Welchem Programm soll man vertrauen?

Gothic-Angel

Cadet 3rd Year
Registriert
Okt. 2007
Beiträge
63
Hi,

weiß nicht ob ich hier wirklich richtig bin. Aber ich versuch es mal. :)

Ich hab gerade mal drei Programme ausprobiert um die CPU Temp zu messen (Everest Ultimate V4.20, Core Temp v0,95 und INTEL TAT), aber irgendwie bekomme ich da unterschiedliche Ergebnisse! Welche sind denn nun richtig? Und kann es sein das ich im Idle 17° und bei Stundem langen Spielen gerade mal 40° als CPU Temp habe? Habe 3 Lüfter im SYS, vorne 80mm, hinten 80mm und an der Seite einen 25 cm den ich aber abgeschaltet habe.
 

Anhänge

  • Core Temp.jpg
    Core Temp.jpg
    37,1 KB · Aufrufe: 362
  • Everest.jpg
    Everest.jpg
    20,3 KB · Aufrufe: 356
  • TAT.jpg
    TAT.jpg
    101,4 KB · Aufrufe: 346
17°C ist imho unrealistisch. Die everest Temps sehen da schon realistischer aus.
 
Das liegt daran, dass die Temperaturen mit der Tjunktion 85C° ausgerechnet werden, bei neueren Intel Prozessoren muss das mit 100C° gemacht werden um die richtige Temperatur zu erhalten.

So hat ich bei meinem E6750+Mugen mal 7 °C im IDLE :D
 
Hm, eigentlich sollte es die Version 0.95.4 von Core Temp sein. Habe sie zumindest als solche runtergeladen.
 
Jo, das sieht doch schon anders aus! :)

THX
 

Anhänge

  • Core Temp 0.95.4.jpg
    Core Temp 0.95.4.jpg
    39,1 KB · Aufrufe: 328
Stimmen diese Temps, dann sind sie wirklich genial. Extrem niedrig für einen 6850 mit Lukü
 
Alo wenn ich die COD 4 oder die ETQW Demo auf 1600x1200 auf den höchsten Einstellungen spiele und danach die Temp gleich kontrolliere habe ich eigentlich noch nie mehr als 45-47° gehabt.
 
In dem kurzen Moment zwischen Stoppen des Spiels und der Kontrolle der Temperaturen im Desktopmodus kann die Temperatur schon wieder beträchtlich nach unten gehen.

Am Besten Du testest mit Prime95 oder einem vergleichbarem Programm und kontrollierst währenddessen die Temperaturen. Oder aber Du lässt sie während des Zockens mitzeichnen.

MfG tuem
 
Ihr solltet mal die PCGames Hardware 11/07 anschauen. Dort steht etwas schönes zu CPU-Tems auf der Seite 125.

Könnt ja mal kurz im Kiosk durchblättern und lesen. Soll jetzt keine Werbung sein, ist halt nur ein interessanter Artikel.
 
So, ich habe denn Artikel abgetippt und aufm USB-Stick gespeichert. Nur bin ich gerade in der Schule an den Rechner und da darf man keine USB-Sticks anschliessen.

Zu Hause spinnt momentan das Internet, also könnte es noch ein Weilchen dauern mit reinstellen.
 
Das ist der Artikel aus der PCGames Hardware 11/07, Seite 125 (Autor: Henner Schröder):

“Frage des Monats:
Wie heiß darf meine CPU werden?

Welche CPU-Temperatur ist noch in Ordnung – und wann läuft der Prozessor zu heiß? Das ist eine der meistdiskutierten Fragen in der Overclocker-Szene. Teil des Problems sind die verschiedenen spezifizierten Messwerte – etwas Eindeutiges wie „die Prozessortemperatur“ gibt es nicht.

Die Kerntemperatur an mehreren besonders heißen Punkten im Prozessor wird meist „Tcore“ genannt. Sie wird im Core 2 Duo und in AMD`s Athlon 64 mit internen digitalen Sensoren ermittelt – dazu gleich mehr. Dieser Wert darf nicht verwechselt werden mit der Temperatur an der Oberfläche des CPU-Gehäuses („Tcase“), die sich nur mit externen Sensoren messen lässt. Dies ist die einzige Temperatur, für die Intel und AMD Maximalwerte angeben: Bei den meisten Core-2-Duo-Modellen beträgt sie 60 Grad Celsius, beim Athlon X2mit einer TDP von 89 Watt beispielsweise 70 Grad. Die dritte Temperatur, die auch im BIOS angeben wird, stammt von einer internen analogen Sonde im Sockel. Dieser Wert liegt nah an der Tcase-Temperatur, identisch sind die Zahlen aber nicht.

Warum verwenden nicht einfach alle Tools die digitalen Sensorenwert5e aus dem Kern? Das ist nicht ohne weiteres möglich: Diese Temperatur wird nicht in absoluten Zahlen ausgegeben, sondern als Wert, der in Relation zur maximalen zulässigen Kerntemperatur gesetzt werden muss. Er sagt aus, wie weit die Kerntemperatur noch vom Maximum entfernt ist, bei dem die CPU sich herunterzutakten beginnt. Um die tatsächliche Kernwärme zu errechnen, muss der Maximalwert bekannt sein – und das ist er nicht: Er wird während der Produktion für jedes einzelne Prozessor-Die (Anmerkung von mir: Die = Kern) festgelegt und gespeichert. Auslesen kann man ihn nicht.

Und Core Temp? Das beliebte Tool gibt einen als „Tjunction“ bezeichneten Wert der zulässigen Maximalwerte an, mithilfe der Daten des internen Sensors errechnet es daraus die Kerntemperatur. Das Problem dabei: Der „Tjunction“-Wert ist nur eine Schätzung. Bei aktuellen C2D-Modellen geht Core Temp etwa von einem Maximalwert von 85 bzw. 100 Grad Celsius aus – das muss aber nicht für jedes Exemplar zutreffen. Core-Temp-Werte sind also nur Nährungswerte. Da hilft wohl nur eines: ein Stabilitätstest. Läuft er problemlos durch, ist dem Prozessor offenbar noch nicht zu heiß.“


Deswegen vertraue ich gar kein solches Programm.
 
Zurück
Oben