OdinHades
Commodore
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Zum Beispiel BloombergNEF. Dort wird sogar davon ausgegangen, dass China die Klimaneutralität früher als geplant erreichen wird.
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Auf Zahlen von Bloomberg. Steht da auch.The_waron schrieb:Und auf wessen Zahlen basiert dieser Report?
Es gibt in diesem faden einige Beiträge, die man sinngemäß mit "es ist egal, was wir tun, das Klima wird das nicht retten, solange China, USA, Indien ..." zusammenfassen kann.The_waron schrieb:Ich habe dieses Strohmannargument in der Form nirgends gelesen, wer schrieb denn das man garnichts tun soll bis die Chinesen etwas tun?
Nein, Bloomberg hat die Datenbasis aus China genommen und in die Zukunft prognostiziert oder glaubst du Bloomberg hat Beobachter vor Ort die unabhängige Umfragen durchführen können?OdinHades schrieb:Auf Zahlen von Bloomberg. Steht da auch.
Hast recht, sorry.Bonanca schrieb:Wie kommst du auf innerhalb?
Da steht doch ganz eindeutig "Nach Ablauf von drei Jahren"?
Witzig finde ich eher, wie naiv die Menschen sind, die diese Argumente eben nicht gelten lassen.DerOlf schrieb:Die Begründung ist immer die selbe ... "unser Einfluss ist zu klein, und wir können unseren Ausstoss sogar auf Null senken, der globale CO2-Level würde weiter steigen, weil ... China, USA, Indien (u.s.w.)".
Das könnte man politisch ändern. Aber daran hat man ja kein Interesse wie man an den aktuellen Wahlumfragen sieht.getexact schrieb:die reichen müssen sich nicht einschränken. Fakt.
Donald Trump behauptete ebenfalls, amerikanische Maßnahmen könnten gegen den menschengemachten Klimawandel nichts tun. Im September 2018 nahm das US-Verkehrsministerium eine unter Obama beschlossene Emissionsbeschränkung für die amerikanische Autoindustrie mit der Begründung zurück, die Erde werde sich sowieso um 3 bis 4 Grad erwärmen. Einige Tausend Megatonnen amerikanisches Kohlendioxid mehr oder weniger im Jahr machten da keinen Unterschied.getexact schrieb:Aber man kann diese Argumente einfach nicht ignorieren, weil sie leider Fakt sind.
ich weiß wohin du willst, aber jetzt mal ernsthaft außerhalb dieser komischen Computerbase Blase, wo jeder hinter seinem Handy oder seinem PC sitzt und gemütlich Beiträge verfasst...Lipovitan schrieb:Einige Tausend Megatonnen amerikanisches Kohlendioxid mehr oder weniger im Jahr machten da keinen Unterschied.
Ist das wirklich so ? Also ich sehe im Bekanten-, Freundeskreis und auf der Arbeit viele die am Umdenken sind.getexact schrieb:Die meisten Menschen sagen, man müssen was gegen den Klimawandel tun. Die meisten Menschen gehen dennoch shoppen wie immer, essen wie immer, fahren und fliegen in den Urlaub wie immer.
Diese Diskrepanz zeigt sich in meinen Augen quasi ausschließlich aufgrund dieser zugrundeliegenden Fragegestellung und die anschließende Reaktion lässt sich quasi immer mit NIMBY ("Not in my backyard") beantworten.getexact schrieb:Die meisten Menschen sagen, man müssen was gegen den Klimawandel tun.
Und ich habe Freunde die sogar auf FFF Demos gegangen sind, die mir auf Nachfrage, inwieweit sie Ihren Konsum denn einschränken, entgegnen "Wenn ich was ändere dann bringt das doch nichts. Die Politik muss an die großen Unternehmen ran, die sind verantwortlich".Kassenwart schrieb:Ist das wirklich so ? Also ich sehe im Bekanten-, Freundeskreis und auf der Arbeit viele die am Umdenken sind.
Das ist das große, weltweite Problem. Die Politiker/innen werden die Kuh, die sie melken, nicht schlachten. Sprich: Die Politiker/innen leben einfach zu gutBonanca schrieb:Die Politik muss an die großen Unternehmen ran, die sind verantwortlich".
Das ist nicht neu und dieses Verhalten wurde bereits in anderen Bereichen wissenschaftlich Untersucht. Rund 70 % der Bundesbürgerinnen und -bürger sprechen sich für ein Verbot der Massentierhaltung aus. Aber 98% des in Deutschland verzehrten Fleisches stammt aus der Massentierhaltung.getexact schrieb:Total toll, dass Windräder gebaut werden, PV Anlagen installiert werden usw. Aber warum steigt der CO2 Wert dennoch immer weiter?
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Natürlich verzichtet niemand gerne auf etwas, es wird aber dennoch getan, wenn es die Umstände erfordern. Auf etwas zu verzichten/sich einzuschränken mit dem freiwilligen Gang in die Armut gleichzusetzen ist auch schon sehr polemisch.getexact schrieb:Wollen wir hier weiterhin so tun, als würden die Aussagen nicht auch alle ein Fünkchen stimmen, dass die Welt sich einfach weiterdreht, niemand auf diesem Planeten will morgen ärmer sein, als am Vortag. Der Konsum geht weiter.
Wer ist denn hier wieder dieses "wir"? Die Grundsicherungsempfänger im Alter? Die einfachen Arbeiter und Angestellten? Die Hausfrau Monika von nebenan? Die Unternehmen? Der Staat? Oder vielleicht doch nur Typen wie im Beitrag weiter oben verlinkt, welche nur 10% der Gesamtbevölkerung ausmachen?Lipovitan schrieb:Nun haben wir aber Jahrzehnte lang wie die Made im Speck gelebt. Und nun müssen wir zu der Einsicht kommen, dass diese Lebensweise "falsch" war. Schwierig den notwendigen Verzicht unter diesen Bedingungen zu vermitteln wenn gleichzeitig fast ein Viertel der Bevölkerung gar nicht an den Klimawandel glaubt.
Der privilegierte Deutsche vielleicht ?A415 schrieb:Wer ist denn hier wieder dieses "wir"?
Ich finde es auch wirklich absurd einen Beitrag über Superreiche Zöglinge als Logikbrücke zu nutzen das wir hier wie die Made im Speck leben würden, das ist abseits der Lebensrealität von 99% der Bevölkerung.A415 schrieb:Wer ist denn hier wieder dieses "wir"? Die Grundsicherungsempfänger im Alter? Die einfachen Arbeiter und Angestellten? Die Hausfrau Monika von nebenan? Die Unternehmen? Der Staat? Oder vielleicht doch nur Typen wie im Beitrag weiter oben verlinkt, welche nur 10% der Gesamtbevölkerung ausmachen?