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News Videospiele: Was macht einen Gamer aus und seid ihr einer?

Mein Dasein als sogenannter Gamer* (seit den 1980er Jahren) hat sich immer dynamisch verhalten, denn ich spiel(t)e eine breite bunte Auswahl an Spielen und probier(t)e immer Neues aus.

Dabei beziehe ich mich vor allem auf den PC (98%) und in Sachen Konsolen (2%) vorrangig auf das SNES.

Es gab Titel, die ich überproportional lange spielte und dann aber wiederum welche, die eine endliche Story haben und sich dadurch viel intensiver anfühlen.

Zum Beispiel ein Diablo 2 spielte ich damals locker über 1000 Stunden, was sich dann irgendwann eher wie Arbeit anfühlte, auf eine unangenehme Art, wodurch ich das Spiel ad acta legte.

Während ein Star Wars Knights of the Old Republic (PC) für mich ein tolles begrenztes Erlebnis war, ähnlich einer guten Mini-Serie, das ich viermal komplett durchspielte auf vier unterschiedliche Weisen.

Einen Klotz am Bein, den ich noch länger als Diablo 2 spielte, bzw. am längsten von allen Spielen überhaupt, habe ich vor ein paar Tagen für mich nun auch endlich abgelegt, weil es mit jedem neuen Update immer mehr Kopfschütteln für mich bedeutete, obwohl ich das Spiel schon Jahre lang auch nicht mehr wirklich intensiv spiele: The Elder Scrolls Online.

Da hat man ein meiner Ansicht nach einigermaßen gutes Spiel in den letzten Jahren absolut versaut und hört nicht auf, es weiter zu versauen. Obendrein wurde ich vor ein paar Tagen gezwungen einen meiner älteren Charaktere dort, den ich seit 2014 habe, umzubenennen. Auf dem Nordamerikanischen Server. Ohne Begründung. Nach zwölf Jahren. Das hat mir alles noch einfacher gemach, das Spiel endlich zu verlassen, wie auch die Tatsache, dass alle interessanten Personen, mit denen man dort regelmäßig Kontakt hatte, auch zu 95% nicht mehr dort anzutreffen sind.

Auch war The Elder Scrolls Online mein letzter Ausflug ins MMORPG-Reich. Ich bin froh darüber.

Conan Exiles in der Neuauflage vom 5.5. habe ich nun installiert, weil ich es noch nie spielte und weil man es als Einzelspieler spielen kann.

Heutzutage spiele ich jedenfalls nicht mehr so viel, aber immer noch genug und auch fange ich oft Neues an.
Der immer weiter wachsende Game Pile of Shame macht es ja möglich... :rolleyes::daumen:

* Als Gamer würde ich mich nicht zweifelsfrei bezeichnen, weil mir der Begriff nichts Griffiges bietet und weil ich bei der Bezeichnung auch Leute im Kopf habe, mit denen ich mich nicht identifizieren wollen würde.
 
Als einer, der früher als Kind stunden mit NES, SNES, GAMEBOY, PS 1 2 3 und PC Gaming verbracht hat und sich der Szene bewusst war, sich die Zeitschriften geholt hat und aktiv im Clan unterwegs war, war ich durch und durch gamer.

Aber nun ? Schwer zu sagen. Keine Konsolen mehr, nur noch PC und nicht mehr so krass.

Ich würde mich selbst noch als Gamer bezeichnen, andere würden mich wohl "Aushilfsgamer" oder "Teilzeitgamer" nennen ^^.

Erfahrung und Interesse ist genug da. Aber die Praxis nimmt ab, weil der Fokus nicht mehr so heftig darauf liegt.

Mit 15 im CS1.6 Clan richtig abgeräumt.
Vor 2 Jahren hatte mich ein Bekannter unbedingt überreden wollen CSGO zu spielen (ich bin weit ü. 30) und ich war erstaunt wie gut ich noch war.

Aber was ich damals als Fun und leicht empfand, ist heute "Stress". Anstrengend ^^. Aber das ist nur ein konkretes Beispiel.

LG
 
Ein "Gamer" ist, genauso wie ein Musiker oder ein Fussballspieler, jemand, der sich 1) als solches wahrnimmt und sich 2) mit dem Medium einigermaßen ernsthaft auseinandersetzt.
 
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Ich zocken auch nicht mehr 8 Stunden am Tag an 5 Tagen die Woche wie früher, aber ich komme immer noch auf 20 Spielstunden in der Woche. Andere lesen Bücher oder scrollen durch TikTok und Co., ich spiele dann lieber.
 
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"Spieler von Video Games" ist zu unhandlich, daher ist Gamer ok als allgemeine Bezeichnung, aber an sich ist die Definition pure Willkür bzw maximal vom Marketing getrieben (ursprünglich war das zumindest so, glaube späte 90er / frühe 2000er in den Staaten..?)

Jeder der regelmäßig irgendein einzelnes oder mehrere Video Games spielt ist meiner Meinung ein Gamer. Ich seh auch regelmäßig fern, dadurch bin ich dann auch ein TVler nehme ich an. Oft ist das auch auf Youtube, aber ich bin definitiv kein Youtuber. Wenn ich mal wieder ein paar Bücher lese akzeptiere ich auch Leseratte.

Will sagen, ist vielleicht ein lustiges Gedankenspiel den Begriff zu definieren, aber letztlich irgendwie auch bescheuert. Wenn man unbedingt begrenzen will wann jemand ein Spieler von Video Games ist, muss man sich die Frage gefallen lassen, ob das möglicherweise ein Ausgrenzen ist, um sich selber besonders zu fühlen.
 
Syrato schrieb:
Du möchtest es ins Lächerliche ziehen...?
1. Es geht um ein Hobby!
2. Konditor/in ist man nur, nach Abschluss einer Lehre!
Es kann also durchaus parallel laufen.

Ich kenne einen Konditor, der niemals eine Lehre gemacht hat.
Genauso kenne ich Lageristen, Maurer und Kranführer, die niemals eine Lehre gemacht haben.

Du könntest auch die Köche des nächsten Imbisses, Geschäftsführer aller Döner-Buden oder irgendwelche Gebäudereiniger fragen. Es wird nicht lange dauern, bis man jemanden findet.

Sie sind professionell, haben Jahrzehnte Erfahrung, werden so bezeichnet, haben aber kein Stück Papier, der eine Lehre oder Ausbildung nachweist.

Also nein... ich ziehe es nicht ins Lächerliche, sondern in die Realität des Lebens.

Ein Gamer kann für mich also auch ein Gamer bleiben, selbst wenn man irgendwann beschließen sollte, dass man daraus eine 3 Jahre Ausbildung macht, die man künstlich mit Themen und Stunden ausfüllt.
 
Wow, heftig!
Wenn ich sehe wie sich hier viel zu viele berufen fühlen, andere als Nicht-Gamer abzustempeln und herabzusetzen, dann möchte ich mich definitiv nicht mehr als Gamer bezeichnen, mit solchen Meinungen möchte ich nicht in einen Topf geworfen werden!

Gamen soll Spaß machen, mal ablenken mal herausfordern. Je nachdem was ich gerade brauche.

Der Rest ist egal
 
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@Hypothek dann sind sie, laut deutschem Gesetz, nicht dass was du ihnen zuschreibst.
 
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@Syrato
Was aber keine Rolle spielt.
Sowohl andere vertrauen in ihre Kompetenz bzw. bezahlen sie dafür, als auch sie selbst sehen sich so.

Beim Gamer ist es doch nicht großartig anders.
Wenn sich jemand als Gamer sieht und andere um ihn herum ihn auch als Gamer sehen, spielt es dann eine Rolle, ob irgend ein Gesetz sie bestätigt?

Wenn in 10 Jahren "Gamer" ein Beruf wird, den man 3 Jahre lernen muss, werden alle anderen Gamer nicht nur für mich nicht automatisch keine Gamer mehr.
 
Alphanerd schrieb:
Ein Gamer ist jmd, der damit massiv Geld verdient (E-Sport oder streaming) und mindestens 3 Leute von seinem Einkommen beschäftigt, die ihm tgl Arbeit ((Kochen, Haushalt etcpp) abnehmen

Das ist ein "Pro-Gamer".
 
thom_cat schrieb:
Wenn ich sehe wie sich hier viel zu viele berufen fühlen, andere als Nicht-Gamer abzustempeln und herabzusetzen,
Wenn ich eine Person die ein paar Minuten Candycrush im Monat spielt als Nichtgamer bezeichne ist da keine Wertung drin, ich halte die Person dadurch nicht für schlechter oder besser, auch wenn die Person per Definition vlt. sogar objektiv ein Gamer ist, so sehe ich das anders.

thom_cat schrieb:
dann möchte ich mich definitiv nicht mehr als Gamer bezeichnen, mit solchen Meinungen möchte ich nicht in einen Topf geworfen werden!
Hmmmm. 🤔🤔🤔
Menschen essen Brot, hören Musik und töten andere Menschen. Wähle irgendwas:
[ ] Ich esse kein Brot.
[ ] Ich esse Reis.
[ ] Ich höre keine Musik.
[ ] Ich bin kein Mensch. 🥴
[ ] Ich töte keine Menschen. 🥴

thom_cat schrieb:
Gamen soll Spaß machen
Richtig. 👍
 
@Hypothek willkommen bei CB und diese sinnlose Diskussion, Hobby vs Beruf, verlasse ich jetzt.
 
puh spannendes thema wie definiert man einen gamer richtig...
klar wenn jemand spiele als hauptbeschäftigung in seiner freizeit sieht ist das für mich nen gamer, da kann man jetzt aber auch nicht sagen ab 4h täglich, gibt auch leute die haben mit familie und co mehr zutun und kommen da nicht jeden tag stundenlang dazu.
ich würds vielleicht noch über die art der spiele abgrenzen, gerade die gelegenheitsspiele, die dann auch nur gelegentlich gespielt werden seh ich nicht als richtiges gaming an...aber als feste abgrenzung kann man das auch ehr nicht nehmen...wo fängt das an wo hört es auf...sitz ich täglich 5x ne 20min an nem browsergame oder muss ich als games mindestens ne stunde am stück "was richtiges" zocken...

an der hardware kann mans vielleicht noch festmachen, aber hat auch nicht jeder das geld für aktuelle gute hardware, zum reinschnuppern muss es dan halt teils was günstigeres älteres sein, gerade auch jetzt wo konsolen und pc hardware immer weiter im preis steigen
 
JMP $FCE2 schrieb:
Das ist ein "Pro-Gamer".
Nein, das ist ein Gamer. Nennst ja auch keinen Schreiner "Pro-Schreiner" ^^

War ja auch ironisch gemeint, hier wollen sich ja Leute zwanghaft vom Candy Crush Zocker abgrenzen. Dachte ich, ziehen wir mal ne richtige Grenze
 
Noch Gamer (?) ... ja ... HardCore-Gamer (?) ... nein, nicht wirklich, denke ich (auf mich selbst bezogen).

Es ist vielmehr (Selbst-)Identifikationssache, Mentalität und wie viel man sich mit Gaming i.a. beschäftigt, würde ich meinen; die Zeit die man beim spielen verbringt oder die Anzahl der Spielplattformen, die man nutzt, sind m.M.n. zwar Indizien, aber nicht unbedingt ausschlaggebend.

Wenn man sich nicht mehr als ein (altes) Handy leisten kann, aber für gewisse Spiele darauf brennt, sich kundig bzgl. Gaming macht/auf dem Laufenden hält und viel Zeit damit verbringt, verdient diese Person m.M.n. es ebenso sich als Gamer bezeichnen zu dürfen wie ein Pro-Gamer der damit auf Enthusiasten-PCs in irgendwelchen Teams bei irgendwelchen Wettbewerben Geld verdient (auch wenn ich letzteren schon als HardCore-Gamer einstufen würde).

Ein Blick über den Tellerrand hilft da übrigens ungemein, denn das o.g. Beispiel mit dem Handy/Smartphone-Gamer (der sich keine Konsole oder PC leisten kann/will) gilt übrigens nicht unwesentlich für den asiatischen (insbesondere chinesischen) Markt, der deutlich bedeutsamer als der kleine deutsche Markt für viele Entwickler/Publisher ist (da dieser schneller wächst und größer/lukrativer ist).
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe hier meinen geliebten Gaming PC und meine Konsolen (PS5 Pro, Switch 2) und zocke viel und gerne und sehr unterschiedliche Genres.

Bezeichne mich selber als Nerd und Gamer und belächele FIFA und CoD zocker doch schon, muss ich zugeben. Und Browser/Farmer Spieler sind für mich alles, aber keine Gamer.

Kenne aber auch Menschen mit einer 5090 und sie spielen höchstens paar Stunden im Monat. Solche Menschen haben zu viel Geld, da sag ich immer: Perlen/Säue und so. 😏
 
BloodGod schrieb:
Kenne aber auch Menschen mit einer 5090 und sie spielen höchstens paar Stunden im Monat.
Naja, was man für Hardware kauft hat ja nichts mit der Spielzeit zu tun. Selbst wenn ich wenig Zeit für das Hobby habe, kann ich ja trotzdem anspruchsvoll sein und in möglichst hoher Qualität spielen wollen.
Man muss den Stromanschluss ja nicht zum Schmelzen bringen, damit es sich gelohnt hat. :D
 
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