News Wachsender Energiebedarf: Irlands Rechenzentren verschlingen fast ein Viertel des Stroms

Caramon2 schrieb:
Die Bezeichnung ist grundsätzlich falsch: Energie kann weder erzeugt, noch verbraucht werden. - s. Energieerhaltungssatz

Man kann gebundene Energie freisetzten (z. B. die in Kohle durch Verbrennung) und transformieren (z. B. per Dampfmaschine).

Streng genommen ist selbst die Sonnenenergie nicht erneuerbar, schließlich wird auch dieser Reaktor irgendwann mal sein Dasein fulminant quittieren und dabei auch noch das ganze Sonnensystem zerlegen. :evillol:
 
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@Tekwin Hmm, alles relativ... ein Unterschied bleibt aber. Wir nutzen die Sonnenenergie, verbrauchen sie aber nicht zusätzlich. Heißt die Sonne explodiert durch uns nicht früher.
 
@Ayo34 Bei den Sonnenstrahlen hast Du prinzipiell recht, denn diese werden tatsächlich von extern emittiert.

ALLES andere aber nicht. Auch nicht die Luftströme auf der Erde. :mussweg:
 
Zuletzt bearbeitet:
Man wird Jahre lang darauf getrimmt so wenig wie möglich Strom zu verbrauchen, meist macht man es schon freiwillig aufgrund der hohen Stromkosten und die KI Rechenzentren verballern sinnlos Strom wie wenn es keinen Morgen gibt, verrückte Welt!
 
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Phoenixxl schrieb:
Habe mich allerdings nicht damit auseinandergesetzt, ob Irland ein guter Standort dafür ist oder ob gute Gründe dagegen sprechen.
Die Netzstabilität spricht dagegen. Irland ist weitgehend ein Inselnetz mit einer relativ schwachen Anbindung an das englische/schottische Netz, muss seine Netzstabilität also im Alleingang sicherstellen. Ein AKW-Block würde ca 30% des irischen Stromverbrauchs liefern, ein Ausfall dieses Blocks wäre nicht kompensierbar und würde zu einem kompletten Stromausfall auf der Insel führen.

Die maximale Größe, die ein Kraftwerk in einem Stromnetz (sicher) haben kann, hängt eben auch von der Größe des Netzes ab. In Kontinentaleuropa machen wir uns darüber nie Gedanken, weil wir hier ein Netz mit mehreren 100 Gigawatt betreiben, da fällt ein AKW nicht weiter auf.
 
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Ich danke an der Stelle der Moderation, dass sie den ganzen BS und die Fehlinformationen gelöscht hat.
 
SSD960 schrieb:
Die Zahlen doch aber nicht soviel wegen der Rechenzentren? Wenn ja steht uns ja was bevor...
Doch doch

Die Infrastruktur zahlt der Endkunde. Frag mal die Amerikaner, die in Nähe von Rechenzentren wohnen, wie deren Stromrechnung sich so entwickelt.
 
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rg88 schrieb:
Man könnte meinen, dass die Erde kurz vor ihrer Auslöschung steht
Die Erde nicht. Diese Steinkugel mit Wasser und flüssigem Metallkern wird noch lange um die Sonne kreisen. Die Sonne wiederum mit Affenzahn durch die Milchstraße und diese wiederum mit gut Tempo durchs Weltall.

Nur der Parasit auf dieser wird es nicht mehr lange machen. Oder wenn stark reduziert nahe der Pole weiterexistieren.
 
Alphanerd schrieb:
Nur der Parasit auf dieser wird es nicht mehr lange machen. Oder wenn stark reduziert nahe der Pole weiterexistieren.
Neee, Elon Musk sitzt dann auf dem Mars. :D
 
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Ayo34 schrieb:
„Mittlerweile ist Irland zu den reichsten Ländern der Welt aufgestiegen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf liegt kaufkraftbereinigt bei rund 134.000 Internationalen Dollar. Nur Luxemburg und die Glücksspielmetropole Macau weisen mehr auf“.
Das BIP ist absolut untauglich um den Wohlstand einer Bevölkerung abzubilden.

Sonst würde in den USA ja niemand auf der Straße, im Wald oder Trailerpark leben.
Ergänzung ()

scryed schrieb:
Idialerweise ist das ein Kreislauf , nach der einmal Befüllung aller Rohre bzw Wasserbecken ist es ein Kreislauf , das erwärmte Wasser wird dann wieder runtergekühlt durch wärmetauscher oder andere Mittel .....
Wenn es ein geschlossenes System ist, müssen Additive gegen Korrosion und Biowachstum zugesetzt werden. Und trotzdem muss das Wasser rglm getauscht werden. Die plörre wird dann im besten Fall auf Kosten der Allgemeinheit teuer aufbereitet, im schlimmsten Falle verklappt.
 
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Irland verdient sich dumm und dusselig an den Rechnenzentren, da wird die Regierung schon für genug Strom dort sorgen. Ist auch tatsächlich das Gegenteil von Deutschland. Hier würde man die Strompreise eskalieren lassen, und eine Deindutrialisierung in Kauf nehmen.
 
MDM schrieb:
Die Zahlen stimmen nicht. Deine Quelle greift bewusst den teuersten Preis heraus. https://ec.europa.eu/eurostat/databrowser/view/nrg_pc_204/default/table?lang=de
Einmal mit, einmal ohne Steuern und Abgaben. Steht in beiden Tabellen dabei.

PS: Ok, es kommt kein anderer Link zustande, wenn man in deiner Tabelle mit Steuern und Abgaben auswählt.
Die 50,76ct/kWh findet man, wenn man den Energieverbrauch in deiner Tabelle auf "1.000 kWh bis 2.499 kWh" setzt. EuEnergyPrices gibt das für 2.500-5.000 kWh an. Das ist in der Tat ein Widerspruch.
 
Zuletzt bearbeitet:
„Weltweiter Strombedarf könnte sich bis 2030 verdoppeln“
Wozu die ganze Aufregung? Strom kommt doch aus der Steckdose.

Jetzt voller naivem Aktionismus haufenweise Krafwerke aus dem Boden zu stampfen ist mit Sicherheit der falsche Weg.

Was, wenn dann der Punkt erreicht ist und alles effizienter läuft und KI deutlich weniger Energie braucht? Das wäre zumindest meine Hoffnung.

Dann hätten wir gigantischen Energieüberschuss?!
 
Man muss aber auch sagen, dass trotz des wirtschaftl. Erfolges die Bevölkerung nicht nur beim Strompreis leidet, sondern auch bei der Wohnknappheit.
 
Caramon2 schrieb:
Die Bezeichnung ist grundsätzlich falsch: Energie kann weder erzeugt, noch verbraucht werden. - s. Energieerhaltungssatz
Ja und nein. Physikalisch gesehen bleibt die Menge an Energie im Universum immer gleich, aber ihre Qualität nimmt ab. wir machen aus Exergie (nutzbarer Energie), Anergie (nicht nutzbare Energie).

Jedes mal wenn Energie gewandelt wird entsteht unweigerlich Entropie. Diese kann nicht vernichtet werden und führt zu einer stetigen Zunahme von Unordnung im System.

Wenn die Entropie in ferner Zukunft ihr Maximum erreicht hat, ist alle Energie entwertet (komplett in Anergie verwandelt), was zum sogenannten Wärmetod des Universums führt, in dem mangels Unterschieden keine Prozesse mehr möglich sind.

Aber ja die Menge an Energie ist immer noch die gleiche, man kann nur nichts mehr damit machen.
 
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Weyoun schrieb:
Soviel zum Thema, Deutschland hätte die höchsten Strompreise... :schluck:
Ergänzung ()
Leider wieder mal: Unsinn. D HAT die höchsten durchschnittlichen Strompreise. Bitte nicht einfach auf Quellen verlassen, die salopp von @0x8100 gepostet wurden.
https://ec.europa.eu/eurostat/databrowser/view/nrg_pc_204/default/table?lang=de

Dort sind die Daten alle vorhanden und nicht nur einzelne Werte herausgepickt, die eine Agenda stützt.
Ergänzung ()

Klebezettelcity schrieb:
Das ist in der Tat ein Widerspruch.
Ich unterstelle dem Seitenbetreiber erst mal, dass es nur ein unbeabsichtigter Darstellungsfehler ist. Denn ein Laie könnte durchaus vermuten, dass der Preis 100 % den Markt abdeckt. Wir haben aber etabliert, dass der aufgerufene Preis nur ein Einzelwert ist.
Screenshot 2026-07-15 102007.png
 
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MDM schrieb:
Leider wieder mal: Unsinn. D HAT die höchsten durchschnittlichen Strompreise.
Ich zahle seit Januar 28 Cent pro kWh, der EU-Durchschnitt liegt bei 27 Cent. Das ist absolut schon mal deutlich weniger als noch vor zwei Jahren. Was man auch nicht vergessen darf: Wir haben (neben Dänemark und Irland) zwar die teuersten absoluten Strompreise innerhalb der EU, doch relativ (einkommensbezogen) sieht es gänzlich anders aus. Da sind dann Länder wie Bulgarien, Ungarn oder Rumänien plötzlich Spitzenreiter.
 
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