TomPrankYou schrieb:
Das ist tatsächlich eine sehr gute Idee. An das Laminieren Bzw. Vakuumieren habe ich noch nicht gedacht.
Laminieren: Nein ^^ Vakuumverpacken: Ja. Der Nachteil ist natürlich die regelmäßige Sichtung/Prüfung der Datenintegrität, da muss anschließend jedes Mal neu verschweißt werden. Ich denke, diesbezüglich übertreibt mans hier ein wenig. Ich habe knapp 40 Jahre alte CDs (allerdings industriell gepresste), die sehen aus wie am ersten Tag und laufen auch noch genauso gut.
Ich will damit nicht sagen, dass CDs (oder generell optische Datenträger) das Mittel zum Zweck sind, aber sofern man seine Datenträger vor Staub und Sonnenlicht schützt, hat man - besonderes, wenn man sie regelmäßig prüft - wenig zu befürchten.
Diesbezüglich würde ich den Aufwand eher gering halten und vorab einfach die richtige Archivierungsmethode wählen, die ein langfristiges "Pflegen" überflüssig macht - wobei das regelmäßige Sichten natürlich Zeit in Anspruch nimmt. Das sollte man von guten Freunden oder der Verwandtschaft aber tatsächlich abverlangen können.
knoxxi schrieb:
So könntest Du in der iCloud Collagen oder Videos hochladen zu bestimmten Ereignissen deiner Kinder.
Ich weiß man bindet sich an einen Anbieter, bin aber recht zuversichtlich das die Cloud nicht in 5 Jahren abgeschaltet wird.
Als zusätzliche Lösung, wie gesagt. Es geht nicht darum, dass die Apple Cloud in 5 Jahren nicht mehr existiert, aber auch da kanns Pannen und Angriffe geben, die im worst Case Daten unwiederbringlich zerstören - man denke da nur an den Vorfall des französischen Serverbetreibers, dem ohne Redundanz ganze Container voll Server (und Daten) abgeraucht sind - und auch da hatten große Firmen ihre eigenen Clouds ausgelagert.
deYoda schrieb:
Daraus habe ich gelernt, das darf nicht nochmal passieren
Oh man, wenn man eure Stories liest, überdenkt man tatsächlich sein eigenes Leben (auch ich bin Familienvater und gehe stramm auf die 40 zu). Derzeit lagere ich meine persönlichen Daten auf dezentralen Backups und teste sie regelmäßig, aber ich werde heute Abend mal mit meiner Frau darüber sprechen, was ihr alle hier so berichtet und teils auch von euch selbst beschreibt. Das ist ein Thema, mit dem man sich eigentlich nie auseinandersetzen will, es aber dennoch dringend und rechtzeitig einmal tun sollte.
Wie bereits gesagt: besser man hat ein solches Konzept und benötigt es hoffentlich nie, als eben anders herum. Das sollte man sich dann auch ein paar Euro Instandhaltungskosten pro Jahr kosten lassen.
Millkaa schrieb:
Hat sich bei mir wirklich etabliert, habe das vom Airsoft noch übrig gehabt:
https://www.amazon.de/Lipolix-feuerfest-Liposack-Qualität-Deutschen/dp/B06WP6ZQV4
Die Dinger sind Gold wert und ne DIN A4 Seite passt vom Format in die größeren rein.
Ich glaube, du missverstehst diese Beutel. Sie schützen vor einem Brand vom Inneren heraus, namentlich vor LiPo-Bränden. Diese dauern keine Stunden, sondern - im Falle eines Handy- oder Modellbauakkus nur wenige Sekunden. Ein Brand, der aussen entsteht, wird mit Sicherheit länger dauern und den Inhalt wohl so sehr aufheizen, dass hier nichts übrig bleibt, was es sich zu retten lohnt.
Auch ein feuerfester Safe, wie er hier so oft beschrieben wird, ist meiner Meinung nach der falsche Weg.
Ich kann es nur noch einmal sagen: dezentrale Backups, durch Freunde bzw. Verwandte regelmäßig kontrolliert. Sicherer wird es nicht und auch nicht zukunftssicherer - und darum muss es bei diesem Vorhaben ja dringlichst gehen, wenn die Sachen eben auch in 20 oder 30 Jahren noch abrufbar sein sollen.