Welche Boxen für meinen PC?

kravalp schrieb:
Ich hoffenich störe nicht mit der frage, aber was ist der unterschied zwischen einem nahfeldmotior und einem normalen lautsprecher?

Nahfeldmonitore sind für den Betrieb im stumpfen Stereodreieck ausgelegt, "normale" werden im gleichschenkligen betrieben.
 
X-Worf schrieb:
Kannste auch kurz erläutert warum genau?

Simpelste Physik. Um Ton zu reproduzieren, braucht es ab bestimmten Frequenzen entsprechende Chassisgrößen, um es wirklich noch mit dem nötigen Volumen hinzubekommen. Im CEM werden die "Mitteltöner" jedoch mit 8-cm-Chassis bestückt. Damit gewinnt man keinen Blumentopf, alles ab Männerstimme abwärts muss vom Subwoofer mit wiedergegeben werden, um noch einigermaßen zu klingen.

Da haben Boxen mit ordentlichem Volumen, die zudem als "Studiomonitore" geradezu für den Musikeinsatz ausgeschrieben werden, einen Vorteil. Musik klingt auf den Behringer definitv besser als auf einem CEM.

kravalp schrieb:
mach es sinn, wenn man das cem und die behringer hat, zum musikhören noch den subvoofer dazuzustellen?

Das kommt darauf an, wie geschickt du es anstellst. Hast du einen einigermaßen guten Receiver, der sich womöglich selbst einpegelt und die Frequenztrennung zwischen den Frontkanälen und dem Subwoofer gut regelt, kann der Subwoofer unterstützend wirken. In 90 Prozent der Fälle würde ich aber vermuten, dass du dir mit dem CEM-Sub zu den Behringer-Boxen nur ein grummelndes Etwas hinzustellst.


Wenn du schon beides hast, kannst du ja ausprobieren, was dir besser gefällt. Darum gehts letztendlich ja auch. Zusätzlich kaufen würde ich mir weder zum CEM die Behringer Boxen noch eine Teufel-Erweiterung zu eventuell schon bestehenden Studiomonitoren.
 
Simpelste Physik. Um Ton zu reproduzieren, braucht es ab bestimmten Frequenzen entsprechende Chassisgrößen, um es wirklich noch mit dem nötigen Volumen hinzubekommen. Im CEM werden die "Mitteltöner" jedoch mit 8-cm-Chassis bestückt. Damit gewinnt man keinen Blumentopf, alles ab Männerstimme abwärts muss vom Subwoofer mit wiedergegeben werden, um noch einigermaßen zu klingen.
Und alles was noch tiefer ist, z.b die bass drum kann ja dann logischerweise odch eigentlich auch nicht mehr richtig wiedergeben. dann müsste es mit einem subwoofer doch eigentlich nur besser werden oder?
Das kommt darauf an, wie geschickt du es anstellst. Hast du einen einigermaßen guten Receiver, der sich womöglich selbst einpegelt und die Frequenztrennung zwischen den Frontkanälen und dem Subwoofer gut regelt, kann der Subwoofer unterstützend wirken. In 90 Prozent der Fälle würde ich aber vermuten, dass du dir mit dem CEM-Sub zu den Behringer-Boxen nur ein grummelndes Etwas hinzustellst.
Taugt da die bassumleitung von der x-fi nichts?
 
Also ich habe ein Teufel concept E Magnum Power Edition und bin super zufrieden damit, wenn ich bedenke, was ich dafür bezahlt habe. Hartware verlost gerade so ein Teil.

http://www.hartware.de/news_43644.html
 
Ja, mit Subwoofer wird es im optimalsten Fall noch besser, kravalp.

Beim CEM ist jedoch folgendes der Fall: Hochtöne und Tieftöne können relativ gut wiedergegeben werden (Bauartbedingt, zur Perfektion reicht die Güte der Bauteile nicht - klar zu dem Preis). Die Mitten kann man aber weder mit dem Subwoofer noch mit den kleinen Satelliten ordentlich reproduzieren - die Folge: Sie klingen dünn. Was wird jetzt aber wohl bei Musik den Hauptanteil ausmachen? Richtig, der Mitteltonbereich und gerade deswegen ist ein CEM dafür suboptimal.

Ferner ist die Bassumleitung der X-Fi nur eine schlichte Lösung. Der Bass wird als spezifischer LFE-Kanal an den Subwoofer weitergeleitet, toll. Zusätzlich lässt sich noch die Crossoverfrequenz einstellen, ab der sich der Subwoofer langsam hinzuschaltet und Bereiche des Klangs übernimmt. Wie schnell er dies tut, kann jedoch nicht eingestellt werden (wenn der Sub bei tieferen Mitten zu schnell zu laut wird, verzerrt dies den Ton). Außerdem kann ein CEM-Sub auch gar nicht "gut" Mittelton wiedergeben. Er ist dafür ja auch nicht gedacht. Mit einer X-Fi und dem CEM kann man gewisse Frequenzbereiche nicht adäquat reproduzieren; man kann nur kaschieren - was dem einen früh, dem anderen später auffällt.

@ tackleberry

Das freut mich natürlich für dich, ich hab mein CEM auch lieb, aber ich nutze es nur noch als Ergänzung zum TV und für DVDs.

Außerdem verlost auch CB aktuell ein CEM PE (neben vielen anderen Preisen), kein Grund also für Fremdwerbung. ;)
 
danke erstmal für die antworten, dafür gibts gleich och ein paar fragen;)
Ja, mit Subwoofer wird es im optimalsten Fall noch besser, kravalp.

Beim CEM ist jedoch folgendes der Fall: Hochtöne und Tieftöne können relativ gut wiedergegeben werden (Bauartbedingt, zur Perfektion reicht die Güte der Bauteile nicht - klar zu dem Preis). Die Mitten kann man aber weder mit dem Subwoofer noch mit den kleinen Satelliten ordentlich reproduzieren - die Folge: Sie klingen dünn. Was wird jetzt aber wohl bei Musik den Hauptanteil ausmachen? Richtig, der Mitteltonbereich und gerade deswegen ist ein CEM dafür suboptimal.
Ich hatte vergessen zu sagen, dass ich die behringer lautsprecher+ den sub meinte.
die müssten ja die mitten doch besser wiedergeben können. wieso ist dann die kombination trozdem nict sinnvoll?

Ferner ist die Bassumleitung der X-Fi nur eine schlichte Lösung. Der Bass wird als spezifischer LFE-Kanal an den Subwoofer weitergeleitet, toll. Zusätzlich lässt sich noch die Crossoverfrequenz einstellen, ab der sich der Subwoofer langsam hinzuschaltet und Bereiche des Klangs übernimmt. Wie schnell er dies tut, kann jedoch nicht eingestellt werden (wenn der Sub bei tieferen Mitten zu schnell zu laut wird, verzerrt dies den Ton).
Was würde dann ein verstärker anders machen?
Außerdem kann ein CEM-Sub auch gar nicht "gut" Mittelton wiedergeben. Er ist dafür ja auch nicht gedacht. Mit einer X-Fi und dem CEM kann man gewisse Frequenzbereiche nicht adäquat reproduzieren; man kann nur kaschieren - was dem einen früh, dem anderen später auffällt.
Dafür hätte ich ja dann die behringer gewollt. was wäre deiner meinung nach das sinvollste zu kaufen?
 
Na hast du denn schon ein CEM? Oder willst du dir ein CEM und die Behringer Boxen holen?

Wenn du nichts von beidem hast und etwas kaufen möchtest, dann wären die Behringerboxen für Musik die klar bessere Wahl.

Wenn du ein CEM hast und was besseres willst, würde ich eher noch etwas mehr spare. Ein Theater 1 gibts derzeit beispielsweise für 399 Euro. Dazu braucht man zwar noch einen AV-Receiver, für dann etwa 700 Tacken biste aber wirklich gut dabei.

Was würde dann ein verstärker anders machen?

Gute Verstärker stimmen den Frequenzverlauf auf die Boxen ab. Man kann dann einstellen, welche Boxengröße an jedem Kanal hängt und per Einmessmikro stellen einige Geräte auch den Frequenzverlauf fest und korrigieren diesen dann, so dass er wieder linearer wird. Da kommt man mit den paar Schiebereglern einer X-Fi nicht hinterher.

Ich hatte vergessen zu sagen, dass ich die behringer lautsprecher+ den sub meinte.
die müssten ja die mitten doch besser wiedergeben können. wieso ist dann die kombination trozdem nict sinnvoll?

Die Behringer-Boxen sind per se schon ganz gut im Mitteltonbereich. Da muss man nicht wirklich einen Subwoofer hinzutun. Der wäre nur für den wirlichen Bassbereich gut - das kann man mit den Behringern kaum. Allerdings muss man dann schon recht gut die zwei Nahfeldmonitore und den CEM-Sub aufeinander abstimmen um eine brauchbare Verbesserung zu hören.

Irgendwas mit irgendwas zu paaren führt sonst nämlich meist dazu, dass alles komischer klingt. (Im Falle der Behringer plus CEM würde ich tippen, dass der Sub einfach mal den Bass verschwämmt).

Lieber einmal Boxen kaufen, die zusammenpassen, als irgendwas kaufen, weil man gerade Geld hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die aufschlussreichen Antworten. Dann werde ich die Boxenwahl nochmal überdenken.
 
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