Vollformat oder nicht?

Cordless schrieb:
Nicht-Vollformatkameras haben einen kleineren Sucher weil Sensor und auch Spiegel kleiner sind.
Nicht zwangsweise, siehe z.B. EOS 7D.
Cordless schrieb:
besitzen oft schlechtere Autofokusmodule mit weniger Autofokuspunkten.
Was nicht am Format, sondern der Preisklasse liegt. Canon hat z.B. genügend APS-C DSLRs im Programm, bei denen der AF dem der 5D MKII überlegen ist, z.B. 7D, deutlich schneller und präziser bei deutlich geringerem Kamerapreis.
Eine Pauschalaussage ist also nicht möglich.
Ich persönlich habe kein Bedürfnis nach einer FF Kamera, da:
  • mir das Seitenverhältnis von 3:2 besser gefällt
  • der Crop Faktor und die damit verbundene virtuelle Brennweitenverlängerung manchmal nicht verkehrt ist
  • eines meiner Lieblingsobektive ein EF-S ist
 
frankpr schrieb:
Die 7D hat so ziemlich den größten und besten Sucher den man bei Crop Kameras bekommt, aber mir ist keine FF Kamera bekannt deren Sucher nicht deutlich größer wäre als der einer 7D. Die Angabe der Bildfeldabdeckung und der Vergrößerung beziehen sich immer jeweils auf das Aufnahmeformat.

frankpr schrieb:
Was nicht am Format, sondern der Preisklasse liegt. Canon hat z.B. genügend APS-C DSLRs im Programm, bei denen der AF dem der 5D MKII überlegen ist, z.B. 7D, deutlich schneller und präziser bei deutlich geringerem Kamerapreis.
Es gibt genau eine Crop Kamera bei Canon deren AF den Fullframemodellen überlegen ist und das ist die 7D. Die 1.3er Crops klammere ich hierbei ganz bewusst aus, da diese auf Grund des Preises schon weit ab von der hier geführten Crop vs. FF Diskussion stehen.

frankpr schrieb:
Ich persönlich habe kein Bedürfnis nach einer FF Kamera, da:
  • mir das Seitenverhältnis von 3:2 besser gefällt
  • der Crop Faktor und die damit verbundene virtuelle Brennweitenverlängerung manchmal nicht verkehrt ist
  • eines meiner Lieblingsobektive ein EF-S ist


  • Ich kenne keine FF DSLR die ein anderes Seitenverhältnis als 3:2 nutzt, also Mumpiz.
  • Wenn man sich einen Telekonverter sparen will ist der Einsatz von Crop-Cams an langen Tele-Objektiven ein Gewinn, dafür fallen im Normal- und Weitwinkelbereich ein Haufen sehr interessanter Objektive in den Bereich der Unsinnigkeit. Bsp: 24mm@FF ist schon schön weitwinklig, 24mm@Crop ist eher seltsam; 50mm@FF ist ein Immerdrauf, 50mm@Crop ist eine Portraitlinse;....
  • Es gibt leider genau ein einziges Objektiv zu dem Canon kein richtig überzeugendes FF-Equivalent anbietet und das auch wirklich exzellent ist, nämlich das EF-S 17-55; ob du das meinst was ich meine weiß ich nicht, möglich wäre es.
 
HisN schrieb:
für VollFormat spricht schon alleine der Blick durch den Sucher. Es ist schon angenehm wenn man auch erkennen kann was man fotografiert und es nicht errätseln muss :-)
Allerdings. War mir absolut sicher keine Vollformat haben zu wollen (mir fehlt auch eher im Tele-Bereich Brennweite anstatt dass ich "unten rum" zu viel habe.

Aber alleine der Blick durch eine KB-(A)SLR hat mir die Augen geöffnet was für ein kleines Guckloch da in einer Cropkamera verbaut ist.

Wobei ich Einsteigern auch zu einer Crop raten würde. Falls man damit Spaß hat - und Finanziell Vollformat kaufen möchte - dann kann man es immer noch machen.
Die Linsen kann man ja schon an einer Crop passend kaufen, den Body bekommt man gut los oder behält man als Zweitcam. Ist bei der Gesamtsumme auch egal, ein Vollfromatgehäuse mit einigen guten Linsen dazu kostet so viel, da merkt man den alten Body schon gar nicht mehr...
 
Also, hier wurde von machen Usern viel Unsinn geschrieben und ob sich jetzt für einen Einsteiger eine VF Kamera lohnt oder nicht ist Ansichtssache. Die Vorteile einer VF Kamera liegen ja auf der Hand, BQ, das Spiel mit der geringeren Schärfentiefe, AL tauglicher, Sucher...
Aber solange der TO nicht schreibt, was er gedenkt zu Fotografieren, kann man ihn weder abraten, noch zustimmen.
 
Auf Grund deines Post würde ich vermuten, dass eine Vollformatkamera für dich ein bisschen übertrieben ist. Ich meine, die machen schon eine super Bildquali bei schlechten Lichtverhältnissen, etc. aber man muss auch damit umzugehen wissen. Wann nimmst du welche Blende und/oder Belichtungszeit, wie sollte die Farbtemperatur sein, etc. Alles Fragen die du Beantworten können solltest.

Von daher würde ich dir eher zu Kameras mit APS-C Sensor raten (z.B. Nikon D300s und Vorgänger, bei Canon kenne ich mich als Nikonnutzer nicht so aus *g). Aber ein kleiner Tipp von mir vielleicht: Überlege doch ob du dir eine APS-C Kamera mit Vollformatobjektiven kaufst. Die sind größer passen aber auch bei Kameras mit APS-C vorne drauf. Das hat den Vorteil, dass du die Vorteile solcher Objektive (heller, weniger Verzerrung) auf einer APS-C Kamera nutzen kannst (bei deren Standardobjektive geht das nicht, weil die Objektive kleiner sind).

Hoffe ich konnte helfen.
 
phonejunkie schrieb:
Auf Grund deines Post würde ich vermuten, dass eine Vollformatkamera für dich ein bisschen übertrieben ist. Ich meine, die machen schon eine super Bildquali bei schlechten Lichtverhältnissen, etc. aber man muss auch damit umzugehen wissen. Wann nimmst du welche Blende und/oder Belichtungszeit, wie sollte die Farbtemperatur sein, etc. Alles Fragen die du Beantworten können solltest.

Von daher würde ich dir eher zu Kameras mit APS-C Sensor raten (z.B. Nikon D300s und Vorgänger, bei Canon kenne ich mich als Nikonnutzer nicht so aus *g). Aber ein kleiner Tipp von mir vielleicht: Überlege doch ob du dir eine APS-C Kamera mit Vollformatobjektiven kaufst. Die sind größer passen aber auch bei Kameras mit APS-C vorne drauf. Das hat den Vorteil, dass du die Vorteile solcher Objektive (heller, weniger Verzerrung) auf einer APS-C Kamera nutzen kannst (bei deren Standardobjektive geht das nicht, weil die Objektive kleiner sind).

Hoffe ich konnte helfen.



ich weiß zwar nicht, was dieser tipp bringen soll, aber ok
außer dass man vllt für WW dann daumen*pi das 4-fache zahlen muss :king:

sonst:
kannst du vllt die rot makierten bereiche nochmal für dummies erklären?
was meinst du mit "heller" oder mit "objektive kleiner" :freak:
 
Jimmy_C schrieb:
Dem kann ich nur zustimmen. Für Vollformat solltest du viel Zeit mitbringen.
tbird700 schrieb:
Nein. Vollformat lohnt sich für Profis, Semiprofis und überaus ambitionierte Amateurfotografen.

Sowas ist doch völlig verallgemeinert und nicht wirklich richtig.

Ob Kleinbild oder APS-C spielt doch in der Zeit die man investieren muss überhaupt keine Rolle und hängt auch nicht damit zusammen ob man Amateur oder Profi ist.

Primär entscheidet es sich aus den Faktoren:

a) was bin ich bereit zu investieren?
b) welche Erwartungen habe ich?
c) will ich wirklich mit der Kamera umgehen können?
d) welche Einsatzgebiete habe ich?



ad a)
auf Nikon bezogen gehen die Preise natürlich stark auseinander. Den günstigsten Einstieg in die DSLR-Fotografie (APS-C) gibt es mit der D3000 ab 380€, für den günstigsten FF Einstieg muss man schon 1845€ hinblättern (D700)

Aber das ist ja nur der Anfang der Fahnenstange, denn noch wichtiger sind die Objektive.
Ein gutes und brauchbares Einsteigerzoom gibt es für APS-C mit dem 18-105mm schon ab 195€ eine 35mm f/1.8 Festbrennweite ab 173€ (alternativ das klassische, auch FF taugliche 50mm f/1.8 schon ab 120€, da funktioniert allerdings kein AF an den Einsteigermodellen).

Das (mMn) nicht empfehlenswerte Einsteigerzoom für FF (24-120mm) kostet bereits 445€, die wirklich brauchbaren und sehr guten kosten mit 945 bzw. 1400€ schon deutlich mehr.
Neben dem bereits angesprochenen 50mm f/1.8 beginnt der Einstieg in aktuelle Festbrennweiten bei 320€ für das 50mm f/1.4G.

Diese Aufzählung könnte endlos weitergeführt werden, hier soll lediglich ein grober Überblick sein.



ad b)
Die Erwartungen an eine Kamera können unabhäng dessen ob man Profi oder Amateur ist völlig unterschiedlich sein. Soll die Kamera groß oder klein sein? Robust oder spielt es keine Rolle? Will ich ein Klappdisplay? Will ich Videos aufnehmen?



ad c)
Bin ich bereit mich wirklich mit der Materie und den Einstellungen auseinanderzusetzen oder will ich sowieso nur eine "Point and Shoot"? Wenn man klar zu erster Gruppe gehört sollte man vielleicht gleich auf einen Body setzen wo man viele Einstellungen direkt vornehmen kann, und nicht den Umweg über das Menü gehen muss. Gehöre ich aber zur letzeren Gruppe und bin schon am Verzweifeln wenn die Kamera keine grün unterlegte AUTO Funktion am Wahlrad hat, dann sollte man sich - so verlockend die Spiegelreflexfotografie auch klingt - durchaus fragen, ob man nicht doch mit einer Bridge oder Kompaktkamera besser beraten wäre, denn die Ergebnisse könnten durchaus enttäuschen.



ad d)
Möchte man oft in dunkeln Lichtverhältnissen fotografieren, wo auch bewegliche Objekte scharf abgebildet werden sollen, ein Blitz aber nicht praktikabel einsetzbar ist, dann kommt man um eine Kamera mit ausgezeichneten High-ISO Werten nicht herum. Diese findet man (fast) nur im FF Bereich.
Für DX würde der Einsatz im Telebereich sprechen, da man wegen des Cropfaktors von 1,5x einen Vorteil hat.



Man könnte natürlich noch Punkte ergänzen und jeden Punkt noch weiter ausführen, aber ich lasse es mal bleiben.

Deswegen, lieber TO: ohne Infos bzgl. was du machen möchtest und wie viel du bereit bist auszugeben, kann man kaum eine Empfehlung abgeben.
 
Was hier für wilde Theorien zum Fullframe und APS-C/DX kommen ist ja der helle Wahnsinn.

In erster Linie ist es doch mal eine Budgetentscheidung, wer das jetzt anzweifelt versucht sich doch nur zu rechtfertigen.

Für eine akzeptable FF Ausrüstung bestehend aus Body und 2-3 ordentlichen Objektiven ist man 3000-4000+€ los, mit einer passablen APS-C Ausrüstung kann man da schon deutlich früher starten.

Richtig gute Weitwinkel kosten für FF eine ganze Ecke mehr, man braucht im Telebereich ebenfalls die dickeren Linsen, die oftmals auch keine Schnäppchen sind, also entstehen auch hier insgesamt höhere Kosten beim FF-Einsatz.

Wenn man bereit ist mit all diesen finanziellen Einschränkungen zu leben kann sich jeder Einsteiger auch eine FF-Ausrüstung kaufen. Die meisten sind es nicht, sondern üblicherweise sind es mindestens sehr ambitionierte Hobbyfotografen die im Laufe ihrer fotografischen Entwicklung irgendwann an den Punkt kommen an dem sie bereit sind dieses Geld in die Hand zu nehmen.

Für mich gäbe es bei meinem präferierten Hersteller aktuell genau eine FF-Kamera die meine Crop-Cam in fast allen für mich relevanten Punkten ausstechen kann: diese ist mir persönlich jedoch sowas von viel zu teuer das es schlicht keine Alternative für mich ist. Ist ja auch nur ein Hobby...
 
xDream schrieb:
Die 7D hat so ziemlich den größten und besten Sucher den man bei Crop Kameras bekommt, aber mir ist keine FF Kamera bekannt deren Sucher nicht deutlich größer wäre als der einer 7D. Die Angabe der Bildfeldabdeckung und der Vergrößerung beziehen sich immer jeweils auf das Aufnahmeformat.

Richtig. Als Beispiel: Die 7d liefert ein weit kleineres Sucherbild als das einer 5D.

7D: 22.5mm * 15.0mm * 1.0 = 337.5mm²
5D: 36.0mm * 24.0mm * 0.71 = 613.44mm²
 
Hallo xDream. Mit Deiner Aussage, es gäbe keine Kamera mit was anderem als 3:2 Format, liegst Du etwas falsch. Ich habe mir kürzlich die Sony Alpha 55 V gekauft und die kann auf 16:9 Format eingestellt werden.
Was es bringt, bleibt abzuwarten, da ich noch nicht genug Zeit hatte, die Einstellung zu testen. Aber möglich ist es erst mal. Und zu der Frage von queerfolker : ich würde bei einem Budget von 3000 € auch zum Vollformat greifen. Allerdings muss ich sagen, dass er als Einsteiger in die Fotografie "mit ein paar Fotos alle paar Wochen" doch sehr stark den Eindruck auf mich macht, das Teil als Statussymbol zu benutzen. Aber wie hier auch schon gesagt wurde, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Gruß every
 
Wenn du die Kamera auf 16:9 eingestellt hast, schneidet sie jedes aufgenommene Bild zurecht. Der Sensor hat ja nur eine Grundfläche, von meistens 2:3 - wenn du was anderes einstellst, wird das Bild nur beschnitten.
 
Natürlich, das ist richtig. Es entfällt lediglich der Schritt, dieses extern mit einem Tool zu machen, so man dieses Format haben möchte. Es ist ein Pseudo-Format, im Grunde eine Veräppelung der Kunden. Welches Auto verbraucht denn tatsächlich nur die vom Hersteller angegebenen Liter Sprit/100 km, wenn man etwas schneller fährt als die Testgeschwindigkeit? usw. usw.
 
Aber meint ihr wirklich, dass ihr mal eben 3000Ökken ausgeben möchtet für ein FF?
ICH würde es nicht tun. Gut, als Mille vielleicht.
Stattdessen hätte ich lieber 'n guten Linsenfuhrpark. Ein WW, ein Zoom, ein Telezoom, die ein oder andere FBW...
Mit nem netten und aktuellen Body würds das auch tun.
Wofür sollte ich als Hobbyfotograf in ein FF investieren? Sehe ich keinen Grund zu. Oder macht ihr desöfteren große, nette Fototapeten aus euren Hobbywerken? Ich eher nicht so. Objektivfuhrpark! Und guter Body!

Außerdem: Nicht die Kamera macht das Bild; der Mensch hinter der Kamera tuts.
Und ob ich nun mit einem FF oder eben einer non-FF Kamera schlechte Bilder mache- da kommt es wohl aufs Gleiche aus. Bis auf die Auslösung natürlich. Aber Dreck ist Dreck. Und da macht das Format auch nicht mehr viel wett.
 
vannoe schrieb:
Wofür sollte ich als Hobbyfotograf in ein FF investieren?
Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Hobby steht nicht für "an der Armutsgrenze lebend". Es ist jedem selbst überlassen wieviel er für sein Hobby ausgibt. Es muss sich auch nicht rechnen. Die Hauptsache ist dass es Spaß macht.
 
Ich versteh nicht warum so viele Menschen einfach ahnungslos sind.

Profi oder nicht hat rein gar nichts mit der genutzten Ausrüstung zu tun. Profi ist (bei allen Tätigkeiten) derjenige der durch die ausgeübte Tätigkeit seinen überwiegenden Lebensunterhalt verdient. Welche Ausrüstung man dafür nutzt ist erst mal unerheblich.

"Professionelles Equipment" bezeichnet Ausrüstung die typischerweise robuster gebaut ist um dem harten Alltag und häufiger Benutzung unter wiedrigen Bedingungen standzuhalten. Wer auf diese Wiederstandsfähigkeit Wert legt muss nicht unbedingt Profi sein, für einen Profi bietet es sich jedoch an, da er ja Geld verdienen will und muss. Eine Autowerkstatt kauft typischerweise auch nicht die billigsten Schraubenschlüssel, sondern was ordentliches.

FF hängt noch mit ein Bisschen mehr zusammen als nur der reinen Auflösung, aber das muss ich den "Profis" hier ja nicht sagen.
 
fetzie schrieb:
Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Hobby steht nicht für "an der Armutsgrenze lebend". Es ist jedem selbst überlassen wieviel er für sein Hobby ausgibt. Es muss sich auch nicht rechnen. Die Hauptsache ist dass es Spaß macht.

Das bezog sich auf die Aussage, dass ein vernünftiger Objektivfuhrpark erstmal im Vordergrund stehen sollte. Mit nem guten Body lässt sich kein scharfes Bild schießen ;).
 
@Ball_Lightning
Sowas ist doch völlig verallgemeinert und nicht wirklich richtig.

Bitte Aussagen nicht aus dem Zusammenhang reißen und dann jegliche kausale Verbundenheit mit der Frage des Threat-Erstellers ignorieren.

Meine Aussage war:
Nein. Vollformat lohnt sich für Profis, Semiprofis und überaus ambitionierte Amateurfotografen.

Wer einfach dann und wann mal so ein paar Fotos schießen will, dabei aber auf eine DSLR zurück greifen möchte, wird mit einer Four Thirds oder Kamera mit APS-C-Sensor volles Auslangen finden.

Jemand, der lt. eigenen Angaben dann und wann auf die Fotopirsch gehen will und sich basierend auf der Empfehlung eines Fotoverkäufers dazu veranlasst sieht, hier eine diesbezügliche Frage zu stellen, wird in den meisten Fällen kaum einen praktischen Nutzen des VF für sich entdecken können.

Deswegen ist eine kurze Antwort, die "verallgemeinernd" scheinen mag, mehr wie ausreichend. Der Umstand, dass queerfolker nur mal so fragen wollte und keine Lust zu googeln hatte, bis heute auch nichts mehr zu dem Thema geschrieben hat, scheint mir ein weiterer Beweis dafür zu sein, dass er kein Kandidat ist, der aus einer VF-Kamera einen Nutzen ziehen oder darin erkennen wird.

@HisN
Ja, der Sucher ist einer der vielen Vorzüge einer VF-Kamera, aber schon mit der D70 konnte man erkennen, was man fotografiert und die hatte ja wohl nur einen "Minisucher".
 
@tbird700
Hängt wohl von den eigenen Augen und dem was man Fotografiert ab.
Meine erste DSLR war eine 300D und in der Briefmarke hat man bei Menschen-Fotografie/Ganzkörper nicht mehr gesehen was man da eigentlich fotografiert hat. Ich hab leider keine Ahnung von einer D70^^.

Und ganz ehrlich ... ich gier ja nach einer Mittelformat mit Lupe auf dem Sucher^^.
Was natürlich kein "kauf Dir unbedingt eine Vollformat"-Argument sein muss.
Die Linsen begleiten einen durchs Leben, nicht der Body. Ich würde persönlich beim Body ganz klein anfangen. Andersrum würde ich mir eher die Hand abhacken lassen als meine 5 Jahre alte Vollformat-Cam (gibts billig gebraucht^^, bzw deutlich billiger gebraucht als eine neue D70) wieder abzugeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich find es lustig wie hier nem totalen anfänger FF direkt empfohlen wird ohne überhaupt zu wissen was er damit machen will, wieviel er ausgeben mag usw.

Für 90% der amateure reicht eine Canon 550D, Nikon D3200, Sony A320 etc. völlig aus, und nen großteil davon wird es idr. nichtmal schaffen diese Kameras auszureitzen.

Natürlich habe KB Kameras eine etwas bessere Bildqualität nur ist ein Amateur idr. nicht in der lage dieses Potential auch nur ansatzweise auszunutzen weil man sich hier doch mehr mit der Materie befassen muss und auch den passenden rest der ausrüstung brauch, sprich Objektive, Stativ, Blitgerät, ggf. Filter usw. was für KB Kameras sehr schnell sehr teuer werden kann.
(Im übrigen wird selbst im höheren ISo bereich bei nem print von 50*70 sogut wie kein schwein nen unterschied zwischen ner 550D und ner 1Ds MK III feststellen können bei selben Bildausschnitt usw.)

Wenn man sich für Fotografie intressiert wäre es das beste für den anfang mal im freundeskreis zu kucken ob einer ne Kamera hat und sich diese mal ein paar tage ausleihen um zu sehn ob einem das überhaupt liegt, man sieht was nach der aufnahme ggf. an bearbeitung usw aufeinen zu kommt.
Sollte man damit zufrieden sein kann man immernoch hingehn und sich eine Kamera kaufen, Canon, Nikon, Sony, Pentax bieten gute einsteigerkits an und haben gute Kameras für ambitionierte Hobbyfotografen im Katalog.
Und man kann hier nach und nach für verhältnismäßig wenig geld schöne Objektive dazu kaufen.
Nur sollte man sich nicht täuschen, auch eine Hobbyfotoausrüstung kann sehr schnell teuer werden, sehr teuer.
 
Slup schrieb:
Ich find es lustig wie hier nem totalen anfänger FF direkt empfohlen wird ohne überhaupt zu wissen was er damit machen will, wieviel er ausgeben mag usw.

Für 90% der amateure reicht eine Canon 550D, Nikon D3100, Sony A320 etc. völlig aus, und nen großteil davon wird es idr. nichtmal schaffen diese Kameras auszureitzen.

stimmt

aber:
Natürlich habe KB Kameras eine etwas bessere Bildqualität nur ist ein Amateur idr. nicht in der lage dieses Potential auch nur ansatzweise auszunutzen weil man sich hier doch mehr mit der Materie befassen muss und auch den passenden rest der ausrüstung brauch, sprich Objektive, Stativ, Blitgerät, ggf. Filter usw. was für KB Kameras sehr schnell sehr teuer werden kann.
(Im übrigen wird selbst im höheren ISo bereich bei nem print von 50*70 sogut wie kein schwein nen unterschied zwischen ner 550D und ner 1Ds MK III feststellen können bei selben Bildausschnitt usw.)

übertreib es nicht.
bis A4 kaum ein unterschied.
danach fällt der unterschied ab iso 1600 (D300, meine kamera/ iso 3200, alle neueren DSLR wie 550d, d90 usw..) bei crop vs. KB doch deutlich auf.
 
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