News Wachsender Energiebedarf: Irlands Rechenzentren verschlingen fast ein Viertel des Stroms

Man könnte meinen, dass die Erde kurz vor ihrer Auslöschung steht und man mit letzter Kraft alle Ressourcen in das eine Ding lenkt, was uns noch irgendwie retten könnte.
So absurd ist der KI-Boom mittlerweile.

Diese Blase die dabei entsteht, inbesondere alles was Firmen betrifft, die mit OpenAI große Verträge haben, ist surreal riesig.
Das ganze ist die größte Wette der Menschheit mit absurdem Einsatz an Ressourcen und noch lange nicht zu Ende.
Und ich bezweifle stark, dass das Ergebnis der Menschheit gefallen wird. Im Besten fall wird es ein extremes Ende der Blase geben und der ganze Hype in sich zusammenfallen, im Worst Case kommt da wirklich noch sowas wie eine echte Super-KI raus und die meisten werden nach wenigen Jahren keinen Job mehr haben, dass die komplette Gesellschaft zusammenbricht und sich auslöscht.

Mir fallen wenige Szenarien dazwischen ein, die nicht zu einem beschissenen Ergebnis für die Menschheit führen werden.
 
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0x8100 schrieb:
energie != strom. durch zusätzliche elektrifizierung z.b. durch e-autos oder wärmepumpen lässt sich der primärenergieverbrauch senken, ohne dass das irgendwas über die stromerzeugung und den betrieb von rechenzentren ausgesagt hätte.
Realität ist allerdings, dass die Stromerzeugung in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken ist.
So wird das nichts mit der Senkung des Primärenergieverbrauchs durch Elektrifizierung...
 
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Wenn ich die Gigawattstunden durch 8760h teile kommt ich auf knapp 0,9 Gigawatt.

Ein Block in Biblis hatte etwa 1,2GW Leistung.

Wir reden also über die Leistung von circa einem AKW.

Da die Rechenzentren permanent laufen, würde es Sinn ergeben, wenn man dafür AKWs einsetzen würde.
Dann wäre der Spaß auch (fast) CO2 neutral.

Habe mich allerdings nicht damit auseinandergesetzt, ob Irland ein guter Standort dafür ist oder ob gute Gründe dagegen sprechen.

Mir erscheint ein AKW jedenfalls ein besser zu beherrschendes Problem zu sein, als eine außer Kontrolle geratene Erderwärmung...
 
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Es ist einfach wie ein Krebs der immer weiter wächst... abartig.
Ergänzung ()

Beitrag schrieb:
Realität ist allerdings, dass die Stromerzeugung in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken ist.
So wird das nichts mit der Senkung des Primärenergieverbrauchs durch Elektrifizierung...
Deutschland schafft sich auch selber ab. Was in diesem Land betrieben wird ist schon mutwillige Sabotage durch die Politik.
 
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Clanker schrieb:
@gaym0r
Wie hoch wäre der theoretische CO₂-Ausstoß, wenn alle Fahrzeuge weltweit durch Elektrofahrzeuge ersetzt würden?
...
Viele Verbrenner werden nach der Erstnutzung häufig instand gehalten, bis sie aus gesetzlichen Gründen ins Ausland exportiert werden. Dort werden sie noch viele weitere Jahre instand gehalten und genutzt.
Dir ist aber klar, das der CO2 Ausstoß vom Verbrenner über die Lebenszeit immer mehr wird, weil er eben bei der Nutzung Benzin/Diesel verbrennt. Gerade je länger die Nutzung ist, desto mehr kippt das Verhältnis und der Verbrenner wird schlechter.
Ein BEV kann man genau viele Jahre fahren (auch in zweiter, Dritter oder vierter Hand). Der ADAC hat vor Jahren festgestellt, dass ein Akku im Durchschnitt nach 300000km noch 80% Rest Reichweite hat. Ich fahre im Jahr 12000km, also wären das 25 Jahre Nutzung, nach denen ich dann nach realistischen 350km Reichweite schon nach 280km nachladen muss, aber den ersten Akku immer noch benutzen kann. Wahrscheinlich ist das Auto dann nicht mehr in meiner Garage, sondern eben in Dritter oder vierter Hand, oder das Auto ist verschrottet und der Akku ist als PV Speicher in seinem zweiten Leben.
Sollte der Akku dann wirklich sein Ende erreicht haben kann man ihn zu >90% recyceln.
In dieser Zeit habe ich mich über weniger Verschleiß, Reparaturen und laufenden Kosten gefreut.
Wenn der Verbrenner 300000km gefahren hat er 18000 Liter Benzin verbrannt. Das sind etwa 42 Tonnen CO2 Ausstoß. Bei der Herstellung von Auto wurden 10 Tonnen ausgestoßen. Das BEV mit seinem Akku hat bei der Fertigung 15 Tonnen ausgestoßen.
Gerade weil die Verbrenner lange genutzt werden sind sie schlechter für die Umwelt. Und es gibt keinen Grund ein BEV weniger lang zu nutzen, was vor allem durch die Technik deutlich einfacher ist.
 
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Phoenixxl schrieb:
Da die Rechenzentren permanent laufen, würde es Sinn ergeben, wenn man dafür AKWs einsetzen würde.
Dann wäre der Spaß auch (fast) CO2 neutral.
Du vergisst den Bau der Unmengen an Ressourcen, die Kosten versichert dir nur der Staat und dann der radioaktive Abfall!
Dann kommt noch dazu, dass du ein AKW für 24/7 Betrieb einplanst, aber genau jetzt sind so viele AKWs abgeschaltet, weil die Flüsse zu warm sind...

Wir brauchen keine AKWs! Wind kann in Deutschland, an guten Tagen, jetzt schon 100 abdecken! Wir benötigen Speicher und keine Vetternwirtschaft!

Beim 2. Video ist auch das Fraunhofer Institut mit an Bord!

 
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0x8100 schrieb:
Die Stromerzeugung in Irland erfolgt (Daten für 2025) v.a. mit Erdgas, gefolgt von Windenergie und abgeschlagen etwas Solarstrom.
Hier wäre auch interessant, welche Kunden hier (in Irland) welche Tarife erhalten. In Deutschland (wie in den meisten anderen Industrieländern ) ist der Preis pro kWh für reguläre Endkunden deutlich höher als für Großabnehmer. Und jedes Rechenzentrum* das den Namen verdient ist ein Großabnehmer wenn's um Strom geht.

*Mein lokales Rechenzentrum (SFF PC) unterm Tisch zählt also nicht dazu😜.
Ergänzung ()

Syrato schrieb:
Du vergisst den Bau der Unmengen an Ressourcen, die Kosten versichert dir nur der Staat und dann der radioaktive Abfall!
Dann kommt noch dazu, dass du ein AKW für 24/7 Betrieb einplanst, aber genau jetzt sind so viele AKWs abgeschaltet, weil die Flüsse zu warm sind...

Wir brauchen keine AKWs! Wind kann in Deutschland, an guten Tagen, jetzt schon 100 abdecken! Wir benötigen Speicher und keine Vetternwirtschaft!

Beim 2. Video ist auch das Fraunhofer Institut mit an Bord!

Wir bräuchten auch Politiker, die Hochspannungsleitungen durch ihren Wald als Vergehen gegen die Schöpfung betrachten oder die Windturbinen als Teufelswerk ansehen. Wobei ich persönlich nicht kategorisch gegen AKWs (sofern Generation 4+) bin, Windkraft plus Solarenergie plus Speicher ist eben sowohl schneller im Aufbau als auch billiger. AKWs bauen dauert eben viele Jahre und kosten ein Vermögen (oft das 3-5 Fache der veranschlagten Kosten). Es gibt gute Gründe, warum China zu Hause Wind- und Solarenergie massivst ausbaut.
 
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the_IT_Guy schrieb:
Warum fragen sie nicht die "Ki" wie sie ihren Verbrauch senken können?
um diese Frage zu beantworten, braucht es erst mal mehr AI-Datacenter...
 
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Den EndEnergieverbrauch plant Frau Reiche übrigens so niedrig, damit sie den Druck vom Netzausbau nehmen kann.

Damit wird es auch in Zukunft nicht genug Netz geben um den Windstrom in den Süden zu bekommen. Somit wird auch in Zukunft der günstige Windstrom entschädigungslos(!) im Norden abgeschaltet werden und gleichzeitig Gaskraftwerke hochgefahren. Diese bekommen dafür übrigens extra Geld: Stichwort negativer Redispatch.

Frau Reiche handelt damit entgegen der Empfehlungen ihrer eigenen beauftragten Studien. Und gegen die Empfehlungen ihres eigenen Ministeriums. Und zufällig pro Gaskraftwerke im Süden. Wo kommt sie nochmal her? Aus dieser Branche? Achso, dann ist sie ja ein echter Experte und nicht etwa korrupt… 🫠

Nur so zur Info, bekommt man ja sonst nicht mit.
 
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Vigilant schrieb:
Mal wieder ein, und sehr krasses, Beispiel für einen Rebounce Effekt. Nachhaltigkeit durch erneuerbare Energiequellen auf dem Vormarsch, Effizienzgewinne beim klassischen Verbrauch und dann kommen Rechenzentren, die wie Pilze aus dem Boden schießen und beginnen, langsam wieder alles aufzufressen. Ist schon irgendwie absurd, was wir hier auf dieser blauen Stein- und Eisen-Murmel so alles treiben.

Jede außerirdische Intelligenz bei halbwegs klarem Verstand dreht doch sofort wieder um 😅 .
Kennt man doch, von der Verkehrsinfrastruktur. (Straßen)
Je besser ausgebaut, desto mehr Verkehr, wird quasi angezogen.
 
Dann hoffen wir mal auf steigende Energiepreise und eine schnelle "Erdung" der ganzen Geschichte.
 
K3ks schrieb:
Rechenzentrum aussehen würde und wie toll Warmwassereinspeisung wieder in den Fluss für die Lebewesen in der Nähe wäre
Idialerweise ist das ein Kreislauf , nach der einmal Befüllung aller Rohre bzw Wasserbecken ist es ein Kreislauf , das erwärmte Wasser wird dann wieder runtergekühlt durch wärmetauscher oder andere Mittel ..... Natürlich muss man da Geld investieren das aufzubauen wird aber sichern auch idioten Firmen auf der Welt geben die vorne rein hinten raus pumpen und immer neu Nachspeisen
 
Klebezettelcity schrieb:
Ich sehe die Lage gar nicht so dramatisch. Irland hat massiv die Windenergie ausgebaut, und ist in der Stromproduktion aus Kohle und Öl quasi ausgestiegen. Die hohen Preise kommen vermutlich durch die enorme Gasabhängigkeit. Aber generell würde ich Irland nicht als extremes Negativbeispiel sehen.
Anhang anzeigen 1746259
und ohne die Rechenzentren könnte man das Gas auch fast komplett streichen und es wäre dadurch sogar ein positivbeispiel
 
Mensor schrieb:
Die Bezeichnung ist grundsätzlich falsch: Energie kann weder erzeugt, noch verbraucht werden. - s. Energieerhaltungssatz

Man kann gebundene Energie freisetzten (z. B. die in Kohle durch Verbrennung) und transformieren (z. B. per Dampfmaschine).

Unser alter Physiklehrer hat das so erklärt:

Auf einem Hügel steht jemand mit einem Fahrrad und hat damit eine hohe potentielle Energie.

Wenn er sich den Hügel herunter rollen lässt, wird diese potentielle Energie in kinetische Energie umgewandelt, was besonderes anschaulich wird, wenn am Fuß des Hügels eine Mauer ist. ;)

Massenträgheit hat er übrigens mit einem immer schneller steigenden Fahrstuhl erklärt, der schlagartig stoppt. :D
 
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Ganz Irland hat weniger Einwohner als Hessen, dementsprechend gering ist dort auch der Stromverbrauch. Es gibt kaum bis keine Schwerindustrie. Da haben ein paar Rechenzentren schon einen großen Einfluss auf den Gesamtstromverbrauch des Landes. Die RZ in Hessen, um dort zu bleiben, verbrauchen nach aktuellen Schätzungen, es gibt keine gesonderte Erfassung, ca. 7 TW/h für 2026. Der gesamte Stromverbrauch Hessens beträgt ca. 35 bis 37 TW/h. Hessen als abschreckendes Beispiel?
 
jetzt zerbricht die Fantasie an harte Fakten den datacenter brauchen wasser und strom und das belastet die Allgemeinheit.
Bis 2024 war ai ein nettes Anlageprojekt um mehr geld vorzutäuschen als es real gemacht wird.
Energienetze müssen ausgebaut werden und was fataler ist die erzeugte Energie kommt zu 90% ausn Boden da es keine alternative gibt.
Zusätzlich braucht man massiv viel Wasser weil die Zentren absurd hohe tdp haben und das lustige ist die system laufen maximal bei ein viertel last da man die modelle nicht auslasten kann
Der Flaschenhals ist der Datentransfer da hilft es nix wenn man den aktuellsten standard nutzt der kern des problem der sram Takt bleibt.
Und das alles weil man den ja sager modelle den mehr sind llm nicht glaubt. Am wohlwollendsten ist es wenn man sagt es ratet die Ergebnisse voraus.
Das zwingt firmen mit ai Fokus die ausgaben zu korrigieren. was den Grund für ai Modelle infrage stellt.
harter fakt ist das nur 18 cents eines invest in geld zurückkommt der rest verschwindet ins nirvana und skalieren kann dieses Modell nicht da es dauernd Energie frisst und somit kosten erzeugt
Ein service zu schaffen die Leute mieten wird nicht gehen da jeder Nutzer für mehr Energieverbrauch sorgt
Da skaliert nix, der wahre Traum ist es das robots eigenständig Arbeit übernehmen ohne menschlichen kontakt das ist eine illusion.
Selbst rein digital führt das zu Misswirtschaft und zum Scheitern. man muss LLm zurück stutzen wo diese sinn machen als Auswertung von daten Und die LLm Idee begraben das bringt nix Die seit 1965 gängigen algos machen den Job zuverlässig
Als chatbot der nur antwortet durch suchen braucht es keine interface mit sprache da reicht der algo den google groß gemacht hat seit 2002

Die idee das ein neurales netz ein Bewusstsein erschafft funktioniert nicht in binären code
Um die idee zum funktionieren zu bekommen braucht es ein analogen compute und völlig andere software die nie genau arbeitet aber lernt. Und somit ein dauerhaftes Gedächtnis hat.
Das bedingt aber das etwas leben muss und diese idee zu realisieren ist keine gute idee das Szenario warnt die scify seit 1962
Es ist auch logisch das dies zur Ausrottung führt, in scify eher Verdummung
Also was tun mit den Kapazitäten erstmal kleiner ausbauen und die Zentren auf Effizienz trimmen was neue chips bedingt.
Dann den massives datenaufkommen zu reduzieren da man filtert.
Das Ergebnis wird sein das jeder kleine Modelle lokal ausführt mit einer Aufgabe und nur diese.
Die meisten würden die idee komplett aufgeben und wieder zu algos wechseln.
Diese blase ist die gefährlichste seit der dotcom 2000 diesmal aber wird keine Infrastruktur als Ergebnis haben sondern nur ungenutzte hardware hohe Energiepreise und wasserknappheit.
Letztere wird die Staaten zwingen das dies ein ende haben muss.

Die Probleme die es real gibt bleiben
Menschenknappheit die Ressourcen neigen sich dem ende und es wird immer wärmer was mehr Wetter extreme bringt.
Die sind nicht weg, das lässt sich lösen und hat extrem viel mit Wohlstand und Wachstum zutun insbesondere Jugend wird hier wichtig. da spielt Bildung ne Zentrale Bedeutung zu.
 
eastcoast_pete schrieb:
Wobei ich persönlich nicht kategorisch gegen AKWs (sofern Generation 4+) bin
Warum sollen es ausgerechnet diese AKWs reißen, seit Jahrzehnten versprechen uns die AKW-Heinis das glorreiche Paradies und immer verkacken sie es und erzählen uns dann als nächstes das mit der nächsten Generation jetzt aber wirklich das Paradies kommen wird.

Klar, die AKW-Heinis wollen ja nur dein Bestes, nämlich deine Kohle.

estros schrieb:
Strom ist die beste Energiequelle, die es gibt. Durch KI werden so viele Leute, so viele Gebäude und Pendelfahrten der Menschen ersetzt, das ist doch klasse.
Hat man das selbe nicht schon durch das Internet versprochen?
Warum sollte es jetzt klappen?
 
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Irland ist aber insgesamt auch ein Sonderfall. Erstens sieht man schon, dass die Rechenzentren vor dem KI-Boom geboomt haben, und das liegt an der Steueroase Irland, wo viele Techkonzerne sich ansiedeln. Und ja, der Strompreis ist daher auch gestiegen.

„Mittlerweile ist Irland zu den reichsten Ländern der Welt aufgestiegen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf liegt kaufkraftbereinigt bei rund 134.000 Internationalen Dollar. Nur Luxemburg und die Glücksspielmetropole Macau weisen mehr auf“.

Wenn ich aber 134.000 $ verdienen würde, dann würde ich auch gerne 40 anstelle von 35 Cent bezahlen für meinen Strom...
 
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