Vorteile des RAW-Formates

Freynhofer schrieb:
Das sagt dann ja wohl alles ;)...
:lol: Ja, das sagt, dass man bei einer langen Belichtungszeit wie 0,5" niemals 5 fps haben kann. Die böse Physik wieder!


mumpel schrieb:
@ morcego:
Was bringt mir die gleiche Geschwindigkeit bei RAW, wenn die Kamera nach 5 Bildern dicht macht, weil der Puffer voll ist, während man mit JPG 30 Bilder machen kann, eh die Kamera aussetzt? Und wie ich oben beschrieben habe, gibt es Kameras, die beim Speichern von JPG schneller sind als bei RAW. Ende aus. Natürlich kann man darüber diskutieren, ob 3,4 zu 3,5 oder 2,2 zu 2,7 Bilder/Sek ein merkbarer Unterschied sind. Darum geht's aber nicht.

Aber wenn du merkst, dass du nicht richtig lagst, und darauf dümmlicher Ironie und Satzfrickelei antworten musst ... bitte. :rolleyes:
Mit dümmlicher Ironie fang ich an wenns absurd wird. :D
- Wenn der Puffer sowas wie 6 RAW fasst, dann hat die Cam auch nur 3fps. Oder 4,5 bei der D90, da kenne ich den Puffer aber nicht.
- Wenn die Cam auch mehr kann, dann ist der Puffer auch größer.
bei der D700 macht das 17 Bilder unkomprimiert, oder 25 komprimiert.
Das sind satte 5 Sekunden Dauerfeuer.
Bei den kleineren Puffern häufig 2 Sekunden.

Wenn du vergleichst, dann vergleich doch bitte gleiche Serien, und nicht wild durch die Weltgeschichte.
So könnte ich dir im Gegenzug ja auch die D3 mit Speicherupgrade vor die Füße werfen,
die schluckt dann 43 RAW unkomprimiert. Und das bei 9fps, nicht 5 oder 3.
Das war jetzt hoffentlich sachlich genug für dich. :D
 
Nein, das besagt lediglich, daß es maximal 5 Bilder/s sein können. ;)
Das ist keine Mindestangabe, sondern vermutlich das Maximum, bei schlechtester Qualität.
Ist wohl so wie bei den Angaben der Automobilkonzerne - auch sehr realitätsfremde Optimalwerte :lol: .
 
Na wenn du das so haben möchtest, nur zu. Ich mach weiter 5fps mit RAW. :)
Und sollte ich irgendwann mal Geld fürs PDK-1 haben, dann auch 8. :cool_alt:
 
Leute ist es so schwer zu verstehen.?

Die 5Bilder/Sec. sind Maximalwerte.
Die Geschwindigkeit kann aber auch deutlich darunter liegen.

z.B. wenn die SD Karte zu langsam ist.
Dann hast du zwar für die ersten 2 Sekunden 10 Bilder auf der Karte, aber dann ist der Pufferspeicher voll und die Kamera kommt mit dem schreiben auf die Karte nicht mehr her.

Oder aber die Belichtungszeit is zu lang..... wie willst du da auf 5Bilder pro Sekunde kommen?

Ein Auto fährt auch nur mit unter den besten Umständen seinen V-Max.
Lässt du bissi Luft aus den Reifen, packst 300kg extra in den Kofferraum und steckst noch nen Zylinder ab fährt er diesen Wert aber auch nicht.
 
morcego schrieb:
- Wenn der Puffer sowas wie 6 RAW fasst, dann hat die Cam auch nur 3fps. Oder 4,5 bei der D90, da kenne ich den Puffer aber nicht.
20D: 5 FPS, Puffer für 6 RAWs ;)
 
Gut, nachdem wir das dann mal geklärt hätten :rolleyes:, könnten wir vielleicht wieder auf meine Frage zurückkommen:

Merke ich in der Panasonic FZ8 den Unterschied zwischen der Sandisk Ultra 2 (mind. 15 MB/s) und der Sandisk Extreme 3 (max. 30 MB/s)?
 
Aber den Unterschied von normaler SDHC Class 6 zu Ultra 2 würde ich merken?

Wo kann ich sehen, wie groß der Pufferspeicher meiner Cam ist?
 
Warum kaufst du dir nicht mal beide Karten und schaust, was sie dir bringen? Selbst wenn du sie nicht mehr umtauschst, hast du im schlimmsten Fall eine Ultra II, die zum Speichern etwas länger braucht, oder eine Extreme III, deren Performance du nur im Cardreader merkst.

Mach doch mal einen Benchmarktest mit der Class 6 und schau, was die bringt. Wenn es wirklich nur 6 MB/s sind, dann hast du doch mit jeder Karte gewonnen. Letztlich ist's vielleicht auch der Preis: Die Extreme III ist mehr doppelt so teuer, wie die Ultra II.
 
Es ist ja nun schon eine Menge Sinnvolles aber auch Sinnloses in diesem Thread über das Thema RAW/JPEG geschrieben worden, also möchte ich meinen Senf aus der Sicht eines Fotografen, dem an höchster Bildqualität gelgen ist, auch noch hinzugeben.

Grundsätzlich gilt, wer aus seinem Motiv das Maximum herausholen möchte, kommt um RAW praktisch nicht herum. RAW ist, wie schon so oft geschrieben, unkomprimiert und wenn man es an der Kamera so einstellt, auch ungeschärft, die Farben "naturbelassen" (also keine gesteigerte Sättigung).

Ich hab's bei meiner D300 so eingestellt, dass die Kamera die jeweilige Aufnahme sowohl in RAW, als auch JPEG Fine macht. Der Vorteil für mich - bei einem 0815-Motiv, bei "normalen" Lichtverhältnissen, fällt das JPEG bereits so aus, dass es meinen Ansprüchen genügt.
Ich hatte aber auch schon Schnappschüsse, die kameraseitig von der Automatik her zu dunkel ausgefallen sind. Hier habe ich mal testweise versucht aus dem JPEG das Maximum heraus zu holen und anschließend das RAW weiterbearbeitet. Das Ergebnis war vernichtend für das JPEG. Unterbelichtete Bildteile konnten *irgendwie logisch* nicht mehr gerettet werden, es waren einfach zu wenige Bildinformationen hierfür vorhanden. Das RAW konnte ich hingegen so ausarbeiten, dass die Aufnahme letztlich perfekt war. Natürlich funktioniert das nur, wenn die Über- oder Unterbelichtung nicht zu intensiv ausfällt.
Fakt ist jedoch, dass das JPEG hier dem RAW eindeutig unterlegen war.

Wenn ich "besondere" Motive fotografiere, kommt für mich überhaupt nur RAW in Frage. Solchermaßen steht mir das Maximum an Detailinformation, Farbumfang und Abstufungen zur Verfügung. Erst nach der Bearbeitung am PC speichere ich das fertige Bild dann als JPEG ab.

Der oftmals trügerische Eindruck, dass die Aufnahmen, die in JPEG aufgenommen worden sind, von der Bildqualität her jenen in RAW überlegen sind, bestätigt sich in der Praxis nicht, wenn die RAW-Aufnahmen entsprechend nachbearbeitet worden sind.
Es wäre ja auch traurig, wenn ein kameraseitig erstelltes JPEG, das nachgeschärft, hinsichtlich Farbintensität womöglich nachgebessert wurde und wo die Gradationskurve beeinflusst wurde, gleich ausfällt, wie das unkomprimierte RAW-Format.
Hier sieht man die Unterschiede erst nach der Bearbeitung. Das ist zugleich der Nachteil beim RAW-Format - es muss quasi nachbearbeitet werden, was wiederum einen dementsprechenden Zeitaufwand darstellt.
Hinsichtlich der Farbtiefe von 8 bit bei JPEGs möchte ich anmerken, dass das JPEG2000-Format, das sich eigentlich nicht wirklich durchsetzen konnte, weil es
a) kein "kostenloses/freies Format" ist und
b) bei den meisten Programmen über ein zusätzliches Plug-In nachgerüstet werden muss und
c) in der Praxis keinen wirklichen Vorteil bietet.
sehr wohl eine Farbtiefe von 16bit aufweist. Allerdings speichern alle Kameras JPEGs soweit ich weiß nur im klassischen JPEG-Format ab.
Fotografieren in RAW wäre somit wieder Pflicht. Ich zweifle aber stark an, dass man im
0815-Enddruck sagen kann, ob ein JPEG oder ein JPEG2000 von ein und derselben Aufnahme ausgedruckt worden ist.
Jene, die hier allerhöchste Ansprüche haben, drucken selbst *entsprechender Fotodrucker voraus gesetzt* und speichern im unkomprimierten TIFF, um die volle Detailvielfalt zu erhalten. Das wiederum setzt nebst entsprechendem Drucker auch enstprechendes professonielles Fotopapier voraus, das in der Lage ist, diese feinsten Unterschiede überhaupt wieder zu geben.

Hinsichtlich der Speicherkarten möchte ich anmerken, dass - abhängig von den Verschlusszeiten - natürlich auch das Speichermedium selbst beeinflusst, wieviele Bilder in Folge aufgenommen und abgespeichert werden können. Hier kommt's auf die Kamera UND die Speicherkarte an.

oder eine Extreme III, deren Performance du nur im Cardreader merkst.
Hier möchte ich anmerken, dass in einer aktuellen Fotozeitschrift Speicherkarten hinsichtlich Lese- und Schreibgeschwindigkeit getestet worden sind. Dabei gab es Karten, die ununterbrochene Serienaufnahmen im JPEG-Format erlaubt haben, bis die Karte voll war, andere, bei denen nach einigen Aufnahmen der Puffer voll war. Bei der Aufnahme im RAW-Format war bei einigen schon nach wenigen Aufnahmen Schluss, bei anderen konnten 20 und mehr solcher Aufnahmen geschossen werden.

Ich persönlich bin ein Anhänger der SANDISK-Karten (die D300 verwendet CF's). Im Unterschied zur KINGSTON ELITE 133x, bei der der Speicherpuffer nach einigen Aufnahmen in Folge voll ist und man auch beim Betrachten der Bilder am Kameradisplay immer Pausen bemerkt, bis das Bild weiterspringt und vollkommen scharf angezeigt wird (hier scheint die Leseleistung unzureichend), gibt es dieses von mir in der Praxis beobachtete Phänomen bei der SANDISK EXTREME III absolut nicht. Dauerfeuer ohne Probleme *obwohl nur zu Testzwecken ausprobiert, in der Praxis brauche ich eigentlich selten 8 Bilder pro Sekunde* und keinerlei Stocken bei Betrachten der Bilder am Kameradisplay, das geht Ruck-Zuck, da gibts keinen Bruchteil einer Sekunde, wo das Bild anfangs noch unscharf erscheint und erst dann gestochen scharf ist.
Ich hab auch eine Karte von der EXTREME IV-Reihe in Verwendung, kann im Fall der 12MB-Kamera D300 aber hiervon abraten, erstens ist die Leistung der EXTREME III vollkommen ausreichend, bzw. im Falle der D300 nicht mehr zu überbieten und zweitens kosten die Karten der IV-er-Reihe beinahe das Doppelte wie die der EXTREME-III-Reihe.

Die Geschwindikeit beim Übertragen der Bilder auf den PC per Kartenlesegerät ist für mich kein K.O.-Kriterium für diese Karten. Ob 8 GB Fotos in 5 Minuten oder in 3,5 Minuten übertragen sind, ist mir eigentlich egal.
 
Danke tbird700,

Du kamst mir etwas zuvor, ich wollte eigentlich inhaltlich das Gleiche schreiben.

Auch ich speichere RAW und JPEG fine gleichzeitig ab. Man spart Zeit und hat, wenn mal doch eine Belichtung nicht ganz passt oder der autom. Weißabgleich etwas daneben liegt, alle Möglichkeiten der Korrektur.
Für den Weißabgleich ein kleiner Tipp: Eine neutralgraue Karte unter den jeweiligen Lichtbedingungen (im Rahmen einer Bildserie) aufnehmen, so hat man bei allen RAW EBV-Programmen (Lightroom, Nikon NX2, Capture One etc.) die Möglichkeit der nachträglichen Anpassung, so dass die Farbtemperatur stimmt.

Bzgl. der SanDisk CF Extreme III bzw. IV muss ich Dir ebenso beipflichten. Da kann man lieber zwei Extrem III kaufen, als eine IV, wo man die Leistung mit den derzeitigen Semiprofi Modellen (Canon und Nikon) nicht abrufen kann.
by the way: Ich habe vor Kurzem zwei SanDisk Exteme III 16GB für EUR 130,-- erworben (zum Preis von einer IV - ca. EUR 150,-) :D
 
Könnte man das auch testen, indem man per USB die Bilder von der Kamera direkt zieht? Müsste doch eigentlich das Richtige aussagen?
 
Wie schnell die Kamera die Daten vom Puffer auf die Karte schreibt, und wie schnell sie diese Daten von der Karte wiederum auf den USB-Bus legt, sind zwei völlig verschiedene Dinge und bei den meisten Kameras ist der USB-Port ziemlich langsam.
 
Wenn die FZ8 bloß 5MB/s schafft, dann dürfte ich doch überhaupt keinen Leistungsunterschied feststellen, oder?
Ich meine, ne normale SDHC Class 6 schafft doch schon 6MB/s - wäre also demnach sogar schon zu schnell. Oder verwechsle ich da gerade irgendetwas?
 
Das, was die Hersteller versprechen und drauf schreiben und das, was die Dinger (Speicherkarten) tatsächlich leisten, sind leider oft zwei verschiedene Paar Schuhe.

Die Kingston Elite ist für mich das beste Beispiel. Die "theoretische" Leistung, die vom Hersteller genannt wird, sollte für die Praxis Länge mal Breite reichen, dennoch hab ich die "Hänger" beim "Weiterblättern der Bilder" am Kameradisplay.

Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, nimm Dir die Sandisk Extreme III. Wenn es Dir auf das letzte Quäntchen Geschwindigkeit nicht ankommt, nimm Dir die Sandisk Ultra II, wobei die Exteme-Serie die Ultra-Serie imho an Performance deutlich übertrifft.
 
Ähm ... da widersprichst du dir aber. Wenn die Kamera nicht mehr als 5 MB/s schafft, bringt eine Speicherkarte mit 30 MB/s gar nichts. Natürlich sollte das nicht zu knapp kalkuliert sein und die Karte nicht der Flaschenhals.

Ich würde an Freynhofers Stelle die Sandisk Ultra II mal bestellen. Im schlimmsten Fall passiert gar nichts und hast eine zusätzliche Speicherkarte für ein paar Euro.
 
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