AW: Eure Meinung ist gefragt
Also wie man ohne Nachteile 1,1 zusätzliche GHz bekommt, würde ich gerne mal wissen (mehr Stromverbrauch, höhere Ansprüche an Mainboard und Netzteil, verkürzte Lebensdauer der CPU, Aufwand zum Übertakten, ggf. Instabilität) - nichtsdestoweniger ist natürlich ein 2500K empfehlenswert. Hat der TE aber bereits ausgeschlossen. Der 2600 könnte im Zusammenhang mit AutoCAD vielleicht Sinn machen. PL-mäßig aber eher nicht, das ist schon richtig.
Auch ohne Übertakten macht ein vernünftiger CPU-Kühler Sinn, zum Beispiel weil er leise ist und bei Sandy der Turbo durchaus im Zusammenhang mit Wärme zu sehen ist, also ggf. auch leistungsmäßig Unterschiede entstehen. Außerdem verbraucht eine heiße CPU mehr Strom ...
Allerdings erscheint es mir auch nicht Sinnvoll, ein Seasonic X-Series zu nehmen, wenn man noch viele andere eher schlechte (und laute) Komponenten drin hat. Insgesamt halte ich die Zusammenstellung für eher nicht stimmig. Für 1300 € einen eher lauten Rechner und mittlerer Spielestärke
Das fängt beim Gehäuse an. Da ist nichts entkoppelt, dürftige Kühlung. In der Preisklasse dieses PCs wäre Untergrenze eher ein
Xigmatek Midgard, das hat zumindest eine ansatzweise vernünftige Ausstattung. Ein
Scythe Mugen 2 wäre gleichsam der bessere Ansatz - brauchbare Wärmeleitpaste bereits dabei.
Ein Board mit nur 2 RAM-Slots bitte nur in einem Billigrechner oder bei mini-ITX. Sonst ein No Go, vor allem, wenn man den Anspruch formuliert, dass der Rechner einfach für alles zu gebrauchen sein soll und auch noch CAD auf dem Programm steht. Ein
Gigabyte GA-H67A-UD3H wäre da eher schon ein Ansatz, da stimmt auch der Rest der Ausstattung, so zum Beispiel Anschlüsse für Gehäuselüfter, mit denen man diese ganz runterregeln kann. Das könnte ruhig auch ein billigeres µATX sein - aber eben nicht das billigste. Eines von
denen hier wäre OK. MSI wäre sparsamer.
Bei der Festplatte eher eine
WD Caviar Green 2TB, wenn es ein muss, auch die
1TB, aber, wie gesagt, die 2TB - besser!!! Bei der 2TB lohnt es sich auch, darüber nachzudenken, ob man nicht
eine schnelle 50GB bis 100GB Partition am Anfang anlegt, eine kleinere SSD kauft und dann auf die schnelle Partition die Programme auslagert, die nicht mehr auf die SSD passen. Den Rest dann für Daten partitionieren. Aber auch bei der 120GB-SSD, die Green ist leise, sparsam - und, nein, nicht langsam, schon gar nicht die 2TB! Und bei Multimedia ist 1TB oft schnell voll.
Die GTX560-Ausgabe von EVGA würde ich nur nehmen, wenn ich eine andere Kühllösung aufsetzen wollte, da dort dann die Garantie nicht verlischt. Ansonsten eher etwas mit einer leisen Custom-Kühllösung kaufen. Twin Frozr II scheidet da diesmal leider aus, bei der
Phantom weiß ich es noch nicht, die 570 Phantom ist zwar überragend, aber ob das auch für die GTX560 gilt, bleibt abzuwarten. Vielleicht generell noch eine Woche warten, dann dürften genug Tests raus sein, um sich eine leise aussuchen zu könne. Die EVGA wird es sicher nicht sein - von daher eher blind die Phantom oder eine andere mit leistungsstark wirkendem Kühlkörper. Beispielhaft:
http://geizhals.at/deutschland/a610616.html,
http://geizhals.at/deutschland/a610466.html.
Beim Netzteil dann was vernünftiges - muss wie der Rest auch nicht absolute Oberliga sein, aber vernünftig schon. Ich denke, ein
be quiet! Straight Power E8 450W würde gut passen.
Da das alles ein klein wenig teurer ist, kann man entweder den Mehrpreis akzeptieren - oder das Ganze dadurch gegenfinanzieren, dass man zum Beispiel den Core i5-2500 statt des i7-2600 nimmt, auch, wie bereits erwähnt, eine kleinere SSD könnte einen Beitrag leisten. Im Ergebnis würde man wohl eher selten einen Unterschied bei der CPU merken, die Geräuschkulisse aber eher ständig und auch die reduzierte Mainboardausstattung sowie die für Multimedia eher geringe Festplattenkapazität könnte sich mal als ärgerlich erweisen. Ein klein bisschen was gibt es auch über die Stromrechnung zurück. Ausgewogenheit macht schon Sinn.