Warum haben manche Erfolg ?

Das erinnert mich immer an eine Shaolin Geschichte
Ein Fischer sitzt am Bootssteg, seine Beine baumeln,
und er blickt aufs Meer hinaus.
Da tritt ein wohlhabender Tourist zu ihm hin und fragt:
Waren Sie heute schon auf Fischfang?
Der Fischer nickt. Fahren Sie noch einmal aus?
Der Fischer schüttelt den Kopf. Aber es ist doch gutes Wetter,
und Sie können, wenn Sie noch zwei-oder dreimal ausfahren,
viel mehr Fische fangen! Der Fischer blickt den Mann groß
und zweifelnd an. Der Tourist, offensichtlich ein erfolgreicher
Geschäftsmann, fährt fort: Sie können mit den Einnahmen
der weiteren Ausfahrten zusätzliche Fischkutter kaufen und
Fischer anstellen und so die Ausbeute und die Gewinne steigern. Sie können bald eine eigene Fischfabrik aufbauen
und......und......und.......
Begeistert redet der Geschäftsmann sich in Fahrt, macht den armen Fischer in Gedanken zu einem reichen Fischerei-Unternehmer. Er schließt mit den Worten:
Und wenn Sie das alles erreicht haben, guter Mann, dann-
dann können Sie hier sitzen, den Tag genießen und aufs Meer
hinausschauen!
Der Fischer sieht ihn wieder an, blickt dann wieder aufs Meer
hinaus und sagt:
Aber das habe ich doch gerade getan, bis Sie mich dabei gestört haben!

Gut in der freien Marktwirtschaft sieht es leider anders aus und wie man seine Ziele realisiert wurde hier schon genannt. Trotzdem habe ich großen Respekt vor dennen, die die "extra-mile" gehen, statt zu chillen, oder etwas Zeit mit der Familie verbringen, dafür werden alle Möglichkeiten um die Batterie aufzuladen, besser genutzt.
 
@Fu Manchu.
Man muss erst das Problem sehen, bevor man die Lösung dazu sehen kann. Ich habe bereits eine Lösung dazu entwickelt.
Ist es wirklich erfolg, wenn er mit meiner Idee (noch mal, diese Person kenne ich sehr gut, es ist immerhin ein sehr nahestehendes Familienmitglied ) diesen Erfolg hatte und danach, weil er selbst zu unkreativ ist um Ideen zu bekommen, den Erfolg völlig verliert?
Seit ich meine Klappe gehalten habe und er somit kaum den ein oder anderen Tipp mitbekommt, tut er sich nämlich verdammt schwer mit seinem "Erfolg".
Damals war ich halt noch nicht fähig dinge selbst umzusetzen, immerhin hat dieser Bekannte 7 Jahre mehr Erfahrung in dem Bereich als ich. Also habe ich es damals akzeptiert. Als ich aber bemerkt habe, dass er wieder versucht hat meine Ideen zu "klauen", habe ich ihn zusammengeschissen und sorge dafür, dass er nicht 1 Funken meiner Ideen zu Gesicht bekommt. Denn heutzutage bin auch ich in der Lage bestimmte Dinge umzusetzen, da ich viel daran gearbeitet habe, damit ich es kann und ich renne in manchen Dingen diesem Bekannten sogar davon.

Wie gesagt, für mich hat eine Person keinen wirklichen Erfolg, wenn sein Erfolg nur eine kurze Dauer hält, weil dieser Erfolg nicht einzig und allein seinem eigenen Kopf zu verdanken ist oder er zumindest mit einem Partner zusammenarbeitet, der einen Kopf hat und er die Umsetzungsgabe.
Da er aber vom Charakter her keine teamfähige Person ist um mit einer kreativen Person zusammen zu arbeiten und er alleine nicht die nötige Kreativität besitzt um weiterhin Erfolg zu haben, sehe ich Schwarz für ihn.
Ich dagegen arbeite sehr gerne mit anderen Menschen zusammen, die was drauf haben und die gute Ideen haben. Dort ist es dann ein geben und nehmen, man hilft sich gegenseitig. z.B. Arbeite ich gerade mit meinem 10 Jahre älteren Bruder, welcher Grafikdesigner ist, an meinem Projekt. Habe außerdem einen Charakterdesigner ins Boot geholt. Beide haben außerdem sehr gute Ideen, was Story und Umsetzung angeht. Und mein Bruder meinte auch bereits, dass ich derjenige in der Familie bin, welcher selbst einen funken an Idee ablässt auf die andere nie gekommen wären und die anderen somit sofort großes Interesse daran zeigen, da ich ein Querdenker bin und gerne Dinge einfach mal völlig auf den Kopf stelle und aus einer völlig anderen Perspektive drauf schau. Ich könnte somit ein Projekt einfach mal völlig umschmeißen und verdrehen und schauen ob man daraus nicht eine Innovation in bestimmten Bereichen holen kann. Jetzt liegt es nur an mir irgendwie neben dem Studium das Projekt durchzuziehen.
Und selbst, wenn ich das Projekt hinbekomme und es sogar läuft, würde ich mich nicht unbedingt als jemanden hinstellen, der Erfolg hat. Richtiger Erfolg ist für mich ein Punkt, der erreicht wurde und nicht einfach nach kürzester zeit wieder verschwindet. Also quasi nur langanhaltender Erfolg ist für mich der wahre Erfolg, alles andere ist für mich erfolglos.
 
Zuletzt bearbeitet:
jediric schrieb:
...Wie gesagt, für mich hat eine Person keinen wirklichen Erfolg, wenn sein Erfolg nur eine kurze Dauer hält, weil dieser Erfolg nicht einzig und allein seinem eigenen Kopf zu verdanken ist oder er zumindest mit einem Partner zusammenarbeitet, der einen Kopf hat und er die Umsetzungsgabe...

Erfolge bleiben Erfolge, auch wenn danach die Erfolglosigkeit einsetzt. Aber das in der Vergangenheit geleistete wird ja nicht entwertet dadurch, dass man danach nicht fortlaufend so erfolgreich ist. Niemand schwimmt ewig auf der Welle.

Und IMO sehe ich auch die Umsetzung einer Idee ohne eigene Kreativität als Erfolg an, mit oder ohne Team. Das dein Verwandter jetzt keinen Erfolg mehr hat, weil er von der Ideenlieferung abgeschnitten wurde heißt ja nicht, das sein vorheriger Erfolg (die Umsetzung einer Idee) jetzt anders bewertet wird. Er hat keine eigenen Ideen - ok, das ist schlecht für ihn - und das hindert ihn daran das zu tun worin er anscheinend gut ist -> dem Umsetzen von Ideen.

Hast du denn selber bereits eine Idee erfolgreich und gewinnbrigend umgesetzt? Falls nicht, und falls es für dich nicht möglich ist, wäre es ggf erfolgversprechend, gemeinsam an die Ideenfindung und Umsetzung ranzugehen und so gemeinsam erneut erfolgreich zu werden. Steve Jobs hat auch seinen Erzfeind Bill Gates in den 90ern verziehen und danach wurde er extrem erfolgreich - alte Feindschaften kann man auch mal beiseite schieben, und es gibt ja genug Möglichkeiten sich abzusichern um am Erfolg langfristig und nachhaltig teilzuhaben.
 
Dann sagen wir so.
Der Erfolg ist nicht ihm alleine zuzuschreiben, wie es jeder außenstehende denken würde.

Es ist wie mit Steve Jobs und Steve Wozniak. Er hatte die Ideen und Wozniak war das Talent für die Umsetzung. Aber beide waren am Erfolg beteiligt und bekamen auch den Anteil dafür.

In meinem Fall ist es anders. Er beanspruchte den Erfolg nur für sich und als Konsequenz bekam er mit mir einen Feind statt eines Freundes.
Bill Gates hatte bzw hat immerhin gewissen Respekt vor Steve Jobs und seiner Arbeit. Dieser Respekt fehlt in meinem Fall.

Also hatte mein bekannter quasi Erfolg, jedoch eines mit Verlusten.
 
Zuletzt bearbeitet:
@jediric

wegen der sache mit der Idee... ideen gibt es wie sand am meer... es geht dabei das umzusetzen .. sich im markt zu beweisen,- das ist erfolg,- eine idee ist nichts wert

es gibt keine "neue ideen" wirklich... alles was wir neuerschaffen beruht auf einer sache oder idee die es gab..

die meisten verbessern vorhandene ideen und machen was neues...

zb apple mit dem ipod..- mp3player gab es bis dahin 1000 ... und dann wurde der ganze markt umgeworfen.. durch design und anbindung an itunes... itunes wiederrum hat die musicverläufe nach vorne gebracht...
 
Zurück
Oben