Welche Soundkarte haut rein?

Der AD797 erwartet dass am Ausgang ein kapazitiver Spannungsteiler gegen Masse hängt und zwischen den Kondensatoren eine Abzweigung zu Pin 8 eingebaut wird. Ohne dieser Schaltung funktioniert der Opamp nicht so wie er soll. Genauso wie die Spannungsversorgung auch einige Besonderheiten verlangt.

zB das Bypass Netzwerk vom AD797 mit dem 4,7 Ohm Widerstand vor dem größeren der beiden Kondensatoren ist auch nicht unbedingt üblich.

Ohne diese maßnahmen verschenkt man ungefär 8dB Störabstand bei diesen OPV.

MfG
 
Ich finde die EMU 1212m und die 1616m hauen voll rein :D
Klanglich sind die beiden gleichwertig und für den Preis einfach nur Top.
Wenn du klanglich etwas besseres haben willst, dann mußt du schon ordentlich was drauflegen. Treiber sind auch sehr gut.

@Chris_87:
Ich hab mich immer gewundert, warum die RME Karten so teuer sind.
Hab mir die Karten mal angeguckt und bin beeindruckt von der DSP-Leistung, ich nehme jetzt mal an, das das was RME verspricht auch eingehalten wird.
Das ist nämlich genau das, was mich an den EMU Karten stört.
DSP Effekte kann ich nur bei Sampleraten bis 48kHz benutzen, darüber ist Sense.
 
Das Übel der gesamten Problematik zeigt sich doch schon im Eingangspost. Der Threadsteller will eine Karte, die ordentlichen Sound "macht". Und "machen" ist hier leider künstlich erzeugen, erfinden, erzeugen aus etwas, was nicht in der Quelle da ist; hinzudichten!

Ich hatte eine X-FI, deren gesamtes Treiber-Software-Gedöns 128MB umfasste! In den Menüs konnte man dann allen möglichen Nonsens einstellen; als Laie einen EQ raufhauen, auch wenn man keine Ahnung hat, wofür ein EQ genutzt wird, Pseudo 3D, Pseudo-Enhancer hier, automatische Volume-Anpassung, Presets mit Effeten wie Hall, Chorus, Crystaliizer...

Bääähhh!! Wollen Leute Musik hören, wie sie im Studio von den Bands produziert wurde, oder wollen sie, dass eine Software ihnen etwas ganze Neues daraus hervorrechnet!??
Es ist kein wunder, wenn z.b. X-FI Karten dichtgepackt mit Chips sind, imposant wie ein Mainboard...ist ja kein wunder, denn der ganze Murks muss berechnet werden.

Die Forderung kann also nur heißen: welche Karte gibt mir meine Musik astrein und verlustfrei wieder??

z.B. diese hier:
http://www.thomann.de/de/esi_juliat.htm

Der Treiber, ASIO, ist hier nicht 128MB groß, sondern gerade mal ca. 70kb!! Unter windows ein simples Panel, in dem man klangtechnisch...genau NICHTS einstellen kann.
Anfangs war es wie ein Schlag für mich, ein deftiger Rückschritt zum gewohnten MP3 (320Kbit) Hören unter der X-Fi....aber nur wenig später ist dieser direkte unverfälschte Klang einfach nur geil, puritisches und authentisch.

Diese ESI KArte geht eher Richtung Musik-Produzieren, oder eben einfach: wiedergeben.
EAX für Games gibt es nicht, und auch kein 5.1 oder 7.1., aber digitale Ausgänge.

Ash
 
IMHO wird vielfach auf (für Normalkonsumenten) überfrachtete Hardware ala Creative X-FI gesetzt. Da hat man dann nachher EAX, 5.1-Emulation, zig Equalizer-Voreinstellungen, Umgebungen etc. zur Auswahl. Wer guten Sound will, sollte lieber gescheite Kopfhörer und/oder eine gute Stereo-/Surround-Anlage anschaffen.
Was nützt eine 200-Euro-Soundkarte (und es geht ja noch deutlich teurer), wenn man letztlich beabsichtigt, sich die Ohren mit einem Logitech Z5500 oder ähnlichem Plastikwürfelmüll vergewaltigen zu lassen. Für Profis machen gute Soundkarten sicher Sinn, für die Normalos ist es rausgeschmissenes Geld.
 
Wer einfach nur guten und unverfälschten Klang für Musik will, für den ist eine X-Fi tatsächlich die falsche Wahl. Derjenige sollte einfach den SPDIF vom OnBoard nehmen (korrekt eingestellt, damit keine Sample-Raten Wandlung vorgenommen wird) und die Wandlung nach Analog extern (von einem DAC oder vom Verstärker) übernehmen lassen.

Aber: es gibt eben auch andere Leute, die mehr mit ihrem PC machen als nur Musik hören... (ich hab ja früher immer einen CD-Player für den Zweck benutzt ;-)

Die Effekte der X-Fi haben schon ihre Berechtigung, aber man muss sich auch damit auseinandersetzen, was sie bewirken. Der Crystalizer z.B. ist sehr praktisch wenn man viel Internetradio hört, die senden ja meist nur mit 128kb/s, da bringt der doch etwas Verbesserung. Die Surround-Emulation ist praktisch für Filme und Spiele per Kopfhörer.

Was den "dicken" Chip und EAX angeht: das ist vor allem für Spiele gedacht. Die erzeugen den Klang ja direkt am PC und somit muss die Soundkarte das Studi-Equipment erstezen... leider wird das inzwischen kaum noch genutzt, die Möglichkeiten und der damit erzielte Klang war schon genial (und das bei 0% CPU-Last).
 
Ash-Zayr schrieb:
z.B. diese hier:
http://www.thomann.de/de/esi_juliat.htm

Der Treiber, ASIO, ist hier nicht 128MB groß, sondern gerade mal ca. 70kb!! Unter windows ein simples Panel, in dem man klangtechnisch...genau NICHTS einstellen kann.
Anfangs war es wie ein Schlag für mich, ein deftiger Rückschritt zum gewohnten MP3 (320Kbit) Hören unter der X-Fi....aber nur wenig später ist dieser direkte unverfälschte Klang einfach nur geil, puritisches und authentisch.

Die ESI Juli@ hat nur das Problem dass der Treiber Blue Screens auslöst wenn 2 Programme gleichzeitig auf die ASIO Schnittstelle zugreifen wollen.

der Bug ist seit den ersten Vista x64 Treibern 0.974 vorhanden und wurde noch immer nicht gefixt. Der 1.07er Treiber hat den Bug noch immer.

@meeee

Der DSP macht genau das was er soll. Im Normalfall arbeite ich aber nur mit Hardware unabhängigen Plugins damit ich einen Mix auch noch nach Jahren so hin bekomme wie er war gegebenfalls sogar noch in einer Virtuellen Maschine.

MfG
 
F_GXdx schrieb:
Halte Soundkarten für überbewertet, hatte schon Karten von Low-End (RealTek AC97) bis Mid-Range (Terratec X-Fire) bis zu Highend (X-Fi) einen Unterschied im Klang konnte ich nicht feststellen. Es ist halt eher der Funktionsumfang, die Hardwarebeschleunigung und die Software die den Unterschied machen.

Ich würde das Geld lieber in die Boxen stecken.

Höre mal über einen guten Kopfhörer und dann wirste merken wie schlecht Onboard in Vergleich zu einer X-Fi oder Xonar klingt..

Aber selbst die scheiß 4.1 Creative Boxen von meinem Vater klingen auf der X-Fi erheblich besser, als der Onboard mist. Auf Onboard ist alles voll dumpf, NULL Hochton.

Also selbst die megaschlechten 4.1 Dinger klingen viel klarer.

Also das du da kein Unterschied merkst ist schon ein wenig krass :freak:
 
@De-M-oN: das liegt einfach daran, dass es nicht den OnBoard Sound gibt... du glaubst gar nicht wie krass der Unterschied zwischen meinem alten MSI K9A Platinum Board und dem jetzigen Gigabyte 790FXT UD5P ist... beides mal Realtek, aber klanglich liegen da Welten dazwischen.

Beim MSI Board hab ich mit nem 20€ Headset schon rausgehört wie mies das Ding ist, beim Gigabyte hör ich mit einem AKG K530 kaum einen Unterschied zu einer Auzentech Prelude...

Was OnBoard angeht kann man eben auch Glück haben ;-)
 
@Ash-Zayr: Ach, es gibt also auch keine Verstärker/AVRs mit DSP Programmen? Und nur weil es eine Karte kann, MUSS ich das gleich alles benutzen!?

Creative baut sehr gute Soundkarten, die höherwertigen Modelle wie die X-Fi Elite Pro können gut mit den "großen" Auzentech und Asus Karten mit halten.
Und auch ESI kocht nur mit Wasser. Wir wollen mal auf dem Teppich bleiben, letztendlich liegt der Klang schließlich an den verwendeten Bauteilen und weit weniger am Soundprozessor.

Und man kann auch bei Creative einfach nur den Treiber installieren, der nur die sehr simple "Creative Audio-Systemsteuerung" mit installiert. Ohne Klim-Bim Software.

(Und bevor wieder einige hier rumtröten: Ich rede selbstverständlich ausschließlich von Analoger Wiedergabe)
 
Nun, welchen Onboardsound (vor Allem Qualität) besitzt somit ein:
MSI Neo3 -RF Mainboard (P45 Chipsatz)

Danke!
 
Ich seit 1999 diese Soundkarte Creative Soundblaster Live Platinum.
Für den nächsten PC soll entweder diese Soundkarte rein, oder ist es besser genau sowas als neustes modell zu nehmen das auch vorne diese anschlüsse sind?

Ich brauche auf jedenfall wieder diese ganze anschlüsse, Digital in und out Optisch und Coiax, Kopfhörer Microfon.

Soll wieder Creative nachfolger, von meiner Creative Soundblaster Live Platinum holen oder ist eine vergleichbare von anderem hersteller besser, so teuer soll es nicht sein mehr als 270€ soll es nicht kosten.

Ich brauche auf jedenfall die ganzen anschlüsse wieder vorne für den einbauschacht, wenn ich neues kaufe.
Ich mache keine Spiele, will das für Musik Videschnitt, und Multimedia sehr gut, und klanglich auf jedenfall besser ist als meine alte Creative Soundblaster Live Platinum.

Ich bitte um antwort, danke. Noch wie sind die Onboard Soundkarten von Mainboard, sicher schlechter, brauche so oder so extra Soundkarte, auch das ich wieder vorne anschlüsse brauche.

Ist meine alte Creative Soundblaster Live Platinum auch für Windows 7 kompatibel oder ist es sinnvoller neue Soundkarte?
 
Für guten Sound braucht's nicht unbedingt High-End, sondern eine grundsolide und qualitativ einigermaßen gleichmäßig gute Kette von Komponenten. Ich höre sehr viel MP3-Musik am PC, und da lässt sich an allen drei Stellen (Soundkarte, Verstärker, Boxen) mit ein paar Euro eine Menge Klang herausholen.

Als ich vom Onboard-Sound auf eine Asus Xonar DX umgestiegen bin, dachte ich, man hätte mir neue Ohren gegeben - war schon ein krasser Unterschied. Damit das Teil gut klingen kann, hängt dahinter ein Pioneer A-109 Verstärker (150 Euro Klasse, reicht völlig aus), und der befeuert dann zwei Nubert NuBox 311 (280 Euro das Paar). Die Kombination reicht i.d.R. aus, um Wohnungspartys bis zur Polizeiruflautstärke zu beschallen.
 
@horn 29: nachdem ich 2 Mainboards von MSI (K9A Platinum und ein Neo2, beide für AMD) hatte und beide Mist waren... vermutlich ist das Neo3 auch nicht besonders toll.

Davor hatte ich ein ABit mit nForce2 und Soundstorm (für die einen ist es ein Mainboard, für mich die Soundkarte mit den meisten Features der Welt ;-), da war der Umstieg auf die MSI-Boards ein herber Rückschlag...

Aber es kommt auch immer auf das einzelne Board an, ich würd jetzt nicht hergehen und behaupten, dass alle Gigabyte Boards guten Klang haben. Höchstens dass da die Chancen besser sind. Die Frage ist auch immer ob einem der Klang ausreicht, denn besser geht fast immer nur wird es dann auch teuer...
 
Schade, dass nVidia Soundstorm nicht weiter verfolgt hat. Hatte mich bei meinem damaligen nForce2 Mainboard sehr beeindruckt.

Gruß
 
Jepp. Wobei da glaub ich auch nur ein Realtek dahinter steckte ;-)

Aber damit der Board-Hersteller "Soundstorm" draufschreiben durfte musste auch ein Mindestmaß an Klangqualität erreicht werden. Das ist es eigentlich, was den aktuelle Boards meistens fehlt, da wird an der Außenbeschaltung des Audioparts gespart was geht. Die Realtek-Chips selbst können schon, wenn man sie lässt...

Vielleicht sollte einfach Realtek selbst so ein "Gütesiegel" einführen, aber denen wird das vermutlich eher egal sein, ihre Chips verkaufen sie auch so...
 
Naja,

ich hatte auch mal auf irgendeinem nForce4 Board nen Realtek Chip, in dieser Zeit hatte ich wirklich keine Soundkarte. Ich habe nach dem Kauf ernsthaft gedacht, die Zeit separater Soundkarten wäre vorbei. Beim nächsten Board war der Onboard Sound dann wieder gewohnt schlecht... also muss da zustimmen, kommt immer auf das Mainboard drauf an...
 
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