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News Videospiele: Was macht einen Gamer aus und seid ihr einer?

@Keylan
Handyspiele werden ja meistens nicht als richtige Spiele gesehen.
In der letzten Zeit habe ich viel civ6 auf dem handy gespielt. Das sollte als richtiges Spiel durchgehen :)
 
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Wenn man dazu steht, dass man gerne und mit viel Leidenschaft zockt, dann kann man sich als Gamer identifizieren.

Die Dauer und Intensität, die Art der Spiele oder ob man "The Best" oder nur "dem Gegner hilft" 🙃, spielen keine Rolle.

Die einzige fragwürdige Kombination, Smartphone +... Diablo Immortal (oder so) 😈
 
So ganz scharf wird sich das vermutlich nicht fassen lassen, zumindest nicht, wenn man über das Niveau von "ein Gamer ist jemand, der Videospiele spielt" hinausgehen will.
Mein intuitives Verständnis von Gamer wäre, dass im Leben dieser Person Videospiele eine wichtige Rolle spielen und dass (halbwegs) regelmäßig gespielt wird.
Dann gibt's sichere weitere Anhaltspunkte, wie den Austausch über Videospiele, die Art und Anzahl der gespielten Spiele, die Beschäftigung mit Spiele-News in irgendeiner Form etc. Aber man kann halt nicht mit Sicherheit sagen, dass jemand kein Gamer ist, nur weil einer der Faktoren nicht zutrifft.
Im Endeffekt kommt's natürlich auch drauf an, was man dann mit der Kategorie "Gamer" überhaupt anfangen will. Aber wenn man ungefähr da landen will, wie es bei Musik, Sport, usw. der Fall ist, wo z.B. für zwei Metaler oder zwei Fußballspieler Anknüpfungspunkte zwischen Personen aus der gleichen Gruppe bestehen, dann braucht man, glaube ich, schon etwas mehr als die Minimaldefinition.
 
Vigilant schrieb:
@Blutschlumpf
Du zockst eine Stunde täglich auf dem Klo? 😅
Nach 15 Minuten schlafen die Beine ein und dann kann man eh nicht mehr ordentlich aufstehen, dann wird halt das ganze WE durchgezockt.
Nennt man dann Klo-Pro-Gamer. ;)

Aber ich geh ne Stunde+ mit dem Hund und wenn das Essen im Ofen noch 10 Minuten braucht oder die Frau was beknacktes guckt (also ziemlich oft) spiel ich natürlich eher am Handy als mich an den PC zu setzen.
 
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Hypothek schrieb:
Genauso wie moderne Kasinos mit Bildschirmen "Mini-Spiele" anbieten, werden solche Mini-Spiele auch auf Smartphones angeboten. Und bei beidem gibt es genügend Leute, die ihr Geld damit verpuffen lassen.

Deshalb ist es meiner Ansicht nach auch niemand Gamer, der auf einem Smartphone ein "richtiges Spiel" spielt.
Genauso wie man kein Gamer ist, wenn man auf einem PC keine "richtigen Spiele" spielt. (z.B. Solitär)
Du beschreibst genau das, was ich vorhin versucht hatte zu illustrieren. Der Glücksspieler benutzt eventuell auch den Term "Gamer" aber in einem anderen Sinn. Die würde ich hier gar nicht betrachten.
Und "richtige Spiele" treffen genau in die Kerbe mit dem Zeitvertrieb vs. Sich darauf einlassen und genießen. Und genau das macht für mich den großen Unterschied: Man macht etwas bewusst und nicht nur aus Gelegenheit und mangels Alternative (z.B. Warten auf den Bus, wo man sich früher mal eine Zigarette angesteckt hat).
 
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Bei mir ist es seit Jahren als einziges verbliebenes PC-Spiel WoW (dabei seit März 2005).
Auch wenn ich bei einigen Erweiterungen längere Pausen im Lauf von mittlerweile über zwei Jahrzehnten machte, komme ich sehr regelmäßig zurück und spiele "casual" über längere Zeiträume.

So viel Zeit wie früher in den 1990ern und 2000ern habe ich natürlich allgemein nicht mehr.
Damals waren es noch zusätzlich viele Simulationen, Strategiespiele (Civilization, Galciv, SIMS, etc.) oder auch Adventurespiele (Indiana Jones, Star Trek: Anniversary oder Final Unity, etc.), dazu die frühen Shooter (Doom, Hexen, Heretic, Duke Nukem, etc.).

Mit Konsolen konnte ich mich noch nie anfreunden. Die letzte Konsole war die erste NES Ende der 1980er und da habe ich zu den Basisspielen im damaligen Bundle nie etwas hinzugekauft.
Auch einer Spielesession am Smartphone kann ich nach wie vor absolut nichts abgewinnen.
 
Syrato schrieb:
Wenn man dazu steht, dass man gerne und mit viel Leidenschaft zockt, dann kann man sich als Gamer identifizieren.

Die Dauer und Intensität, die Art der Spiele oder ob man "The Best" oder nur "dem Gegner hilft" 🙃, spielen keine Rolle.

Die einzige fragwürdige Kombination, Smartphone +... Diablo Immortal (oder so) 😈

Wäre man dann auch ein Konditor, wenn man einen fertigen Tortenboden kauft und diesen gerne und mit viel Leidenschaft mit Sahne besprüht und eine halbe Stunde mit Gummibärchen und M&Ms ausschmückt?

Man wäre zwar nicht der "Beste", vor allem ohne 3 Jahre Ausbildung wie man Zuckerprodukte darstellt, aber man hilft sich selbst und anderen, Zucker in aufwändiger Weise zu konsumieren. ;)
 
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Im Prinzip ist das ja aber auch eine eher abstrakte Diskussion. Ich kann mich an keine Situation erinnern, in der ich mich mal irgendwo als „Gamer“ vorgestellt hätte, oder über jemand anderen als Gamer geredet hätte. Von daher ist es am Ende vielleicht auch einfach ein bisschen egal, als was sich da jeder selber sieht oder andere sieht. :)
 
Auf welcher Plattform spiele ich hauptsächlich: PC
Auf welchen Plattformen spiele ich Regelmäßig: keine
Gamer ist, wer sich als Gamer bezeichnet und Gaming als Hobby betreibt. Es gibt nun mal keine klare Abgrenzung, außer derer, die andere gerne ziehen, um sich in irgendeiner Weise herausstellen wollen, warum auch immer man es nötig hat.
Ich würde mich nicht selbst als Gamer bezeichnen. Ich spiele zwar immer mal wieder einige Spiele am PC, aber auch nicht wirklich mehr Regelmäßig. Es kommt bei mir einfach darauf an, wie Zeit und Lust gerade stehen. Da gibt es mal eine Woche, bei der ich mehr Spielzeit in einem Spiel stecke, als ich in einer regulären Arbeitswoche bei der Firma verbringe, aber dann habe ich auch Phasen, bei der ich mal mehrere Wochen oder gar Monate nicht ein Spiel starte. Ich zähle zwar immer noch Computerspiele zu meinen Hobbys, aber ich habe mehrere, bei der dann Gamen selten die Priorität ist.

Habt doch einfach an Spiele Freude, die ihr mögt und lasst euch nicht durch Definitionen ablenken oder zu irgendwas zwingen. Ich verstehe Leute, die im Thema völlig aufblühen und mit Insiderwissen und Hintergrundinformationen glänzen, aber auch Leute, die einfach nur das spielen, was ihnen gefällt um sich zwischendurch zu beschäftigen und auf den Rest einfach keinen Wert legen. Wo genau die Grenze zum "echten Gamer" zwischen diesen beiden Extremen zu ziehen ist, ist eben genau so deutlich, wie die Abgrenzung unserer Atmosphäre zum Weltall.
 
Habe seit nem Jahr ne Switch. Und spiel grad sehr regelmäßig Hogwarts Legacy drauf.
Hatte ich nicht gedacht. Aber mittlerweile macht das Spiel echt Spaß.
Und is einfach so nice in Hogwarts rumzulaufen. Bin Mega Harry potter Fan :D. Gerade die Fullcast Editions nochmal alle durch Gehört.

Ansonsten hin und wieder mal am pc pioneers of Pagonia. Aber habe damit aufgehört weils zu viel Zeit schluckt. Die Partien dauern leider sehr sehr lange und ich kann immer zwischendrin nicht aufhören.

Oder gta vice city San Andreas oder gta 4. Aber auch alles schon langer nich mehr.

Dark Star one is auch so n Spiel was ich oft gespielt habe. Aber auch schon ne Zeit lang nicht mehr jetzt

Zuletzt mal an iPhone gta Vice City nochmal fast durchgespielt.

Aufm Smartphone ne Zeit lang mal Pokémon trading Game oder wie auch immer das Ding heist gezockt. Bis ich gemerkt habe die haben nen pay 2 win Mechanismus eingebaut seither Konto gelöscht und nie wieder angefasst.

Stattdessen tcg 1 und die japanische Version 2 aufm Emulator am iPhone hin und wieder mal. Oder klassisch alllle Pokémon editions dies so gibt im Emulator aufm iPhone. Zuletzt viel Emerald.
 
Zeit spielt keine Rolle. Hardware spielt keine Rolle. Was man spielt, spielt keine Rolle.

Wichtig ist, dass man es mit Freude und Herz macht.
 
Hypothek schrieb:
Wäre man dann auch ein Konditor, wenn man einen fertigen Tortenboden kauft und diesen gerne und mit viel Leidenschaft mit Sahne besprüht und eine halbe Stunde mit Gummibärchen und M&Ms ausschmückt?
Warum nicht. Wenn es um Ausbildung und Geld verdienen geht, dann ist es bei Gamern aber ganz schnell dünn. E-Sportler bekommen dann irgendwann Geld durch Sponsoring oder Preisgeld, aber eine Ausbildung im klassischen Sinne haben die für das Gamen ja wohl kaum genossen.

Dann hat der Hobby-Konditor seinen Spaß mit seiner Dekoration, ist doch eigentlich alles gut. Allerdings ist Konditor ohne zusätze wie Amateur oder Hobby schwieriger, weil Konditor eben ein Ausbildungsberuf ist, Gamer ist es nicht, eine Qualifikation gibt es hier nicht. Geschützt ist der alleinige Begriff Konditor allerdings nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da sich hier ja manche abgegrenzen möchte, treibe ich das mal auf die Spitze:

Ein Gamer ist jmd, der damit massiv Geld verdient (E-Sport oder streaming) und mindestens 3 Leute von seinem Einkommen beschäftigt, die ihm tgl Arbeit ((Kochen, Haushalt etcpp) abnehmen

Alles andere sind maximal casuals.
 
Ich war sicher mal gamer, jetzt bin ich Vater … 😁

Ich habe aber auch meine Meinung zu dem Thema und setzte für den Begriff voraus, wirklich aktiv in Communities/Clans zu sein. Ist am Ende aber auch egal, da der Großteil sicher einfach nur Leute meint die permanent Spielen…
 
Alphanerd schrieb:
Ein Gamer ist jmd, der damit massiv Geld verdient (E-Sport oder streaming) und mindestens 3 Leute von seinem Einkommen beschäftigt, die ihm tgl Arbeit ((Kochen, Haushalt etcpp) abnehmen
Nana, das ist aber immer noch keine harte, eindeutige Grenze :D
 
Für mich ist ein Gamer eine Person die man vor ein X beliebiges Spiel setzen kann und diese Person versteht in kürzester Zeit sowohl die grundlegenden Spielmechaniken als auch die Steuerung und das UI unabhängig vom Genre.

Jemand der instinktiv ein Spiel versteht
 
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Hypothek schrieb:
Wäre man dann auch ein Konditor, wenn man einen fertigen Tortenboden kauft und diesen gerne und mit viel Leidenschaft mit Sahne besprüht und eine halbe Stunde mit Gummibärchen und M&Ms ausschmückt?
Du möchtest es ins Lächerliche ziehen...?
1. Es geht um ein Hobby!
2. Konditor/in ist man nur, nach Abschluss einer Lehre!
 
Hypothek schrieb:
Wäre man dann auch ein Konditor, wenn man einen fertigen Tortenboden kauft und diesen gerne und mit viel Leidenschaft mit Sahne besprüht und eine halbe Stunde mit Gummibärchen und M&Ms ausschmückt?
Konditor ist eine geschützte Berufsbezeichnung. Das ist was ganz anderes als "Gamer".
 
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Alphanerd schrieb:
treibe ich das mal auf die Spitze:
Geht natürlich auch umgekehrt. Ein Gamer ist jemand, der Mikado mit sich selbst spielt. :) Ich denke, jeder hier wird dann irgendwo auch mal eine Grenze ziehen, um den Begriff nicht völlig belanglos werden zu lassen. Nur die Schwelle unterscheidet sich.
 
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