Bonanca schrieb:
Nur ging es in meiner Ursprungsaussage nicht darum, ob der Klimawandel Menschen gemacht ist oder nicht (oder wie sehr), sondern ob die Prognosen zu treffen werden.
Du könntest auch fragen, wie die Erfolgsquote der Prognosen aus den Modellen seit dem Jahr X sind.
Nimmst du X=2000, könntest du sehen, dass alle Prognosen 1. eintrafen und viele sogar noch übertroffen wurden (es kam oft schlimmer, als man vorrausgesagt hatte).
Die Modelle sind erprobt, denn mit und an ihnen wird schon eine ganze Weile gearbeitet.
Bonanca schrieb:
"Was Sache ist" sind die deskriptiven Statistiken, die Korrelation beschreiben können. Die Modelle sind dann aber das, was auf einem Fortbestehen dieser beobachteten Korrelation beruht - idealerweise mit einem Kausalzusammenhang.
Ich glaube durchaus, dass du an diesem Kausalzusammenhang Interesse hast.
Die in die Klimamodelle einfließenden "deskriptiven Statistiken" sind unendlich viel komplexer, als alles, was man so als normaler Bürger heranzieht.
Da sind es nicht ein paar Vaiablen, zwischen denen auf ein oder 2 Dimensionen Korrelation festgestellt wird, sondern man arbeitet mit vielen Variablen, deren Daten von hunderten Wetterstationen kommen. Die so protokollierten Entwicklungen setzt man natürlich in die Zukunft fort, während einzelne Parameter manipuliert werden (in dem Fall der CO2-Gehalt).
Wie sonst sollte man bitte eine Prognose erstellen? Man fragt natürlich, was wäre, wenn alles so weitergeht und beobachtet, wie sich die Paramneter entwickeln, wenn die aktuelle Entwicklung (Trebhauseffekt durch CO2-Emissionen) ihren Lauf nimmt.
Das Modell berechnet dabei die zukünftigen Zustände anhand dessen, was in der Vergangenheit zum Beispiel bei einer Erwärmung (lokal) um 5°c beobachtet wurde. Dass CO2 ein Treibhausgas ist (und Methan, Wasserdampf und noch ein paar andere Dinge), das wissen wir schon ziemlich lange.
Am Ende wird auch die Wettervorhersage mit solchen Modellen erstellt ... und so schlecht ist die nicht mehr.