Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

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Wenn sich Links und Rechts immer nur als Betonköpfe begegnen, dann kann da am ende nichts anderes herauskommen, als Zementstaub ... egal, ich freu mich drauf .. dann sind wir nämlich die Idioten schonmal los, und müssen uns nur noch mit den konservativen Betonköpfen beschäftigen.

Vergesst das denken in Nationalstaaten, das ist Tinnef.

Ich sehe mich als eher links, weil ich den Ideen anhänge, denen man eher den Stempel links aufdrückt ... ich denke eben, dass es tatsächlich allen insgesamt etwas besser gehen würede, und es dafür nur sehr wenigen nicht ganz so gut gehen würde, wie das momentan der Fall ist, wo deren übertriebener Wohlstand auf dem Elend anderer fußt.

Auf der einen Seite halte ich es für wichtig, die Ungerechtigkeiten, die aus der Ungleichheitsmaximierung entstehen, etwas abzuschwächen.

Aber was ist nun gerecht?
Ist es gerecht wenn vorher alle das gleiche Haben (gleiche Ausgangsbedingungen) oder ist es eher gerecht, wenn nachher alle das gleiche haben (vom Ausgangspunkt unabhängiges gleiches Endergebnis)?

Ich halte da eher zu den gleichen Ausgangsbedingungen (von denen wir allerdings noch sehr weit entfernt sind) und sehe die Ungleichheiten als natürliche Gegebenheit an.

Als Linken betrachte ich mich, weil es meiner Meinung nach die Aufgabe des Staates sein sollte für Rahmenbedingungen zu sorgen, die die vorhandenen Ungleichheiten nicht noch künstlich überhöhen.

Gleichzeitig sehe ich, dass eben auch die Ausgangsbedingungen alles andere als gleich sind. Egal ob das nun um einen Kredit geht (der erfolgreiche Geschäftsmann ist definitiv ein besserer Bürge, als der klene Mallocher), um die Bldung (besseres Anregungsniveau bei wohlhabenden Eltern ... Schulerfolg fällt "reichen" Kindern im Schnitt weniger schwer, als armen), oder sogar um die Umgangsformen ... den Emporkömmling wird man auch nach 20 Jahren noch als solchen Erkennen ... (Stichwort dazu ist Habitus ... der wichtigste Name dazu lautet Pierre Bourdieu), denn der ist einfach nicht ganz so "distinguiert", wie der "alte Hochadel", der den Zirkus seit Jahrhunderten mitmacht.

Die Nachkommen der Inhaber des Bankhauses "Fugger" gehören noch heute zu den reichsten Familien Deutschlands ... ja woher das wohl kommt) ...

Alles, was ich nun seit "was ist nun gerecht" angesprochen habe, ist wichtig, wenn man in einer Gesellschaft zu "gerechten" Verteilungsmodi für die vorhandenen Güter kommen will.
Und genau DIESER Punkt ist die Unterscheidungslinie zwischen Links und Rechts, denn die linken haben daran Interesse, die Güter unter allen Bewohnern eines Raumes gerecht (was auch immer das im gesellschaftlichen Konsens bedeutet) zu verteilen ... Rechts geht es wahlweise entweder darum, diese Verteilungsgerechtigkeit nur für die eigene Sippe oder den eigenen Stamm (das eigene Volk) zu erreichen, oder aber Rechts hat an Verteilungsgerechtigkeit schlicht überhaupt kein Interesse (das ist für mich die Position Rechtsliberal).
Wie immer sind die Grenzen fließend, und es gibt auch Menschen, die sich nur bei ausgesuchten Themen einigermaßen in eine rechte oder linke Schublade stecken lassen ...

Daran, dass Leute nicht alles aus dem "anderen" Lager kategorisch ablehnen, kann man mMn erkennen, wer wirklich an Problemlösungen interessiert ist. Die, die alles andere Kategorisch ablehnen, sind es definitiv nicht, denn die wissen nichtmal wie Konsens geschrieben wird ... geschweige denn, was dieses Wort bedeutet.

Ein "Nazi" (nun kommt der eigentlich Sinn der langen Vorrede), ist jemand, der seinen Standpunkt für den einzig richtigen und jede abweichung davon für den garantierten Untergang hält ... eben ein hoch normativ, und hoch essentialistisch argumentierender Mensch, der kein andere Meinung zulässt ...
Und damit sollte auch klar sein, dass es "Nazis" überall gibt ... auch in der CDU, SPD, Grünen, die Linke, AfD ... und natürlich wird es mehr, je weiter man sich den politischen Rändern annähert.
Ganz am ende trifft man dann nur noch Nazis ... und genau diese beiden enden liegen so nahe beieinander (in ihren Meinungen UND in der Art sie zu präsentieren und zu verteidigen/-treten), dass es bei einem Zusammentreffen dieser Extreme knallen MUSS ... nicht weil Meinung A) ein Verbrechen ist und Meinung B) den Heiligenschein gepachtet zu haben glaubt ... sondern einfach weil beide Lager zu keiner Diskussion in der Lage sind.

Faschismus ist kein Verbrechen, sondern eine in unserer Gesellschaft sehr tief verwurzelte Technologie der Identitätsarbeit ... "wir" sind toll weil "die" eben nicht so toll sind ... und "die" sehen das andersrum ganz genauso.
Eigentlich extrem dumm ... aber so sind Menschen nunmal drauf.
 
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Ohne die Rechtsextremen verteidigen zu wollen: Ich zähle die Linksextremen zu den sehr Bösen! Diese halten immer noch den Weltrekord im morden und ausbeuten (ca. 100 Millionen Zivilisten in ca 100 Jahren ermordet). Wieso die Linksextremen glauben, sie hätte ein moralisches Recht, irgendwem Vorwürfe zu machen, ist schon sehr schizophren und rückständig. Oder fehlt nur die Bildung?

Die Vergangenheit doch hat sehr, sehr deutlich bewiesen, das die beiden Extreme nichts taugen und die Welt nur in den Abgrund stürzen. So gesehen bin ich über den Verfassungsschutz sehr froh und wünsche ihm ein hohes Budget und gute Arbeit.

Die Parteien der Mitte haben uns Wohlstand und Sicherheit gebracht; etwas was NACHWEISLICH noch keine extreme Partei oder Ideologie zustande brachte. Die große Mehrheit sieht daher keinen Bedarf, sich am Rand zu orientieren.

Dieses Post ist KEINE Reaktion auf jenes ober mir (von derOlf) und hat sich zeitlich überschnitten.
 
@Kausu
und Tschüss, niemand wird dich vermissen. Und hoffentlich hast du nicht das Pech „dauernd krank“ zu sein im gelobten Land USA. Schon alleine diese Aussage zeigt ja weiß Geistes Kind du bist. Von der Sorte haben wir leider schon Zuviel hier. Aber leider kann man es sich oft nicht aussuchen krank zu sein oder zu werden. Du wähnst dich noch bei den Gewinnern. Glaube mir, meine Erfahrungen in meinem Beruf als Krankenpfleger zeigen wie schnell die Gewinner von heute, zu Verlieren werden können. Aber klar, die sind ja alle nach der reinen Neoliberalen Lehre „selber Schuld“.

Abseits der Links und Rechts Debatte ist ja die Frage in welcher Gesellschaft wir leben wollen. Entweder eine Gesellschaft in der alle irgendwie teilhaben können. Ein gutes Einkommen haben und einigermaßen in Sicherheit leben können. Oder eine Gesellschaft wo nur der Gewinner alles bekommt und dem Rest nicht einmal das Nötigste zum Überleben zugestanden wird. Ich finde das eine Gesellschaft wo alle Partizipieren besser ist. Man sieht auch gerade an den Skandinavischen Ländern die noch viel mehr für den Sozialsaat ausgeben, die Zufriedenheit dort am größten ist. Auch ist man offenbar dort bereit die Kosten dafür zu tragen. Sozialer Frieden ist ein Standortvorteil und Europa sollte das Selbstbewusstsein haben sich hier ganz klar von den USA abzugrenzen.
 
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surfinghorse schrieb:
Die Parteien der Mitte haben uns Wohlstand und Sicherheit gebracht; etwas was NACHWEISLICH noch keine extreme Partei oder Ideologie zustande brachte
Naja ... 1938 hielt die NSdAP in Deutschland auch die Mehrheit nicht für eine extreme Partei ... und so wirklich schlecht ging es den Deutschen eigentlich bis ca. 1940 nicht.
Am Ende ist es in die Hose gegangen ... so richtig ... aber zumindest ein paar Jahre lang hat Deutschland von der Schreckensherrschaft der Nazis profitiert ... so pervers das aus der heutigen Warte auch klingen mag.
 
Du willst mir jetzt echt verklickern, die CDU/CSU wären die neuen Nazis, oder wie soll ich das verstehen?

Ansonsten das übliche Diskussionsrad: böse Nazis -> böse Kommunisten -> böse Nazis -> böse Kommunisten, usw. Beides Sackgesichter, die niemand braucht und niemand will.
 
surfinghorse schrieb:
Mal ne Frage an die alten Hasen hier: Ist in "Politik und Gesellschaft " auch Religion inkludiert oder wird da gleich gestraft und gelöscht?
Ich bin mir da nur in einem Punkt sicher ... in diesem Thread ist das Thema klar abgegrenzt ... und verschieden von Religion.

Ich denke aber, dass man das in anderen Threads gut wird diskutieren können ... nur der Eingangspost MUSS den speziellen PuG-Regeln entsprechen.
Da Religion ein höchst emotionales Thema ist, würde ich aber zu extremer Vorsicht raten ... wenn das in Beschimpfungen ausartet, ist das ganz schnell wieder dicht ... oder spielt mit den Fischen.

surfinghorse schrieb:
Du willst mir jetzt echt verklickern, die CDU/CSU wären die neuen Nazis, oder wie soll ich das verstehen?
Ganz falsch ... ich will damit darauf hinweisen, das man es 50 Jahre danach sehr viel besser bewerten kann, als mittendrin.

Wenn ich Teile der CDU (einzelne Individuen) für Nazis halte, dann weil sie meiner Meinung nach zu viel mit TINA argumentieren (There Is No Alternative), denn diese Alternativlosigkeit halte ich für eine Eigenschaft der Nazis.
Im Grunde sagt das nur aus "ihr braucht garnicht nach einer Alternative zu suchen, es gibt keine, und selbst wenn ihr eine findet, werde ich sie nicht zulassen".
 
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Geh bitte, das machen doch alle Parteien, Ideologien und Religionen so! Es sind Politiker! Da kannst du nicht viel erwarten.

Edith
So ein Mist, ich habe im Versuch zu zitieren, meinen eigenen Text gekillt- sorry!
 
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ja genau ... wie die Lemminge ... ich finds lächerlich, denn damit sagen die meiner Meinung nach nur aus, dass sie an Lösungen nicht das geringste Interesse haben, solange es nicht die eigenen Lösungen sind.

Aber es stimmt, sie machen alle diesen Fehler ... deswegen finde ich Politik ja auch durchaus lächerlich ... eigentlich braucht man da keine Satiriker, denn DAS ist schon im Original Realsatire pur.

TINA bedeutet für mich "... und wenn wir das NICHT so machen, dann fällt uns der Himmel auf den Kopf, das Universum bricht zusammen und die WM fällt auch noch aus".
 
Jo!

Es gibt eben immer Herrscher und Beherrschte, scheint eine menschliche Eigenschaft zu sein, weil sie in allen Kulturen auftritt.

Ich wette, das wäre auch bei deiner Anarchie so. Irgendeiner könnte immer besser reden als die Anderen und deshalb würde er irgendwann mehr Macht haben als die Anderen.
 
DerOlf schrieb:
...denn die linken haben daran Interesse, die Güter unter allen Bewohnern eines Raumes gerecht (was auch immer das im gesellschaftlichen Konsens bedeutet) zu verteilen ...

Blöd nur, dass diese Güter nicht vom Himmel fallen sondern erwirtschaftet werden müssen.
 
Naja ... ich wäre wohl nicht der erste, der behauptet, dass Anarchie die permanente Revolution erfordert.

"Revolution" dabei nicht als politischer Kampfbegriff, sondern als "gewaltsame Veränderung" .. als Gegenbegriff zu Evolution - der natürlichen Veränderung.

Ich denke, dass die Menschheit sich dieses Machtstreben schon abgewöhnen wird, wenn die Masse über mehrere Jahrhunderte hinweg die Herrschende Klasse konsequent beseitigt hat.

Klingt natürlich sehr krass ... aber ich denke einfach, dass eine tatsächliche Entwicklung hier gerade aufgrund der etablierten Machtmechanismen nicht gewaltfrei von statten gehen kann ... aber ich freue mich, wenn es solch eine Entwicklung wirklich friedlich geben würde - ich halte lediglich die Wahrscheinlichkeit dafür, dass das auf dauer freidlich von statten geht, für sehr viel geringer.

HerrRossi schrieb:
Blöd nur, dass diese Güter nicht vom Himmel fallen sondern erwirtschaftet werden müssen.
Eines dieser Güter ist gerecht verteilt ... die menschliche Arbeitskraft ... jeder Mensch hat davon nur seine eigene. Und die Unterschiede sind nicht ansatzweise so groß, wie die Vermögensverteilung nach Jahrtausenden einseitiger Kapitalakkumulation das vermuten lässt.

Die Güter fallen nicht vom Himmel, aber die Vorraussetzugen ihrer Erwirtschaftung sind eben auch nicht gleich verteilt ... der Teufel scheißt halt doch immer auf den größten Haufen ... und Kapital hat so was ähnliches wie Gravitation.
 
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Auch die Arbeitskraft ist ungleich verteilt, sowohl die körperliche (man denke da nur an die Frauen) als auch die geistige.
 
Ich führe meinen vorherigen Beitrag noch etwas weiter aus, mit VT hat das nichts zu tun es sind schlichtweg logische Schlussfolgerungen.
Wesentlich für unseren noch hohen Lebensstandard sind die Öffentlichen Güter, also alles was die Allgemeinheit in Anspruch nimmt und letztendes durch Steuern / Abgaben finanziert wird. (Sozialversicherungen, Bildungssystem, Polizei etc).
Wenn wir nun immer mehr Menschen ins Land holen, welche die öffentlichen Güter beanspruchen, aber nicht einzahlen, so wird die Qualität gesenkt bzw. es wird teurer für die zahlende Bevölkerung, wodurch der allgemeine Lebensstandard gesenkt wird und die Motivation ins Ausland zu gehen für eben jene, die diese finanzieren, gesteigert wird.
Sprich die unqualifizierte Einwanderung beflügelt die qualifizierte Auswanderung. Wodurch dann der Wirtschaftsstandort Deutschland geschwächt wird, was wiederum den Lebensstandard senkt und so weiter, das Ganze verstärkt sich also von selbst, im negativen Sinne.

Nun muss man sich fragen, wieso überhaupt Unternehmen in Deutschland ihre Wertschöpfung betreiben sollten. Neue Unternehmen können sich im Ausland ansiedeln und bestehende Unternehmen könnten theoretisch doch auch samt Mitarbeitern ihre Sachen packen und ins Ausland gehen. Andere Staaten würden sich alle Zehn Finger danach lecken die Deutschen Qualitätsunternehmen bei sich zu beheimaten. Die Unternehmensbosse könnten im Ausland sicherlich auch auf noch höhere Millionengehälter / niedrigere Steuern hoffen.

Noch können Leute hier ein gutes Leben führen und haben eine gewisse Heimatverbundenheit. Noch lohnt es sich also auch in Deutschland Wertschöpfung zu betreiben, noch würden Mitarbeiter (und damit essentielles Know-How) nicht mit den Unternehmen mitabwandern.

Die Gesamtlage in Deutschland müsste sich also entsprechend verschlechtern, mit der Politik von Merkel / Linksgrün machen wir genau dies, steuern also auf den wirtschaftlichen Kollaps Deutschlands zu, die dazukommenden kulturellen Spannungen (Islamisierung) könnten dann sogar zu einem Bürgerkrieg führen.
Für die Eliten in Deutschland ist das ganze kein Problem, die können auch ins Ausland gehen. Ebenso wie die Hochqualifizierten. Die Zeche werden die kleinen Leute zahlen, die im Falle einer Massenflucht vermutlich nicht aufgenommen werden würden.

Die Politiker sehe ich da nicht die wesentlichen Akteure, die wollen sich bloß mit Sachen wie Willkommenskultur bei den Wählern profilieren. Gelenkt wird das alles von den Strippenziehern im Hintergrund. Da gibt es so einige die von einer Beseitigung / Aufsaugung der starken Exportwirtschaft in Deutschland profitieren würden.

Einfach mal nicht ideologisch an die Sache rangehen, sondern nüchtern-analytisch.
 
Versuch macht kluch!

Nur leider will niemand mehr versuchen. Natürlich soll nicht ein ganzer Staat das Versuchskaninchen sein, das könnte sehr, sehr böse enden. Eine kleine, Insel die freiwillig mitmacht, mit zb 5000 Einwohnern wäre ideal.
 
MasterXTC schrieb:
und Tschüss, niemand wird dich vermissen. Und hoffentlich hast du nicht das Pech „dauernd krank“ zu sein im gelobten Land USA. Schon alleine diese Aussage zeigt ja weiß Geistes Kind du bist. Von der Sorte haben wir leider schon Zuviel hier. Aber leider kann man es sich oft nicht aussuchen krank zu sein oder zu werden. Du wähnst dich noch bei den Gewinnern. Glaube mir, meine Erfahrungen in meinem Beruf als Krankenpfleger zeigen wie schnell die Gewinner von heute, zu Verlieren werden können. Aber klar, die sind ja alle nach der reinen Neoliberalen Lehre „selber Schuld“.

Tja..wie ich schon weiter oben erwähnt habe. So einfach geht es nicht. Man kann nicht einfach dahinkommen und bleiben...außer man ist mexikanischer Nachfahre aber lassen wir dieses Thema. Mir bleibt nur der ganz normale gesetzliche weg.

Woher weißt du wie meine Gesundheit aussieht? Ich bin Mal ehrlich, aber halte es Waage, die ist nicht die beste! Aber ich möchte gern für mich selber sorgen... Hatten wir ja bereits im BGE Thread. Ich hatte mich freiwillig krankenversichert und kein ALG1 beantragt und das hätte mir trotz "Vermögen" zugestanden. Ich habe lieber meine Ersparnisse angegriffen.

Viele Leute sind tatsächlich selber schuld. Ein Arbeitskollege von mir 52 Jahre, extremes Übergewicht (hatte ich auch Mal) starker Raucher und privat gerne Mal Trinker sowie nimmt er gern sogar den Aufzug in die erste Etage. Ein Mittagessen kann noch so schmackhaft sein aber definitiv kommt "ne Bockwurst wäre mir lieber" Er hatte bereits 3 Herzinfarkte und zwei seitdem ich ihn kenne in der letzten 3 Jahren. Rauchen aufhören, Sport anfangen??? Ne keine Lust.
Eine andere Kollegin hatte bereits etwas an der Lunge...aber aufhören zu rauchen?

Warum muss ich hier solidarisch denken? Ist es nicht auch deren Pflicht, keine Schäden absichtlich zu verursachen ? Wo ist deren Pflicht zur Solidarität?

Diese Risiken zu finanzieren sehe ich nicht ein.
Hohe Risikozuschläge mindes. 50 % müsste es da geben... Rentenbeiträge könnten etwas niedriger für die sein oder bisschen höher Entgeltpunkte... Die werden ihre Rente eh nicht erleben.
Krankenversicherung läuft in den USA meistens über den AG und die kriegt fast jede aber Selbstabschlüssen müssen sich entscheiden zwischen Lebensweg ändern oder günstigeren Vertrag nehmen.

Ich greife Mal vor..hier bin ich sozial, derjenige der Grund war und mir einen Autounfall hatte, sollte Leistungen ohne spätere Abzüge erhalten. Unfälle.und unvorhergesehene lrankwhiten halt.
Aha und wessen Geistes Kind bin ich? Ich sage dir gleich rechts passt nicht. Ich kann mich ja Mal beschreiben. Liberal in Wirtschaftsfragen, sozial im Bereich der Unterstützung von leiten, die es wirklich nötig habe. Liberal in Sachen der Herkunft. Nichts ist mir so egal wie Hautfarben etc. Liberal in Sachen der liebe aber ebenso konservativ in diesem Sachen, da ich nicht an xxx Anzahl von Geschlechtern glaube.

Danke übrigens für das persönlich werde .ich denke schon, dass mich meine Familie (aber mein Bruder will eh mit - daher auch der eb5 Plan)



PS. Interessiert mich wirklich. Warum gleich so aggressiv? Ich würde nie sagen, dass die USA besser sind aber anders und wenn man das nixht mag - kein Problem aber warum darf ich das nicht?
fühlen sich andere Europäer davon angegriffen ? Nur weil ich hier geboren bin, muss ich doch nicht alles toll finden?
der ausschlaggebend der Punkt war auch nicht mein Verlangen dahinzuziehen sondern nur die Klarstellung ,dass man mit diesem Abgaben keine lohnenswerte Einwanderung anlockt.
Einfach gesprochen. Es lockt Nehmer und nicht Geber an.
 
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Quetzalkoatlus schrieb:
Gelenkt wird das alles von den Strippenziehern im Hintergrund. Da gibt es so einige die von einer Beseitigung / Aufsaugung der starken Exportwirtschaft in Deutschland profitieren würden.
Wer wäre das? Und warum haben die Deutschland überhaupt wirtschaftlich so stark werden lassen? Und will man das auch mit Japan und China machen?
 
@Kausu
ja, du meinst wirklich alles im Griff zu haben. Selbst deine Gesundheit. Dein Thread trieft geradezu von „selber Schuld“ Mantra die Menschen deiner Sorte immer vor sich her tragen. Auf den Gedanken das es Krankheiten gibt die mit der persönlichen Lebensführung garnichts zu tun haben und jedermann plötzlich und sehr willkürlich treffen können, kommst du erst garnicht. So wichtig und unfehlbar nimmst du dich. Weißt du was, du hast offenbar absolut keine Ahnung vom wahren Leben, und ich bilde mir ein das jeder Kollege von mir mehr Leistungsträger ist also du es je sein kannst oder es für dich einbildest. Man, solche Egomanen und Selbstdarsteller sind eine wirkliche Plage und leider meint die Politik solchen Leuten auch noch hinterherzulaufen zu müssen. Aber selbst ein Guido Westerwelle wurde ganz kleinlaut in seinen letzten Lebensmonaten angesichts der Krebserkrankung die ihn leider erwischt hat. Etwas Demut vor dem Unglück anderer Menschen würde Leuten wie du es bist sehr gut tun.

Aber egal, hoffentlich wird dir das Glück zuteil in die USA auswandern zu dürfen. Das Klima dort sollte dir ja sehr zu pass kommen. Ist ja auch so schrecklich hier wie man „Leistungsträgern“ wie dir das Leben mit hohen Sozialabgaben schwer macht. Und Menschen mit ihren Profanen Berufen wie Pfleger, Mechaniker, Bäcker oder Frisöre beim Fortkommen hindern. Gerne nimmt man deren Leistungen in Anspruch, lässt sich Norfalls im Krankenhsus auch den Ar.... abwischen. Aber das heißt noch lange nicht das sie gut bezahlt werden sollen oder gar eine gute Rente oder Krankenversicherung beanspruchen können, weil ja alles dir zusteht. Ach komm, ich bin über jeden deiner Sorte froh der „rüber macht“.
 
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Quetzalkoatlus schrieb:
Einfach mal nicht ideologisch an die Sache rangehen, sondern nüchtern-analytisch.
Die Antwort darauf überlasse ich diesmal anderen ... viel Spass.

surfinghorse schrieb:
Eine kleine, Insel die freiwillig mitmacht, mit zb 5000 Einwohnern wäre ideal.
Sowas würde ich auch vorschlagen ... ist die Frage, wo du eine solche Insel in DE finden willst. Würden dir auch 500 erstmal reichen? In dem Fall würde der Versuch (nur BGE von ca €1000.- + eventueller individueller Mehrbedarf durch Pflege und Betreuung) etwas über 650 Mio kosten ... bei einem Jahr Laufzeit.
Davon müsste dann natürlich noch abgezogen werden, was die Insel im Versuchsjahr erwirtschaftet hat.
 
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MasterXTC schrieb:
ja, du meinst wirklich alles im Griff zu haben. Selbst deine Gesundheit. Dein Thread trieft geradezu von „selber Schuld“ Mantra die Menschen deiner Sorte immer vor sich her tragen. Auf den Gedanken das es Krankheiten gibt die mit der persönlichen Lebensführung garnichts zu tun haben und jedermann plötzlich und sehr willkürtreffen kann, kommst du erst garnicht.

Doch. Habe ich alles erwähnt. Bitte genau lesen -mein Beispiel sollte ja gerade aufzeigen, dass
MasterXTC schrieb:
ja, du meinst wirklich alles im Griff zu haben. Selbst deine Gesundheit.
man seine Gesundheit in bestimmten Rahmen tatsächlich beeinflussen kann. Warum dies leugnen?

MasterXTC schrieb:
. Ist ja auch so schrecklich hier wie man „Leistungsträgern“ wie dir das Leben mit hohen Sozialabgaben schwer macht.
Oh mann - ich habe nur erwähnt, dass man keine zufriedenstellende Zuwanderung so erreichen wird. Zumindest nicht mit Leuten, die etwas geben können. Warum ist denn die Bluecard ein Flopp und deren grüner Verwandte nicht?
http://www.faz.net/aktuell/wirtscha...efte-die-blue-card-ist-ein-flop-12733200.html
Da kannst du dich angegriffen fühlen wie du möchest, aber der IT Spezialist aus China/Indien udn was auch immer wird zu 95% der Fälle nach Nordamerika gehen.

MasterXTC schrieb:
Und Menschen mit ihren Profanen Berufen wie Pfleger, Mechaniker, Bäcker oder Frisöre beim Fortkommen hindern. Gerne nimmt man deren Leistungen in Anspruch, lässt sich Norfalls im Krankenhsus auch den Ar.... abwischen. Aber das heißt noch lange nicht das sie gut bezahlt werden sollen oder gar eine gute Rente oder Krankenversicherung beanspruchen können, weil ja alles dir zusteht.
Habe ich gar nicht geschrieben. Nicht mal angedeutet. Wer seinen Beruf gut macht, der soll auch gut verdienen. Pfleger ist in anderen Ländern sogar ein akademischer Beruf und wird nicht als "Hinterabwischer" verschrien- wo gibt es jetzt mehr Wertschätzung?

MasterXTC schrieb:
Aber egal, hoffentlich wird dir das Glück zuteil in die USA auswandern zu dürfen. Das Klima dort sollte dir ja sehr zu pass kommen.
Alle die ich bisher kennengerlent habe waren sehr hilfsbereit und freundlich. Also danke für das Kompliment.
MasterXTC schrieb:
Aber selbst ein Guido Westerwelle wurde ganz kleinlaut in seinen letzten Lebensmonaten angesichts der Krebserkrankung die ihn leider erwischt hat
Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich keine Angst vor Krankheiten habe? Nein. Herr Westerwelle wurde ja auch behandelt, aber wenn die Krankheit zu stark ist, dass nützt auch das solidarischte System der Welt nichts.
MasterXTC schrieb:
So wichtig und unfehlbar nimmst du dich.
Nope. Ich lebe nur nach dem Motto meiner Großeltern. Keine Schande hinzufallen aber liegen zu bleiben. Abgedroschen aber hat mich bisher gut durchs Leben gebracht. Jedenfalls besser, als manche meiner Mitschüler, die gewartet haben, dass in unsere Kleinstadt gute Berufe kommen - jetzt sind sie Hilfsarbeiter.


Weißt du was, du hast offenbar absolut keine Ahnung vom wahren Leben, und ich bilde mir ein das jeder Kollege von mir mehr Leistungsträger ist also du es je sein kannst oder es für dich einbildest.
Jetzt wird es mir ehrlich gesagt zu doof. Ich habe nicht geschrieben, dass ich Leistungsträger bin. Es gibt genug Menschen, die besser als ich in bestimmten Sachen sind und deutlich mehr verdienen. Aber ich jammere nicht rum, sondern tu mein bestes um aufzuschließen.

Ich habe einen krebskranken Opa und Oma erlebt und meinen Opa in den letzten Monaten begleitet - also ich kenne das "wahre" Leben bzw. sterben.
 
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