Der Pariser Vetrag ist mit einer Frist kündbar, bspw. die Vox Partei in Spanien hat das Ziel aus dem Vertrag auszusteigen. Wahrscheinlich wird es bei anderen rechtskonservativen Parteien ähnliche Gedanken geben.Web-Schecki schrieb:Der CO2-Preis ist eine Folge aus dem völkerrechtlich bindenden Paris-Abkommen von 2015, zu dem sich (mehr oder weniger glaubwürdig) alle demokratischen Parteien in Deutschland bekannt haben. Wer dies also ablehnt, der hätte schon 2017 und 2021 eine Partei wählen müssen, die sich nicht dazu bekennt.
Die CO2 Bepreisung ist nicht die Folge des Pariser Vertrages von 2015, es ist das Ergebnis von Think-Tanks, denen nichts anderes einfiel, als bestimmte Energieträger teuer zu machen.
Grundsätzlich ist der Vertrag unfair, da er zu allgemein gehalten ist. Zu viele Länder tun nichts und werden auch nicht wirklich etwas unternehmen, solange deren Bevölkerung nicht das Wohlstandsniveau des vermeintlich reichen Westens erreicht. Insbesondere reiche Menschen in armen Ländern und reiche Menschen in reichen Ländern sind grundsätzlich gar nicht betroffen.
Die Masse im reichen Ländern sieht aber auch die Besserverdiener in ihren schönen Wohngegenden. Vermögende Menschen mit sog. neuer Stadtvilla mit 160qm, PV, 2 teuern und schweren E-SUVs, der typische zweimal im Jahr Urlaub, Kinder natürlich in Privatschulen.
Der Überkonsum fällt auf, warum soll die Masse schon jetzt verzichten, wenn sie nicht mal das Niveau der Besserverdiener erreicht hat? Es ist das gleiche Denken wie arme<->reiche Länder.
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