Warum haben manche Erfolg ?

MKatrix

Lt. Junior Grade
Registriert
Jan. 2005
Beiträge
428
Hallo ihr da draußen,

folgende frage... mich interessiert eure sichtweise zu dem thema:

Was meint ihr warum manche Menschen Erfolg haben und manche nicht ?

Dabei beziehe ich das erfolg auf die "Berufliche" situation,- das muss sich nicht gerade in millionen auf dem Konto wieder spiegeln, eher das manche leute " über dem Durchschnitt" was erreichen und manche nicht.

was machen die anders als die "anderen" ?


Meine erfahrung in den letzten jahren kommt auf 3 thesen zu dem Thema :

1) die Erfolgreichen Menschen haben höhere Ansprüche an sich und an das Leben

2) die Erfolgreichen Menschen lassen sich nicht einreden auf ihren weg zum Ziel

3 ) Es hat absolut nichts mit glück zutun,-



Tony Robbins :

“Erfolgreiche Menschen stellen besser Fragen, und erhalten als Ergebnis bessere Antworten.”

“Was wir können oder nicht können, was wir als möglich oder unmöglich ansehen, ist selten ein Ausdruck unserer wirklichen Fähigkeiten. Es ist viel öfter eine Frage unserer Glaubenssätze über uns selbst.”
 
Zuletzt bearbeitet:
Zielstrebigkeit, Motivation und Durchhaltevermögen.

Aber auch Sozialkompetenz - Vitamin B baut sich nicht von allein auf!


Wobei auch hier gilt - Ausnahmen bestätigen die Regel. ;)
 
ergeiz, zielsträbigkeit, durchhaltevermögen, "zur richtigen zeit am richtigen ort sein", querdenkertum, unbeirrbarkeit/anpassungsvermögen, intelligenz
 
Die Bereitschaft dein Leben dem Job zu verschreiben ist etwas was heut zutage, insbesondere in großen Unternehmen, den Unterschied machen kann.

Jemand der 80 Stunden die Woche arbeitet wird vermutlich Erfolg haben. Viele zählen die 40 Stunden runter, was natürlich kein sonderlich positives Bild macht. Du erledigst dein Job zwar, aber 40 Stunden können nicht als wirklich viel angesehen werden.

Wenn du allerdings jemanden hast der außer arbeiten, schlafen, essen und vielleicht ein bisschen Sport nichts macht, sich also komplett auf den Beruf fokussiert macht das ein besseres Bild.

Wie hier bereits angeführt, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen.

Man muss besonders zum Beginn der Karriere abwägen was man will. Erfolg oder Familie. Beides geht, aber ist halt nicht sonderlich einfach zu handhaben.

Wenn du direkt einsteigst du alles im Unternehmen gibst hast du deinen "Ruf" weg, du wirst schneller aufsteigen, solange du Bereitschaft signalisierst. Unter Umständen hast du das Glück irgendwann an einem Punkt angekommen zu sein an dem du viel arbeitest, aber viel davon zwischenmenschlich ist.

Kenne das von meinem Vater. Die ersten 10 Jahre war er nur im Büro, dann stieg er immer stetiger auf. Später hatte er zeit für andere Dinge, konnte sich seine Zeit frei einteilen. Natürlich müssen Arbeiten gemacht werden, 90% konnte er aber zum Beispiel übers Mobiltelefon klären während er im Garten auf der Liege lag oder mich zum Fußballtraining gebracht hat

Ich bin der Meinung das wenn du am Anfang alles gibst, ich beziehe mich dabei jetzt auf Leute die ein Hochschulstudium abgeschlossen haben, ist der Weg 5mal weniger steinig als wenn man den Fokus zuerst auf Familiengründung legt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für "über dem Durchschnitt" reicht schon ein gewisses Maß an Fleiß und ein Hauch von Intelligenz. Für ein Abitur muss man nix können und es eröffnet einem erstmal den Weg zu einem Hochschulstudium. Wenn man sich dann noch für einen Studiengang entscheidet der ausserhalb der Taxifahrer-Fachbereiche liegt, ist überdurchschnittlicher Verdienst schonmal garantiert.

Ich kenne persönlich 3 Leute die sehr weit über dem Durchschnitt liegen (die erste Millionen mit unter 30), alle 3 eher "dumm" im Sinne von geistiger Kompetenz:lol:
Einer hatte eine gute Idee und verkauft jetzt lebensechte Gummipflanzen in alle Welt (vorallem Dubai, Süd-Ost-Asien). Für mein Empfinden arbeitet der auch relativ wenig:rolleyes: Hat aber den Vorteil so ziemlich der einzige zu sein, bei dem man eine 30m hohe Kunstpalme kaufen kann:D
Der andere hat ne ziemlich gut laufende car-hunting Agentur und arbeitet wie ein blöder und fährt durch die ganze Welt auf der Suche nach bestimmten Autos für seine Kunden (rosa Ferrari mit gelben Ledersitzen z.B.). Da kommt die Mundpropaganda in der "Society" dazu. Zufriedene Kunden empfehlen ihn im Golfclub halt weiter. Angefangen hat er nach nem abgebrochenen Abitur als Autowäscher bei Audi, Ausbildung zum Automobilkaufmann gemacht und ist in den Premiumkundenbereich geraten (den A8 abholen für eine Inspektion und ähnliche Dinge) und hat halt so Kontakt zu seinen späteren Kunden aufgebaut.
Der dritte ist Spielothek-Besitzer und hat vermutlich noch andere Geschäfte laufen, über die ich garnichts wissen will:lol:


Kommt wohl auch drauf an wie man für sich selbst Erfolg definiert. Für mich wäre es schon ein Erfolg mit relativ wenig Aufwand (nen normaler 8h Arbeitstag) das 6-stellige Jahresbruttogehalt zu erreichen. Nicht unmöglich, aber an dem 8h Tag werd ich mir wohl die Zähne ausbeissen.

Zumindest sollte man wenn man richtig "erfolgreich" sein möchte, sich nicht nach einer Stelle umsehen und diese Rolle einnehmen die von einem verlangt wird, sondern sich selber eine Stelle schaffen bzw. sich für einen anderen oder eine Firma unverzichtbar machen.
 
die dinge, die bisher genannt wurden, stimmen auf jeden fall, doch ich moecht noch etwas hinzufuegen.

ich denke, man muss beruflichen erfolg auf zwei ebenen betrachten:
1.) Geld
2.) Ansehen/"Stellung"/...

die frage ist eben, ob der sternekoch erfolgreicher ist, der mit 4500 brutto heimgeht oder der currywurstbudeninhaber, der am ende vielleicht mehr geld heimschleppt? In einem solchen fall wuerde ich jetzt zwar den sternekoch bevorzugen (aufgrund der perspektive), aber das ist nicht immer so.

zu erfolg generell: ich finde es sehr wichtig wie mit niederlagen umgegangen wird. der eine verfaellt in selbstmitleid wenn ein kleines windchen weht, der andere wird durch eine private oder berufliche krise stark.
 
Die große Frage ist: Was ist Erfolg?
Ist es ein Erfolg 16-Stunden-Tage durch zuarbeiten und mit 35 ein nervliches Wrack zu sein?
Ist es ein Erfolg als Bankberater Millionen im Jahr zu verdienen, viele Leute aber um ihr Geld zu bringen?
oder:
Ist es ein Erfolg als Sozialarbeiter Menschen zu helfen, aber nur 2.000 Brutto zu haben?
Ist es ein Erfolg drei Kinder zu haben und ein zufriedenes Leben zu führen?

Das waren jetzt mal vier zufällige Beispiele. Wie man sieht, kann man Erfolg nicht nur an Geld oder Stellung messen, sondern auch an ethischen, sozialen oder anderen Werten.
 
Burner87 schrieb:
Ist es ein Erfolg 16-Stunden-Tage durch zuarbeiten und mit 35 ein nervliches Wrack zu sein?

Diese Frage kann ich mit einem deutlichen und lauten NEIN beantworten. ;)

Es ist in der Tat immer die Frage, was man selbst als Erfolg definiert und was man von seinem Umfeld anerkannt bekommt.

Ein Erfolg kann z. B. sein, mit einem moderaten Arbeitsaufwand ein für den gewünschten Lebensstandard ausreichendes Salär zu erwirtschaften und dabei seine Ideale nicht zu verraten.

Im Endeffekt läuft es meiner Meinung immer darauf hinaus, welche Ziele man sich setzt und welche Zielerreichung man als Erfolg für sich selbst wertet. Auf keinen Fall sollte man sich an anderen orientieren.
 
Es kommt wirklich auf die Definition von "erfolgreiche Menschen" an.

Wir können Mark Zuckerberg als Beispiel nehmen, wen wir unbestritten als erfolgreich bezeichnen können. Er ist sicher ein Mensch, der überdurchschnittlich intelligent ist und auch überdurchschnittlich viel leistet. Jedoch bin ich stark der Meinung, dass der Erfolg von facebook wenig mit seiner Intelligenz oder seiner Leistung zu tun hat, sondern zum grössten Teil mit dem Punkt, dass er "zur richtigen Zeit am richtigen Ort" war. Dies ist oft der Fall bei den wirklich erfoglreichen Menschen.

Wenn wir jedoch einen erfolgreichen Durchschnittsmensch nehmen mit Bürojob, Familie und eigenem Haus, so ist dieser Erfolg mehr von der Intelligenz und der Leistung abhängig. Er teilt seine Ziele in mehrere Unterziele, die es gilt schrittweise zu erreichen. Würde es an der Intelligenz mangeln, wäre er nicht im Stande sich mit gewissen Thematiken auseinander zu setzen. Würde er wenig leisten, so würde er die (hochgesteckten) Ziele nicht erreichen.

Und dann gibt es natürlich noch die Ausnahmen, die dies alles bestätigen ;)
 
Der amerikanische Traum, durch harte Arbeit andere Defizite ausgleichen und übertreffen. Sportler, Musiker und Künstler zeigen es. Nicht mit dem zufrieden sein, was man hat, sondern immer nach mehr streben.

Andere gehen am Wochenende feiern, obwohl es nicht zu feiern gibt. Vielleicht fällt ihnen der gut bezahlte Job in den Schoß. Aber was kümmern einen die anderen?

Wie schon erwähnt: Zielstrebigkeit, Motivation und Durchhaltevermögen. Das ist aber auch eine prima Anleitung um irgendwann als psychisch zerschlagener Mensch aufzuwachen.
 
LastGen schrieb:
Der amerikanische Traum, durch harte Arbeit andere Defizite ausgleichen und übertreffen.
Dieser amerikanische Traum ist eine Lüge. Viele versuchen ihn zu leben und stellen sich auch richtig an, scheitern aber. Es gehört immer einiges an Glück dazu.
Das mit dem Erfolg ist wie ein Artikel über erfolgreiche Autoren, den ich mal gelesen habe: Auf jeden wirklich erfolgreichen Autor, kommen hundert weitere deren Buch einfach floppt. Auf diese Zahl kommen dann jeweils 100 weitere deren Konzept das Lektorat nicht überzeugt. Und auf die wiederum tausende, die einfach ein angefangenes Manuskript in der Schublade haben und nie fertiggestellt haben.

Genauso ist es mit dem Erfolg, es ist wie ein Pyramide. Wenige haben wirklich Erfolg und da ist es egal, ob die Personen noch so hart gearbeitet haben oder noch so erfolgreich waren.
Ein Beispiel aus der deutschen Web 2.0 Welt: Die StudiVZ-Gründer waren sicherlich keine Genies, waren auch keine Perfektionisten, hatten keine eigenen Ideen. Sie haben Facebook kopiert, intern unter dem Projektnamen Fakebook [1] und haben zur Anfangszeit optisch und inhaltlich identisch ausgesehen - bis auf die Farbe [2]. Erfolg hatten sie, weil sie es zur richtigen Zeit gemacht haben, als Facebook sich in den USA als Erfolg rausstelle und hier in Deutschland noch keinerlei Verbreitung hatte.
Viel harte Arbeit? Perfektionismus? Besser sein wollen als andere? Hohe eigene Erwartung? Meiner Meinung nach nicht, man hat einfach etwas funktionierendes kopiert ein wenig Fleißarbeit, mehr nicht.



[1] http://www.flickr.com/photos/bumi/285541845/
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/StudiVZ
 
Wenn er eine Lüge ist, wieso gibt es Leute, die ihn leben? Wenn jeder dran teilhaben könnte, wäre das ja kein Reiz mehr. Du steckst Leute in eine Schublade, die einfach nur irgendwie erfolgreich sein wollen und glauben, dass es von alleine kommt mit denen, die in jedem Atemzug nach Erfolg streben.
Das ist auch der Unterschied zwischen denen, die ihr Buch rausbringen und denen, die unfertige Manuskripte in der Schublade liegen haben. Erstere schreiben weiter.

Ich bin von der Grundidee des amerikanischen Traums überzeugt. Da gehört mit Sicherheit mehr zu, als bloß viel und lange zu arbeiten. Es richtig zu machen und die richtigen Entscheidungen zu treffen, das ist ausschlaggebend.
 
Es gibt bestimmt ein paar gute Beispiele für Menschen, die den amerikanischen Traum leben können. Andererseits gibt es mindestens 10 mal so viele Menschen, die es trotz harte Arbeit nicht geschafft haben. Nur hört man von diesen einfach nicht.

Ausserdem sind diese amerikanischen Träume häufig durch Kredite finanziert, die sie nicht zurückzahlen können :P
 
LastGen schrieb:
Wenn er eine Lüge ist, wieso gibt es Leute, die ihn leben?
Und wieviele leben ihn? Ein Bruchteil, der Rest scheitert gnadenlos.

LastGen schrieb:
Wenn jeder dran teilhaben könnte, wäre das ja kein Reiz mehr.
Aber genau das sagt der american dream! Mit viel harter Arbeit und Fleiß ist es möglich. Aber das möglich zeigt doch wieder, dass es nicht nur daran hängt und es viele andere Faktoren gibt. Und da vor allem das Glück die richtige Idee zur richtigen Zeit zu haben oder von vornerein die richtigen Kontakte zu haben (was die meisten mit Erfolg hatten).


LastGen schrieb:
Das ist auch der Unterschied zwischen denen, die ihr Buch rausbringen und denen, die unfertige Manuskripte in der Schublade liegen haben. Erstere schreiben weiter.
Und mit den vielen die erfolglose Bücher herausgebracht haben? Die haben genauso viel Arbeit reingesteckt wie der erfolgreiche Autor. Sie hatten nur kein Glück gerade den richtigen Nerv zu treffen.
Und die gescheiterten Autoren musst du hier übertragen mehr mit den Firmengründern vergleichen, die schnell scheitern. Denn auch ein Autor mit einem angefangenen Manuskript hat viel Arbeit reingesteckt, aber irgendwann ging es eben nicht mehr, die Firma ist gescheitert.


LastGen schrieb:
Ich bin von der Grundidee des amerikanischen Traums überzeugt.
Dann wünsche ich dir viel Glück dabei, solltest du dieser Grundidee folgen wollen. Aber die Mathematik spricht eindeutige Zahlen. Das ist vielleicht als Web-Entwickler, der viele Startups kommen und gehen sieht, viel präsenter, weil man eben auch die Unmengen gescheiterten Personen sieht und nicht nur die ganz wenigen Erfolgreichen.
 
Bisher habe ich "Erfolg" gehabt indem ich meiner Linie treu geblieben bin und mich auch ab und zu zurückgehalten habe - Stichwort "mal was runterschlucken".

Ewige Querulanten werden selten geduldet und Anpassung ist das Stichwort :D

Vor allem: Nicht von dem Neid von den Anderen einschüchtern lassen - es reicht wenn du weißt, dass du es erreicht hast bzw. dir was leisten kannst.
 
@ ice-breaker
Das mag für Studiv-VZ absolut zutreffen, aber auch der liebe Herr Zuckerberg hat ja mitnichten alles selbst erfunden. Die äußerst undurchsichtige Story mit den Winkelvoss-Brüdern hat auch ihr gewisses Geschmäckle.
Leider gilt in unserer Gesellschaft oft: Dreistigkeit setzt sich durch. Das größte "Arschloch" macht den ersten Schritt, während andere (noch) Skrupel haben.
 
heute sind dafür am meisten verantwortlich:

vitamin B
kontakte...
und auch immer etwas glück...

kenne viele mit gleichen ehrgeiz und durchhaltevermögen ,kompetenz usw... wo die einen erfolgreich sind/waren und andere nicht so...
 
Ich seh das als Quatsch mit dem Vitamin B an.

Also Erfolg hängt meiner Meinung nach zu 80% von Willenskraft ab.
Damit ist auch gemeint, wie ich z.B. mit Rückschlägen umgehe, wie Diszipliniert ich arbeite und wie viel ich bereit bin an Kraft in eine Sache zu investieren.

In den meisten Fällen lassen uns Limiting Beliefs scheitern.
Ich bin da auch ein großer Fan von Tony Robbins.
 
Soziale Kompetenz, Einsatzbereitschaft und auch eine gewisse Art von Rücksichtslosigkeit sind imo. Voraussetzung, um als "Normalo" "Erfolg" zu haben.
Wer nicht gut mit Menschen kann, wird auch schwerlich nach oben kommen. Wer faul ist, wird schwerlich überdurchschnittliche Leistungen bringen.
Und wer sich immer Gedanken um andere macht, vergisst sich darüber am Ende selbst - jeder ist irgendwo seines eigenen Glückes Schmied. Wobei ich damit nicht meine, dass man gewissenlos sein soll oder muss.

Was ich bemerkenswert finde, dass die meisten Leute sich nicht eingestehen können, dass die Leute eine Stufe weiter oben meistens auch mehr geleistet haben als man selbst bzw. einfach kompetenter sind.
Nein, es ist immer Vitamin B, Ellbogenmentalität usw. und man selbst könnte den gleichen Job sowieso besser machen.
 
Zurück
Oben