DJMadMax schrieb:
...oder automatische Einmesssysteme zu verwenden!
Dazu noch...
Gerade im Bassbereich halte ich die in der Tat für "unverzichtbar", denn der Physik entkommt man nicht. Egal, in welchem Raum man hört, egal wie gut die Lautsprecher sind, egal, wie man das alles positioniert, man hat Auslöschungen und Überlagerungen.
Und die können einem den Spass (!) schon ziemlich verderben.
Du hattest ja eine "Playlist" verlinkt mit Hinweisen. Die meisten Titel sind älter, was sie nicht schlecht macht. Aber moderne Abmischungen sind häufig viel "fetter" abgestimmt, und weisen Frequenzen auf, an deren Wiedergabe man früher gar nicht denken konnte. Die bereiten dann entweder Spass, oder machen Probleme. Meistens letzteres. Das fällt einem mit "Hotel California" gar nicht auf.
In meiner Test-Playlist finden sich ein paar Titel, die ich speziell nur für den Bassbereich anhöre. Gemeinsam haben sie, dass es dort eine Basslinie mit unterschiedlichen Tönen gibt, die aber im Original - also "richtig" - den gleichen Pegel aufweisen. Egal in welchem Raum, egal auf welcher Anlage hat man unbehandelt eigentlich immer als Ausgangpunkt, dass diese Töne aber alle unterschiedlich laut sind. Manche dröhnen, manche hört man mit etwas Pech überhaupt nicht.
Ziel ist es dann für mich, dass alle dieser Basstöne hörbar sind, und eben möglichst mit gleichem Pegel!
Ich nutze da z. B. gerne den Titel "
The Day Before the Day" von Dido. Es dauert ein bisi, bis die Baseline einsetzt.
Vom Album "Wir Kinder vom Bahnhof Soul" von Jan Delay sind gleich mehrere Titel gut für ein Basscheck geeignet, keine audiophile Perle, aber generell richtig fett abgemischt mit Basslines, die tief runter gehen. Außerdem wohnt eine der
Backgroundsängerinnen zwei Stockwerke über mir ...
Jedenfalls kann man z. B. mal den Titel "
Hoffnung" anwerfen, und dort den Bassbereich anhören. Der Titel spricht mich nebenbei auch inhaltlich jedes mal an!