Vorbereitung Vorstellungsgespräch?

mh, glaube du siehst die sache vielleicht zu "eng", kann das sein?

wie Sherman123 schon gemeint hat, wenn du absolut nicht auf die stelle passen würdest, hättest du auch keine einladung bekommen (mal abgesehen von so "only-vitamin-b" vorstellungegesprächen).

ich bin die sache immer relativ entspannt angegangen, habe mir zuhause die wichtigen stickpunkte aufgeschrieben, die ICH in dem gespräch hören wollte / will, und hab das zu meinen anderen unterlagen gepackt. ich würd mir nicht so viele gedanken machen, was mich der alles fragen könnte und für alles antworten parat legen - bisschen flexibilität zeigen und vorallem bei der wahrheit bleiben(bezogen auf deine frage mit den schwächen).
 
Naja mache mich ehrlich gesagt bissl wild darum weil es das erste Vg seit langem und der Erwartungsdruck natürlich enorm ist. :(

Was meinst du mit only-vitamin-b-gespräch?

Unterlagen mitnehmen hab ich auch schon gelesen. Bewerbungskopie, stellenanzeige. Hast du dir auch die stichpunkte mitgenommen die du fragen wolltest?
 
Den größten Druck machst du dir selber ;)

"only-vitamin-b-gespräch" <- Leute die nur aufgrund ihrer Beziehungen zu den Chef-Etagen zu Gesprächen eingeladen werden.

Unterlagen würde ich auf jeden Fall mitnehmen, sowas macht (für mein Empfinden zumindest) einen soliden und vorbereiteten Eindruck.
Jop klar, mit Stichpunkten meinte ich eben alles was ich mir von dem Gespräch erhoffe, inkl. meiner Fragen natürlich.
 
Labtec schrieb:
Den größten Druck machst du dir selber ;)

ich weis :(

Labtec schrieb:
"only-vitamin-b-gespräch" <- Leute die nur aufgrund ihrer Beziehungen zu den Chef-Etagen zu Gesprächen eingeladen werden.

achso meinst du das. oh ja das kenne ich so einige. solche Leute schaffen es dann auch meistens. Naja was soll man auch davon halten ...

Labtec schrieb:
Unterlagen würde ich auf jeden Fall mitnehmen, sowas macht (für mein Empfinden zumindest) einen soliden und vorbereiteten Eindruck.
Jop klar, mit Stichpunkten meinte ich eben alles was ich mir von dem Gespräch erhoffe, inkl. meiner Fragen natürlich.

ok danke
 
Versuch es einfach mal so zu sehen, dass nicht nur Du dich um die Stelle bewirbst, sondern der Betrieb sich auch um dich. Ihr seid gleichberechtigte Partner, und im Zweifelsfall solltest Du auch den Stand haben, von dir aus abzulehnen, wenn es nicht passt.
Sieh dich auf einer Ebene mit den Personalern (damit meine ich nicht von oben herab, vorlaut oder dergleichen), noch sind sie nicht deine Chefs.
Mir hat das immer sehr geholfen, mehr Selbstvertrauen aufzubauen.
Ich muss sagen, dass ich es bei meinen Gesprächen bisher aber auch immer hin bekommen habe, dem Gegenüber durch irgendwas sympathisch zu werden. Da muss man aber auch merken, worauf es dem Gegenüber ankommt, und sich selbst darauf einstellen.
Bei meinem letzten AC habe ich die Leute spontan zum Schmunzeln gebracht, ohne übermäßig albern zu werden, und das kommt denke ich mal einfach gut an. Das geht aber auch nur, wenn man locker ist, ist man selbst total angespannt, ist es auch die gesamte Atmosphäre.
 
Ungewöhnliche Jobinterview-Fragen:

«Wie viele Leute nutzen Facebook in San Francisco um 14:30 Uhr an einem Freitag?» (Google)

«Unterhalten Sie mich fünf Minuten lang. Ich werde nichts sprechen.» (Acosta)

«Wenn Deutsche die grössten Menschen auf der Welt wären, wie würden Sie das beweisen?» (Hewlett-Packard)

«Was halten Sie von Gartenzwergen?» (Trader Joe’s)

«Wie werden m&m’s gemacht?» (Microsoft)

«Wären Sie lieber der Top-Mitarbeiter, den niemanden mag oder lieber die Nummer 15, die von allen geschätzt wird?» (ADP)

«Was würden Sie gegen den Welthunger tun?» (Amazon)

«Zählen Sie im Minus-Zweiersystem.» (Microsoft)

«Sie sitzen in einem Ruderboot, das sich in einem grossen Wassertank befindet. Sie werfen den Anker, der nun auf dem Grund des Wassertanks liegt. Sinkt oder steigt der Wasserpegel im Tank?» (Tesla Motors)

«Wenn Sie einen der 50 US-Bundesstaaten entfernen könnten, welcher wäre es und warum dieser?» (Quelle: Minyanville)

Musst auf alles gefasst sein heutzutage!
 
Kann ich, wenn ich nach Stärken gefragt werde, eigentlich folgendes Antworten?:

"Ich möchte meine Arbeit möglichst genau ausführen und ärgere mich dann doch schon, wenn manches nicht so klappt wie gewünscht oder Andere nicht ebenso bereit sind ihr bestes zu geben."

Könnte das evtl nach hinten losgehen (Durch den Bewerber besteht starkes Konfliktpotential) ??
 
theblade schrieb:
Kann ich, wenn ich nach Stärken gefragt werde, eigentlich folgendes Antworten?:

"Ich möchte meine Arbeit möglichst genau ausführen und ärgere mich dann doch schon, wenn manches nicht so klappt wie gewünscht oder Andere nicht ebenso bereit sind ihr bestes zu geben."

Könnte das evtl nach hinten losgehen (Durch den Bewerber besteht starkes Konfliktpotential) ??

also ich finde diese Stärke nicht so prikelnd da sich das nach einer gegoogelten Standartantwort anhört.
Meiner Meinung nach sollte es selbstverständlich sein das man seine Arbeit genau macht.
 
hmmm was anderes fällt mir im moment nicht dazu ein bzw sehe ich nicht. :/
 
Ich wurde auch zu meinen Schwächen/Stärken gefragt.
Du darfst definitiv keine Standardantwort geben und es kommt meistens auch nicht darauf an was du sagst, sondern wie du es begründest.
 
Ich habe damals, als ich mal gefragt wurde, gesagt, dass ich auf den Beruf bezogen keine Schwächen habe, da sonst nicht vorhaben würde, ihn auszuüben, und ich selbst meine charakterlichen Schwächen kaum beurteilen kann.

Wurde leider nicht genommen :p
Dabei wars ja nur die Wahrheit.

Denk dir einfach was aus. Du musst es überzeugend rüberbringen.

Fange aber bloß nicht an Sachen als Stärken aufzuzählen, die normal selbstverständlich sein sollten, wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit.
 
Mal ein Beispiel, wie ich es bei mir in die Bewerbung reinschreiben / Gespräch nennen würde - auf meine Person bezogen - Ich arbeite als Vertriebscontroller (bin also BWLer...)

Stärken:
-> sehr gute IT-Affinität, welche sich bei IT-Projekten wie Verbesserung der Kalkulationssoftware oder die Integration des Vertriebscontrollings in SAP geholfen hat

Schwächen:
-> sehr direkte Art der Kommunikation, wurde teilweise als "unhöflich" empfunden ... deshalb rufe ich lieber an als eine Mail zu schreiben

ok?
 
soo heut war es soweit. Waren zwei Personaler. Im großen und ganz deher durchwachsen. Ab und zu auch mal ganz lockere stimmung.

Von einem Personaler hatte man raushören können das eher jemand gesucht wird der auch schon aus dem bzw ähnlichen bereich kommt (vertrieb / vertriebsinnendienst). Ich komme ja "nur" aus sekretariatsbereich / buchhaltung. :/

auch die ausführliche Stellebeschreibung (knochenjob!) lässt eher darauf schließen.

naja mal schauen. in 2 oder 2,5 Wochen kommt die Entscheidung.
 
Von einem Personaler hatte man raushören können das eher jemand gesucht wird der auch schon aus dem bzw ähnlichen bereich kommt (vertrieb / vertriebsinnendienst). Ich komme ja "nur" aus sekretariatsbereich / buchhaltung. :/

sowas kann aber immer auch taktik sein. wieso sollten sie dich einladen wenn sie eigentlich jemand aus einem ganz anderem bereich suchen? ich vermute mit einem solchen "durchklingen lassen" will so mancher noch das gehalt druecken.
 
Ich komme vielleicht ein wenig spät, aber die eigentlich richtigen Antworten auf die Frage nach den eigenen Schwächen wurden noch gar nicht gepostet. Da hätten wir:

1. "Ich finde es gut, dass Sie über meine Schwächen sprechen wollen. Um allerdings in der Sache vorwärts zu kommen würde ich gerne zunächst auf die Anforderungen der Tätigkeit selbst zu sprechen kommen..."

2. "Halten Sie diese Psychospielchen in einem Gespräch über eine zukünftige Zusammenarbeit für zielführend?"

3. "Eine meiner Schwächen ist, dass mich solche pauschalen und überheblichen Fragen aggressiv machen. Ich sehe in einem Arbeitsverhältnis eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Was würden Sie also sagen, wenn ich Sie nach Ihren Schwächen fragen würde?"

4. "Ist es nicht schon längst unter führenden Personalern wieder out, diese Frage zu stellen, weil man begriffen hat, dass kaum ein durchschnittlicher Personaler in der Lage ist, die Tragweite und Aussagekraft von möglichen Antworten richtig einzuschätzen?"

oder (der Klassiker unter den Killerphrasen):
5. Welchen Grund haben Sie, konkrete Schwächen bei mir zu vermuten?

(Achtung: Meine Antworten sind nicht als Empfehlung zu verstehen sondern vielmehr als Ausdruck der Tatsache, dass ich Fragestellungen dieser Art in Bewerbungsgesprächen für komplett bescheuert halte und die zunehmende Arroganz von Arbeitgebern gegenüber Arbeitnehmern als abstoßend empfinde. Die Frage nach den eigenen Schwächen ist für mich ein Inbegriff für die inquisitorische Komponente in solchen Gesprächen, die sich die Unternehmen nur deshalb erlauben können, weil sie ihre Macht ausspielen. Hätten wir ein ausgeglichenes Machtverhältnis zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern (also zwischen arm und reich), würde diese Frage nicht gestellt.

Meine Meinung.

Wenn Du aber den Job haben willst, dann mach lieber die Beine breit und formulier irgendetwas Diplomatisches und keine von meinen Killerphrasen.
 
Hab nicht alles gelesen, was sich aber immer extrem positiv macht ist faszination für das Produkt bzw des Unternehmens und wenn du da nicht nur sagst "ich finde Autos toll" sondern weil du zeigst dass du z.b. von dem Unternehmen überzeugt bist weil xyz der Fall ist so z.B. hatte ich in einem kleinen Unternehmen gesagt, dass cih von dem Unternehmen übezreugt bin weil es am Markt einmaliges KnowHow hat was sonst so niemand hat oder auch dass deine Werte mit den Werten eines z.B. familiengeführten Unternehmens übereinstimmen.

Bei Schwächen habe ich auch schon gesagt, dass ich emotional bin aber mich natürlich kontrollieren kann aber ich bin es auch und will nicht dass ich wenn ich nach x Jahren mal sauer bin darauf angesprochen werden.
 
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