Warum gehen Pc Teile kaputt ? Bau eines verlässlichen Systems für DAW Arbeit!

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gedi schrieb:
Mein Rechner wird eigentlich auch nur noch für DAW verwendet. Softwareseitig Cubase 11 Pro auf Win 10 Pro x64. Instrumentenhardware-Hardware: Line 6 Helix Rack + Controller, Akai MPK und verschiedene Klampfen.
Ich habe dafür einen extra Rechner stehen.
gedi schrieb:
Zwecks deiner Daten: Sicherung in einer Cloud (so mache ich es) und/oder RAID 5/10.
Wir können es immer wiederholen. Raid ist KEIN Backup.
 
Es steht hier bestimmt schon irgendwo, aber was du WIRKLICH suchst ist ein System von einem der großen Hersteller mit Live Support und 24h vor Ort austausch Service.
Wenn du 100% verfügbarkeit brauchst nimmst du davon 2 identische.

Dazu ein professionelles Backupkonzept ( wie das aussieht kommt immer auch auf die räumlichkeiten, vorhandene Internetbandbreite usw an, besonders aber natürlich darauf, ob wir von 1GB relevater Daten am Tag reden, oder von 100TB ;) ), und dann bist du recht sicher.
100% Sicherheit gibt es nie, wenn das Gebäude abbrennt sind ja beide Systeme weg, und selbst wenn das "außer Haus Backup " noch lebt gibt es kein System zum unterbrechungsfreien arbeiten mehr ;)
 
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Kythera schrieb:
Was ich nicht verstehe sind diese unerklärlichen Ausfälle nach zB einem Jahr.
Verteilt auf alle Hersteller finden sich dutzende Berichte, von speziell Motherboards die nach einem Jahr den Geist aufgeben und im schlimmsten Fall CPU und SSD gleich mit ins Grab nehmen.
Einfach Pech. ;)

Es gibt die sogenante "Badewannenkurve" die die Ausfallwahrscheinlichkeit für Bauteile beschreibt.

Am Anfang gibt es besonders viele Ausfälle, da man Pech bei den Bauteilen haben kann.
Fertigungstoleranzen bei den Einzelteilen....schwache Lötstellen....Fehler die erst später erkannt werden.

Eine unsaubere Lötstelle kann auch noch nach einem Jahr durch die leichte mechanische Belastung(Aufwärmen/Abkühlen), irgendwann brechen.

Dann folgt eine lange Phase mit geringer Ausfallwahrscheinlichkeit.

Und irgendwann steigt die Badewannenkurve weiter an, wenn die Bauteile an "Altersschwäche" sterben.
Kythera schrieb:
Das darf in meinem Fall auf GARKEINEN Fall passieren. Ich produziere Musik und die Daten auf meinen Festplatten sind unersetzlich und auch einiges an Geld wert. Deswegen muss das System absolut sicher sein.
Über Backups haben ja schon andere gesprochen.

100 Prozentige Datensicherheit hat auch kein Server mit ECC Ram.
Ein Consumer PC mit XMP-OC auf 3800MHz erst recht nicht.
Das mit dem Ram-OC würde ich also sein lassen und den Ram nur mit Basistakt laufen lassen....2133 oder 2400MHz.
Noch schlimmer als fehlende Daten sind doch korrumpierte Daten, von denen du glaubst sie sind da, aber die nicht mehr gelesen werden können, oder die Fehler verursachen.

Und Hardware kann auch degenerieren.
Ich hatte z.B. das Problem bei meinem vorherigen DDR3 System.
Über Jahre lief der Rechner stabil, mit 1866MHz 1,5V XMP-Ram.
Und dann hatte ich immer mal wieder Abstürze....Videos die ich gerendert habe waren von Zeit zu Zeit unlesbar oder die Aufnahme selbst war kaputt.

Am Ende habe ich herausgefunden, dass der Ram degeneriert ist und er mit 1,55V wieder stabil lief.
Sowas kann dir auch bei Grafikkarten an GPU und VRam passieren(Eigene Erfahrung...ATI 4850=VRam degeneriert, GTX285=GPU degeneriert, GTX680=GPU und Vram degeneriert)....und theoretisch auch bei CPUs, wobei diese ohne OC oder dauerhaft hohe Temperaturen eigentlich länger als alles andere halten.
Da stirbt eher irgendwann das Mainboard.
 
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Noch als allgemeine Anmerkung:

Jedes kritische System (im größeren Sinne, also dein gesamtes Produktions-Setup, nicht im speziellen dein PC) sollte resilient gegen Ausfälle sein, denn Ausfälle sind nicht zu verhindern. Netflix z.B. fährt da einfach die Strategie, das Ausfälle was alltägliches sind und jede Komponente damit klarkommen muss. Die haben ein Tool namens "Chaos Monkey" und das macht den ganzen Tag nix anderes als regelmäßig Sachen ausfallen zu lassen. Hier mal nur einen kleinen Dienst, manchmal wird auch einfach ein ganzes Rechenzenturm rausgeworfen um zu schauen, ob das korrekt abgefangen wird und ohne Unterbrechung für den Kunden weitergeht.

Je nachdem wie kritisch deine Sachen also sind, musst du einen Ersatz-PC bereit haben. Wenn die Wiederherstellung zulange dauert, muss der schon fertig installiert sein. Wenn ein Switch-Over in wenigen Minuten möglich sein muss, musst du auch regelmäßig testen, dass auf dem Ersatz PC alles korrekt läuft. Wenn das alles auch noch zutreffen muss, wenn dein Haus abbrennt, musst der Ersatz-PC woanders stehen. Usw.

Daher ist deine Aufgabe - die dir hier auch niemand abnehmen kann - definiere klar deine Anforderungen & Bedrohungsszenarien und entwickle dann darauf aufbauend ein Konzept, um diese Bedrohungen zu addressieren. Und die Lösung wird auf keinen Fall sein "einfach perfekte Hardware kaufen, dann passiert nix". Die Lösung wird aus Backups, Redundanz & regelmäßigen Test bestehen.
 
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Kythera schrieb:
Ram OC verstehe ich nicht ganz, das ist doch normaler Ram ? o.O Werde den nicht Übertakten.
Alles was per XMP-Profile arbeite ist OC RAM, Der hat per Default irgendwas mit 2133 MHz und wird dann vom Mainboard beim aktivieren auf 3600 MHz per XMP-Profil übertaktet.

Non-OC RAM gibt es kaum über 3000
 
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Kythera schrieb:
Uff. Das geht alles irgendwie an der Fragestellung vorbei.
Äh, nein, siehe Dein erstes Post:

Kythera schrieb:
Habe hunderte Texte, Berichte, Reviews, Tests gelesen um für das jeweilige Bauteil die absolut BESTE und zuverlässigste Wahl zu finden.
Mein System wird KEIN Gaming PC, der PC dient ausschließlich für Audio Produktion und muss absolut verlässlich sein.

Kythera schrieb:
Alles was ich an Workstations als Komplettpaket finde ist viel viel viel zu teuer für mich und kommt in der Performance nicht annähernd an mein Setup.
Tja, wenn der Preis doch eine wichtige Rolle spielt, dann können Deine oben genannten Kriterien doch nicht so wichtig sein. Sicherheit und Zuverlässigkeit kostet eben.
Kythera schrieb:
Meine Frage ist, was ist der explizite Grund warum auch auf Board XY ein SMD Bauteil aus dem nichts versagt. Vielleicht gibt es nichts was man dagegen tun kann, das mag sein. Ich möchte aber den Grund wissen, das ist die einzige Frage.
Hintergrundstrahlung, Sonnenflecken, zu viele Neutrinos auf einmal, Hitzestau, Fertigungstoleranzen, Fertigungsfehler, ...
 
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Kythera schrieb:
NVME: WD SN750 1TB
Sata SSD: Cruxial 240gb
Sata HDD: Kommt noch, wahrscheinlich Western Digital (Gute Erfahrungswerte)


"Hardware-Autist" und dann solche Komponenten?
 
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Kythera schrieb:
Meine Frage ist, was ist der explizite Grund warum auch auf Board XY ein SMD Bauteil aus dem nichts versagt. Vielleicht gibt es nichts was man dagegen tun kann, das mag sein. Ich möchte aber den Grund wissen, das ist die einzige Frage.
Der Grund:
Nichts ist perfekt und bis auf kleinste Teilchen gleich. Einfach gesagt wird alles, was produziert wird auf eine gewisse Lebensdauer getrimmt. Die Lebensdauer der Produkte schwankt mit jedem Teil - das beschreibt man mit der Normalverteilung.
Diese sieht man auch sehr schön an der Ausbeute bei Halbleiter, dem Yield. Anscheinend ist der noch nicht im Griff und es lässt sich nicht eine perfekte 100% Yieldrate erzielen, ergo können schon gar nicht 100% fehlerfreie Halbleiter Bauteile in der Praxis gebaut werden. Das Wissen, wie Fehler entstehen und wie sie verhindert werden können, wird sich immer weiterentwickeln. Würden wir alles wissen, dann könnte man als Hersteller 100% fehlerfreie Teile aus der Fabrik ausliefern(, die nach 5 Jahren dennoch eingehen, um den Markt zu erhalten).

Für dich als Schlussfolgerung relevant ist, dass es das Perfekte System nicht gibt. Du kannst nun entscheiden, wie du deine Risiken minimierst.

Noch ein Praxistipp:
Ich könnte dir übrigens ein System (mit SLA) verkaufen, das zu 99,99999% der Zeit garantiert läuft, aber ... (das lässt sich aus dem Thread ableiten)
 
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Schlechte Lötstellen(kalte Lötstellen) zb. die du als Laie aber nicht erkennen wirst, fehlerhafte Bauteile auf der Platine, die du nicht erkennen wirst. Strom über bzw. Unterspannung und und und man kann dir hier jetzt zig Gründe nennen, aber die kannst du halt mit den vorhandenen Mitteln als Endverbraucher nicht testen oder erkennen.

Fakt ist aber, dass Consumer Hardware(mit der du den PC bauen willst) nicht solch hohen Standard und Qualitätskontrollen in der industriellen Fertigung unterliegt, wie es halt Workstation Bauteile tun. Da wird auch eher mal ein Teil aussortiert, das bei Consumerhardware noch verwendet wird.

Einfaches Beispiel waren da früher schon mal deaktivierte Kerne auf Prozessoren, die man dann halt als 2 oder 3 Kerner verkauft hat.

https://www.pcwelt.de/tipps/AMD-Meh...e-Kerne-nachtraeglich-aktivieren-3441209.html
 
So langsam glaube ich an einen Trollthread. Wenn du nicht für Industriestandart oder Service Geld ausgeben möchtest, dann verwende doch exakt die selbe Herangehensweise die du vor 6 Jahren an den Tag gelegt hast und stelle dein System zusammen. Die Fertigungsprozesse sind sicherlich nicht schlechter geworden...

Über eine akademische Frage wann warum Teile ausfallen ist müßig. A
 
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Kythera schrieb:
Ram OC verstehe ich nicht ganz, das ist doch normaler Ram ? o.O Werde den nicht Übertakten.
XMP --> übertakten
Wunder dich nicht über die Antworten. So wie es in deinem ersten Post steht, hört es sich fast danach an, als ob es sich um deinen "Broterwerb" handelt und da sind die genannten Maßnahmen schon sinnvoll.
Wenn es "nur" ein Hobby ist, mit dem du auch noch Geld verdienst und du auch eine oder zwei Wochen Downtime aushalten kannst, dann ist das natürlich eine andere Sache.

Ich hoffe du bekommst zu deiner Ursprungsfrage auch noch die gewünschten Antworten ^^
 
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Kythera schrieb:
Meine Frage ist, was ist der explizite Grund warum auch auf Board XY ein SMD Bauteil aus dem nichts versagt.
Ich kann nur nochmal betonen:
Dein Interesse in allen Ehren, aber die Antwort hilft Dir für Deine angebliche Arbeit nicht im Geringsten weiter.
Bauteile fallen aus so vielen verschiedenen Gründen aus, dass es keinen Sinn hat, dies zu hinterfragen. Man muss sich bestmöglich damit arrangieren.

Aber ich denke auch langsam, dass Du ein Troll bist, der nur die Zeit von anderen verschwenden will.

Wenn Dich Ausfälle interessieren, mach einen anderen Thread auf und erwarte darin keine Kaufberatung.
Wenn Dich ein zuverlässiges System interessiert, hör einfach mal auf die Leute, die Dir hier in dutzenden Beiträgen die gleichen hilfreichen Informationen genannt haben.
 
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1. Nichts ist perfekt, gar nichts.
2. Ein Gewerbetreibender will kein Geld für professionelle Hilfe ausgeben und versucht es in einem privat ausgerichtetem Forum. Meine harmloseste Bewertung wäre dazu "armselig". Sorry, ist nun mal meine Meinung.
3. Das gesamte Anliegen erscheint stellenweise weltfremd. Dass selbst perfekt produzierte Hardware mit den besten Bauteilen ausfallen könnte , wenn wohl auch zu einem sehr geringem Anteil des Produktionsvolumens, kann nun einmal vorkommen. Es gibt eine Vielzahl an Faktoren, auch äußerliche.
4. Datensicherheit ist ein heikles Thema. Eine gut durchdachte Backupstrategie sollte zentrales Thema sein. Wenn ein Business daran hängt, sollte eine mehrfache Redundanz unverzichtbar sein. Systemhäuser wären da eine passende wahl zur Beratung und Ausarbeitung.
5. Tonnenweise Artikel lesen, Tests durchgehen etc. pp. ist sehr schnell kontraproduktiv. Testberichte, insbesondere der schreibenden Zunft sind mehr oder weniger regelmäßig zu hinterfragen, da man nicht weiß, ob der bzw. die Verfasser/in kreativ motiviert wurde, Texte in die eine oder andere Richtung zu formulieren. Reine Zahlenprotokolle haben von den Werten vielleicht eine gewisse Aussagekraft, als absolut würde ich die nicht nehmen. Wer testet unter notarieller Aufsicht? Und wird immer das gesamte verfügbare Material am Markt geprüft? Das eher nie. Zusätzlich darf man nie vergessen dass Hersteller Hardware auch überarbeiten und Revisionen veröffentlichen. Dann wurde vielleicht Rev. 1 getestet, wenn der Test rauskommt und man kauft, bekommt man vielleicht eine neuere Revision, die nicht zwingend gleichwertig oder besser sein muss. Im Grunde gilt das für jedes einzelne noch so winzige Bauteil.
6. Äußerliche Einflüsse wie selbst schon in Erfahrung gebracht, sind ein Thema. Temperaturen, Luftfeuchtigkeiten, etc. pp. könnten der Feind der Technik und der Elektronik sein. Selbst Schwankungen im Stromnetz können Einfluß nehmen. Aber auch hier rate ich zum spezialisierten Systemhaus.
7. Professionelle Musikproduktion am PC? Finde ich schwierig. Wird aber daran liegen, dass ich als *1970 noch sehr viel Musik kenne und höre, die unter anderen Voraussetzungen aufgenommenen und produziert wurde. Früher gab es noch richtig gute Tontechniker, früher waren die Manipulationsmöglichkeiten bei bzw. nach der Aufnahme bei weitem nicht so umfangreich möglich wie heute. Dafür hatten Aufnahmen früher mehr (akustischen) Charakter. Heute ist das eher die Ausnahme. Leider.
 
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Kythera schrieb:
Meine Frage ist, was ist der explizite Grund warum auch auf Board XY ein SMD Bauteil aus dem nichts versagt.

Da das eigentlich seltene Einzelfälle sind, kann man pauschal wenig dazu sagen.

Mangelnde Kühlung, falsche Spezifikation, "Sparen am falschen Ende" kann man vermuten.

Bei aktuellen Motherboards würde ich aber eher, wenn überhaupt, mechanische
Probleme erwarten (Stecker, Sockel, Slots).


PS: Einen CPU habe ich schon kaputtbekommen - die elektronischen Komponenten auf einem Motherboard noch nicht.
 
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Sterntaste schrieb:
1. Nichts ist perfekt, gar nichts.
2. Ein Gewerbetreibender will kein Geld für professionelle Hilfe ausgeben und versucht es in einem privat ausgerichtetem Forum. Meine harmloseste Bewertung wäre dazu "armselig". Sorry, ist nun mal meine Meinung.
👍 Die höchsten Anforderungen und Ansprüche, man möchte aber ja nichts ausgeben. Das beißt sich immer
Sterntaste schrieb:
7. Professionelle Musikproduktion am PC? Finde ich schwierig. Wird aber daran liegen, dass ich als *1970 noch sehr viel Musik kenne und höre, die unter anderen Voraussetzungen aufgenommenen und produziert wurde. Früher gab es noch richtig gute Tontechniker, früher waren die Manipulationsmöglichkeiten bei bzw. nach der Aufnahme bei weitem nicht so umfangreich möglich wie heute. Dafür hatten Aufnahmen früher mehr (akustischen) Charakter. Heute ist das eher die Ausnahme. Leider.
Ne, daß geht heute sehr sehr gut. Beispielsweise produzieren Billie Eilish und ihr Bruder ihre Songs und Alben bei ihr alles im "Kinderzimmer" und auf dem PC (oder Mac?). Ich finde das schon toll und klasse, was man heute hier alles machen kann, und es hat definitiv Studio-Qualitäten.
 
Ähm ... IMHO keine gute Wahl wenn es um Stabilität geht.

Das selbst die beste Hardware eine Defekt erleiden kann wurde beschrieben.
Im Grunde müsstest du dir Auch noch Gedanken um die Stromversorgung machen ( Stichwort Überspannungen aus dem Stromnetz )

Nun aber zu dem Punkt warum ich die Intel CPUs der 10 Genertaion mit Argwohn betrachte:

Damit die CPUs nicht großes Gelächter auslösen, hat Intel an den Powerlimits gedreht.
Bei der 10850k bedeutet das in etwa das ein 125Watt CPU zeitweise deutlich mehr Leistung aufnehmen darf
(225 Watt fü 58 sek .... in etwa )

Soweit die Theorie ...
Tatsächlich wird das regelmäßig von den Mainboardherstellern ignoriert !
Damit die CPU nicht vor sich hin schnarcht wird die CPU oft ausserhalb der Spezifikation betrieben.
( Ich selbst neige dazu die CPUs dieser Klasse auf 200Watt einzubremsen ... TL2 ( TimLimit2 ... ohne Begrenzung )

Wenn man das so macht laufen alle Kerne gleichzeitig überwiegend mit 4,5 bis 4,6 GHz und die CPU verbrät auf Dauer deutlich mehr als 125 Watt.
Mann kann die CPU natürlich einbremsen und die korrekten Werte im Bios manuell setzen ( 225 Watt für max 58 sek ) ... aber dann sinkt die Frequenz bei Dauerlast auf allen Kernen schnell Dauerhaft unter 4GHz.

Zusammengefasst:
Wenn die CPU Spaß machen soll, packt man da eine ordentliche Kühlung rauf ( so ab Dark Power Pro ) und betreibt die CPU ausserhalb der Spezifikation ( die überwiegenden Anzahl der MBs mach das automatisch ).

Das geht aber schnell mit höheren Temperaturen einher ... und das ist ungünstig für die Lebensdauer der Elektronik.

Wenn man sich dann ein Fertig-Gerät eines OEM kauft ( z.B. HP/Fujitsu/Dell ) muss man hingegen damit rechnen, das die Intel Spezifikationen korrekt eingehalten werden ... da findet man regelmässig keinen CPU Lüfterwie einen BeQuiet Dark Power Pro drin.
Und das bedeudet das ein OEM Gerät tendenziell langsamer sein dürfte ... aber auch etwas haltbarer.

Wie ich das im Einzelfall darstellt, muss man sich dann angucken.
Ich wolle die nur einen weiteren Gedanken anbieten , der dich Nachts nicht schlafen lässt. :)
-----

Grundsätzlich gibt es aber keine ausfallsicheren Systeme - jedes kann ausfallen.
Je nachdem wie viel Ausfallzeit + Datenverlust man verschmerzt ( Stunden ...Tage ...Wochen ), passt man das Umfeld an.
-- ggfls Raid und eine Backupstrategie mit hoher Frequenz
-- Reserve-Material für kritische Komponenten ( für einige System lege ich Reserve Mainboard parat )
-- ...oder man hat gleich ein Reserve-System bereit
-- ... oder betreibt gleich ein Cluster ( Raid für komplette Rechner sozusagen )

Was aber keine sichere Strategie ist:
Sich "Premium"-Hardware zu kaufen und zu erwarten das sie niemals kaputt geht.
Die Chance steigt sicher bei hochwertiger Hardware ....
nur wenn da ein Atomkraftwerk dran hängt oder die Steuerung für dein Lebenserhaltungssystem
bieten Nicht-Redunante System nur begrenzte Sicherheit.
Vor allem wenn man äußere Einflüsse außer Acht lässt ...
 
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Autokiller677 schrieb:
e nachdem wie kritisch deine Sachen also sind, musst du einen Ersatz-PC bereit haben. Wenn die Wiederherstellung zulange dauert, muss der schon fertig installiert sein. Wenn ein Switch-Over in wenigen Minuten möglich sein muss, musst du auch regelmäßig testen, dass auf dem Ersatz PC alles korrekt läuft. Wenn das alles auch noch zutreffen muss, wenn dein Haus abbrennt, musst der Ersatz-PC woanders stehen. Usw.
Absolute Zustimmung.
Der Zweitrechner muss ja nicht die gleiche Leistung haben....etwas günstiges im grauen Midi Tower tut es ja auch, wenn du den hoffentlich nie brauchst.

Aber natürlich muss der dann auch up to date gehalten werden, sonst ist er nicht bereit wenn du ihn brauchen solltest.
 
Wenn du alles selbst machen willst:
  • Workstation Mainboard mit CPU
  • am besten ECC-Speicher
  • PCIe Raid Controller mit mehreren Platten (auch Enterprise SSDs sind mittlerweile erschwinglich)
  • eine oder besser 2 NAS Systeme mit 2 oder mehr Platten
  • automatische Backuplösung, die die Daten von NAS 1 und 2 spiegelt (z.B. Synology TimeBackup)

Und dann als Reserve 1 SSD, 1 RAM Modul und das Mainboard in den Schrank legen.
 
Sterntaste schrieb:
7. Professionelle Musikproduktion am PC? Finde ich schwierig

Womit denn sonst? Aufnahmegeräte für Schelllackplatten sind leider nur noch schwierig zu bekommen...


Sterntaste schrieb:
Früher gab es noch richtig gute Tontechniker, früher waren


Früher war alles besser... Nicht. Ich will ehrlich nicht den dünnen Sound der 80er Jahre Metal-Produktionen zurück. Da klingen heute die Live-Aufnahmen besser...
 
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Wow :D Soviele ambitionierte Antworten (:

Für die Zukunft nehm ich da bestimmt etwas von mit!
Aber für den momentan sind die angeratenen Maßnahmen einfach völlig außerhalb meiner Möglichkeiten.
NOCH ist die Arbeit mit der DAW nicht mein Gewerbe oder sowas. Ich kann mir diesen PC kaufen da ich alte Pokemonkarten gefunden habe und verkaufen konnte ;)
Hier steckt keine vollständige Arbeitstätigkeit hinter.

Vielleicht hätte ich den ursprünglichen Post etwas anders, minimalistischer Formulieren sollen.
Das ist vielleicht diese Forumsmentalität das man dann noch einen ganz anderen Kuchen anschneiden mag. Ist ja wahrscheinlich auch echt lieb und ehrlich gemeint will da garnicht undankbar sein.
Aber wie gesagt so eine total Standard Consumer Kiste hat mich 6 Jahre lang sehr befriedigt. Und läuft noch immer super. Aber die Leistung reicht einfach nichtmehr aus, klar sonst würde ich das Ding so nochmal bauen. Aber es ist ja nicht kaputt ;) Also scheint der Ansatz ja nicht verkehrt zu sein für mich. Sehe da jetzt keinen Grund davon abzuweichen.
Klar so eine professionelle Workstation bietet in der verlässlichkeit sicher Vorteil! Aber diese Wahl ist eben für mich leider keine Option da ich das einfach nich bezahlen kann.

Nochmal, die ganzen Vorschläge wie man vernünfitg Backups macht. Alles lieb gemein!
Aber ich hab hier bereits immer alles auf 3 Platten gleichzeitig, die neusten Arbeiten kommen gerne zwischendurch auch mal auf einen Stick damits schnell geht. Cloud ist auch eingerichtet. Das passt alles. Trotzdem danke!

Aber diese ganzen austauschservices kann ich mir eben überhaupt nicht leisten. Wenn ich mit dem Kram mal meine eigene Firma betreibe werde ich bestimmt in so eine Richtung gehen, aber das ist ein anderes Szenario. Wenn mir jetzt etwas ausfällt werde ich nicht verhungern wenn es nicht in einer Woche ersetzt ist.
Ich hab nur Angst vor dem Stress und würde es mit meinen Mitteln gerne so gut wie es geht verhindern.

Für die Wahl meiner Komponenten muss ich mich ja auch nicht rechtfertigen da ich wie gesagt nicht nach einer Kaufberatung gefragt habe!
Wenn ich Bling Bling haben will kauf ich mir Bling Bling, wenn mir das letztendlich um die Ohren fliegt ist es meine eigene Schuld. Aber ich habe auch nichts anderes behauptet und das war nicht Teil meiner Fragestellung.

Trotzdem gab es ja aber nun darunter einige Antworten die mir etwas weitergholfen haben Dankeschön!

Troll poster... ich weiß nicht ob ich darüber Lachen soll oder mich echt etwas beleidigt fühlen soll.
Ich bin etwas eigenartig und habe ganz spezielle Vorstellungen und Gedankenmuster, aber das macht mich doch nicht zum Troll oder jemandem der anderer Leute Zeit rauben will. Wenn ich eine Sache nicht verstehe macht mich das einfach sehr nervös und diese Sache hätte ich eben gerne verstanden.
Ich glaube ich werde Foren in Zukunft dennoch meiden.
 
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