Ich finde, dass ist es mehr eine Gewissensfrage, als alles andere. Ich meine, wenn man sich liebt - das ist bei mir nun 5 jahre her - dann bedeutet man sich sehr viel, und man vertraut einander blind. Nur wenn man Schluss macht, dann zieht einer von beiden diesen Strich, der oder die Andere kann dies nur annehmen, oder nicht. Wenn er oder sie das nicht tut, wird es eine harte Zeit für beide. Wenn der eine wird immer genervt von der anderen sein. Das führt unweigerlich zu einem Verlust jedweden Kontaktes.
Wenn man sich nun im beiderseitigen Einverständnis trennt, und beide diese Notwenigkeit sehen, sehe ich kein Problem, dass man befreundet bleibt. Nur ist es einfach, aus einer Freundschaft eine Beziehung werden zu lassen. Aber aus einer Beziehung eine Freundschaft zu machen, ist sehr sehr schwer, weil eine Freundschaft einige Tabuzonen hat, wie zum Beispiel Sex. Freunde (m/w) haben in den seltensten Fällen Sex miteinander, bzw. gehabt. Das führt meist dazu, dass man schon gelegentlich ein Verlangen nach dem anderen hat. Und Sex in einer normalen Freundschaft, ist nicht normal. Das passt einfach nicht zusammen. Von daher würde ich sagen, ist es an euch, wie ihr damit umgeht. Wenn ihr euch liebt, und beide Verständnis für den anderen habt. Und in der Lage seid, mit entladenen Waffen auseinander zu gehen, dass glaube ich, dass man wieder eine Freundschaft entstehen lassen kann, wenn ihr aber unter Streit auseinander gegangen seid, bzw. einer von euch noch Liebe empfindet dann wird das sicherlich eine sehr komplizierte angelegenheit!
Also ich denke dass musst du beurteilen, ob ihr das zu Stande bringt, oder nicht. Ich denke, damit das klappt muss man in beiden Fällen eine gewisse Reife, und eine gewisse Standfestigkeit haben!

In dem Sinne alles Gute!
MfG