News Warren Buffett investiert zehn Milliarden in IBM-Aktien

Die Börse ist ja auch keine Plattform für Impulsivkäufe und -verkäufe. Dieser Eindruck entsteht aber oft dadurch, dass die Politik diesen mittlerweile in großem Stil betriebenen _Missbrauch_ des Marktes zulässt und sogar begünstigt.
Buffett ist einer der "echten" Investoren. Wenn die Anteile jemals wieder verkauft werden, wird er das mit Sicherheit nicht mehr erleben.
 
Das Einkommen gewisser Berufsgruppen verhält sich umgekehrt proportional zu ihrer pyhsioökonomischen Bedeutung.
Es gibt kein werthaltiges Geld mehr. Die Drucken sich doch die Dollars so wie es ihnen passt. Selbst die Schweiz hat 1992 ihre Golddeckung verabscheidet. Im Grunde genommen ist jede Währung durch den Dollar gedeckt und somit wertloser Müll.
Und ob der werte Herr jetzt aus seinen 10 Milliarden Müll jetzt 11 Milliarden Müll macht,führt die eh schon kaputte "Wirtschaft" noch weiter in den Sumpf.
Achso btw. Ist es nicht amüsant, dass ausgerechnet Lehman Brothers eine der großen Systembanken mit den meisten Engagements in Eruopa "pleite" geht?
Und wenn man dann noch weiß ,dass Lehman und die Federal Reserve die selben Eigner haben,kommen wir der Perversion immer näher. Noch amüsanter finde ich aber ,dass es zugegen immer Banken trifft mit hohen Staatsanteilen.
Dementsrpechend ist gewährleistet ,dass es ja die Steuerzahler trifft.
Der Hochfinanz geht es niemals ums Geld.Mit Geld geschieht es. Die systematische Vermögensumverteilung von arm nach reich bei schleichender Inflation.
Aber schlafende Schaafe soll man ja nicht wecken ;-)



„Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems,
dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen,
vielleicht sogar ohne zu mutmaßen, dass das System ihren Interessen feindlich ist.“ - Gebrüder Rothschild (1863)
 
Wattwanderer schrieb:
Erstaunlich, dass der Preis nur um 1% gestiegen sein soll wo doch über 5% der Aktien nun vom Markt "verschwunden" sind.

Das durchschnittliche Handelsvolumen beträgt ca. 6 Mio. Aktien, also 0,5% des Bestandes. Da spielen die "fehlenden" 5% noch keine Rolle.

Daß es tatsächlich zur Verknappung kommen kann, hat man bei VW gesehen, als Porsche schon einen so hohen Anteil besaß, daß die Put-Optionen der Spekulanten aus dem Handelsvolumen zum Jahresabschluß nicht mehr bedient werden konnten und die Aktien-Besitzer mit Geld zum Verkauf "gezwungen" werden mußten und in der Folge die Aktie durch die Decke ging.
Da lag der handelbare Anteil aber bereits bei unter 10% des Bestandes.
 
laut Bloomberg investierte er auch in groupon und weitere...
 
Der Kursanstieg den sein eigener Kauf verursacht hat brachte Herrn Buffet also 100 .000 .000 $ Gewinn. Wenn dieses System nicht pervers ist dann weiß ich auch nicht mehr ...
 
@trick17:
ich mag ja dein zitat, welches ich in der sig habe, aber das da hast du nicht ganz verstanden.
buffet hat dieses geld nicht gewonnen. die aktien sind nur um diesen wert gestiegen. verkauft er diese fällt der kurs aber wieder und damit sein "potentieller" gewinn ebenfalls.
edit: und meistens fällt es dann stärker als es gestiegen ist.
 
Ich finde es immer unglaublich, dass Leute sich zu etwas äußern, das sie weder verstanden haben, noch sich (vermutlich) überhaupt die Mühe machen es zu verstehen. Das zieht sie durch fasst alle Gesellschaftsschichten usw. ich finde das erschreckend!

@IIaMIrII Geld ist kein Müll sondern ein Tauschmittel, es hat den Wert den dir ein Anderer dafür bereit ist zu geben. Nicht anders verhält es sich mit Gold, was nutzen dir 3 Tonnen Gold wenn keiner bereit ist dir dafür auch nur ein Butterbrot zu geben (und jetzt komm nicht mit:"bla bla Gold war schon immer wertvoll!").
Weiterhin haben alle Länder der Welt erkannt, dass die Golddeckung zum Untergang verurteilt ist und sie daher abgeschafft. Es war ja nicht so:"Haha wir schaffen die Golddeckung ab obwohl es alle Menschen derzeit prächtig geht!" Das hatte seinen Grund!--->deshalb beschäftigt euch erstmal mit den Sachverhalten, zu denen ihr euch äußern möchtet!
 
@Dese : Meine These ist das er für 10Mrd. Aktien kauft und durch diesen Impuls die Aktie um 1% steigt ... also in dem Augenblick in dem er die Aktien schon besitzt. Sonst hätte er ja 10,1 Mrd bezahlen müssen für das Paket.

Beim Verkauf ist es umgekehrt ... der Markt reagiert doch nur auf Buffets Aktion.

Wieso sollte er denn noch diesen Kursverlust tragen wenn er die Aktien nicht mehr besitzt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist aber bei anderen sachen genauso. Geh nach Asien und kaufe für 10 Mrd. $ Reis. Du wirst sehen der Preis wird ordentlich steigen. Und schon ist dein Reis viel mehr wert. Angebot und Nachfrage eben.
 
Der Preis für Aktien wird wie überall durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Das heißt wenn du signifikant Aktien kaufst wie Buffett kannst du nicht sagen:"Ach der Kurs ist 10€/Aktie, ich kaufe mal 1 Milliarde!" Er kann eine gewisse Stückzahl zu diesem Kurs kaufen und dann weitere zu einem höheren Kurs usw.
Beim Verkaufen von Aktien ist es genau umgekehrt, weil es nicht genug Abnehmer für die ganzen Aktien gibt muss er immer weiter runter mit dem Preis!
 
wenn du signifikant Aktien kaufst wie Buffett kannst du nicht sagen:"Ach der Kurs ist 10€/Aktie, ich kaufe mal 1 Milliarde!" Er kann eine gewisse Stückzahl zu diesem Kurs kaufen und dann weitere zu einem höheren Kurs usw.

Ok, gut! Dann errechnet sich sein "Gewinn" eben über Folge und Reihe und hängt von der Chargengröße ab .... auch gut ist sein "Gewinn" eben etwas kleiner .

Fakt ist aber das er selbst der Ausschlag für die Kurserhöhung ist und er so die Kurse zu seinen Gunsten verschiebt. Er muss nicht mehr auf die Launen des "Marktes" hoffen. Er kann Aktiv die Preise schieben. Das Ihr das alle nicht wahr haben wollt ...

Die Transaktionssteuer muss her ....Weltweit. Und gigantische Vermögen gehören weg besteuert und der Allgemeinheit wieder zugeführt. Alles andere führt in den Abgrund.
 
Jobs ist tot, der Innovationsgeist von Apple wird angezweifelt. Es ist möglich, dass sie wieder der Eintönigkeit vor der Rückkehr Steve Jobs verfallen und damit schließlich auch ganz verfallen.
Dadurch steht IBM, der alte Konkurrent, natürlich in den Startlöchern. Man hat sich in den letzten Jahren bemüht, sympathischer und lockerer zu wirken... die ganze ThinkPad-Werbung "Oops, das war nicht mein ThinkPad..." etc.
 
Es ist wirklich erstaunlich mit welcher Sicherheit und Überzeugung einige hier falsche Fakten
in den Raum stellen. Gold als Referenz für den Wert einer Währung mußte unter allen Umständen schlecht gemacht werden. Ein hoher Goldpreis würde nämlich das instabile Kartenhaus offenbaren, auf welches sich nicht nur der amerikanische Dollar stützt. Deshalb verkündeten die Massenmedien jahrelang, die Zeiten für Gold als Geldanlage seien endgültig vorbei. Und clevere Wall Street-Finanzjongleure redeten den Nationalbanken ein, ihren brachliegenden Goldschatz, der keine Zinsen bringt, doch an Geschäftsbanken zu verleihen.
Es gibt auf der Welt kein werthaltig gedecktes Geld. -> Stichwort :"Fiat Money" . Es sollte auch jedem bewusst sein: Erst war die Schuld , dann kam das Geld. An den Börsen beispielsweise haben wir jetzt sogar die 4. Stelle nach dem Komma weil die mit Kredithebeln bis 1/100 an den Märkten zocken bzw. sich verzocken. Erinnert mehr an ein Casino als an eine stabile Wirtschaft.
 
Ihr dürft aber auch nicht vergessen, was man an Dividende pro Aktie bekommt.
Er hat nun knapp 10 Milliarden Euro investiert und bekommt dafür auch pro Aktie eine feste Mindestdividende (wahrscheinlich, kommt auch auf den Beschluss der Hauptversammlung, erzielter Gewinn etc. an) und noch eventuelle Sonderausschüttungen.

Das auf die Jahre gerechnet ergibt doch ein viel mehr Return, als der Antieg um 1%.
Zusätzlich hat man als "Großaktionär" auch noch ein gewisses Mitspracherecht etc.

Also ein Aktienkauf in solch einer Größenordnung hat schon mehr im damit zu tun, nur um den "Börsenwert" mal eben um 1% hoch zu treiben. Daran erfreuen sich eher die "Kleinaktionäre", welche mit ein paar Milionen investieren.

Privatanleger haben davon natürlich marginal bis gar keine Vorteile.
 
Der Goldstandard ist nur deshalb ausgehebelt worden weil ein gewichtiger Vertreter seinen Vorteil darin sah ... nämlich die USA 1931 unter Roosevelt ... damals wurde nur Silber zur Münzprägung zugelassen. Daraufin waren die kleineren gezwungen zu reagieren. Endgültig den Goldstandard verlassen hat die USA den Goldstandard 1971 um den Vietnamkrieg weiter finanzieren zu können. Auch wieder niedere Vorteilnahme seitens der USA unter Nixon. Und seit dem werden Schulden mit der Druckerpresse erledigt ... den Rest der Geschichte kennt Ihr ja ...
 
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Tolle Kommentare. Ein Hoch auf das unfundierte Halbwissen! Aiman klopft sich grad sicher auf die Schulter...
 
Ok, gut! Dann errechnet sich sein "Gewinn" eben über Folge und Reihe und hängt von der Chargengröße ab .... auch gut ist sein "Gewinn" eben etwas kleiner .
Verstehst du es nicht? Wenn jetzt wieder alles verkauft bricht unter Umständen der Kurs beim Verkaufen soweit ein, dass er mit Verlust rauskommt.
Und wie dir schon gesagt wurde wäre das mit allen Waren so. Wenn ich jetzt viel Reis kaufe steigt der Preis, aber wenn ich ihn dann wieder verkaufen möchte fällt er eben wieder entsprechend.
Wenn es so einfach wäre mit 10 Milliarden mit 2 Transaktionen 1% zu machen könnten das alle die so viel haben (nicht wenige) ja die ganze Zeit machen. Aber so ist es einfach nicht^^
Warum halten sich immer einige für schlauer als alle Andere? Wenn man z.B. sich die Umstände bei Wikipedia durchließt warum der Goldstandard scheiterte sollte man vllt nicht denken, dass man das alles viel besser durchschaut als die anderen.
 
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trick17 schrieb:
@Dese : Meine These ist das er für 10Mrd. Aktien kauft und durch diesen Impuls die Aktie um 1% steigt ... also in dem Augenblick in dem er die Aktien schon besitzt. Sonst hätte er ja 10,1 Mrd bezahlen müssen für das Paket.

Beim Verkauf ist es umgekehrt ... der Markt reagiert doch nur auf Buffets Aktion.

Wieso sollte er denn noch diesen Kursverlust tragen wenn er die Aktien nicht mehr besitzt?

deine these ist falsch.

du kannst nicht die ganzen aktien auf einen schlag für den neuen preis von 10.1 Mrd verkaufen. das geht nicht. du kannst nur anfangen sie blockweise zu verkaufen und bei jedem block fällt der preis.
genau so war es ja auch beim kaufen. die letzten aktien hat nicht für den preis gekauft, die er für die ersten gezahlt hat.

am ende hast du mit glück genau so viel raus wie du eingenommen, wenn da nicht noch die transaktiongebühren wören. im allgemeinen fällt der kurs aber beim verkaufen soclher mengen stärker asl beim kaufen.

ich verstehe ja, woher dein irrtum führt. aber du schenist keine ahnung zu haben, wie der börsenhandel funktioniert.

edit: man kann nicht für 10Mrd aktien auf einen schlag kaufen. nicht im offenen handel and der börse.
man kann durch aus einer firma/anderen besitzer(n) ein angebot machen einen solchen riesen batzen an aktien zu kaufen, aber dann wird einem keiner den aktuellen börsenpreis dafür anbieten, nicht bei den stückzahlen.
 
Tolle Kommentare. Ein Hoch auf das unfundierte Halbwissen! Aiman klopft sich grad sicher auf die Schulter...

echt geiler Kommentar. Wenn wir unwürdigen Würmer nur gewusst hätten, dass wir entgegen allen Regeln einen unfehlbar Wissenden unter uns haben, hätten wir uns doch niemals zu einer eigenen Meinung verstiegen ....:freak:

Viel gesagt zum Thema hast Du aber trotzdem nicht gerade.

Frag dich nur mal 2 Dinge:

1. Woher hat Buffet 10 Mrd $ her ... ? Irgend einen Mechanismus scheint es da zu geben, oder hat er sich das Währungssystem Patentieren lassen ... kann ja sein.

2. Wenn Du soviel davon verstehst ... wo sind bitte deine 10 Mrd $ ? Ach die hat wohl der Hund gefressen , oder wie ?

Fakt ist jedenfalls, dass ich nicht jedesmal darauf reinfalle wenn mir jemand ein Dr.Oettger Fähnchen in den dampfenden Haufen auf dem Bürgersteig steckt ....
 
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