Welcher Mainline Kernel ist schneller?

bluedxca93

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Hi,

ich hab unter dem normalen x*buntu 26.04 erstmal die gemeinen snaps entfernt aus dem System. Libsnapd Reste aber leider drin gelassen.
Danach die Mint Alfa Repositories aktiviert und anschließend Cinammon installiert. Cinammon läuft. Lightdm-gtk greeter auch.

Jetzt meine Frage welcher Mainline Kernel passt am besten dazu? Soll ich direkt 7.3 rc1 wählen oder 7.2?
Es geht mir darum zu testen, das System ist nicht die Hauptinstallation oder das Datengrab wo wichtige Daten drauf sind.

System ist ein ryzen 5 5500 mit einer AMD RX 6600 Grafikkarte und 64 GB DDR4 RAM.

VG bluedxca93
 
Ich glaube, dass kann man nicht so pauschal beantworten, da es immer auf den Verwendungszweck ankommt. Wenn du so verbissen bist dann schaue dir besser Ach an.
 
Die besten tests hat phoronix, wie @Tornhoof schon verlinkte.
Aber die Frage ist bei so alter hardware eigentlich kaum relevant.. Bei frischen Treibern tut sich mal was mehr, aber auch da macht es nur minimalste unterschiede.
Ein paar nanosekunden hier, ein paar nanosekunden da..

bluedxca93 schrieb:
Es geht mir darum zu testen, das System ist nicht die Hauptinstallation oder das Datengrab wo wichtige Daten drauf sind.
Dann teste :)
 
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Weswegen wird Software aktualisiert?
Achja, damit diese sicherer, effizienter und schneller wird!
 
Also erstmal ist der Kernel auch Software und zum zweiten kommt es gerade bei dem darauf an.
Aber im Grunde Stable/Latest, steht man auf eventuelle Probleme, dann Beta/RC.
Der schnellste wäre mit Sicherheit der ohne Kernelmods die man nicht bennötigt und angepasst auf seine Hardware.
Ob sich die Arbeit lohnt bei heutiger potenter Hardware und den schnellen Updates ist dann die Frage.
 
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Einen anderen Kernel zu installieren lohnt sich eigentlich nur, wenn du auf ganz bestimmte Optimierungen zielst. Also z.B. spezielle Anforderungen an Latenzen, da gibt es spezielle Kernel für. Vielleicht auch wenn man Serversoftware wie eine Datenbank betreibt und da wirklich alles rausholen will.

Aber in den Fällen, in denen es sich lohnt andere Kernel auszuprobieren, sollte man auch wirklich die Performance messen. Für genau die Anwendung auf diesem System mit beiden Kerneln. Wenn das zu viel Aufwand ist, oder du keine spezifischen Anwendungen im Sinn hast, bleib einfach beim Standardkernel.
 
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@bluedxca93
Gibt es eigentlich einen bestimmten Grund, wieso du es umständlich mit xubuntu machst, anstatt einfach Linux Mint xfce Edition zu installieren? Dort kannst ja auch alternative Kernel installieren.
 
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Was willste denn überhaupt testen? Zeitkritische Anwendungen, bei denen es auf Echtzeitkommunikation unter den einzelnen Modulen ankommt? Nur dann macht es Sinn, den "schnellsten" Kernel zu suchen. Bei allem anderen wird man da keinen grossen Unterschied bemerken - schon gar nicht auf AMD Standardhardware.
 
Deinorius schrieb:
Gibt es eigentlich einen bestimmten Grund, wieso du es umständlich mit xubuntu machst, anstatt einfach Linux Mint xfce Edition zu installieren?
Es gibt noch kein Mint 23 als ISO zum herunterladen. Fedora hatte/habe ich in virt-manager aber da ist das Problem das libadwaita nicht gepatcht ist.

madmax2010 schrieb:
Die besten tests hat phoronix, wie @Tornhoof schon verlinkte.
Dann reicht wohl Version 7.2 den Tests nach zu urteilen. Ob das soviel schneller wird sehe ich ja dann.

Langsam ist die Kiste nicht, aber schneller geht immer.
 
Mint gibt es auch bereits direkt mit Cinnanon installer ;)

bluedxca93 schrieb:
Langsam ist die Kiste nicht, aber schneller geht immer.
Ich glaube kaum das du ein paar nano sekunden spüren wirst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Deinorius schrieb:
@bluedxca93
Gibt es eigentlich einen bestimmten Grund, wieso du es umständlich mit xubuntu machst, anstatt einfach Linux Mint xfce Edition zu installieren? Dort kannst ja auch alternative Kernel installieren.
naja, das aktuelle Mint basiert auf uralter Software - aber man könnte sich auch fragen, warum er nicht einfach ein aktuelles Ubuntu-Cinnamon installiert?
Also so ganz ohne den Mint-Ballast und da dann mit seinen Kerneln rumspielt.
 
Das Argument mit der uralten Software habe ich nicht bedacht. Aber der Begriff "Mint-Ballast" hat mich jetzt überrascht.
 
Screenshot-mint.png

Ich werde gleich berichten was passiert. Zu erwarten ist das es normal bootet.
 
Naja, du willst neueste Kernel und das aktuellste Cinnamon testen - da ist das Mint nun mal nichts anderes als Ballast.

Installier dir ein Arch und übe damit - oder alternativ, wenn es etwas vorgefertigtes sein soll, nimm ein Fedora rawhide mit Cinnamon und Spiel damit → https://openqa.fedoraproject.org/nightlies.html

Aktuell verwendeter Kernel ist der 7.3.0-0.rc2.
 
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Offtopic:
Habicht schrieb:
da ist das Mint nun mal nichts anderes als Ballast.
Im Video scheint man das riesige hausgemachte Problem mit libadwaita zu sehen. Leider hat gnome bei gtk4 benutzerdefinierte Designs gesperrt. Mint und arch ermöglichen es da herum zu arbeiten. Unter fedora kriege ich libadwaita nicht gepatcht. Mint wird flatpak teilweise verwenden. Das das den gnome Entwicklern nicht gefällt und dagegen gehetzt wird ist klar.

Sauberere Lösung ist es natürlich die Xapps zu benutzen und was fehlt mit mate+XFCE Anwendungen aufzufüllen.
//Offtopic ende.
 
In Rawhide hast du Cinnamon 6.7.5 - eventuell musst du da gar nichts mehr patchen.
Code:
~# dnf info cinnamon
Paketquellen aktualisieren und laden:
Paketquellen geladen.
Verfügbare Pakete
Name               : cinnamon
Epoch              : 0
Version            : 6.7.5^unstable
Release            : 4.fc46
Architektur        : x86_64
Download-Größe     : 2.1 MiB
Installationsgröße : 9.5 MiB
Quelle             : cinnamon-6.7.5^unstable-4.fc46.src.rpm
Paketquelle        : rawhide
Zusammenfassung    : Window management and application launching for Cinnamon
URL                : https://github.com/linuxmint/cinnamon
Lizenz             : GPL-2.0-or-later AND GPL-3.0-or-later AND LGPL-2.0-or-later AND LGPL-2.1-only AND LGPL-2.
                   : 1-or-later AND MIT
Beschreibung       : Cinnamon is a Linux desktop which provides advanced
                   : innovative features and a traditional user experience.
                   :
                   : The desktop layout is similar to Gnome 2.
                   : The underlying technology is forked from Gnome Shell.
                   : The emphasis is put on making users feel at home and providing
                   : them with an easy to use and comfortable desktop experience.
Anbieter           : Fedora Project
 
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