Welches Speichermedium

Vielleicht muss man gar nicht sio genau messen - wenn man weiß, wie groß die einzelnen Videodateien sind und wie viele davon in welchem Zeitraum genutzt werden, könnte man sich das vielleicht auch zusammenrechnen. Mit 15 ms Zugriffszeit und 80 MiB/s an der Speicherstelle der Datei (könnte zu einer aktuellen Festplatte passen) dauert das Einlesen einer 10 MiB Datei 0,015 + 0,025, also 0,04 Sekunden.
 
Nicht ganz so einfach: Je kleiner die Dateien sind, desto geringer ist die Transferrate. Außerdem kommt's auch drauf an, wie viele Dateien gleichzeitig gelesen werden oder welche Zugriffe noch stattfinden (Verzeichnis einlesen, etc.). Außerdem hoffe ich doch, dass die Programme die Clip-Schnippsel im RAM cachen, so dass es weniger HDD-Last gibt.

Ich hab mal vor Jahren mit VJ-Software rumexperimentiert. Und da war der Rechner weit weg von der Leistung, die heute zur Verfügung stehen würde. Deshalb kann es durchaus sein, dass eine USB-HDD ausreichen würde. Kann aber auch sein, dass es nicht ausreicht, weil die Anforderungen stärker gewachsen sind, und eSATA zwingend nötig ist. Bei eSATA hat man zumindest die gleiche Performance, wie bei einer internen HDD. Und mehr geht ja nun erstmal nicht.
 
Naja, es hängt halt auch davon ab, wie groß die Videodateien jetzt sind - die Auflösungen werden sicherlich größer sein, als bei VJs mit kleineren Rechnern, wenn da schon eine so fette Workstation steht. Ich kenn beim Thema VJ-Software eigentlich nur die Linuxdistro dyne:bolic mit speziell angepasstem Kernel, die wird für fünf und mehr Jahre alte Laptops gemacht, hat aber auch seit anderthalb Jahren schon keine neue Version mehr veröffentlicht. (vermutlich weils bei Linux auch mal Probleme mit dem Grafiktreiber wie bspw. Tearings geben kann, die man manchmal gar nicht so einfach wegbekommt)

P.S.
Mit den technischen Fähigkeiten wachsen ja dann auch die Möglichkeiten: In ein paar Jahren haben wir vielleicht eine neue Ebene, in der sich 3D-Demoszene und VJs vereinen um Live-3D-Animationen, die live verändert werden können, zu machen. Mit sowas wären bestimmt coole Sachen möglich, Live-Animation zu Live-Musik sozusagen :cool_alt:, bräuchte dann aber auch richtig viel Rechenleistung.
 
Zuletzt bearbeitet:
wie gesagt meine Schnippsel bewegen sich zwischen 1 MB und 250 MB (zumindet wenn man jetzt nur Files betrachtet die nur kurzzeitig laufen, also quasi "eingeschossen" werden). alles was größer ist wird eben einmal gestartet und läuft dann, wie Z.B. Filme etc.

wobei 250 MB hier auch schon recht gute Qualität ist, mit FullHD etc. arbeite ich momentag noch nicht, allerdings möchte ich mir für die Zukunft natürlich alle Optionen offen halten. Deshalb habe ich mir auch dieses doch recht performante System gebaut, sonst hätte es ein neuer Laptop auch getan.
 
Naja, 250 MiB wären schon bei guter Position und unfragmentiert über eSATA 3-3,5s Ladezeit, sofern grad nichts anderes Festplattenzugriff haben will. (ich bin mal vo 80 MiB/s ausgegangen - deine 500er WD könnte zwar mehr am äußeren Rand haben, aber am inneren Rand dürfte sie auch weniger haben) Mit den 30 MiB/s, die du durchschnittlich mit nem USB-Gehäuse haben würdest, wärens schon fast 9 Sekunden bei guter Position der Daten und unfragmentiert.
 
Wird ja wohl kaum der gesamte Film geladen, oder? Sonst hätte ich ja nen halben Tag gehabt als ich jeweils meine 10GB-RAW-Filme bearbeitet hatte...
 
ne sicher nicht...
nur wenn die Qualität besser und der Film(Schnippsel) größer ist, dann ist in der Regel auch die Bitrate höher d.h. der Durchsatz muss stimmen (MB/s).
 
Und zukünftige Filme werden auch nicht schlechter und brauchen der her auch mehr Speicherplatz udn eine schnelle Transferraten von Speichermedium beim abspielen.
 
Tekpoint schrieb:
Und zukünftige Filme werden auch nicht schlechter und brauchen der her auch mehr Speicherplatz udn eine schnelle Transferraten von Speichermedium beim abspielen.

Bis wir bei 30MB/s sind dauert's noch paar Jährchen bei normalen Filmen...
 
ja, das denke ich auch...
ich werde einfach mal ein paar Tests machen, werde die Files dann auch mal auf meine SSD packen und schauen obs da nen Unterschied gibt... und wenns mit na 2.5er auch geht - gut, ansonsten wirds eben ne 3.5" mit Strom und eSATA.
 
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