicht selbst programmieren kannst, kannst du nicht beurteilen, ob jetzt nicht auch noch viel Quatsch rauskommt.
Ich lasse den Code immer mal wieder von einer anderen KI gegenprüfen. "mache ein Code-Review"
oder wenn es eine neue Entwikclungsstufe von Claude gibt.
Die Vorschläge lasse ich dann wiederrum auf Sinnhaftigkeit überprüfen.
Selten tauchen dabei noch echte Bugs auf. Eher Redundanzen, toter Code. Viel öfter sind es aber Design-Entscheidungen, die in Frage gestellt werden.
Ob der Code am Ende wirklich so viel schlechter ist als wenn ich es als Hobby-Programmierer selbst gemacht hätte? Ich habe Zweifel.
Ergänzung ()

adfsrg schrieb:
ein User gibt irgendein blödes Zeichen ein, z.B. ein Emoji und dann stürzt das Programm ab, weil es nicht korrekt mit UTF8 umgeht. Da gibt es tausende Möglichkeiten, wie das Programm fehlerhaft sein kann, obwohl es bei einem einfachen Test durch einen Laien nicht auffällt.
Gut das das bei kommerzieller Software NIE passiert
 
adfsrg schrieb:
Stell dir vor, dass Programm hat keine Fehlerbehandlung und beim Testen tritt kein Fehler auf. Dann denkst du, dass alles in Ordnung ist. Oder deine Testfälle decken Edgecases nicht korrekt ab. Oder du hast ein Eingabefeld, das nicht geprüft wird und ein User gibt irgendein blödes Zeichen ein,
im Prinzip kannst du der KI mal die Frage stelleN:
was zeichnet ein gut programmiertes Programm aus?
worauf muss man beim Entwurf, Architektur, Programmieren etc. achten.
wie wird sicher gestellt dass die Qualität hoch ist.
Wie kann man ein erstelltes Programm während oder nach der Entwicklung testen?
Wie sturkturiert man die Dateien vernüftig?
Wo legt man sie ab?
Wie dokumentiert man richtig?


diese Fragen lässt man sich von der KI beantworten...
und dann sagt man: "GENAUSO machst du es jetzt bitte für das anstehende Projekt.
Kannst du dir das merken?"

dann wird dir Claude erzählen dass er sich das als Regelwerk in ein md speichern kann.
dieses "Regelwerk" kannst du dann ja von Claude selber noch verbessern lassen.
und dann wird er nach den vorgaben das machen.
Ergänzung ()

Micha- schrieb:
Ob der Code am Ende wirklich so viel schlechter ist als wenn ich es als Hobby-Programmierer selbst gemacht hätte? Ich habe Zweifel.
selbst Entwickler die vom Coden leben sagen heute, dass in vielen Bereichen der Code besser ist als das was sie selber schreiben

ich glaub bei einem Hobby-programmierer brauch ma da eigentlich gar nicht erst überlegen was besser ist

(und die genannten bzw. geouteten "Vibe-Coder" hier im Thread: ich schätze ohne KI würd da keines er programme zustande kommen)
 
Kraeuterbutter schrieb:
aber genau hier hilft doch auch die KI...
Sie hilft, ja, aber ob sie korrekt und gut hilft, ist eine andere Frage. Code ist das eine, der Prozess des Entwickelns mit allen Schritten ein anderer. Das muß man schon verstehen, sonst nützt die KI hier nichts, und man verzettelt sich schnell oder geht in eine ganz andere Richtung, als gedacht. Und bisher machen alle KI Engines bzw. Modelle noch viele Fehler, die auch beim interativen Prompten von alleine oft nicht besser werden. Erst wenn man etwas davon versteht und das in eine richtige Richtung lenken kann, wird etwas daraus.
 
Zuletzt bearbeitet:
@nutrix naja.. ich hab zumindest Projekte in den letzten Monaten (für mich und Familie) umgesetzt, die ich ohne KI NICHT umsetzen hätte können bzw. wahrscheinlich halbes Jahr einarbeitzeit gebraucht hätte (und dann nur für 1 Projekt) - alle anderen Hobbies auf 0 zurückfahren hätte müssen, und zusätzlich zu meinen 8h Büro-PC-Sitzerei noch rest der Freizeit am PC gesessen wäre..

die Projekte geisterten schon jahr(zehnte) in meinem Kopf rum.. und wurden genau aus diesen Gründen nie umgesetzt, weil mir Wissen, Zeit und Lust dazu fehlte..
 
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Kraeuterbutter schrieb:
aber genau hier hilft doch auch die KI...

in der Praxis ist Software die durch KI erstellt wurde besser dokumentiert und hat mehr Fehlerfälle durchgetestet (wenn man es der KI sagt)
Ok, was ist mit dem Fall, dass die KI einen Denkfehler hat? Der ist dann auch so dokumentiert und die Tests darauf ausgelegt.
Ergänzung ()

Kraeuterbutter schrieb:
selbst Entwickler die vom Coden leben sagen heute, dass in vielen Bereichen der Code besser ist als das was sie selber schreiben
Wir können das aber auch beurteilen, der Laie nicht. Es ist ja auch nicht so, dass die KI direkt beim ersten Versuch was Brauchbares liefert. Das sind oft mehrere / viele Iterationen. Wir wissen, was wir der KI sagen müssen, damit das Ergebnis passt und wir können dies auch überprüfen.
 
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adfsrg schrieb:
Wir wissen, was wir der KI sagen müssen, damit das Ergebnis passt und wir können dies auch überprüfen.
Vielleicht. Ich habe ein Programm erstellt, das brauchte ab und zu beim Aufbau eines Diagramms unglaublich lange. Die KI hat keinen Fehler gefunden, aber Logging eingebaut. Anhand der Log Daten hat die KI dann festgestellt, das der Code mehrfach durchlaufen wird und im Zuge dessen noch, das hunderte von Datenbankzugriffen immer wieder wiederholt wurden. Das wird nun gecacht - Problem gelöst. Wäre das einem Profi passiert? Vermutlich nicht. Hätte ich das überhaupt gemerkt, wenn wir noch so ein scheixx schlechtes Netzwerk hätten? Vermutlich nicht. Aber das war so ein Fall wo ich der KI zuviel zugetraut habe.
 
adfsrg schrieb:
Ok, was ist mit dem Fall, dass die KI einen Denkfehler hat? Der ist dann auch so dokumentiert und die Tests darauf ausgelegt.
Ergänzung ()
was ist, wenn ein menschlicher Programmierer einen Denkfehler hat und diesen so dokumentiert ?
dann drauf testet ?

die KI macht es besser als ich selber...
aber sie ist nicht "Gott" und unfehlbar

warum verlangen wir das dann aber ?

schlussendlich ist es eine Symbiose: mensche + KI
und die ist in den meisten Fällen würde ich meinen, besser als Mensch alleine..

ein Anfänger kann dinge damit machen die er so nie umsetzten könnte
und ein Profi kann KI noch gezielter einsetzen und somit die Qualität seiner Arbeit auch noch verbessern

die Vorstellung ich sitze am Fahrrad und sag in meine Bluetooth-Earbuds ein 2 Zeilen Prompt worauf hin die KI eine perfekte App programmiert..
das funktioniert für kleine Programme vielleicht in 1 von 10 Fällen..
da erwartet man dann vielleicht zuviel
 
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