Ohne den kalten Krieg hätte es nicht einen so rasanten Wettlauf zum Mond gegeben, sicherlich hätte man sich mehr Zeit (1-2 Jahrzehnte) gelassen und das Risiko so weit wie möglich zu dezimieren.
Es gings um Prestige, die damalige UDSSR hatte in vielen Dingen auf die USA ausgeschlossen und in der Raumfahrt (mit deutschen Wissenschaftlern der V2-Rakete) standen sie sogar anfangs besser dar. Sie schossen die erste Sonde (Sputnik) erfolgreich um die Umlaufbahn der Erde, eine Hündin (Laika) und auch dann den ersten Menschen (Major Jurij Gagarin).
Beide Seiten mussten Rückschlägen bei ihren wahrhaftig grossen Unternehmen einnehmen, Raketen explodierten am Boden, in der Luft, verliessen ihre Flugbahn oder versagten anderstweitig. Auch kostete das einigen das Leben, bei einigen (Apollo 13) konnte das schlimmste verhindert werden.
Glücklicher verliefen die Apollo-Reihe (ausser die Panne beim Bodentest der Apollo1 ->3 Tote, Explosion auf Apollo 13) alle Start und Ladungen erfolgreich. Tode gab erst dann wieder in späteren Weltraumprogrammen, bis sogar in den 80ern Jahre da eine Trägerrakete einer Shuttle explodierte.
Eine Verleugnung der Mondlandungen, Mondumbahnungen (einige behaupten sogar, man könne nicht die Erdatmosphäre; -anziehung verlassen) ist ein Spott auf alle Toten der Weltraumgeschichte.
Was die Raumfahrt für einen Nutzen für die Menschen bringt? Nun ja, zuerst mal haben wir schon jede Menge Satteliten da oben, damit jeder kleine Mann zuhause beim kühlen Bierchen mehr als nur 3 Programme sehen kann..
Für die Zukunft? Nun ja, wenn eines Tages unsere Sonne kollabiert, zum kleinen weissen Zwerg wird und all das Leben auf der Erde zunichte macht, dann möchte keiner mehr noch auf der Erde sein und zuschauen wie die Weltmeere verdampfen und ein Fegefeuer über´s Land braust und ales vernichtet.
Wäre doch ganz gut wenn die Menschheit (oder nur ein Teil) irgendwo anderst überleben könnte, bis dahin vergehen noch einige Millionen von Jahren.