News Welche Internet-Security-Suite ist die Beste?

Zitat von noman
Ich kann die Microsoft Security Essentials empfehlen

Hätte ich auch gerne genutzt. Jedoch gab es bei mir unter Vista in der Ereignisanzeige unter Operational Fehlermeldungen. Das Proggi lief zwar aber ich traue dem Braten dann nicht mehr. Selbst google oder die Suche bei MS konnte mir da nicht weiterhelfen, sowie diverse Neuinstallationen.

Schade
 
serra.avatar schrieb:
nen ordentliches Backup bevor man einen Neue Software / Security Suite testet hilft sein System dahingehend sauber zu halten .... :D
zu spät ;) Hab erst nach einem Backup festgestellt, dass der Dienst noch drauf ist; ist also leider auch auf meinen Images drauf :D ... aber solange er mich nicht stört (weil in keiner Weise aktiv), spar ich mir die Mühen einer Entfernungsorgie.

riDDi schrieb:
Ich hab auch keine Ahnung was das mit "Security Suites" soll. Anti-Virus ist sinnvoll, keine Frage. Firewall, Phishing-Filter, Spam-Filter und was fürn Döhns da noch reingestopft wird.

Auf der anderen Seite... kauft ruhig weiter Suites, das hält die Unsicherheitsfirmen über Wasser und Anti-Virus bleibt für mich kostenlos :o
irgendwie kapieren viele user nicht, dass es nicht um Anti-Phishing oder Anti-spam oder Firewall zum Nachhausetelefonieren-Verbieten geht (braucht tatsächlich kein Mensch), sondern es ist die Überwachung der Programme und was sie dürfen und was nicht. (und damit meine ich nicht die fehleranfällige proaktive Erkennung). Damit lässt sich fast alles inaktiv halten, das nicht auf dem Rechner aktiv werden darf; weil es keine Zugriffsrechte auf andere Prozesse, die Registry, geschützen Speicher usf. bekommt.

Andererseits sind die user in guter Gesellschaft. Denn weil die c't Redakteure seit Jahren gegen die Security Suites hetzen, kennen sie auch keine Suite gut genug.

MountWalker schrieb:
Na dann lebst du aber ganz schön hinterm Mond - bei Leuten, die auf eBay Sachen verkaufen, ist das längst standard und billiger als die Frankierung in der Filiale.
guck mal in den Nachthimmel in Richtung Mond. Siehst du mich winken :)
Ich verschicke zu selten irgendwas, als dass mich die neuen Möglichkeiten für Frankierung interessieren würden.
Andererseits: Wenn es bei der Frankierung nur eine begrenzte Anzahl an Authentifizierungsservern bzw. gar nur einen zentralen Anbieter gibt, könnte man auch hier sehr leicht per Whitelisting das System sicherer machen. Einfach neben den üblichen update-Servern auch die Server des Authentifizierungsanbieters zulassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Als Win7 Besitzer rate ich von Avira ab! Hatte mit dem Mist das CHKDSK after boot problem und dieses existiert bis heute in Verbindung mit Win7! Unter Google findet man zu dem Thema ne Menge Informationen. Also lieber zu einem anderen Hersteller greifen!
 
Als Win7 Besitzer rate ich von Avira ab! Hatte mit dem Mist das CHKDSK after boot problem und dieses existiert bis heute in Verbindung mit Win7! Unter Google findet man zu dem Thema ne Menge Informationen. Also lieber zu einem anderen Hersteller greifen!

Dieses Problem ist doch seit gestern behoben. Habe es via automatischen Update eingespielt bekommen. Seitdem läuft alles so wie es soll; selbst unter Win7 (64-Bit).
 
@zigzag
Zeig´ mir ein Programm, das unter W7 "zufriedenstellend"/ "befriedigend" bis "gut" läuft.
Welcher Hersteller liefert also "gute" bis "sehr gute" Qualität ?

Agi
 
gmax schrieb:
Dieses Problem ist doch seit gestern behoben. Habe es via automatischen Update eingespielt bekommen. Seitdem läuft alles so wie es soll; selbst unter Win7 (64-Bit).

Habe mich ein Monat mit dem Support rum ärgern müssen, da sie den Fehler nicht eingestehen wollten. Irgendwann haben sies dann kapiert, dass der Fehler bei ihnen liegt und naja noch einen weiteren Monat hats nun gedauert bis es anscheinend laut deiner Aussage gelöst wurde. Tut mir leid aber ich werde keine Avira Produkte mehr beziehen! Zu viel Ärger gehabt... einfach zu viel...
Ergänzung ()

AgiHammerklau schrieb:
@zigzag
Zeig´ mir ein Programm, das unter W7 "zufriedenstellend"/ "befriedigend" bis "gut" läuft.
Welcher Hersteller liefert also "gute" bis "sehr gute" Qualität ?

Agi

Sorry hatte sonst bisher keinerlei Probleme mit anderen Programmen unter Win7, zumindest nicht mit denen die ich nutze!
 
Habe jahrelang AVG benutzt, aber in letzter Zeit immer mehr Fehlalarme gehabt und u.a. wurde eine Acronis Datei vor ein paar Monaten als Virus klassifiziert, sodass ich es bei meiner Tochter erst einmal wieder neu installieren musste. Habe mir jetzt einen neuen PC mit WIN7/64bit zusammengeschraubt und gleich mit MSE versehen - muss sagen, dass ich sehr zufrieden bin und es nun auch auf dem Netbook verwende. Ich vermisse aber auch einen aussagekräftigen Test, da meine Meinung doch sehr subjektiv ist.
 
Avira Antivir ist in meinen Augen Bullshit. So oft wie es dort Fehlalarme gab das geht auf keine Kuhaut! ;)
Hatte selbst jahrelang Avira im Einsatz und auch die Premium abboniert. Avira ist gut in der Erkennung keine Frage, aber das System wird schonmal lahmgelegt durch updates oder diese häufig auftretenden Fehlalarme sind eine Qual.

Wer kennt das nicht aus dem Teamspeak: "oh ich bin auf dem Desktop...." "oh... ich auch" oder "mein System freezed!" "oh nutzt du auch Avira free???!"^^

Ich kann nach 2 Jahren Eset Nod 32 sagen, mit bester Virenscanner, selbst für "lahme" Systeme!

Ich bin aktuell an Norton Internet Security 2010 dran und begeistert! Es gab nichts besseres seither. ;)
 
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Scheinweltname schrieb:
sondern es ist die Überwachung der Programme und was sie dürfen und was nicht.
Sowas nennt man dann Enterprise Security. Auf meinem Rechner entscheide ich, was installiert wird und was nicht. Will sich was ins System durch die Hintertür einschleichen, dann hilft auch ein Consumer-Produkt nicht.
 
@ Scheinweltname: Könntest du mal bitte kurz erklären, was du meinst mit "sondern es ist die Überwachung der Programme und was sie dürfen und was nicht".

In Bezug auf das Netzwerk ist das genau das, was eine Application-based-Firewall macht (und davon gibt es genug kostenfreie).
In Bezug auf Programme untereinander verstehe ich den Sinn nicht ganz. Entweder ich starte Programme manuell oder sie werden per Autostart geladen. Wenn nicht, kommt es zu keiner Verbindung und zu keinen "Zugriffen".
 
Steinigt mich nicht gleich, aber der Test ist in meinen Augen bedeutungslos. Er spiegelt kaum eine aktuelle Bedrohunssituation dar.

Musste mich in letzter Zeit zwangsweise beruflich mit Antivirenlösungen beschäftigen, da bei uns (große med. Einrichtung) zahlreiche Conficker Varianten seit April diesen Jahres ihr Unwesen treiben und zeitweise unser Netz in den Kbit-Bereich zwangen. Zugegeben sind wir vorher sehr schlampig mit Aktualisierungen für Windows umgegangen (kein WSUS etc.).Na gut, wird man erstmal befallen, ist man sowieso schlauer danach.

Die Hoffnung AntiVir Server/ Workstation Professional würde das ganze eindämmen wurden erstmal sofort zunichte gemacht. Die Logs am Server wurden von Tag zu Tag größer. Das interne Netzt und das Internet laggte vor sich hin. Beim Sniffen im Netzwerk wurde einem Angst und Bange.

Dachten wir uns ganz schlau, dass wir uns mit unserem Problem an Avira wenden können und im deren Mithilfe bitten, diesen Virus zu bekämpfen. Leider kam dabei die nächste noch größere Enttäuschung. Wir bekamen eine Standard Anleitung, wie sie wohl auch jeder Privatnutzer bekommen hat. Die Lösung war aber wenig praktikabel und hätte uns Wochen gekostet.

Dazu muss man sagen, dass schon eine Stunde Stillstand in unserer Einrichtung zu einem Chaos führt, es hängen ja teilweise auch Menschenleben dran.

Also suchten wir nach dedizierten Cleanup Tools, richteten WSUS Server ein etc. und waren fleißig beschäftigt, die Sache in den Griff zu bekommen.

Zeitweise sah es auch sehr gut aus und die AntiVir Logs wurden wieder kürzer. Doch die Ernüchterung kam bald. Sobald man nicht mehr aktiv gegen die Conficker Varianten vorging, herrschte wieder Chaos. Seitdem haben wir mit dem Problem gelebt so gut es ging, ohne wirkliche Hoffnung es in absehbarer Zeit hinzubekommen.

Man muss dazu sagen, dass zu der Zeit (März/ April '09) alle Virenprogramme es auf die gleiche Weise versuchten, den Virus zu bekämpfen und alle scheiterten kläglich.

Erste Hoffnungen kamen bei mir auf, als ich an einer der vermeintlich "sauberen" (von AntiVir gecheckt) Workstations, die Security Essentials von MS installiert habe. Die fanden doch prompt die korrekte Conficker Variante und beseitigten diese. Und oh welch Wunder kam der Virus auch nicht wieder. Leider versagt das Tool bei Server Betriebssystemen, da es ja auch nur für den Home User gemacht ist.

Da scheinbar einige Antiviren Hersteller die Zeichen der Zeit erkannt haben und ihre Suchverfahren komplett umgestrickt haben, suchte ich nach einer neuen Lösung als Ersatz für unsere AntiVir Lösung.

Um das ganze nicht noch länger zu machen, kann ich sagen, dass ich nun den zumindest aktuell für uns passenden Virenschutz gefunden habe - TrendMicro OfficeScan 10. (TrendMicro Produkte leider in diesem Test garnicht berücksichtigt).

Ich möchte nicht behaupten, dass die Versionen für den Endanwender die gleiche Engine verwenden, aber gegen aktuelle Bedrohungen habe ich nichts besseres erlebt. Zudem noch der vorbildliche Support runden die ganze Sache ab. Wenn unsere AntiVir Lizenz ausläuft, kann ich hoffentlich dazu beitragen, dass diese nicht verlängert wird, indem ich die Erfolge, die ich mit TMOS erzielen konnte, dort anführe.

Ich denke eine wirklich gute Antiviren Lösung findet sich nur anhand solcher Szenarien, die natürlich so umfangreich nicht in so einem Test nachgestellt werden können. Deshalb kann dies nichtmal als Orientierungshilfe zu rate gezogen werden. Wenn man es einfach ausdrücken will: Wir haben uns anhand solcher Tests verleiten lassen und sind auf die Fresse gefallen.
 
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Nightkin schrieb:
@ Scheinweltname: Könntest du mal bitte kurz erklären, was du meinst mit "sondern es ist die Überwachung der Programme und was sie dürfen und was nicht".
In Bezug auf Programme untereinander verstehe ich den Sinn nicht ganz. Entweder ich starte Programme manuell oder sie werden per Autostart geladen. Wenn nicht, kommt es zu keiner Verbindung und zu keinen "Zugriffen".
Jeder Prozess hat im System bestimmte Rechte. Dazu gehören z.B. das Lesen von Arbeitsspeicher-Bereichen von anderen Prozessen. Oder das Beenden oder Starten von anderen Prozessen. Das Schreiben in die Registry oder in bestimmte Ordner (abhängig von den Nutzerrechten). Und noch vieles mehr. Eine Programmkontrolle wie die von Kaspersky kann diese Regeln einzeln überwachen bzw. zuteilen oder entziehen. Es lässt sich z.B. für einen Prozess verbieten, dass er andere Prozesse beendet oder startet (jeder Prozess kann andere Programme aufrufen. Bestes Beispiel: Ein E-Mail-Programm startet beim Klick auf einen link den Browser. Das Ganze geht auch ohne Nutzereingaben, wenn im Code festgelegt ist, dass bestimmte andere Programme gestartet werden sollen. KIS blockiert bei ihm unbekannter Software (ohne digitales Zertifikat und ohne Eintrag in der Kaspersky-Whitelist-Datenbank) bestimmte Rechte. Programme, die laut Code gefährliche Aktionen ausführen können, werden entsprechend beschränkt. Dadurch ist es quasi unmöglich, dass irgendeine *.exe etwas tut, das Kaspersky ihm nicht erlaubt. Und wenn man an den Einstellungen schraubt, dann kann man einstellen, das wirklich nur vertrauenswürdige Programme auf dem System agieren dürfen und alles Unbekannte gar nix darf (kann man alles detailliert einstellen).

http://www.heise.de/security/meldung/Kaspersky-2010-patzt-bei-Wildlist-Schaedlingen-186938.html schrieb:
So wurde die Mehrzahl der per Doppelklick auf einem Testsystem gestarteten brandneuen Schädlingsdateien von KIS als "nicht vertrauenswürdig" eingestuft und isoliert, obwohl sie der Signaturscan noch nicht erkannte
und das gleiche gilt auch für *.exes, die von anderen Prozessen gestartet werden (ohne Zutun oder Wissen des Nutzers). Diese "Isolation" (nicht Quarantäne sondern die 'Lähmung' durch Entzug sämtlicher Rechte; selbst das Starten) ist Ergebnis der Programmkontrolle.

Malware ist ja darauf bedacht, unbemerkt zu bleiben. Man kriegt also kein grafisches Frontend und muss auf den "infizier-mich"-Button klicken. Auch im Taskmanager tauchen solche Prozesse oft nicht auf. Aber Kaspersky arbeitet nicht nach "*.exes*, sondern nach Prozessen. Und da laufen auf einem Rechner nicht nur die Handvoll, von denen der User was mitbekommt.

Die Funktion einer Web Application/ Application-Based Firewall erfüllt das nichts ganz, weil man den Inhalt von Datenpaketen nicht analysieren bzw. filtern kann. Man kann lediglich Netzwerkports, Protokolle, und IP-Adressen blockieren/ erlauben (Whitelist/ Blacklist)

speedlimiter schrieb:
Steinigt mich nicht gleich, aber der Test ist in meinen Augen bedeutungslos. Er spiegelt kaum eine aktuelle Bedrohunssituation dar.
:lol: wieso steinigen, sind doch gleicher Meinung ;)
 
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@ Scheinweltname: Vielen Dank, jetzt weiß ich, was du meintest.


Auch dabei kann ich nur wieder auf den Pinguin verweisen.
Der hat sogar den doppelten Sparfaktor: Keine Kosten für das OS selbst, keine Kosten für die Rechteverwaltung. ;)
 
´Tschuldigung für offtopic!
Und bitte nach "Antivirenprogramme allgemein" o.ä. verschieben...
@speedlimiter
Wer so fahrlässig mit medizinischen Rechnern umgeht, sollte sich besser zurückhalten, irgenwelche Vorwürfe an Softwarehersteller zu richten.
Zuerst muß der Admin kompetent sein und sollte die illegalen download-Möglichkeiten unterbinden.
Da die Systemabbilder (wenn überhaupt vorhanden) wahrscheinlich auch verseucht sind, hilft nur eine Neuinstallation.
WSUS ist in diesem Fall wohl irrelevant, da ein zusätzliches Programm die Viren und Malware wohl vorher erkannt hätte.
Danach "rumzudoktorn" ist immer zum scheitern verurteilt.
Das erwähnte Risiko für Menschenleben hat der Admin, durch seine Nachlässigkeit, zu verantworten und kein Programm.

Agi
 
Scheinweltname schrieb:
... weil es keine Zugriffsrechte auf andere Prozesse, die Registry, geschützen Speicher usf. bekommt...
Zugriffe auf geschtzten Speicher kann man ganz einfach verbieten, ohne eine teure "Security Suite": Windows, Systemsteuerung, System und Wartung, System, erweiterte Systemeinstellungen, unter "Leistung" Einstellungen, Datenausführungsverhinderung. Ausführ-Zugriffe auf andere Prozesse blockieren käme mir nicht in den Sinn - ich bin froh, dass "moderne" Betriebssysteme seit Jahrzehnten Interaktionen zwischen Programmen erlauben, dafür, dass Userprogramme nicht in meinen Systemprozessen rumpfuschen haben unixoide Betriebssysteme seit 30 Jahren und Windows NT seit fünfzehn bis zwanzig Jahren die Benutzerrechtetrennung, die ohne fetten Security-Suite-Prozess läuft.

P.S.
Der ganze Verwaltungsaufwand beim Whitelistig macht imho das Computerbenutzen dermaßen zur Qual, dass ich beim normalen Home-User keine Rechtfertigung des Aufwands sehe. Es sollte ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Konfigurationsaufwand und Anwenden des Computers geben, wo der Konfigurationsaufwand letzteres nicht übersteigt. Ich werde jedenfalls nicht so schnell abersztunden damit verbringen, einzustellen, welcher Prozess auf meinem Rechner welchen anderen Prozess starten können darf, und welcher welchen nicht, denn damit wäre ich Weihnachten 2010 noch nicht fertig.
 
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MountWalker schrieb:
Zugriffe auf geschtzten Speicher kann man ganz einfach verbieten, ohne eine teure "Security Suite": Windows, Systemsteuerung, System und Wartung, System, erweiterte Systemeinstellungen, unter "Leistung" Einstellungen, Datenausführungsverhinderung. Ja, NX-Bit/XD-Bit soll genau das sicherstellen. Zugriffe auf andere Prozesse blockieren käme mir nicht in den Sinn - ich bin froh, dass "moderne" Betriebssysteme seit Jahrzehnten Interaktionen zwischen Programmen erlauben, dafür, dass Userprogramme nicht in meinen Systemprozessen rumpfuschen haben unixoide Betriebssysteme seit 30 Jahren und Windows NT seit fünfzehn bis zwanzig Jahren die Benutzerrechtetrennung, die ohne fetten Security-Suite-Prozess läuft.
es geht bei Security Suiten bzw. der Programmkontrolle um das POTENTIAL. Man KÖNNTE alles verbieten, wenn man wollte. Und weil Kaspersky sehr zuverlässig automatisch entscheidet, welchem Programm man was erlauben darf, kann man selbst unbekannte Malware von Anfang an davon abhalten, im System zu agieren.

Obwohl meine Kaspersky-Regeln wirklich extrem paranoid eingestellt sind, kriege ich nur alle paar Tage mal ein Pop-Up, wenn ich z.B. Programmfunktionen nutze, die ich bislang nicht benutzt habe (z.B. pdfcreator oder so) (ok, die Einstellungen und Einrichtung hat ne Weile gedauert...).
Aber es beruhigt mich zutiefst zu wissen, dass Kaspersky sofort Pop-Ups bringen würde, wenn ein unbekannter Prozess etwas tut; egal was.

Edit: Wegen Daten-Ausführungsverhinderung:
Windows-Hilfe-Datei schrieb:
Falls von der Datenausführungsverhinderung festgestellt wird, dass ein Programm auf dem Computer in unzulässiger Weise auf den Speicher zugreift, wird das Programm geschlossen, und Sie werden benachrichtigt.
was natürlich so manche Komplikation mit Programmen bedeutet, wenn Windows die Programme sofort beendet; vermutlich nicht einmal mit einer sinnvollen Meldung. Und man frage mal die Opfer von Keyloggern: Hat sich die Ausführungsverhinderung da gemeldet?
 
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MountWalker schrieb:
Na dann lebst du aber ganz schön hinterm Mond - bei Leuten, die auf eBay Sachen verkaufen, ist das längst standard und billiger als die Frankierung in der Filiale.
Muss man das immer abholen lassen oder kann man das auch in eine Paketbox einwerfen?
 
DHL-Pakete können dann einfach in die nächste Paketbox gesteckt oder bei der nächsten Postfiliale abgegeben werden - Abholungsservice würde extra kosten.

Bei hermes siehts etwas anders aus, weil bei Hermes nicht online bezahlt, sondern nur frankiert wird, bezahlt wird bei Hermes dann bei der Abgabe des fertig frankierten Pakets im Hermes Paketshop.

@ Scheinweltname

Ich weiß nicht, ob sich die Datenausführungsverhinderung bei Keyloggern bemerkbar machen würde, weil ich kein Opfer kenne, das sie angeschaltet hatte - per Voreinstllung ist das Ding ja auf "nur für erforderliche Windows-Programme -Dienste" eingestellt, statt auf "für alle Programme und Dienste mit Ausnahme der ausgewählten", weil einige ältere Programme, vor allem Spiele, so geschrieben waren, dass sie mit nicht laufen - Anno 1503 gehört bspw. dazu, vermutlich schmiert dessen Kopierschutz ab. Wenn das passiert poppt beim Systray ein Wölkchen auf, in dem steht, dass das Programm durch die Datenausführungsverhinderung beendet wurde, weil es einen unerlaubten Speicherzugriff machte, samt Hyperlink zum Windows-Hile-Text, in dem steht, wie man die Ausnahmen einstellen kann. Bei mir gibts keine Ausnahmen, weil alle Programme, die ich nutze, damit klar kommen.
 
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Naja ich bin mit meinem Norton Internet Security 2009 noch zufrieden :D
Hat ja noch 121 Tage ^^
 
AgiHammerklau schrieb:
@speedlimiter
Wer so fahrlässig mit medizinischen Rechnern umgeht, sollte sich besser zurückhalten, irgenwelche Vorwürfe an Softwarehersteller zu richten.
Zuerst muß der Admin kompetent sein und sollte die illegalen download-Möglichkeiten unterbinden.
Da die Systemabbilder (wenn überhaupt vorhanden) wahrscheinlich auch verseucht sind, hilft nur eine Neuinstallation.
WSUS ist in diesem Fall wohl irrelevant, da ein zusätzliches Programm die Viren und Malware wohl vorher erkannt hätte.
Danach "rumzudoktorn" ist immer zum scheitern verurteilt.
Das erwähnte Risiko für Menschenleben hat der Admin, durch seine Nachlässigkeit, zu verantworten und kein Programm.

Deiner Aussagen entnehme ich, dass du wahrscheinlich nicht in so einem Umfeld arbeitest. Ich möchte mich garnicht aus der Schuld nehmen, wenn es um unsere Sicherheitsrichtlinien vor dem Virenbefall geht, aber das ist eine nicht zutreffende Darstellung deinerseits.

Illegale Downloadmöglichkeiten gab es vorher bereits nicht, dafür sorgen Firewall, Proxy Server mit Authentifizierung/ Filter, DMZ, AntiVir Webgate etc. Bedeutet, es kann wohl nur ein infizierter Stick gewesen sein. Und da haben wir das wohl größte Schlupfloch. Es war seitens der Leitung nicht vorgesehen, eine Sperre für externe Datenträger einzuführen, obwohl von uns darauf hingewiesen. Mittlerweile gibt es diese übrigens, zu unserem Leidwesen. Man kann also sagen, dass zumindest im Rahmen unserer Möglichkeiten als IT-Abteilung alles getan wurde bis auf eine zentralisierte Möglichkeit zu sorgen, seinen PC mit Windows Updates zu versorgen.

Nun zu der AntiViren Lösung (also spez. AntiVir in unserem Fall): Diese ist ja wohl einerseits dazu da, einen Befall zu verhindern, welches fehlgeschlagen ist. Nach einem Befall sollte man in der Lage sein, die Bedrohung zu blockieren bzw. zu entfernen. Dies ist ebenfalls fehlgeschlagen. Als letztes sollte man den Support bemühen müssen. In unserem Fall führte das ebenfalls zu keinem verantwortbarem Ergebnis. Die Konsequenz wäre gewesen mit einer AntiVir-Boot-CD an jeden Client/ Server zu gehen, was natürlich auch nicht geholfen hätte, da das Scanergebnis das gleiche war und es einen Ausfall des Systems für mehrere Tage geheißen hätte.

Das als Herumdokorn zu bezeichnen, kann ich nicht nachvollziehen. Schließlich haben wir uns an die Anleitung des Antivir Supports gehalten, den man schließlich jährlich und nicht zu knapp bezahlt. Die unternommenen Schritte hätte wohl jeder unternommen. Man kann nur festhalten, dass AntiVir in diesem Fall komplett versagt hat.

Ein Risiko für ein Menschenleben trägt übrigens nie ein IT-Mitarbeiter o. Admin, das bleibt zum Glück beim behandelnden Arzt. Wäre ja zu schön in der gleichen Gehaltsregion zu sein, da man ja das gleiche Risiko trägt. Ein System darf nie alleine die Grundlage für ein Handeln des Arztes sein. Ansonsten wäre es im med. Bereich wohl auch garnicht zugelassen. Mittlerweile verlassen sich aber die Ärzte und sogar das Pflegepersonal so sehr darauf, dass ein Ausfall zum kompletten Stillstand führt. Aber das gehört nicht in diesen Bereich.
 
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