Welches Linux

PCProfi

Lt. Commander
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Hallo Zusammen
Ich habe 20 Stück Server die ich mit einem Linux bestücken möchte. Folgende Aufgabe steht im Vordergrund:
Es gibt einen Master Server, welcher Video Files verteilt, an welchen dann jeder Server im Durchschnitt 5 Stunden rechnet. Gerechnet wird mit Handbrake. Da es keine Lösung gibt, welche die Files automatisch verteilt, werde ich mir wohl selbst so eines schreiben müssen.

Bezüglich der Version sollten folgende Aufgaben einfach gelöst werden können:
Updates -> nur einmal downloaden und nicht 20mal!
Übwachung -> entfernte Anmeldung von einem PC per UltraVNC Viewer.

Welches Linux ist also zu empfehlen? Danke!
 
PCProfi schrieb:
Übwachung -> entfernte Anmeldung von einem PC per UltraVNC Viewer.

Welches Linux ist also zu empfehlen? Danke!

Ich glaube da hast du was extrem falsch verstanden. Einen Linux-Server administriert man über SSH, nicht über VNC. Handbrake ist für einen automatisierten auch ungeeignet.

Außerdem gibt es sehr wohl Dienste um automatisch Rechenaufgaben auf ein Cluster zu verteilen, z.B. gridengine.

Zentrales Update-Repository (bei Debian/Ubuntu) wird so eingerichtet: https://help.ubuntu.com/community/Debmirror
 
Es gibt nur ein Linux.
Distribution würde ich sagen Debian wenn du Ubuntu kennst, ist ne super Server Distri.

Updates -> nur einmal downloaden und nicht 20mal!
Du meinst also kein rolling release? Updates werden immer mal wieder kommen und natürlich werden dabei die Dateien einzeln geladen, du musst aebr nur einmal den befehlt ausführen.

Einen Linux-Server administriert man über SSH
this || minicom (:p)
 
Ganz geanu, die Update Problematik löst ein zentrales SW-Repository oder ggf auch ein Proxy über den dann alle gehen. Kann man beides mit allen "großen" Distris machen

Für die Überwachung kann ich zu Munin, Cacti oder Nagios raten. Gibt da auch noch andere, sind aber die großen und Bekannten. Je nach dem was du willst ist das eine oder andere Besser...
 
Ich würde ebenfalls auf ein GUI verzichten und mit SSH arbeiten, denke zwar, dass es schon vorgefertigte cluster distris/lösungen für videoencoding geben wird, aber eigtl sollte es auch ein shell script in kombination mit ffmpeg/mencoder tun...
 
IceMatrix schrieb:
Ich glaube da hast du was extrem falsch verstanden. Einen Linux-Server administriert man über SSH, nicht über VNC. Handbrake ist für einen automatisierten auch ungeeignet.

bei Handbrake muss ich widersprechen. Die Konsolenversion läßt eigentlich keine Wünsche offen!
 
Die War gemeint. Es geht darum den Aufwand so gering wie möglich zu halten. Das nötige knowledge ist vorhanden. Doch alles ist mit sehr viel Zeitaufwand verbunden.
Vielleicht noch etwas konkret: Es geht darum um Video_TS und Audio_TS Ordner zu einer .mp4 Datei zu rechnen. (Nun wird bestimmt spekuliert, dass es hier illegal zu und her geht. Da könnt ihr beruhigt sein. Es ist alles legal, was ich vorhabe.)
 
Wenn du ein Debian-basiertes System aufbaust, würde ich - wie Sannyboy111985 schon angedeutet hat - zu apt-proxy raten. Ich würde mal mit der Distribution anfangen, mit der du dich am besten auskennst. Wenn du bisher mit Ubuntu gearbeitet hast, würde ich jetzt nicht plötzlich zu CentOS z.B. wechseln.

PS: Ich bin ja ein bisschen neugierig, welche Privatperson 20 Server zu Hause stehen hat. :)
Oder ist das ein berufliches Projekt?
 
Ein apt-proxy werde ich einrichten. So kann sich der ymaster dann alles holen während sich es die anderen aus dem Cache holen werden.
Na ich ;) Angefangen hat alles noch mit den Apple G4 Server. Bis vor kurzen lief alles aus xServe. (Mail, Web, Filesharing, Podcast,...) Seit Apple diese aber eingestellt hat suche ich nach Alternativen. Viele der Server werden für Clusterarbeiten im Videobereich benützt.
 
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