Welches System für Super-Tele - Tier- und Naturfotografie

Incanus schrieb:
Nein, bei Nikon gibt es je nach System unterschiedliche Crop-Faktoren und 1,6 ist nie dabei.
sry, 1.52
Incanus schrieb:
Und Telekonverter sind was für hochwertige Objektive mit deutlich höheren Lichtstärken, als f/6,7.
Ich finde auch 5.6 ist das niedrigste was man bei 400mm haben will. Bewegungen auf die distanz sind sonst selbst mit stativ schnell zu unscharf.
Allerdings kann man die letzte APS-C Generation auch gut bei iso 6400-12800 noch nutzen. Sieht dann halt aus wie ISO 800 bei der D90. Das macht das ganze etwas brauchbarer und man spart 4 stellig.
 
Hallo,

es gibt noch die sogenannte "Russentonne" MTO 11CA mit 1000 mm (Festbrennweite).
Die kostet ca 150-300 gebraucht.

Viele Grüße

Panzerfahrer
 
Wenn ich das richtig sehe ist das Olympus Objektiv 100-400mm Brennweite aufgrund des Crop Faktors dann immer noch die beste Lösung, wenn es um die Brennweite geht. Von Lichtstärke mal abgesehen. Bei Nikon / Canon müsste ich neben einem Objektiv mit mindestens 500 oder 600mm dann ja auch noch in einen Body investieren und hätte nicht mehr Brennweite als bei dem Olympus Objektiv an meiner kleinen MFT Kamera. Richtig?
 
Richtig.
 
@ettan es hängt vor allem auch vom Budget ab.
Wenn du bereit bist, einen deutlichen vierstelligen Betrag auf den Tisch zu legen, könntest du mit Vollformat und Brennweiten jenseits der 600mm einen mehr als deutlichen Schritt nach vorne machen.
Hängt aber auch davon ab, was dein Ziel ist.
Tiere, die sich nicht oder nur sehr langsam bewegen, kann man easy mit ner gebrauchten Sony/Canon/Nikon/... DSLM oder gar DSLR inkl. passendem Teleglas abfrühstücken.

Vögel im Flug sind schon ne andere Herausforderung.
Bekomme ich mit meiner Canon EOS 5D Mark II auch hin, wenn ich unbedingt will aber die Ausschussquote ist da doch sehr hoch. Modernere Sensoren sind im Vergleich zu meiner Kamera regelrechte Nachtsichtgeräte.
Da mein Objektivpark im Canon EF-System überschaubar ist, werde ich für meinen Teil wohl in Kürze zu Sony wechseln.

Du hast bei MFT den Vorteil, dass du durch den Cropfaktor 2 auch die doppelte Reichweite generierst - aber eben auch zum Preis einer geringeren Lichtempfindlichkeit. APS-C und erst Recht Vollformat können auch tendenziell mit weniger Licht noch gute Ergebnisse liefern.

@Panzerfahrer Die Bilder, die aus der Russentonne so raus kommen und ich mal gesehen haben, wären mir aber keine 150€ Wert. Ist n netter Gag aber mehr auch nicht.
 
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Das MatZe schrieb:
Wenn du bereit bist, einen deutlichen vierstelligen Betrag auf den Tisch zu legen, könntest du mit Vollformat und Brennweiten jenseits der 600mm einen mehr als deutlichen Schritt nach vorne machen.
Deutlich vierstellig: nein. Zumal ich dann ja viele Kilo mit mir herumtragen muss.

Dann lebe ich lieber mit weniger Lichtstärke, von der Brennweite kommt man ja dann ziemlich weit bei MFT. ISO hoch schrauben geht auch bei der rechten alten Olympus schon erstaunlich gut. Vorher hatte ich ne Canon EOS 700 oder 750D (weiß nicht mehr genau), die rauschte mehr.
Ergänzung ()

Incanus schrieb:
Und Telekonverter sind was für hochwertige Objektive mit deutlich höheren Lichtstärken, als f/6,7.
Vielleicht gibt's ja eine lichtstärkere Festbrennweite mit 250 oder 300mm für MFT. Dann könnte das ein sehr guter Kompromiss sein...
 
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Es gibt z.B. ein 300/2.8 von Olympus, gebraucht knapp 2000€
 
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Das Pro und Kontra für Telekonverter:

 
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Und was inzwischen auch ein nicht zu verachtender Faktor ist, sofern das aktuell noch nicht in deinem Workflow sein sollte:
KI-Entrauschen in der Postproduktion der RAW Fotos.

Wie erwähnt, meine EOS 5DMkII ist wahrlich kein Empfindlichkeitswunder und früher hätte ich alles oberhalb von ISO 1600 für vollkommen unbrauchbar erklärt. Die modernen KI-Entrauschungsmodelle funktionieren aber zu meiner persönlichen Überraschung doch sehr gut.
Ich kann glücklicherweise als Hobbyfotograf auf eine Adobe CC Lizenz zugreifen aber andere Tools können das glaube in ähnlicher Qualität.
 
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@ettan : Du bist auf die Frage von @Bully49 nicht eingegangen betreffend Telekonverter.
Ich unterstütze diesen Ansatz in deiner jetzigen Situation. Du verwendest deine bisherige Ausrüstung, "verlängerst" aber die Brennweite deutlich (mit allen Vor- und Nachteilen).
So kannst du - für einen Bruchteil der diskutierten Budgets - ausprobieren, was dir der Sprung von 400 auf 600/800 mm bringt, ob dir das reicht, was dir dieser Fortschritt wert ist etc. etc.
 
Zum Thema Telekonverter: generell habe ich über 2x Telekonverter nichts gutes gehört (sichtbare Veränderungen an der Bildqualität). System- aber auch Objektivabhängig sieht es bei 1.4x Konvertern aus. Ich vermute hier, daß es bei kleineren Sensoren merkbarere Auswirkungen geben kann. Ich kann da jetzt nur bei Fujifilm (APS-C und Mittelformat) bestätigen, daß ein 1.4x Konverter keine bis geringfügige Auswirkungen auf die Bildqualität hat. 2x kann man bei Fujifilm APS-C vergessen.
 
Dazu müsste man wissen welches Objektiv im Einsatz ist und ob es dafür überhaupt einen passenden Telekonverter gibt. Für das gängige 100-300 von Panasonic z.B gibts gar keinen, ebenso wenig für das Olympus 75-300 (das wären jetzt meine Vermutungen für das vorhandene 300er-Objektiv).
 
lowrider20 schrieb:
Zum Thema Telekonverter: generell habe ich über 2x Telekonverter nichts gutes gehört (sichtbare Veränderungen an der Bildqualität).
Das kann man nicht ganz so pauschal sagen. Kommt viel auf das verwendete Objektiv an und wie weit das Ziel entfernt ist.
Bspw. funktioniert der x2 Viltrox TC bei meinem Sony 70200 sehr gut bei Makro und mittleren Distanzen (so gut wie kein Unterschied, auch nicht im APS-C Mode).
Hab mit dem Teil auch schon Vögel fotografiert ;)
Für sehr weit entfernte Objekte dafür weniger gut.
 
Spassmuskel schrieb:
Ich hab noch etwas angefügt. Ja, es gibt sehr viele Variablen aber eine rote Linie. Jeder TC hat einen Einfluss auf das Bild. 1.4x meist weniger (wennst nicht das billigste Teil ist). Bei 2x normalerweise sichtbar. Aber muss nicht ERKENNBAR sein.
 
Und Finger weg von der Russentonne.

1000mm f10 an einer MFT Kamera... lass das.

Ich hab das Experiment schon hinter mir. NIE. WIEDER.
 
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Auf den Telekonverter bin ich nicht mehr eingegangen, nachdem ich das Thema nach dem verlinkten YouTube Video gleich abgehakt hatte. Mein Objektiv ist tatsächlich das Olympus 75-300 mit F6.7 am langen Ende. Wenn ein Telekonverter noch Licht schluckt dann wird es wirklich richtig dunkel :rolleyes:
Aber wenn es eh keinen passenden gibt, hat sich das erübrigt.
Außerdem fand ich es in dem YouTube Video schlüssig, dass man statt dem Telekonverter auch "Digitalzoom" nutzen kann, indem man halt den Ausschnitt vergrößert. Mit 16 Megapixel ist da bei der E-M10 zwar nicht viel Luft nach oben, aber ein Panasonic oder Olympus Body mit mehr Megapixel wird im Gegensatz zu einem lichtstarken Objektiv, welches vielleicht mit einem Telekonverter kombiniert werden könnte, die deutlich günstigere Lösung sein...
 
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