Das frag ich mich auch. Aber liegt vllt an der Definition einer Beziehung. Wenn die ganzen "harten Männer" die Frau mal weiter an sich ranlassen würden, wäre so eine Beziehung auch etwas gemeinsames. So bleibt sie meist einseitig und endet eben irgendwann, weil man die Fassade nicht mehr halten kann. Schuld sind dann "die Frauen". Fühlt man sich eingeengt, ist es einfach nicht die richtige Frau. Das liegt nicht an dem Zustand "Beziehung" an sich. Aber nun wirds hart OT.
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Man kann wenig machen, denke ich mittlerweile. Seit Juni letzten Jahres Solo, und so langsam fühle ich mich wieder normal. 8 Jahre steckt man nicht so einfach weg, einfach vergessen ist da auch die falsche Ansage. Nicht hinterherhängen wäre eine passendere Bezeichnung des Tipps. Das Erreichen dieses Punktes kann man nur aussitzen. Mir hat es geholfen, viel zu reden ... im analytischen, selbstreflektiven Sinne, nicht aus dem Grund heraus, den ehemaligen Partner schlecht zu reden um sich selbst toller vorzukommen.
Ich kann jedem nur empfehlen, mal einen tiefen, möglichst objektiven Blick in den Spiegel zu nehmen und dann sich selbst zu schleifen, anstatt der gescheiterten Beziehung nachzuhängen und die Schuld nur woanders zu suchen. Wenn man schon nichts anderes ändern kann, kann man bei sich selbst anfangen. Da ist immer handlungsbedarf, fertig ist man nie. Ähnlich wie bei Rechnern und Autos.
Es hilft einem auch, über den Verlust hinweg zu kommen, da man beschäftigt ist und nicht mehr so viel übers Verflossene nachdenkt bzw. kaum mehr die Chance dazu bekommt, wenn man wirklich ernsthaft an sich selbst arbeitet.
Also, shape up, ihr gescheiterten Lover und ab in die Muckibude, geht joggen, fresst mal wieder was Gesundes und lernt ein paar Songs auf der Gitarre. Lest den Klassiker, vor dem ihr euch immer gedrückt habt, lernt zu fotografieren oder werdet der Beste Q3RA Zocker der Welt. Schaut mal, wie es wirklich mit eurer sozialkompetenz aussieht und was man da z.B. verbessern könnte und lernt aus den Fehlern anderer. Klingt trivial, tun die Wenigsten. Und werft einen Blick über den Tellerrand unserer kulturell verankerten Selbstherrlichkeit. Das hilft dabei.
Meine Worte zum angebrochenen Dienstag.
Gute Nacht.
