Warum gehen Pc Teile kaputt ? Bau eines verlässlichen Systems für DAW Arbeit!

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Kythera schrieb:
Aber auch wenn alles gesichert ist, ist ein Ausfall ein riesen Aufwand alles wieder einzurichten.
Einen Audio PC für die Arbeit mit einer DAW einrichten frisst einiges an Zeit.

Darauf musst Du dich aber einstellen und da hilft Dir die beste Beratung hier nicht weiter. Du kannst nur den Zeitaufwand einer Wiederherstellung minimieren (OS / System Clonen wie im Beitrag nach mir beschrieben).
Backups müssen irgendwie gemacht werden. Je nach Internetanbindung dauert das. Darum kommst Du nicht hinweg.
Das Risiko im laufenden Betrieb noch ungesicherte Daten zu verlieren kannst Du leider kaum vermeiden, außer noch häufiger zu sichern.

Und um Deinen PC ausfallsicher zu gestalten Downtimes bei deinem Workflow zu minimieren, solltest Du mMn. entweder zu einem Systemhaus mit einem Servicevertrag greifen oder zu Serverhardware.

Dein beschriebenes System ist ein reines Consumer System und verbunden mit den bekannten Risiken.
 
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Kythera schrieb:
Weiß ich alles, mach ich auch alles Seit Jahren fast so. Ein "Live" Backup nervt mich aber da ich nicht nebenbei immer die Cloud Software am laufen haben will.
Aber auch wenn alles gesichert ist, ist ein Ausfall ein riesen Aufwand alles wieder einzurichten.
Einen Audio PC für die Arbeit mit einer DAW einrichten frisst einiges an Zeit.
Außerdem kann ein Ausfall ja auch theoretisch im Moment passieren indem ich gerade etwas in der DAW gemacht habe was noch nicht gesichert wurde.
An sich befindet sich aber am Ende des Tages immer alles auf mehreren Platten, bin ja nicht doof :D
Dann hast du noch kein ausreichedes Backup-Konzept. Du könntest ja auch regelmäßiges Images von deinem OS ziehen, so dass ein Restore in 1-2h fertig ist.

Daten im laufenden Betrieb sind halt immer ein Risiko. Kann man mit ECC-RAM, Raid und co. nochmal etwas minimieren, aber wenn plötzlich die CPU abraucht hilft das alles nix, da ist dann halt die Arbeit weg. Bei sonst gutem Konzept aber eben maximal die Arbeit von ein paar Stunden, also alles in verträglichem Rahmen.
 
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Kythera schrieb:
Keinen fertigen PC? Mach ich ja auch nicht :D
Ich vertraue da auch keinem der üblichen Verdächtigen. Das Zusammenbauen krieg ich schon hin und sollte nicht das Problem sein.
Was ist SLA?
Service Level Agreement
Kythera schrieb:
Aber auch wenn alles gesichert ist, ist ein Ausfall ein riesen Aufwand alles wieder einzurichten. Einen Audio PC für die Arbeit mit einer DAW einrichten frisst einiges an Zeit..
Dann stell Dir einfach einen 2. gleichen Rechner hin, und klone von Rechner 1 nach 2 regelmäßig.
Kythera schrieb:
Außerdem kann ein Ausfall ja auch theoretisch im Moment passieren indem ich gerade etwas in der DAW gemacht habe was noch nicht gesichert wurde.
Und, das hindert Dich doch nicht dran, regelmäßig zu sichern.
 
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Gegenfrage, was passiert, wenn dein PC mal einen Tag nicht läuft? Es hört sich für mich nämlich nicht so an, dass du einen Build nach Industriestandards benötigst, sondern einfach nur eine gute BackUp-Strategie.
Ansonsten ist es bei Hardware-Komponenten wie bei fast allen Sachen: Das neueste und teuerste
Zeug ist nie am zuververlässigsten. Die Wahrscheinlichkeit dass die x-te Charge einer seit Jahren produzierten Kompontene einen Defekt aufweist, ist erheblich geringer, als Hardware, die erst seit gestern auf dem Markt ist.
 
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PHuV schrieb:
-Komplettzitat entfernt-
Wie es richtig geht, ist hier nachzulesen.

Ansichtssache. Ich baue meine PC selber. Das kann ja jeder sehen wie er möchte. Bezüglich dessen habe ich keine Frage gestellt. Ich habe da meine Gründe die hierbei nicht oder begrenzt relevant sind.


Autokiller677 schrieb:
-Komplettzitat entfernt-
Wie es richtig geht, ist hier nachzulesen.
Schöne Sache. Aber ich brauche keinen Support, im Ausfall kann ich das schon selber beheben. Meine Frage ist wie kommt dieser Zustande und was habe ich noch nicht bedacht um jenen verhindern, vorbeugen zu können ?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Komplettzitat entfernt)
Was soll man da sagen?
Da werden Raketen gebaut.
Für Milliarden von Dollar.
Kommt trotzdem vor das die explodieren.
Hilft dir das für dein winzigen Problem?
In den Raketen sitzen übrigens Menschen! Also dein problem ist nur in deinem Kopf.
Zum Thema was du so drauf hast...
Wenn es zuverlässig sein soll.
Nimmt man keine Standard consumer 8 Stunden am Tag Komponenten!!!
Da würde man Industrie Komponenten nehmen. Eine Workstation!
Zu erkennen an deiner CPU! Ne CPU die von Haus aus an der kotzgrenze läuft.
Also nochmal hinsetzen. Nochmal lesen oder was richtiges lesen. Das war jedenfalls falsch. Andere Dinge wurden schon geschrieben. Backup. Das sollte viel höher bzw. Erstmal überhaupt in deinen Kopf einkehren. Für eine sooo wichtige Maschine gleich mal ram oc... Weiß ja jeder das man so die Stabilität fördert! 🧐


Mfg
 
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@Kythera das was du willst geht schlicht nicht. Es gibt keine 100%ige Ausfallsicherheit. Sobald mit einem System Geld verdient wird und dies so wichtig ist wie du es beschreibst kommt es für mich vor allem auf diese dinge an:

24h Vor Ort Service
Professionelle regelmäßige Datensicherung

Wie schon gesagt wurde würde ich hier eher auf professionelle Workstation Hardware zurückgreifen.
 
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Einfaches Beispiel so doof es klingt, was tun wenns brennt?

Die Frage sollte man sich als aller erstes bei Daten stellen und wenn die daten "viel" wert sind dann sollte man auch über eine automatisierte Backupstrategie nachdenken. Ein Live Backup ist z.B. schon mal keine gute Lösung sondern Backups macht man außerhalb der Arbeitszeit und dazu gibt es nicht nur integrierte Software bei Microsoft, sondern man kann auch für paar Euro da wirklich gute Tools kaufen, die einem das abnehmen. Cloudspeicher gibt es auch für paar Euro im Monat. Das sollte es einem wert sein.

Bei der Hardware vom PC würde ich mir eine fertige Workstation raussuchen. Die Systeme sind für den langen Betrieb in Unternehmen ausgelegt wie z. B. eine Lenovo Thinkstation.
 
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Kythera schrieb:
Meine Frage ist wie kommt dieser Zustande und was habe ich noch nicht bedacht um jenen verhindern, vorbeugen zu können ?

Darauf werden hier die Leute keine Antwort geben können, die tatsächlich relevant für dich ist.
Für Dich ist hier nämlich nicht interessant, warum etwas kaputt geht, sondern was Du kaufen sollst. Und diese Frage wurde Dir schon mehrfach beantwortet.
Wenn Du Consumer Hardware mit Bling-Bling haben willst (laut Deiner Aussage "RGB find ich schön"), dann ist das Risiko eines Ausfalls schlichtweg nicht groß genug für Dich.

Schau nach einer guten Backupstrategie und nach einem Servicevertrag mit einem Systemhaus.
Selbst bauen: Serverhardware aus der letzten Generation oder HEDT.
 
Kythera schrieb:
Ansichtssache. Ich baue meine PC selber. Das kann ja jeder sehen wie er möchte.
Darum gehts nicht. Du hast selbst eine Forderung und Anspruch gestellt: Sicheres und zuverlässiges System.

Frage: Wie willst Du selbst diese Sicherheit und Zuverlässigkeit - ohne weitere Kenntnisse der neuen Komponenten - sicherstellen? Nach was für einem QA-Verfahren gehst Du dann vor?
 
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Wenn du keine Defekte hättest, dann würde die Fehlerquote ja 0% entsprechen. Hast du so etwas in der Praxis? Natürlich nicht. Warum Bauteile ausfallen oder es zu einem Schaden kommt, ist meistens mit einer Verkettung von Ereignissen verbunden. Du kannst auch Pech haben und ein Produkt ist bereits bei der Lieferung defekt - in der Regel ist das auch unabhängig von der Branche. In den meisten Branchen gibt es so etwas wie eine 100% Überprüfung der Bauteile nicht, weil diese Maßnahmen sehr kostenintensiv ausfallen. In der Luft- und Raumfahrt macht das durchaus Sinn und du hast auch am Ende Kunden, die diese Kosten tragen, doch das ist nicht in jeder Branche der Fall. Du kannst dir auch ein Auto kaufen und nach 5 Jahren ruft der Hersteller dein Fahrzeug zurück, weil festgestellt wurde, dass sich die chemische Zusammensetzung der explosionsfähigen Stoffe durch den Alterungsprozess des Airbags so verändern haben, dass beim Auslösen aufgrund der veränderten Ausdehnung die Gefahr der Zerberstung des Metallgehäuses besteht und Metallsplitter wie Granatensplitter den Insassen treffen könnten. Dann lässt du das natürlich austauschen oder du nimmt das neue Gefährdungspotenzial in Kauf und riskierst im Ernstfall dein Leben. Statt sich verrückt machen zu lassen, kannst du mit Sicherheit sinnvolle Maßnahmen ergreifen, die dich auch bei einem Ausfall des Systems schützen.

1. Du kaufst ein Komplettsystem bei einem OEM-Anbieter samt Austauschservice bei einem Defekt.
2. Deine Daten sicherst du täglich extern auf einem im Netzwerk befindlichen NAS o.ä.
(Du solltest eh deine Daten sichern, wenn die essentiell wichtig sind und du damit auch Geld verdienst).
 
Kythera schrieb:
Schöne Sache. Aber ich brauche keinen Support, im Ausfall kann ich das schon selber beheben. Meine Frage ist wie kommt dieser Zustande und was habe ich noch nicht bedacht um jenen verhindern, vorbeugen zu können ?
Da das ganze schon nach was Geschäftlichem klingt ist die Frage nicht, ob du einen Ausfall auch selber beheben kannst. Sondern ob dich ein SLA mehr kostet als Privat alle Ersatzteile vorzuhalten + die Zeit, die das beheben dauert.

Und wie schon mehrfach geschrieben: Ordentliches Backup-Konzept + Ersatzteile vorrätig haben ist die Vorbeugung. Wenn man will dazu noch Server-Hardware nehmen, die eher mal für hohe Belastung und 24/7 Betrieb validiert wird. Und natürlich kein biliges Chinaböller-Netzteil kaufen. Mehr kann man realistisch nicht machen.
 
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Mein Rechner wird eigentlich auch nur noch für DAW verwendet. Softwareseitig Cubase 11 Pro auf Win 10 Pro x64. Instrumentenhardware-Hardware: Line 6 Helix Rack + Controller, Akai MPK und verschiedene Klampfen.

Zwecks deiner Daten: Sicherung in einer Cloud (so mache ich es) und/oder RAID 5/10.
 
Kythera schrieb:
Deswegen gehe ich bis ins kleinste Detail und lasse den Autisten raus.

Verliere dabei nicht das große Ganze aus den Augen. Du willst Verlässlichkeit und Sicherheit, die bekommst Du nicht durch eine immer detaillierte Analyse der Bauteile und physikalischen Vorgänge, die zu Schäden führen können.

Es gibt nicht "die besten Bauteile", schon gar nicht im höheren Preissegmenten und bei neueren Produkten, in denen deutlich weniger produziert und gekauft wird, also schon mal eine viel kleinere Basis für Produkterfahrungen verfügbar ist. Wenn man möglichst problemfreie Produkte kaufen will, dann sollte man im Massenmarkt schauen, bei welchen Produkten geringe Ausfallraten berichtet werden.


Wie hier alle einstimmig antworten: Denke Dir eine Backupstrategie aus, die Deinen Anforderungen entspricht und wenn der Ausfall des Systems schon innerhalb eines Tages ernsthafte finanzielle Auswirkungen haben sollte, dann stell Dir das gleiche System als Fallback dazu. Je nach Wichtigkeit könnte man das auch an einem zweiten Standort lagern.

PS: Auf einem kritischen Produktivsystem würde ich keine Spiele installieren.
 
Du musst halt immer davon ausgehen, dass etwas von deiner Hardware ausfällt. Und dann bekomme Mal genau das Teil in kurzer Zeit wieder. Dein Rechner wird dann immer für einige Zeit nicht laufen.

Hast du einen Supportvertrag bei z.B. Dell, rufst du da an und die tauschen die Komponenten innerhalb von kurzer Zeit aus. Dort gibt es auch spezielle Hardware die getestet wird, mit Treibern die von Dell freigegeben werden. Das ist viel stabiler und sicherer, als Consumer-Hardware mit zig verschiedenen Treibern.

Wir haben seit Jahren in der Firma Dell Hardware und bisher nur einen Ausfall gehabt und das defekte Mainboard vom Notebook wurde am nächsten Tag direkt getauscht. Neben Dell gibt es auch andere Firmen mit guten Support Verträgen.

Ich würde vom Bastel-PC komplett weggehen.
 
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Kythera schrieb:
Meine Frage ist wie kommt dieser Zustande und was habe ich noch nicht bedacht um jenen verhindern, vorbeugen zu können
Das verlinkte Video zur Badewannenkurve hält sicher Information dafür bereit.

Komplett verhindern lassen sich Defekte nicht, weshalb die Auswahl von neuen Komponenten und monatelangem Einlesen dafür praktisch nutzlos ist. Wenn die Ausfallrate gering sein soll, müsstest etwas ältere Komponenten nehmen und alle Ausfallraten kennen. Dann hast vielleicht statistisch gesehen besser Chancen.

Um praktisch schnell weiterarbeiten zu können -> wie schon erwähnt zweiten, identen PC hinstellen.
 
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Uff. Das geht alles irgendwie an der Fragestellung vorbei.
Für das System an sich hab ich schon meine Gründe. Selbes Herangehensweise wie beim letzten welches seit 6 Jahren bis heute einwandfrei meine Anforderungen erfüllt.
Auch Backup Strategien habe ich seit Jahren angelegt, darüber muss ich nicht belehrt werden und danach habe ich ja auch nicht gefragt.
Auch wenn es lieb gemeint ist nehmt es mir nicht übel, aber wie gesagt danach habe ich nicht gefragt.

Alles was ich an Workstations als Komplettpaket finde ist viel viel viel zu teuer für mich und kommt in der Performance nicht annähernd an mein Setup.
Der i9 10850k sollte ohne Probleme mind 5 Jahre laufen. Noch nie gehört das eine CPU vorher kaputt geht, das kann dann auch mit jeder anderen passieren.

Ram OC verstehe ich nicht ganz, das ist doch normaler Ram ? o.O Werde den nicht Übertakten.

Nochmal, meine Frage bezieht sich nicht auf meine Zusammenstellung, Die dient lediglich als Hintergrund Info.
Meine Frage ist, was ist der explizite Grund warum auch auf Board XY ein SMD Bauteil aus dem nichts versagt. Vielleicht gibt es nichts was man dagegen tun kann, das mag sein. Ich möchte aber den Grund wissen, das ist die einzige Frage.
Nicht zu Backups nicht zu den Bauteilen, nur diese ;) Dankeschön.
 
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