News Vodafone: Anschlüsse mit 400 Mbit/s für 5 Millionen Haushalte

Was natürlich auch vorrausetzt das euch Steam die 50MB/s zur Verfügung stellt.

Ich bekomme jedenfalls mit einer 200MBit Leitung, welche auch zu 100% zur Verfügung stehen, egal zu welcher Uhrzeit, bei Steam nie mehr als 15MB/s (80MBit/s) raus
 
M@rsupil@mi schrieb:
Gerade einmal 6 Stunden im Monat kann man die gebuchte Leistung auch nutzen.

Natürlich macht der "schnelle Anschluss" Sinn. Es gibt ja auch genug Anwendungen, wo es um die Zeit geht und nicht um Volumen.
Aber du sollst ja auch 20 Euro drauflegen damit du kein Limit mehr hast ;-)
Professionelle "Raubkopierer" müssen halt tiefer in die Tasche greifen.
 
mr999 schrieb:
Wie sind denn Eure Erfahrungen zur Primetime, ab 20:15 Uhr?
Bricht die Bandbreite dann auch total ein bei Eurem Kabel Anschluss?
Hier in unserem 5k Seelen-Städtchen liegen immer 200MBit oder mehr an. Liegt wohl auch daran, das hier nur 5 Haushalte (von 8) KabelBW (Unitymedia) im Haus nutzen.
Und der PowerUser bin eindeutig ich.
 
Geil - und ich habe 6 Mbit/s mitten in Berlin, aber die Möglichkeit mit Hybrid für viel zu viel Euro auf 16 Mbit/s zu erhöhen. :freak:
 
Overprime schrieb:
Geil - und ich habe 6 Mbit/s mitten in Berlin, aber die Möglichkeit mit Hybrid für viel zu viel Euro auf 16 Mbit/s zu erhöhen. :freak:

Wieso geht nicht mehr?
 
400 Mbit/s? Das erinnert mich an deren tolle Werbung in der sie die ganze Zeit von "Gigabit Geschwindigkeit" labern und es am Ende jedoch nur 400 Mbit/s sind...ugh
 
Ja, tut sie. Schon um 20:00 Uhr war Schluss, da alle noch Nachrichten sehen. Ab 20:13-20:15 Uhr war die Leitung tot. D.h, ich habe die Verbindung teils verloren.

Das war meine Erfahrung mit Kabel Deutschland in der Nähe von Hannover.

Ich hatte das gleiche hier in Berlin. In den Abendstunden statt 100Mbit nur noch 90kb/sec...
Katastrophale Zeiten waren das.
 
Auch Berlin, ab 18Uhr war die Leitung effektiv kaputt.. da ging nix mehr. 2Versuche in 4 Jahren. Seit dem geheilt:)
 
Gaspedal schrieb:
Die volle Bandbreite hat man fast nie wie bei DSL und es gibt starke Schwankungen je nach Gebiet. Ist ja logisch, da eine ganze Straße (oder Wohngebiet) eine gemeinsame Internetleitung teilen muss (wie ein Heimnetzwerk).

Ich weiss nicht wie viele Personen in Deutschland an einen Verteilkasten geschlossen werden. Grundsätzlich besteht das Problem jedoch auch bei DSL. Auch da ist der letzte Kasten mit einer beschränkter Kapazität angebunden welche dann alle Kunden teilen müssen. Bei DSL kommt hinzu, dass viele Leitungen, na viel eher Klingeldrähte, sich gegenseitig stören. Somit die Leistung schon früher einbricht als die Leitung vom Kasten zum Kunde eigentlich leisten könnte...

Wir sehen, sowohl bei DSL als auch bei Kabel kann es zu Probleme kommen. Je nach wie viele Kunden an dem "letzten" Kasten angeschlossen sind. Bei DSL kommen da noch ein paar Probleme mit dem Übersprechen und der Distanz hinzu, welche bei Kabel vernachlässigbar sind.

Hier in der Schweiz z.B. ist das Kabelnetz von Anfang an ziemlich gut. Einige Liegenschaften wurden jedoch nicht mit Kabel erschlossen, viele Bauernhöfe weit weg vom nächsten Dorf z.B. haben idR nur ein Telefonkabel. Hier gibt es immer nur "wenig" Kunden an einem Kasten. So sind bereits seit zwei Jahren eigentlich flächendeckend 500 Mbps möglich, auch in Spitzenzeiten. Wir haben mal hier in der Strasse einige zusammen einen Speedtest gemacht. Da konnten ganz schön viele 500 Mbps ziehen, das steckt das Netz locker weg.
 
Jawohl, und ich mit meinen momentan ~13Mbit darf mir überlegen ob ich HD-Streams schauen, Updates laden oder lagfrei zocken will :o

Die Lücke zwischen der angebotenen Bandbreite wird immer größer. Teilweise herrscht zwei Häuserblocks weiter ein völlig anderes Angebot. Ist momentan eher Glückssache was angeboten wird. Manche haben einfach pech ...
 
Bei der Telekom ist der Kasten immer so angebunden, dass eine Überbuchung ausgeschlossen ist.

Kabel ist GROB gesagt ein Token Ring, DSL mehr ein normales Netzwerk mit zentralem Switch (ganz grob erklärt). Bei DSL Limitiert der Uplink Richtung RZ vom "Switch" (DSLAM) aus, bei Kabel limitiert das Kabel selbst. (Dazu kommt dann noch der Uplink, aber der ist bei Kabel auch meist ausreichend dimensioniert)

Wie gesagt, sinnbildlich gesprochen. Es ist am Ende alles doch aufwendiger :)
 
Das gute ist doch, dass alle von mehr Leistung profitieren.
Gerade bei Shared Medium wird die durchschnittlich verfügbare Bandbreite dadurch spürbar steigen.
Da finde ich es gut, dass "Dauersauger" extra zahlen müssen. :D
 
Was für Gründe sprechen eigentlich GEGEN IPv6? Funktioniert dann die interne Netzwerkstruktur im Haushalt nicht mehr? Ich denke doch, das z.B. interne Switches weiter ohne Probleme laufen sollten, denn die Fritz!Box Cable kann doch mit beiden Protokollen arbeiten, oder nicht!?!
 
xcsvxangelx schrieb:
Bevor man bei Vodafone den Vertrag abschließt sollte man sich schlau lesen ob und wie es zur Primetime abläuft in dem entsprechenden Gebiet.
Da kann man leider genau so gut lesen, wie nächste Woche die Lottozahlen sein werden. Ich kenne kein(e) Forum/Seite, in dem 1) übersichtlich und 2) verlässlich Auskunft über die Leistungsfähigkeit des Kabelnetzes gegeben wird, über die man Rückschlüsse auf seinen eigenen, noch zu erwerbenden Anschluss erhält.
 
Fellor schrieb:
Die Lücke zwischen der angebotenen Bandbreite wird immer größer. Teilweise herrscht zwei Häuserblocks weiter ein völlig anderes Angebot. Ist momentan eher Glückssache was angeboten wird. Manche haben einfach pech ...
Korrekt ziehe demnächst in ein Neubaugebiet, obwohl die Bauträger sich zusammengeschlossen haben gerade wegen schnellem Internet sind zum Teil Geschwindigkeiten zwischen 6 mbit/s und 400 mbit/s drin - alles Neubauten wohlgemerkt, in direkter Nähe.

Irgendwas läuft schief.
 
Hier stand Müll
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M@rsupil@mi schrieb:
Da macht der schnelle Anschluss ja richtig viel Sinn...
Gerade einmal 6 Stunden im Monat kann man die gebuchte Leistung auch nutzen.

Alter jetzt auch noch mal für dich. Die Geschwindigkeit hat nichts mit deinem Datenvolum zu tun.


Hoffentlich checken das mal alle. Ist ja schlimm.
 
Zuletzt bearbeitet:
Googlook schrieb:
Grundsätzlich besteht das Problem jedoch auch bei DSL. Auch da ist der letzte Kasten mit einer beschränkter Kapazität angebunden welche dann alle Kunden teilen müssen. Bei DSL kommt hinzu, dass viele Leitungen, na viel eher Klingeldrähte, sich gegenseitig stören. Somit die Leistung schon früher einbricht als die Leitung vom Kasten zum Kunde eigentlich leisten könnte...
Deine Schlussfolgerungen sind nicht richtig, denn du vergisst was.
Die Kapazität zwischen "letztem Kasten" (=DSLAM bei DSL) und dem Backbone kann nahezu beliebig erhöht werden, je nach Kundenandrang, denn dort ist alles LWL. Beim Kabelnetz kann zwar ebenfalls die Kapazität der Verbindung zwischen Kopfstation und Backbone erhöht werden, aber du kannst nicht die Baumstruktur auflösen, die Leute sind nachwievor im gleichen Segment und teilen sich das Medium bis zur Kopfstation. Bei DSL ist das nicht der Fall.

Das Übersprechen und die Distanz ist bei der Synchronisation der DSL-Verbindung bereits berücksichtigt. Und zumindest die Telekom berücksichtigt die Lage der Bündel beim Aufschalten, so dass die Kunden sich nicht in die Quere kommen. Daher hat man keinen Einbruch im Durchsatz wenn der Nachbar im Kabelbündel ebenfalls einen Transfer macht.
 
Ich hatte mit meiner 100er Leitung nie Probleme. Beim Wechsel auf 200er Leitung hatte ich plötzlich extreme Einbrüche nach 18 Uhr (auf unter 5MBit)
Nach einem Ticket bei Vodafone hieß es, dass die Kapazitäten in 9 Monaten ausgebaut werden und man sich bis dahin gedulden müsste....

Durch einen Umzug bin ich weiterhin bei Vodafone geblieben aber auf VDSL gewechselt, da man mir die Bandbreite an dem Standort nicht liefern konnte.
Auch hier nach 16-17 Uhr habe ich extreme Einbrüche und erreiche unter 10Mbit beim Downstream von 100 versprochenen. Beim Upload schaffe ich aber 25-35.

Kündigung ist schon raus, hier ist auch nach einem Ticket nichts mehr passiert.
 
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