Welche Anpassungen wenn Daten auf D:

sheldon

Lieutenant
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Hallo zusammen

Ich bin gerade daran, für meine Bekannte einen Gebraucht-PC neu aufzusetzen. Hab ne SSD 64GB wo ich Win 7 installiert habe, dazu eine HDD mit 320GB für ihre Daten.

Welche Anpassungen (Systemsteuerung, Registry) muss ich noch vornehmen, damit allfällige Daten auf D: landen und nicht standardmässig auf C: . Ich denke z.B. an die Eigenen Dateien. Bei Outlook z.B. weiss ich, dass ich die outlook.pst auf C: einfach lösche und nach einem Outlook-Neustart auf die bestehende outlook.pst auf D: verweise.

Hintergrund ist, dass ich die Datenpartition D: dann mittels fortlaufender Datensicherung auf eine externe HDD sichere. OS wird mittels Image auf die externe gesichert.

Vielen Dank für Eure Hilfe.
 
1. Was spricht gegen die Sicherungen von Dateien auf Laufwerk c?
2. Was spricht gegen die Verwendung der Bibliotheken?

Wenn Du Dein Vorhaben korrekt umsetzen willst, dann musst Du mit Junctions arbeiten und davon rate ich ab.
 
Es gibt leider keine allgemeingültige Aussage... bei Firefox/Thunderbird kann z.B. einfach das Profil auf einem anderen Laufwerk erstellt/verwendet werden...

Die Windows-Benutzer-Profil-Unterordner lassen sich ja einfach umverlegen über Rechtsklick und Eigenschaften (Dokumente, Favoriten, Bilder, Videos, ...)

Um Dateien, die normalerweise auf der Systempartition sind aber sich nicht einfach runterverschieben lassen (z.B. Dinge in den Anwendungsdaten, also AppData), mache ich oft symbolische Links mit Hilfe von mklink.

@Pana: persönliche Daten auf der Systempartition zu lassen ist so ziemlich das letzte, was ich empfehlen würde.
In wie weit Bibliotheken da hilfreich sein sollen ist mir auch mehr als nur schleierhaft...
 
@Pana

Auf eine SSD sollten eigentlich keine Daten gespeichert werden! Darum ist die Vorgehensweise schon korrekt.
 
weiß nicht obs das bei windows auch gibt, aber wie schau mal ob es sowas wie folderactions gibt, rechtsklick auf den ordner wo die dateien drin sind, evtl kannst du dann dort irgendwas finden wo er die dateien stattdessen aufspielen soll, und sie dort in dem kleinen SSD laufwerk nur verknüpft
 
Deathcore schrieb:
Auf eine SSD sollten eigentlich keine Daten gespeichert werden! Darum ist die Vorgehensweise schon korrekt.

Warum sollten bitte auf einer SSD keine Daten gespeichert werden?

Ich frag mich gerade, was ich aus deiner Sicht machen soll. Hab in meinem Notebook ne Festplatte durch ne SSD ersetzt.
Darf ich da jetzt keine Daten drauf kopieren und aus welchem Grund nicht?
 
Weil nur eine Begrenzte Speicherkapazität vorhanden ist...Ich setze öfter mal ein OS neu auf- die Anpassungen für die eigenen Dateien mach ich mit dem rechtsklick und der Pfadänderung. Nur Firefox, Mailclienten sichere ich seperat regelmässig auf d ab.
Bei der windowsfunktion "Sichern & Wiederherstellen" passe ich nach Benutzer an, sodass nur C-System extra gesichert wird- Dies geschied dann auf einer externen platte
 
Warum man keine Daten auf einer SSD speichern sollte, ist mir auch schleierhaft.
Eine SSD dient doch gerade dazu, die darauf gespeicherten Daten viel schneller abzurufen, als eine normale HDD.
Zwecks Ladezeitenverringerung lohnt es sich sogar ganze Spiele auf die SSD zu kopieren.
Wer viel mit Fotobearbeitung zu tun hat, hat logischerweise auch Fotos nebst Bearbeitungssoftware auf der SSD.
Einzig bei Filmen, Musik, Images ect lohnt es sich nicht, aber es ist auch nicht so dass es schaden würde, diese Daten auf der SSD zu haben.

Edit zum Beitrag von Memo123: Ok, das mit dem Begrenzten speicherplatz und OS neu aufsetzen ist logisch, aber das hat ja nichts damit zu tun, ob es eine HDD oder eine SSD ist. Man kann sich ja auch ne 128mb SSD Platte holen und die Partitionieren. So wie sich das beiDeathcore anhört dürfen auf einer SSD grundsätzlich keine Daten drauf.
 
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Genau um diese Daten (Filme Musik etc ) geht es doch in diesem Fall (oder liege ich falsch)?

Klar sollte Software auf der SSD liegen.
 
Die These, man dürfe "keine Daten auf einer SSD speichern" beruht auf der Tatsache, dass die Zellen einer SSD nur eine begrenzte Anzahl an möglichen "Schreibzugriffen" haben, bevor sie den Geist aufgeben (Stichwort "Wear Leveling").

Leider hat sich das ganze (dank des Internet ^^) zu einem übertriebenen Mythos aufgebauscht, der besagt, man solle alle unnötigen Schreibzugriffe auf einer SSD vermeiden - es stimmt zwar, dass eine SSD in der Tat nur eine begrenzte Lebensdauer hat, wenn es um Schreibzugriffe geht - doch wurde schon mehrfach (z.B. auch bei Heise) bewiesen, dass man als normaler User diese Grenzen niemals erreichen wird.

Zum Testen wurden verschiedene SSDs tage- bzw. wochenlang ... dauerhaft neu beschrieben und formatiert - rinse and repeat.

Die Geräte haben allesamt den Test überstanden :)

P.S: Dennoch ist das Verlagern von z.B. der "eigenen Dateien", Browser- & Mailclient-Profile Ordner auf eine seperate HDD keine schlechte Idee - so mache ich das schon seit Jahren und muss bei einer System-Neuinstallation meist nichts vor dem "Plattmachen" sichern. Das hat aber nichts mit der SSD zu tun ;)
 
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Wenn du es nicht eh schon weißt, du kannst die Eigenen Datein mittels Rechklick>Eigenschaften einen neuen Pfad angeben in deinem Fall dann halt auf D:\...
 
als ob ne ssd so ein zerbrechliches kleines etwas wäre welches gar nix aushält...

klar ist es gut dass spiele, bilder, musik und videos usw nicht drauf gespeichert werden, auch die itunes bib oder firefox cache usw kann man auf die hdd verschieben aber den rest wozu?

das oben genannte ist das was ich bei meiner ssd eingestellt habe. die hält schon locker lange genug durch keine angst ;)

EDIT: ich verweise mal auf diesen Thread
 
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Es ist doch vollkommen egal ob eine SSD eingesetzt wird oder nicht - auf der Systempartition haben persönliche Dateien nun mal wenig zu suchen...

Ich weiß noch, was für eine Arbeit es ist bei einem beschädigten Windows (das evtl nicht mehr startet) auch ja alle Daten vorher zu sichern vor der Neuinstallation...
Wozu denn dieser Aufwand? Wenn nichts persönliches drauf ist, braucht man auch nichts mehr sichern davon...
 
Es macht auf jeden Fall Sinn, System und Daten separat zu halten. Bei einem PC mittels 2er unterschiedlicher Platten, bei einem Notebook mittels 2er Partitionen.

Spätestens wenn man neu installiert, oder das OS zerschossen ist, weiss man warum. Es ist einfach viel bequemer, wenn alle Daten noch auf der Originalplatte sind.

Mir gehts darum: nehmen wir mal an, in einem halben Jahr lässt sich der PC nicht mehr startet. Somit kann ich innert kürzester Frist das Anfangs-Image zurückladen, alle ihre Daten sind noch auf der 2. Platte, keine weiteren Probleme.
 
Oder man spielt nicht zu viel dran herum, dann muss man normalerweise nicht alle halbe Jahr neu installieren :freak:
 
@supastar: Oder man hat keine persönlichen Daten auf seinem Rechner, dann braucht man auch nichts trennen. Hast du vielleicht auch sinnvolle Beiträge?

Das witzige ist ja, dass je länger das System nicht neuinstalliert wurde, desto wichtiger wird die Trennung ja... wer weiß schon noch bei einem vor 3 Jahre installierten Betriebssystem, wo überall noch persönliche Dateien rumlungern...
 
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Naja, Windows 7 hat ja eigentlich schon ne recht gute Struktur und passende Ordner, wenn man sich an diese hält, gibt es eigentlich wenig Chaos. Browser-Favoriten und E-Mails muss man natürlich extra sichern, für ersteres gibt es Online-Dienste oder Dropbox.

Das gibt IMHO zumindest für Privatnutzer.

Wobei ich den 25 GB für die Sicherung des Betriebssystems in der heutigen Zeit auch keine so große Bedeutung mehr schenke. Früher hatte ich auch mal 5 Partitionen unter Windows 7 reicht mir jetzt erstmal eine einzige. Warum nicht einfach mitsichern? Is ja privat selten so, dass man wirklich jede Woche eine Datensicherung macht.

Aber gut, jeder darf auch gerne eine andere Meinung haben. Nur frag ich mich doch öfter, was hier viele mit ihrem System machen, dass sie es alle halbe Jahr neu installieren.
Mit ner legalen Windows-Lizenz und nem gescheiten Virenscanner hat man eigentlich seine Ruhe.

Auf meinem alten Notebook bin ich auch 6 Jahre ohne jegliche Neuinstallation ausgekommen.
Wenn man nicht jeden Blödsinn installiert, ist das IMHO auch nicht nötig.
Und wer viel ausprobiert, dem würde ich empfehlen, mal über eine VM nachzudenken.
 
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Was bringt mir die Trennung von Windows 7, wenn jedes zweite Programm relevante Dinge eigenmächtig in Ordnern wie AppData unterbringt?

"was hier viele mit ihrem System machen, dass sie es alle halbe Jahr neu installieren"
Ich frag mich öfter, wie du hier ständig auf diese Aussage kommst, die rein gar nichts mit der Problematik zu tun hat....
 
Meinte z. B. Post #15
Zumal das Image dann auch ziemlich veraltet ist.

Aber egal, hast recht, back 2 topic.
 
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