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Der Kabelbinder
Higitus figitus zumbakazing.
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Kopfhörer haben einen großen prinzipbedingten Vorteil: Sie haben keine die "Originalität" beschädigenden Raumresonanzen mit haufenweise Kammfilterartefakten und stehenden Wellen im Bassbereich. Um diese in normalen Hörräumen los zu werden, braucht man erst mal ein raumakustisches Konzept.
Aber den Kram mal beiseite. HiFi ist das, was man draus macht. Der eine kauft sich einen Apple Adapter für ein paar Euro und betreibt darüber seine Philips X2HR. Der nächste wird auch mit seinem kostspieligen Kopfhörer von Dan Clark und einem verchromten DAC-AMP-Stack für >1k nicht glücklich, weil er meint, ein ESS-Chip in der Kette würde hörbare Verzerrungen erzeugen. Der nächste behauptet wiederum, seine Lebensqualität würde durch das Abhandensein eines XLR-Steckers maßgeblich beschädigt werden.
Der Begriff HiFi hat in der Praxis leider eher selten mit Rationalität zu tun. Das gilt sowohl für das Marketing als auch viele spezialisierte Communities. Alles Kopfsache.
Mein Tipp:
Frag nicht so allgemein in Foren, sondern probiere selber aus, mache faire Blindtests und entscheiden dann nach Lust und Geldbeutel!
Aber den Kram mal beiseite. HiFi ist das, was man draus macht. Der eine kauft sich einen Apple Adapter für ein paar Euro und betreibt darüber seine Philips X2HR. Der nächste wird auch mit seinem kostspieligen Kopfhörer von Dan Clark und einem verchromten DAC-AMP-Stack für >1k nicht glücklich, weil er meint, ein ESS-Chip in der Kette würde hörbare Verzerrungen erzeugen. Der nächste behauptet wiederum, seine Lebensqualität würde durch das Abhandensein eines XLR-Steckers maßgeblich beschädigt werden.
Der Begriff HiFi hat in der Praxis leider eher selten mit Rationalität zu tun. Das gilt sowohl für das Marketing als auch viele spezialisierte Communities. Alles Kopfsache.
Mein Tipp:
Frag nicht so allgemein in Foren, sondern probiere selber aus, mache faire Blindtests und entscheiden dann nach Lust und Geldbeutel!
Zuletzt bearbeitet:
JackA
Fleet Admiral
- Registriert
- Feb. 2005
- Beiträge
- 22.773
@Axoloyt
1. Sollte einem bewusst sein, dass Hi-Fi und auch audiophiles Hören sich rein auf die Klangwiedergabe konzentriert, nicht aber auf die haptische Anmutung oder Tragekomfort der Geräte.
2. Da sich die Technik der Schallwandlung seit Jahrzehnten nicht verändert hat (außer mal ein paar Ausreißer), ist es in der heutigen Zeit relativ einfach und für sehr wenig Geld möglich, Hi-Fi zu realisieren.
3. Da wir von dir weder ein Budget, noch Details wissen, was dir denn gefällt, können wir dir auch nicht zielführend weiter helfen. Oder wolltest du mit deinem Beitrag nur wieder eine ausartende Diskussion lostreten und lachst dir dann ins Fäustchen, ohne eine konstruktive Rückmeldung zu geben?
4. Auch solltest du, wenn du mit ein paar Begriffen nicht klar kommst, erstmal z.B. Wikipedia bemühen: https://de.wikipedia.org/wiki/Digital-Analog-Umsetzer, dann würdest du schnell feststellen, dass auch dein Onboard und jede Soundkarte DACs sind, die z.T. auch ausreichende Hi-Fi-Qualität abliefern.
5. Wo beginnt der Spaß mit Hi-Fi:
USB DAC (falls der Onboard Probleme macht, ansonsten unnötig, der liefert auch genug Power für die meisten Kopfhörer).
Hi-Fi Kopfhörer (früherer Geheimtipp, heute die Standard-Empfehlung für den Hi-Fi-Einstieg)
Und das war es dann auch schon. Preislich nach oben gibt es dann kaum ein Limit, klangliche Steigerungen sind aber dann oft nicht so massiv, wie man es gerne hätte.
1. Sollte einem bewusst sein, dass Hi-Fi und auch audiophiles Hören sich rein auf die Klangwiedergabe konzentriert, nicht aber auf die haptische Anmutung oder Tragekomfort der Geräte.
2. Da sich die Technik der Schallwandlung seit Jahrzehnten nicht verändert hat (außer mal ein paar Ausreißer), ist es in der heutigen Zeit relativ einfach und für sehr wenig Geld möglich, Hi-Fi zu realisieren.
3. Da wir von dir weder ein Budget, noch Details wissen, was dir denn gefällt, können wir dir auch nicht zielführend weiter helfen. Oder wolltest du mit deinem Beitrag nur wieder eine ausartende Diskussion lostreten und lachst dir dann ins Fäustchen, ohne eine konstruktive Rückmeldung zu geben?
4. Auch solltest du, wenn du mit ein paar Begriffen nicht klar kommst, erstmal z.B. Wikipedia bemühen: https://de.wikipedia.org/wiki/Digital-Analog-Umsetzer, dann würdest du schnell feststellen, dass auch dein Onboard und jede Soundkarte DACs sind, die z.T. auch ausreichende Hi-Fi-Qualität abliefern.
5. Wo beginnt der Spaß mit Hi-Fi:
USB DAC (falls der Onboard Probleme macht, ansonsten unnötig, der liefert auch genug Power für die meisten Kopfhörer).
Hi-Fi Kopfhörer (früherer Geheimtipp, heute die Standard-Empfehlung für den Hi-Fi-Einstieg)
Und das war es dann auch schon. Preislich nach oben gibt es dann kaum ein Limit, klangliche Steigerungen sind aber dann oft nicht so massiv, wie man es gerne hätte.
GutGilliganHyde
Banned
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- März 2022
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- 816
Stereosound schrieb:ein D/A Wandler ist m.m.n. vorallem anfangs nicht unbedingt notwendig.
Ich würde das als relativ elementar ansehen 😅
Oder kannst du bits und Bytes hören?
DJMadMax schrieb:Kopfhörer und HiFi passt nicht zusammen - my two cents.
So ein ausgemachter Schwachsinn...
Warst du jemals in einem Tonstudio?
Creeping.Death
Vice Admiral
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@Axoloyt
Für "High Fidelity" gemäß Definition (EN61305) taugt inzwischen so gut wie jedes 08/15 Equipment.
Dir geht es aber wahrscheinlich darum herauszufinden, welche Ausrüstung für "hochwertigen" Musikgenuss erforderlich ist. Leider muss ich dich enttäuschen - du wirst weder hier noch anderswo eine korrekte Antwort bekommen.
Man kann sich zwar ein paar Empfehlungen der Art "hör dir mal dies an oder das" geben lassen, aber letztendlich sind die Geschmäcker derart verschieden, dass du für dich selbst die passende Ausrüstung finden musst. Es muss nur dir gefallen - sonst niemandem.
Daher gilt - wie @Mickey Mouse bereits schrieb - die Empfehlung, bekannte Musikstücke zu nehmen und dann vergleichen "bis der Arzt kommt".
Für "High Fidelity" gemäß Definition (EN61305) taugt inzwischen so gut wie jedes 08/15 Equipment.
Dir geht es aber wahrscheinlich darum herauszufinden, welche Ausrüstung für "hochwertigen" Musikgenuss erforderlich ist. Leider muss ich dich enttäuschen - du wirst weder hier noch anderswo eine korrekte Antwort bekommen.
Man kann sich zwar ein paar Empfehlungen der Art "hör dir mal dies an oder das" geben lassen, aber letztendlich sind die Geschmäcker derart verschieden, dass du für dich selbst die passende Ausrüstung finden musst. Es muss nur dir gefallen - sonst niemandem.
Daher gilt - wie @Mickey Mouse bereits schrieb - die Empfehlung, bekannte Musikstücke zu nehmen und dann vergleichen "bis der Arzt kommt".
Ist es nicht, unsere "Löffel" wurden von der, ich nenne es mal Evolution, auf freies hören ausgelegt.GutGilliganHyde schrieb:So ein ausgemachter Schwachsinn...
Kopfhörer sind imo eher ein mehr oder weniger fauler Kompromiss der aus Rücksicht auf Nachbarn u.s.w. eingegangen wird.
Gruß
R.G.
Stereosound
Lieutenant
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@GutGilliganHyde ja aber nein.
Wenn man den Pc als zuspieler nutzt hat man bereits einen D/A Wandler. Vielleicht nicht das was du unter HiFi verstehst, für den anfang wirds aber reichen.
Meine Holzohren z.B. hören kaum nen unterschied zwischen dem Klinkenausgang meines Mainboards oder Smartphones und dem meines KHV/DAC.

Wenn man den Pc als zuspieler nutzt hat man bereits einen D/A Wandler. Vielleicht nicht das was du unter HiFi verstehst, für den anfang wirds aber reichen.
Meine Holzohren z.B. hören kaum nen unterschied zwischen dem Klinkenausgang meines Mainboards oder Smartphones und dem meines KHV/DAC.
duskstalker
Admiral
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es gibt einige Kopfhörer mit sehr großer Bühne. Lautsprecher brauchen Platz, und gerade am PC sind die möglichen Abstände stark begrenzt. Und das gesamtsystem ist teurer, man bekommt nur schlecht richtigen Tiefbass hin, sitzposition ist wichtig. usw.DJMadMax schrieb:Gerade bei der von dir genannten Musik ist eine gigantische Bühne ein Muss - ein Kriterium, das kein Kopfhörer der Welt auch nur ansatzweise erfüllen kann
oh doch. Das was bei einem Lautsprecher im Raum passiert, passiert bei Kopfhörern zwischen ohrkanal und hinterer kammer. Jedes Teil vor und hinter dem Treiber ist ausschlaggebend für den Klang, und die meisten Hersteller machen hier absolute Grütze, bspw. kein dämmmaterial in der hinteren kammer, katastrophale Frontbedämpfung, ungleichmäßig abgedichtet Gehäuse, unterschiedliche Volumen, blankes dünnes Plastik mit haufenweise Resonanzen und Reflexionen. Die Liste ist lang.Der Kabelbinder schrieb:Sie haben keine die "Originalität" beschädigenden Raumresonanzen mit haufenweise Kammfilterartefakten und stehenden Wellen im Bassbereich.
Creeping.Death schrieb:geht es aber wahrscheinlich darum herauszufinden, welche Ausrüstung für "hochwertigen" Musikgenuss erforderlich ist. Leider muss ich dich enttäuschen - du wirst weder hier noch anderswo eine korrekte Antwort bekommen.
doch, es gibt objektiv guten und schlechten Klang. Beim guten Klang kann man über Geschmack oder tuning reden, aber bei objektiv schlechtem Klang gibt's keinen Diskussionsbedarf über Geschmack - höchstens über fehlende Erfahrung.
Wenn man mal bei günstigen Kopfhörern bleibt: koss Porta pros sind für das was sie sind extrem gut. Die Rode nth 100 Kopfhörer sind eine absolute Katastrophe in jeder Hinsicht. Und die rode kosten das 5x vom Porta pro.
Der Kabelbinder
Higitus figitus zumbakazing.
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Kopfhörer haben normalerweise keine stehenden Wellen im Bassbereich und auch keine Kammfiltereffekte in quantitativ vergleichbarer Größenordnung. Dass auch KH den akustischen Gesetzmäßigkeiten folgen müssen und designabhängig ihre Probleme haben, ist klar. Das ist aber nicht mit dem Wummern und Klirren eines unbehandelten Raums vergleichbar. Das zeigt allein die Nachhallzeit.duskstalker schrieb:Das was bei einem Lautsprecher im Raum passiert, passiert bei Kopfhörern zwischen ohrkanal und hinterer kammer.
Davon abgesehen kannst du KH aufgrund der statischen Position vergleichsweise gut korrigieren. In Wohnräumen mit weitläufig variierenden Druckzonen und sich bewegenden Möbeln etc. ist das langfristig schwieriger. Bewegst du den Kopf, dann variiert auch der Sound. Nach Jahren Kopfhörer tragen kann ich mit ehrlich gesagt keine unbehandelten Wohnräume mehr geben. Es klingt einfach mies - egal, wie gut die Anlage ist.
Zuletzt bearbeitet:
Creeping.Death
Vice Admiral
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Darüber könnte man tagelang ergebnislos diskutieren.duskstalker schrieb:doch, es gibt objektiv guten und schlechten Klang
Wo hört objektiv(!) schlechter Klang auf und wird zu gutem?
Als objektiv gut wird oftmals ein perfekt neutraler Frequenzgang gesehen. Aber da wird nur betrachtet, was Mikrofone erfassen und nicht das individuelle Gehör des jeweiligen Menschen.
Ich bleibe bei meinem Motto: gut ist das, was dem Einzelnen gefällt
Und wenn es vielen Einzelnen gefällt, kann man davon ausgehen, dass es auch halbwegs "objektiv" gut ist.Creeping.Death schrieb:Ich bleibe bei meinem Motto: gut ist das, was dem Einzelnen gefällt
Gruß
R.G.
Creeping.Death
Vice Admiral
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- 6.155
...ist dann schon wieder "subjektiv gut".rgbs schrieb:halbwegs "objektiv" gut
Es kann sein, dass das was vielen Leuten gefällt auch mir gefällt. Aber sicher ist das nicht.
Es gibt sehr viele Leute, die lieben Beats - andere schütteln den Kopf "die können nur Bass"
Es gibt sehr viele Leute, die lieben die kleineren Beyerdynamic KH - andere verdrehen die Augen "Badewanne schlecht, spitze Höhen schlecht"
Es gibt sehr viele Leute, die lieben Sennheiser HD560 wegen der Neutralität - andere sind bestürzt "noch nie etwas Langweiligeres gehört"
Ich kenne nur wenige Themen, bei denen die Meinungen so sehr auseinander gehen, wie beim Thema "guter Klang".
Und die selben Leute finden dann den Sound in der Disco oder im Kino "geil". Das man beim Smartphone keinen guten Klang erwarten kann, wissen mittlerweile die meisten.Incanus schrieb:Wenn dem so wäre, würden nicht so viele schlechte Msusik, schlecht komprimiert über schlechte Smartphone- oder Bluetooth-Lautsprecher hören
Das ist eh klar.Creeping.Death schrieb:Es kann sein, dass das was vielen Leuten gefällt auch mir gefällt. Aber sicher ist das nicht.
Gruß
R.G.
Was benötigt man an Equipment, um in den HiFi-Genuss zu gelangen?ss5 schrieb:ich glaube mal sich verlaufen zu haben. Für eine Fritte wird sofort ohne zu testen (VodafofoneStation ist Sch..) 260 € ausgegeben aber HiFi in der BRD soll für 100 erschwinglich sein. Keine Ahnung was hier los ist .
Zwei Lautsprecher, einen Verstärker, nötige Anschlusskabel und eine beliebige Quelle. Ohne letztere mit einzubeziehen kommst du problemlos mit den von mir genannten 100 Euro hin.
Da die meisten Menschen bereits eine Wiedergabequelle besitzen (i.d.R. der PC), fällt diese flach. Wir können uns aber auch gerne über Schmankerl wie einen Technics SL1210 GAE Lümmeltüt-Edition unterhalten, der bei 4500 Euro nicht einmal einen passenden Phono-PreAmp an Bord hat.
Danke auchGutGilliganHyde schrieb:So ein ausgemachter Schwachsinn...
Warst du jemals in einem Tonstudio?
Wenn du so provokativ fragst, warst du aber offensichtlich schon in Tonstudios. Erzähl doch mal von deinen Erfahrungen, was hast du denn da so gehört?
Ich gebe den Ball aber auch gerne zurück:
Warst du jemals auf Klangwettbewerben?
Hast du jemals (jahrzehntelang) eng und teils per Du mit der Industrie zusammengearbeitet?
Nenn mich überheblich (ist mir egal), aber ich habe mehr als genug gesehen (und ganz gewiss auch gehört), um im Vorfeld gewisse Dinge kategorisieren zu können.
Nein, die albernen 50.000 Euro Focal-Kopfhörer habe ich noch nicht gehört, auch nicht die Diana-Gegenstücke. Die werden aber auch keine Physik auf den Kopf stellen können, so funktioniert unsere Natur nunmal, ob es dir gefällt oder nicht: Kopfhörer - und seien sie noch so teuer und ete petete - stehen den einfachsten Kompaktlautsprechern in Sachen Bühnenbreite und vor Allem Bühnentiefe immer hinten an, da kannst du dich drehen und wenden, wie du willst und mir auch weiterhin "ausgemachten Schwachsinn" vorwerfen.
Ich sage nicht, dass Kopfhörer keine Daseinsberechtigung haben, aber wer behauptet, dass ein Kopfhörer (egal, wie teuer er sein möge) einem guten (und gleichzeitig deutlich günstigeren) Stereo-Setup überlegen sei, der macht sich ganz einfach selbst etwas vor.
Wie gesagt, Kopfhörer sind ja per se kein Mist, du beschreibst den Einsatzzweck und die Vor- und Nachteile eigentlich perfekt innerhalb weniger Worte. Hut ab.rgbs schrieb:Ist es nicht, unsere "Löffel" wurden von der, ich nenne es mal Evolution, auf freies hören ausgelegt.
Kopfhörer sind imo eher ein mehr oder weniger fauler Kompromiss der aus Rücksicht auf Nachbarn u.s.w. eingegangen wird.
Selbst in der kleinsten Hütte hat man Platz für Kompaktlautsprecher und selbst auf einem Schreibtisch erreichst du mit dem richtigen Equipment, das weiterhin nicht teuer sein muss, eine Räumlichkeit, die dir jeden Kopfhörer sprichwörtlich um die Ohren haut. Auch die genannten Aspekte Preis, Tiefbass und Sitzposition sind nur pauschale Aussagen von dir, die aber so keinesfalls als generelles Argument gegen ein Stereo-Equipment stehen sollten.duskstalker schrieb:es gibt einige Kopfhörer mit sehr großer Bühne. Lautsprecher brauchen Platz, und gerade am PC sind die möglichen Abstände stark begrenzt. Und das gesamtsystem ist teurer, man bekommt nur schlecht richtigen Tiefbass hin, sitzposition ist wichtig. usw.
1. Zum Preis habe ich nun schon oft genug gesagt, dass dieser bereits sehr niedrig angesetzt schon tolle Ergebnisse erzielen kann.
2. Tiefbass kann durchaus wieder Definitionssache sein. Müssen dir bei "Thus spoke Zarathustra" eingangs schon die Hosenbeine flattern, weil da ein 20 Hz-Signal durchgefegt wird? Klar, kann man machen - dann gerne mit 6th Order Bandpass und einer unendlichen Membranfläche. Man kann aber auch einfach mit ordentlichen Kompaktlautsprechern arbeiten, die dir zwar nicht den Ohrenschmalz aus dem Gehörgang pressen, dafür aber akustisch einfach Spaß machen und funktionieren. Zumal: zwei ordentlich verbaute 13er TMTs können ein deutlich authentischeres Bassgefühl transportieren, als jeder noch so basslastige Kopfhörer. Wenn ein Drumset ordentlich betätigt wird, dann höre ich das nicht einfach nur, ich fühle es auch - und zwar im ganzen Körper. Welcher Kopfhörer kann das? Den würde ich gern mal hören.
3. Ja, die Sitzposition (eher die HÖRposition) ist wichtig - und was ist daran so schlimm? Ich richte das Setup so aus, dass ich dort, wo ich mich sowieso vorm PC bzw. TV / auf der Couch aufhalte, das beste akustische Erlebnis habe. Alles andere artet wieder in die von @rgbs genannten Kompromisse aus, bei denen man eben mit Kopfhörern gegebenenfalls durch die ganze Wohnung rennen kann, dafür aber akustisch einiges auf der Strecke lässt.
Dazu sei noch gesagt, dass ein glattgebügelter Frequenzgang eigentlich furchtbar langweilig klingt. Ich bin niemand, der "Verstärkerklang" propagiert, aber generell ist jedes Bauteil in der Kette für eine gewisse Klangcharakteristik ausschlaggebend - manche eben mehr (Lautsprecher, Vorverstärker), andere wiederum weniger (Kabel, digitale Quellen).Creeping.Death schrieb:Als objektiv gut wird oftmals ein perfekt neutraler Frequenzgang gesehen.
Überraschenderweise gibt es bei Smartphones (und auch bei tragbaren Musikplayern - damals schon beim iPod z.B.) durchaus hochwertige Verstärkersektionen. Für kleinere Kopfhörer reichen diese allemal, aber interessanter wird das Ganze, wenn man den Klinkenausgang via Cinch in einen beliebigen Vorverstärker packt. Das muss keinesfalls schlechter sein, als der daneben befindliche (fragliche) SACD-Player.rgbs schrieb:Das man beim Smartphone keinen guten Klang erwarten kann, wissen mittlerweile die meisten.
Was du meinst, ist Voodoo und Schlangenöl. HiFi lässt sich durchaus definieren, jedoch eher im weitesten Sinne. Generell verstehe ich, was du meinst und bin grundlegend auch deiner Meinung. Dass es weder akustisch, noch gemessen in relevanten, hörbaren Bereichen (und teils weit darüber hinaus) keine Unterschiede zwischen einem 20 Euro Baumarkt-Kupferkabel und einem zehntausende Euro teuren in-akustik, Audioquest, Kimber Cable, Nordost und wie sie alle heißen mögen gibt, interessiert die gut betuchte Gesellschaft in der Regel nicht.Der Kabelbinder schrieb:Der Begriff HiFi hat in der Praxis leider eher selten mit Rationalität zu tun. Das gilt sowohl für das Marketing als auch viele spezialisierte Communities. Alles Kopfsache.
Ansonsten habe ich ja das Gefühl, dass JackA Recht behält:
JackA schrieb:3. Da wir von dir weder ein Budget, noch Details wissen, was dir denn gefällt, können wir dir auch nicht zielführend weiter helfen. Oder wolltest du mit deinem Beitrag nur wieder eine ausartende Diskussion lostreten und lachst dir dann ins Fäustchen, ohne eine konstruktive Rückmeldung zu geben?
Schade eigentlich. HiFi ist ein tolles Thema, vor Allem eins, dass man auch live und gemeinsam erleben kann - mit dem einfachsten Equipment, das man testweise zusammenzimmert, bis hin zum perfekt (wie immer: individuell) ausgebauten Hörraum, oder auch eben einfach dem gemeinsamen Konzertbesuch, bei dem man - besonders auf Festivals - schnell merkt, welche Band es beherrscht, eine Anlage abzustimmen.
Der Kabelbinder
Higitus figitus zumbakazing.
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Ich denke, hier kann man erst mal dicht machen, bis sich der TE wieder zu Wort meldet und etwas konkreter wird. Das führt - wie man sieht - ansonsten nur ins Nichts.
@Axoloyt Bitte PN an mich oder einen anderen Mod, wenn es weitergehen soll.
Bis dahin bitte überlegen, was deine konkreten Ziele sind und welches Budget du dabei aufbringen möchtest.
Danke für das Verständnis.
- Die Moderation
@Axoloyt Bitte PN an mich oder einen anderen Mod, wenn es weitergehen soll.
Bis dahin bitte überlegen, was deine konkreten Ziele sind und welches Budget du dabei aufbringen möchtest.
Danke für das Verständnis.
- Die Moderation
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