Welches NAS für meine Zwecke

Vorweg: Sorry für die späte Antwort. Hatte viel zu tun in den letzten Tagen.

T-Bone90 schrieb:
Vielleicht siehst du da etwas besser durch in meinem Quaos :-)
Ja, hilft. Danke.


T-Bone90 schrieb:
Mein Macbook hat leider nur 500GB SSD intern. Das reicht nicht. Deshalb habe ich noch 2 externe SSDs für aktuelle Projekte.
Größere SSD fürs MB :)


T-Bone90 schrieb:
Angedacht ist es so, dass ich auf der Platte 2 im NAS Backups mache von allen Geräten (Macbook, SSDs usw) inkl. Platte 1 im NAS (ich hoffe das geht so...).
Das geht durchaus.


T-Bone90 schrieb:
Wenn ich jetzt ein RAID mache, fehlt mir die Platte 2 im NAS. Ergo werden mein Macbook und die SSD entweder gar nicht gesichert oder dann nur über die externen Sicherungsplatten am NAS. Sonst müsste ich ja wieder eine Platte zusätzlich mir anschauen, die am Macbook ran kommt und dieses sichert.
Das ist der Teil, wo ich es mit dem Verstehen hapert. Vielleicht hast du ein etwas falsches Bild von der Funktionsweise eines NAS.

So lange du ausreichend Speicherplatz hast ist es völlig egal ob die Daten auf Platte 1 oder 2 liegen. Nach außen hin ist die Plattenanordnung / -Nutzung egal. Andere Rechner im Netzwerk sehen keine Festplatte / Partition / Volumen, sondern Ordner (mit Netzwerkfreigaben, die bestimmen welche User was im Ordner machen darf). Etwa "\\NAS\Archiv" und "\\NAS\Sicherungen". Ob Archiv und Sicherung nun auf unterschiedlichen Platten liegen oder nicht, darum kümmert sich das NAS.

Das NAS muss einfach genug Speicherplatz bieten. Bei dir: MAC 500GB + 1 TB SSD extern + 500GB SSD extern + 2TB Archiv Platte = 4TB Daten. 2 x 4TB (oder mehr) ins NAS und du kannst da alle Daten speichern und hast eine automatische Spiegelung.


T-Bone90 schrieb:
Hast du Archiv und Sicherung auf einer Platte? Oder wie hast du aufgeteilt deine Platten?
Bei mir verteilen sich die Daten auf ein Volumen, was mehrere HDDs umfasst. Sind 6 x 12TB im Verbund, wo 2 Platten ausfallen können ohne Datenverlust zu haben (RAID 6 / SHR 2 | 48TB von 72TB nutzbar | 24TB werden als Spiegel / Ausfallabsicherung verwendet). Gibt sich als ein großes Volumen und da hab ich halt die entsprechenden Ordner für Archiv, Backup, etc. Probleme, dass etwa Archiv XY zu groß für Platte A wird, gibt es da nicht. Nur der insgesamt freie Speicher ist relevant.


T-Bone90 schrieb:
Ergo müsste es doch langsamer rechnen alles oder?
Nur ist die Frage, ob man das in der Praxis wirklich bemerken wird. I.d.R. arbeitet das Gerät ja nicht am Limit. Speicherplatz für Daten fordert das Gerät auch nicht so sehr. Man muss halt auch auf den Anwendungsfall achten. Will man VMs nutzen, dann sieht es ohne Frage ganz anders aus und für Verschlüsselung hat das Gerät einen entsprechenden Hardware-Chip, so dass die CPU nix machen muss.


T-Bone90 schrieb:
Oder gleich 2x6TB?
Wenn du das Geld hast, ja.
Mehr "Puffer" für die Zukunft, Aufpreis von nur ~60€ (als 4 & 6TB) und besser für nen RAID/SHR-Spiegel. Wenn nicht jetzt, dann vielleicht in 1-2 Jahren. (Mehr dazu habe ich ja weiter oben schon geschrieben. Es spricht bei dir eigentlich nichts dagegen.)
 
M@rsupil@mi schrieb:
Vorweg: Sorry für die späte Antwort. Hatte viel zu tun in den letzten Tagen.
Kein Problem :-)
Ich antworte mal in rot weil nur Smartphone.


Größere SSD fürs MB :)
Geht leider nicht. Das nächste Book hat dann eine größere ;)


Das ist der Teil, wo ich es mit dem Verstehen hapert. Vielleicht hast du ein etwas falsches Bild von der Funktionsweise eines NAS.

So lange du ausreichend Speicherplatz hast ist es völlig egal ob die Daten auf Platte 1 oder 2 liegen. Nach außen hin ist die Plattenanordnung / -Nutzung egal. Andere Rechner im Netzwerk sehen keine Festplatte / Partition / Volumen, sondern Ordner (mit Netzwerkfreigaben, die bestimmen welche User was im Ordner machen darf). Etwa "\\NAS\Archiv" und "\\NAS\Sicherungen". Ob Archiv und Sicherung nun auf unterschiedlichen Platten liegen oder nicht, darum kümmert sich das NAS.

Das NAS muss einfach genug Speicherplatz bieten. Bei dir: MAC 500GB + 1 TB SSD extern + 500GB SSD extern + 2TB Archiv Platte = 4TB Daten. 2 x 4TB (oder mehr) ins NAS und du kannst da alle Daten speichern und hast eine automatische Spiegelung.
Ja aber es wird ja gesagt, dass Daten und Backup nicht auf eine HDD sollen. Weil sonst würde ich mir erstmal nur 1x6TB reinstecken. Und würde dort Archiv drauf machen und das Backup. Aber das macht man ja nicht oder jetzt doch? Nur aus dem Grund rede ich von einer zweiten Festplatte. Damit das Archiv und die Backups getrennt sind. Und das regelt ja nicht das NAS sondern ich selber oder? Das NAS kann ja nicht wissen wo was hingespeichert werden soll.
Oder denkst du eine Platte macht erstmal Sinn?
Ich habe ja 2TB Archiv und 2 TB Backupdaten von MacBook und externe SSDs und dann soll ja das Archiv noch gebackuped werden. Also 4 TB Backup und 2 TB Archiv.


Bei mir verteilen sich die Daten auf ein Volumen, was mehrere HDDs umfasst. Sind 6 x 12TB im Verbund, wo 2 Platten ausfallen können ohne Datenverlust zu haben (RAID 6 / SHR 2 | 48TB von 72TB nutzbar | 24TB werden als Spiegel / Ausfallabsicherung verwendet). Gibt sich als ein großes Volumen und da hab ich halt die entsprechenden Ordner für Archiv, Backup, etc. Probleme, dass etwa Archiv XY zu groß für Platte A wird, gibt es da nicht. Nur der insgesamt freie Speicher ist relevant.
Bei mir verteilen sich die Daten auf ein Volumen, was mehrere HDDs umfasst. Sind 6 x 12TB im Verbund, wo 2 Platten ausfallen können ohne Datenverlust zu haben (RAID 6 / SHR 2 | 48TB von 72TB nutzbar | 24TB werden als Spiegel / Ausfallabsicherung verwendet). Gibt sich als ein großes Volumen und da hab ich halt die entsprechenden Ordner für Archiv, Backup, etc. Probleme, dass etwa Archiv XY zu groß für Platte A wird, gibt es da nicht. Nur der insgesamt freie Speicher ist relevant.
Aber so richtig versteh ich das noch nicht. Also ich kann wirklich nicht beeinflussen, wo die Daten hingespeichert werden? Weil es wird ja gesagt Daten und Backup nicht auf einer HDD und wenn ich jetzt 2 im NAS habe muss das ja wissen, dass Backup auf HDD 2 muss. Kannst du eventuell das nochmal kurz erklären?
Weil deshalb muss ich ja auch auf RAID verzichten (was eigentlich kein Problem ist für mich). Ich muss Archiv und Backup separieren auf 2 HDDs.
 
T-Bone90 schrieb:
Ja aber es wird ja gesagt, dass Daten und Backup nicht auf eine HDD sollen. Weil sonst würde ich mir erstmal nur 1x6TB reinstecken. Und würde dort Archiv drauf machen und das Backup. Aber das macht man ja nicht oder jetzt doch?
Siehe Beitrag #8 #14. Man hat Daten & Backup nicht einmal auf dem gleichen Gerät! Ein Backup ist extern / auf einem anderen Gerät. Getrennt vom Rest der laufenden Hardware. Sicher verwahrt.
Die ganze RAID-Spiegelung bzw. automatische / manueller Abgleich HDD 1 auf 2 ist lediglich ein kleiner Zusatzschutz sollte nur eine HDD ausfallen bzw. man kann ohne Unterbrechung das Gerät weiter nutzen. Im Fall von Hardwarefehler, Überspannung, Diebstahl, Schadsoftware, Benutzerfehler, etc. sind alle Daten auf allen Laufwerken & Partitionen gefährdet.


T-Bone90 schrieb:
Damit das Archiv und die Backups getrennt sind. Und das regelt ja nicht das NAS sondern ich selber oder? Das NAS kann ja nicht wissen wo was hingespeichert werden soll.
Ob das NAS die Daten von A nach B nun per RAID oder per Script abgleicht oder du als Benutzer das manuell anstößt (lässt sich ja alles konfigurieren) ist nahezu unerheblich. Das ist - so lange es alles in einem Gerät ist - kein wirkliches Backup. Es kann in vielen Fällen helfen (insb. wenn es im Hintergrund und automatisch abläuft und dabei ggf. unterschiedliche Versionen einer Datei aufbewahrt werden.).


T-Bone90 schrieb:
Oder denkst du eine Platte macht erstmal Sinn?
Du kannst das NAS durchaus mit einer Platte nutzen, deine externen Backups machen und alles ist wunderbar. Sparst den Kauf einer 6TB HDD.
Wie aber in Beitrag #14 geschrieben, so bekommt man durch die Spiegelung "als Bonus" 80% zusätzliche Bequemlichkeit und 20% zusätzlicher Schutz für die Daten (Werte natürlich nur Pi x Daumen Pauschalisierungen). Ob einem das ~180€ für 6TB NAS HDD wert ist muss jeder selber wissen.



T-Bone90 schrieb:
Also ich kann wirklich nicht beeinflussen, wo die Daten hingespeichert werden? Weil es wird ja gesagt Daten und Backup nicht auf einer HDD [...] Ich muss Archiv und Backup separieren auf 2 HDDs.
Zum ersten Teil: Wenn man will, dann kann man das NAS natürlich auch so einrichten.

Es geht bei den ganzen Sicherungen & Backups immer darum, dass im Worst Case ein andere Medium vorhanden ist, so dass man seine Daten nicht verliert. Jetzt kann man für sich durchgehen, was passieren könnte. Z.B. Hardwaredefekt, Überspannung, ein Virus, etc. Deswegen: Backups sind möglichst getrennt vom Rest zu verwahren (also nicht die Backup HDD die ganze Zeit angeschlossen lassen, sondern z.B. sicher im Schrank) und mehr Kopien -> mehr Sicherheit / Möglichkeiten im schlimmsten Fall noch eine Kopie der Dateien zu haben.
Manche Dateien sind wichtiger -> mehr Kopien / Backups, als andere.
 
M@rsupil@mi schrieb:
Siehe Beitrag #8 #14. Man hat Daten & Backup nicht einmal auf dem gleichen Gerät! Ein Backup ist extern / auf einem anderen Gerät. Getrennt vom Rest der laufenden Hardware. Sicher verwahrt.
Die ganze RAID-Spiegelung bzw. automatische / manueller Abgleich HDD 1 auf 2 ist lediglich ein kleiner Zusatzschutz sollte nur eine HDD ausfallen bzw. man kann ohne Unterbrechung das Gerät weiter nutzen. Im Fall von Hardwarefehler, Überspannung, Diebstahl, Schadsoftware, Benutzerfehler, etc. sind alle Daten auf allen Laufwerken & Partitionen gefährdet.
Ja OK dann nennen wir es mal nicht Backup. Aber wenn ich 2 Platten im NAS habe und auf Platte 2 alle Sicherungen zusammenlaufen, dann ist das für mich schon ein Backup. Ich habe die ganzen Daten zumindest noch ein zweites mal. Und ein Raid wird mir da nichts nützen, da auf Platte 1 nur das Archiv liegt. Ich möchte auf Platte 2 aber neben der Backupspiegelung auch meine ganzen Geräte sichern, sprich MBP, SSDs usw.
Und wenn ich ein Raid einrichte (Archiv Platte 1 auf Platte 2), dann kann ich ja nicht dann noch die Geräte drauf sichern auf Platte 2 oder?

M@rsupil@mi schrieb:
Ob das NAS die Daten von A nach B nun per RAID oder per Script abgleicht oder du als Benutzer das manuell anstößt (lässt sich ja alles konfigurieren) ist nahezu unerheblich. Das ist - so lange es alles in einem Gerät ist - kein wirkliches Backup. Es kann in vielen Fällen helfen (insb. wenn es im Hintergrund und automatisch abläuft und dabei ggf. unterschiedliche Versionen einer Datei aufbewahrt werden.).
Naja aber wie oben gerade geschrieben in meinem Fall ja nicht oder? Entschuldige für die vielen Fragen aber ich bin dir echt dankbar.
Also per Script kann ich sagen er soll einerseits das Archiv von Platte 1 nehmen für Platte 2 und zusätzlich noch die Gerätesicherungen. Wenn ich nun Raid nehme bin ich gebunden an dem, was auf Platte 1 ist. Und wo mache ich dann die Gerätebackups drauf?
Natürlich stecke ich dann ab und an noch 2 externe Platten ans NAS und sichere dies. Aber gerade die Gerätebackups sollen ja automatisch erfolgen. Da man aber keine externe HDD am NAS angesteckt lässt, müsste ich so jedes mal erst anstecken und dann sichern. Er soll aber permanent im Hintergrund sichern. Sprich das geht nur dann direkt aufs NAS was ständig verfügbar ist.
2 externe HDDs für "richtige Backups" sind ja auch eingeplant.

M@rsupil@mi schrieb:
Du kannst das NAS durchaus mit einer Platte nutzen, deine externen Backups machen und alles ist wunderbar. Sparst den Kauf einer 6TB HDD.
Wie aber in Beitrag #14 geschrieben, so bekommt man durch die Spiegelung "als Bonus" 80% zusätzliche Bequemlichkeit und 20% zusätzlicher Schutz für die Daten (Werte natürlich nur Pi x Daumen Pauschalisierungen). Ob einem das ~180€ für 6TB NAS HDD wert ist muss jeder selber wissen.
Ich muss nochmal fragen aber eine Platte würde in meinem Fall ja dann doch nicht funktionieren oder? Sprich ich soll Archiv und Sicherung nicht auf eine Platte machen. Deshalb kommt Archiv auf Platte 1 und Sicherung (auch wenn es kein richtiges Backup ist) auf Platte 2. Wenn ich jetzt nur Platte 1 einbaue, dann kommt dort das Archiv drauf und alle Gerätesicherungen laufen dort zusammen. Ist das gut? Externe HDDs zur Sicherung der NAS habe ich trotzdem noch. Was meinst du? Kann man Archiv und Gerätesicherungen erstmal auf eine Platte legen?

M@rsupil@mi schrieb:
Es geht bei den ganzen Sicherungen & Backups immer darum, dass im Worst Case ein andere Medium vorhanden ist, so dass man seine Daten nicht verliert. Jetzt kann man für sich durchgehen, was passieren könnte. Z.B. Hardwaredefekt, Überspannung, ein Virus, etc. Deswegen: Backups sind möglichst getrennt vom Rest zu verwahren (also nicht die Backup HDD die ganze Zeit angeschlossen lassen, sondern z.B. sicher im Schrank) und mehr Kopien -> mehr Sicherheit / Möglichkeiten im schlimmsten Fall noch eine Kopie der Dateien zu haben.
Manche Dateien sind wichtiger -> mehr Kopien / Backups, als andere.
Jap deshalb war meine Idee:
Die Dateien der Geräte (Macbook, ext. SSDs) wären 4x vorhanden
1x Platte2 NAS (oder eben doch Platte1 und alles auf einer im NAS)
2x externe HDDS zur Sicherung NAS
und zusätzlich ja noch auf den Geräten selbst.

Archiv ist dann 3x vorhanden
1x Platte1 NAS,
2x externe HDDs zur Sicherung NAS.

Was meinst du?
 
T-Bone90 schrieb:
alle Sicherungen zusammenlaufen, dann ist das für mich schon ein Backup. Ich habe die ganzen Daten zumindest noch ein zweites mal.
Das ist natürlich völlig richtig.


Zum Thema RAID & Sicherung:
Mir ist nicht ganz klar woran es da bei der Kommunikation hapert. Im Grunde ist deine Zusammenfassung am Ende völlig richtig. Ich versuche es noch einmal anders.
Also Mac-Daten sind:
1 x am Mac, 1 x auf dem NAS und 2 x auf externen HDDs
Archiv-Daten sind
1 x auf dem NAS und 2 x auf externen HDDs.

Alles OK und solides Sicherungskonzept. Dafür würde eine 6TB HDD allein im NAS völlig ausreichen. Wenn du möchtest, dann könntest du auch die Daten auf dem NAS auf 2 HDDs austeilen, aber das macht wenig Sinn.

Das "Problem" ohne RAID: Fällt eine(!) Platte im NAS aus, dann ist der Wiederaufbau mühselig, weil man alles per Hand wieder neu einrichten / zurück kopieren muss und das NAS als zentraler Speicherplatz fällt temporär aus. Man hat ja auch keine Ersatzplatte griffbereit, sondern muss die erst einmal besorgen. Das ist die Stelle, wo ein RAID / Spiegelung die Sache schlicht etwas "angenehmer" und "einfacher" macht.
Stell es dir wie einen Ersatzreifen im Auto vor. Der hilft auch nicht immer, aber mitunter doch nicht schlecht, wenn man recht fix einfach wieder fahren kann und nicht ewig auf Hilfe warten muss.

Man kann die Sache mit 2 HDDs im NAS sehr unterschiedliche angehen und da irgendwelche manuellen Abgleiche machen, nur einen Teil doppelt speichern, mit zwei HDDs arbeiten und die jeweils unterschiedlich einrichten / nutzen (man hat da völlig freie Wahl bei der Konfiguration), aber insgesamt verliert man sich da in "Kleinigkeiten", um die man sich eigentlich gar nicht kümmern will / muss.

Daher der simple Weg:
Du richtest auf dem NAS einfach die 6TB HDD als Volumen 1 (oder die 2 x 6TB als RAID 1 / SHR) ein und legst Netzwerkordner an. Z.B.
\\NAS\Daten-Mac, \\NAS\Gerätesicherungen & Images, \\NAS\Archiv-Daten

Welcher Ordner jetzt wie groß ist spielt keine Rolle. Insgesamt steht für alle Ordner 6TB Platz zur Verfügung (etwa 5,45TiT nutzbar). Den Platz kannst du dann so nutzen, wie du willst. Das Archiv kann auch 4,5TB groß werden. Es ist egal so lange die restlichen Daten mit dem verbleibenden Speicherplatz auskommen.

Isoliert werden die Daten auf dem NAS durch Freigabeoptionen der Netzwerkordner: Wer (welche User / Account) auf welche Ordner zugreifen dürfen, welche Rechte sie haben (nur lesen, schreiben, etc. ), etc. und nicht durch eine Trennung HDD1 und HDD 2.

Ich hoffe das war verständlicher.
 
Wow super vielen herzlichen Dank!

Jetzt habe ich das soweit auch verstanden. Es heißt ja man soll Backup und Arbeitsdaten nicht auf einer Platte lagern. Für mich ist das zusammenlaufen der Gerätesicherungen/Image schon eine Art Backup. Wenn ich jetzt nur 1 HDD im NAS habe, liegt ja neben dem Archiv auch die Sicherungen auf der gleichen Platte.
Das ist dann also noch OK, wenn ich externe Backups vom NAS mit mache?
Mir geht es halt um eine ständige Sicherung meiner MAC-Daten. Und da habe ich nur die Chance übers NAS, da die externen HDDs am NAS nicht ständig angeschlossen sind (wo die "richtigen" Backups drauf gemacht werden).

Das Thema mit der 2ten HDD im NAS für Raid ist an sich schon nicht schlecht. Mir ist es halt gefühlt aktuell nicht wichtig, wenn das ganze dann 2-3 Tage dauert. Neue Platte bestellen und Daten wieder rüber kopieren. Das dauert natürlich ein bisschen aber damit könnte ich unter umständen leben...
Dafür spare ich mir halt erstmal 160€ etwa. Aber 6TB wird es auf jeden Fall an Größe.
Ist eine schwierige Entscheidung. Raid hat natürlich seine Vorteile aber da ich für mich gesagt habe ich kann damit leben, ein paar Tage dann das NAS nicht mehr zu haben, überlege ich es mit einer Platte (für Ironwolf habe ich mich entschieden) zu probieren. Nur nicht, dass ich mich ärgere.

Wiederrum sichere ich ja nicht stündlich mit externer HDD das NAS. Ergo kann das Backup extern auch bisschen älter sein und wenn doch was aufm NAS weg kommt...wobei es dann natürlioch auch auf Platte 2 bein einem RAID weg ist.
 
Du kannst auch einfach jetzt erst einmal nur mit 1 x 6TB starten und z.B. in 6 oder 12 Monaten eine weitere 6TB Platte "nachrüsten". Mit 2-3 Klicks wird dann daraus ein RAID-Spiegel. (Dauert natürlich bis beide Platten im Sync sind, aber es ist für dich wenig Arbeit.)

T-Bone90 schrieb:
Das ist noch OK, wenn ich externe Backups mit mache?
Jup.
 
M@rsupil@mi schrieb:
Du kannst auch einfach jetzt erst einmal nur mit 1 x 6TB starten und z.B. in 6 oder 12 Monaten eine weitere 6TB Platte "nachrüsten". Mit 2-3 Klicks wird dann daraus ein RAID-Spiegel. (Dauert natürlich bis beide Platten im Sync sind, aber es ist für dich wenig Arbeit.)


Jup.
Ich danke dir also habe mich jetzt gut 1x6TB erstmal entschieden.
Bin jetzt nur am überlegen, ob ich mir nun das DS218+ hole oder aufs DS220+ warte. An sich kann ich bis Ende des Jahres oder Januar noch warten. Aber ob die 220+ wirklich noch kommt bezweifle ich.
 
Moin,

Marsupilami hat sich ja bereits jede Menge Mühe gemacht hier ausführlichst zu beraten!

Ich möchte lediglich einige Details ergänzen:
  • Wie schon richtig erwähnt wurde, bald ist Black Friday, da gibt es bestimmt die Möglichkeit, günstig eine Synology zu ergattern.
  • bei der DS218+ kann man sehr einfach den RAM erweitern, das geht bei den anderen DS218-Modellen nicht. (Link)
  • Warum ist das relevant? Falls man das NAS nicht nur als Datenspeicher nutzt, sondern auch als "Homeserver" fühlt es sich mit den 2GB RAM schnell zäh an.

Raid 1 oder kein Raid
  • Wenn man sich schon HW anschafft, die das unterstützt sollte man das Feature auch nutzen. Raid 1 erhöht die Ausfallsicherheit, in dem alle Daten spiegelt (Link).
  • Vorteil: Es passiert prinzipbedingt automatisch, man kann es nicht vergessen oder muss es von Hand mit scripten etc. konfigurieren.
  • Nachteil: Es ist nur die halbe Kapazität nutzbar.
  • Der Vollständigkeit halber: Es gibt auch hier im Forum regelmäßig Diskussionen, ob im privaten Umfeld ein Raid 1 sinnvoll ist oder nicht...

2-Bay vs. 4-Bay NAS
  • Hier ist die entscheidende Frage, wie groß (i.S.v. Kapazität) die Platten sein werden. Bei normalen (Consumer-)Festplatten steigt ab 5-6TB das statistische Risiko, dass im Falle einer Raid Wiederherstellung die intakte Platte einen Defekt erleidet bevor das Raid wiederhergestellt ist. Was einen Totalverlust der Daten zur Folge hat. (Link)
  • Um dem vorzubeugen kann man entweder höherwertigere Platten verbauen (die entsprechend teurer sind) oder Raid 5 oder Raid 6 einsetzen. Für Raid 5 oder 6 nimmt man typischerweise 4-Bay (oder mehr). Theoretisch reichen 3 Platten dafür, das bietet aber Synology nicht an. Es ist, wie schon geschrieben, auch möglich, ein 4-Bay NAS zunächst mit 1 oder 2 Platten zu bereiben und später auf 4 zu erweitern.
Backup oder nicht
  • Regel 1: Raid ersetzt kein Backup. (erster Link den ich dazugefunden hab)
  • Regel 2: Bei Backup immer an die 3-2-1 Regel denken: 3 Kopien der Datei, auf 2 unterschiedlichen Backupmedien, 1 davon an einem räumlich getrennten Ort
Wenn man sich daran orientiert, wird schnell klar(er), was Marsipulami erklärt:​

  • Originaldaten (=1. Kopie) liegen auf dem Mac (+ext. Platten für Projekte)
  • 2. Kopie liegt auf dem NAS (1. Backup-Medium)
  • 3. Kopie liegt auf (anderen) ext. (Backup-)Platten (2. Backup-Medium)
Liegen auf dem NAS jetzt zusätzlich "Originaldaten" sollte man sich wieder Gedanken über die 3-2-1 Regel machen: Entweder man schafft eine weitere Kopie oder lebt mit dem Risiko, dass eine Backup-Kopie fehlt.​

Was ich auch noch erwähnen möchte:
  • Synology NAS bietet mit dem Hyperbackup (das ist eins der mitgelieferten Backup-Programme) die Möglichkeit verschlüsselte Backups zu erstellen. Z.B. in der Cloud. Der Cloudanbieter kann die Daten nicht nicht entschlüsseln, da sie bereits verschlüsselt gespeichert werden und der Schlüssel (vereinfacht dargestellt) im NAS verwaltet wird.
  • Damit kann man die 3. Kopie räumlich trennen und schützt sich vor Feuer, Wasser, Diebstahl, sonstige Defekte des NAS oder der ext. Platten. Und ja, man kann die Daten aus der Cloud wiederherstellen, ohne dass man ein neues NAS kaufen muss...
  • Hyperbackup bietet auch die Möglichkeit zur Rotation der Backups, so dass sich der Platzverbrauch beherrschen lässt.
Synology bietet die Möglichkeit die Oberfläche ("DSM") in einer Livedemo auszuprobieren. Ich glaube Hyperbackup ist da installiert. Somit kann man mit den Möglichkeiten mal rum spielen (zu Testzwecken einfach ein lokales Backupziel wählen).

Die kaufmännische Betrachtung (2-Bay vs. 4-Bay, Raid1 vs Raid5/6, 1x6TB - 4x6TB, Cloud-Backup, usw.) sollte sich imho am Wert (auch emotionalen Wert, wie z.B. bei Kinderfotos...) der Daten orientieren. Wie schlimm wäre der Verlust...?

Edit: ...gerade erst den anderen Thread entdeckt...die Redundanzen einfach ignorieren...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich danke dir bzw. euch!
Ich habe mir ja jetzt eine Ironwolf 6TB bestellt. Angebot genutzt.
Ich schau nochmal zum Black Frida, vielleicht erwische ich da noch eine zweite.

Wegen Synology weiß ich noch nicht ob es Sinn macht, auf das DS220+ zu warten. Ansonsten nehme ich wahrscheinlich das DS218+. Da ist man doch bisschen auf der Sicheren Seite, wobei das NAS sicherlich nur als Datenspeicher genutzt wird. Eventuell reicht auch das normale DS218.
Nur nicht das man sich das 218+ kauft und einen Monat später kommt das DS220+. Dann würde ich mich ärgern.
 
ICh mache mir gerade wieder Gedanken, ob Ironwolf die richtige Entscheidung war oder ich doch zu WD Red greifen hätte sollen. Die WD Red sollen ja dank 5900 Umdrehung deutlich leiser sein und da das NAS bei mir im Schlafzimmer steht...
Oder nimmt sich die Lautstärke nicht viel?
 
Da Lärm oft sehr subjektiv empfunden wird, wirst Du das testen müssen. Die Festplatten schalten auch in StandBy dann sind die still. Oder halt das NAS nachts runterfahren.
Was ich als am lautesten empfinde, sind tatsächlich die Schreib-/Lesezugriffe (bei den WD Reds).
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: T-Bone90
Grüßt euch!
Ich habe nun ein DS218+ und es klappt recht gut. Da ich das NAS aber nicht dauerhaft brauche, überlege ich jetzt es meistens auszuschalten. Starten könnte ich es ja per Wake on LAN.
Nun überlege ich auch, ob ein Rasperry Bi in meinem NetzSinn macht vonwo aus ich dann WOL und noch andere Sachen ausführen kann. Was meint ihr? Verbraucht ein Rasperry Bi weniger Strom als ein laufendes NAS im Standby?
Macht ein Rasperry Bi Sinn? Oder würdet ihr lieber das NAS durchgehend laufen lassen?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: calippo
Ich fahre mein NAS immer runter, da ich es nur 1-2 mal pro Woche benötige und manchmal auch 1-2 Wochen gar nicht.

WOL über einen Raspi funktioniert super, da zusätzlich noch PIVPN und PiHole(gibt man nicht wieder her, wenn man den Komfort gewohnt ist) auf dem Raspi laufen, spielen die Stromkosten weniger eine Rolle.

Auf meinem Handy habe ich RasPi Check installiert, damit kann ich bei bestehender VPN Verbindung bequem auf den Raspi zugreifen und z.B. WOL starten.
 
@calippo das klingt nicht schlecht!
Eigentlich hatte ich mir das so gedacht ich baue meine VPN Verbindung aktuell auf und nehme dann WOl und starte die Diskstation.
Problem ist, dass der VPN Server die DS ist. Also geht das nicht. Und mit dem Router VPN geht auch nicht.
Wenn jetzt vor der DS der VPN Server ist (Rasperry Pi) würde das ja dann gehen.Ist nur die Frage, ob die Stromkosten gleichwertig sind vom Rasperry Pi, als wenn ich mein NAS (im Edle ´) laufen lasse die ganze Zeit. Weil sonst kann ich mir das schenken und lasse die DS gleich laufen.
 
@T-Bone90

Lt. Synology verbrät die 218+ im Idle 5,4W, da ist ein Raspi (3er reicht ja) deutlich genügsamer mit 1-2 W
Das NAS kostet pro Jahr also ca. 5€ mehr an Strom, naja, kann man auch vernachlässigen.

Nachteil so einer Lösung mit Raspi ist natürlich das langwierige Hochfahren. Mein QNAP inkl. Festplattenverschlüsselung braucht dafür über 5 Minuten, bis alle Laufwerke bereit stehen.

Aber schau Dir mal PiHole an, alleine dafür lohnt sich ein Raspi
https://www.kuketz-blog.de/pi-hole-schwarzes-loch-fuer-werbung-raspberry-pi-teil1/
Die Konfiguration des Systems ist mit diesen Anleitungen auch für weniger erfahrene Nutzer recht einfach möglich.
 
Also das PiHole macht schon mal einen sehr interessanten Eindruck. Wusste gar nicht, dass es sowas gibt.
Mich stört aber meine Werbung aktuell noch nicht, deshalb soll das kein Kaufgrund für mich sein (später vielleicht mal).
5€ im Jahr kann ich durchaus ausgeben und könnte das NAS dann immer laufen lassen.
Ergänzung ()

Sagt mal Leute ich mach mir seit heute früh Gedanken, ob ein NAS überhaupt die richtige Entscheidung für mich war.
Wenn ich sehe was alles mit einer Diskstation DS218+ machbar ist und wie wenig ich nutzen werde.
PhotoStation, Audio-Station usw. eigentlich brauche ich das alles nicht. Selbst Drive etc nutze ich nicht. Ich vertraue z.b. meiner iCloud usw.
Habe halt auch ein mobilen Mac von daher kann ich auch iTunes Server nicht nutzen, da ich unterwegs auch gerne Musik hören möchte (und mit VPN wird es zu lahm).
Auch das Bilder laden über VPN ist sehr sehr langsam.
Mittlerweile frage ich mich, ob ich mir hätte die 600€ sparen können und lieber was anderes kaufen. Was meint ihr?
 
Zuletzt bearbeitet:
600€, das ist ne Hausnummer. Ich habe 180€ für mein QNAP TS-231P bezahlt und da einfach zwei ältere Desktop Platten reingesteckt mit 1,5 und 3 TB. Kein Raid bzw. Redundanz, dafür synce ich die wichtigen Sachen in die Cloud (1TB MS Onedrive und unlimitierte Menge an Bildern bei Amazon prime.) Da ich nur 12 Mbit/s up habe, geht das ohne NAS nicht wirklich bequem.

Die vielen anderen Tools nutze ich auch nicht.
Für Musicstreaming oder Bilder sollte VPN eigentlich ausreichen, da limitiert doch eher der Upload. Zumindest mein Raspi hat gar kein Problem, die 12 MBit/s voll zu unterstützen. Den VPN Server im QNAP hatte ich allerdings nie im Betrieb.
 
Naja aber ich müsste wegen Musik dann jedes mal eine VPN Verbindung aufbauen. Dann geht auch alles andere über VPN. Alles bisschen misst.
Naja die DS218+ für 300€ und 2x6TB Ironwolf Platten. Da kommt man auf dem Preis.
Am Anfang habe ich mir viel erhofft weil doch so viel Möglich ist. Aber ich möchte z.B. den Komfort auch nicht verlieren, vom iPhone oder Mac alles in iCloud zu speichern. Den guten Komfort jetzt abzugeben ist doof. Dafür ist iCloud einfach zu gut integriert.
Und wegen Bilder (habe mich noch nicht ganz richtig beschäftigt)...aber bei mir liegen alle Bilder als RAW vor. Da ist 1 Bild locker mal 50MB. Habe mal testweise über VPN 6MB von der Diskstation auf den PC geladen und andersrum. 1 Minute hat da nicht gereicht...für 6MB! :-(
 
Klar, die Apple Integration ist schon sehr anwenderfreundlich, dafür ist die Einbindung von Nicht-Apple Geräten und Diensten oft umständlich.
Musik habe ich bei mir recht einfach gelöst: Im Tablet und Handy steckt ne 128 GB SD-Karte, die ab und zu mit dem 70 GB Master-Musikordner des NAS synchronisiert wird und fertig. Da brauche ich keinen extra Mediaserver.

RAWs habe ich auch auf dem NAS, ich nutze aber auch kein Lightroom inkl. Archivfunktion, sondern kopiere die RAWs von der Kamera auf den PC, sortiere und bearbeite dort und schiebe dann die fertigen Bilder und die RAWs aufs NAS in Ordner, alles natürlich im lokalen Netzwerk. Dann starte ich den sync mit Amazon und das NAS lädt dann über Nacht die Bilder in die Cloud, sowohl jgs als auch RAWs werden als Bilddateien erkannt und werden nicht auf das das Speicherkontingent angerechnet. Allerdings darf man die Bilder nicht verschlüsseln, sonst könnte man ja andere Dateien hochladen. Durch einen Leak könnten andere also auf meine Bilder zugreifen. Nicht schön, aber wer interessiert sich für Bilder von Landschaften, Stillleben, Tieren eines mäßig begabten Hobbyfotografen?

Von unterwegs greife ich dann entweder über VPN auf die JPGs auf dem NAS zu oder greife auf den Amazon Drive Ordner zu. RAWs würde ich nur in ganz besonderen Ausnahmefällen über VPN laden.
50 MB brauchen bei 12 Mbit/s lt. Download-Rechner dann 33 Sekunden, das wäre erst bei Uploadrate von >100 Mbit/s brauchbar für regelmäßige Anwendungen.
 
Zurück
Oben