Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

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Was viele Menschen die über den Tellerrand erkennen ist das es so nicht weiter geht. Aber das es dafür keine einfachen Antworten gibt. Es reicht nicht an einer Stellschraube, an einem Zahnrad zu drehen es müssen sehr viele wenn nicht sogan an allen etwas getan werden. Nur das der Mensch generell etwas faul und träge ist, besonders wenn es darum geht an seinem eigenen Konsumverhalten an seinen Bedürfnissen etwas zu ändern. Die anderen sollen was ändern, man selber bleibt unbeweglich und unflexibel.

Ein Beispiel ist zum Beispiel, die IT das ständige neukaufen von neuer Hardware und das wegwerfen alter Hardware führt zu enormen Mengen an Elektroschrott.
Dabei sind die selten Erden in den Komponenten eben nicht ein Nachwachsender Rohstoff, im Gegenteil ist es wirtschaftlich kaum machbar diese Rohstoffe wieder aus den Schrott heraus zu lössen.

Ich sehe da noch enorme Herausforderungen auf die Gesellschaft zukommen wenn das dann mit der Elektrifizierung des Verkehrs so weiter geht. Das Akku Recycling Thema ist noch nicht gelöst, vor allem in der Menge die dann notwendig wird.

Ich betreibe ja schon sehr lange Systemkritik auf unterschiedlichen Plattformen aber was mich immer mehr zu Resignation führt, ist die geistige Unflexiblität vieler Zeitgenossen, die entweder Gar nichts ändern wollen oder nach ganz einfachen Lösungen suchen.

Auf jedenfall ist sich auf die Straße kleben um den Morgentlichen Verkehr zu blockieren, keine Lösung. Im Gegenteil bringt man da nur die Gesellschaft gegen sich auf. Niemand der Morgens zur Arbeit muss wird dafür Verständnis haben, oder sich dadurch leichter zu einem umdenken bewegen.

Im Gegenteil führt das nur zu immer mehr verhärteten Fronten.

Es wird sich mit so einer Art von Druck kaum was bewegen lassen aber das liegt daran das Junge Menschen mit der Illusion aufwachsen etwas Verändern zu können, das einzige was man aber in Wahrheit verändern kann ist sein eigenes Verhalten nicht die des Anderen.

Mit solch verhärteten Fronten in allen Themengebieten wird es in Zukunft immer schwieriger werden, noch an Konstruktiven Lösungen zu arbeiten.
 
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drago-museweni schrieb:
Nein das tut es nicht, dazu gab es schon Aussagen von Anwälten, wenn die Polizei dann da ist darf man das nicht mehr, aber vorher ist das durchaus legitim, natürlich nur das ziehen, Nothilfe/Notwehr.

[...]
Die Berliner Staatsanwaltschaft prüft laut dem Bericht in allen Fällen, ob die gewalttätigen Übergriffe auch als Notwehr eingestuft werden können. Damit wären sie nicht strafbar. Dies habe bisher jedoch in keinem Fall zugetroffen.
[...]

https://m.faz.net/aktuell/politik/i...angriffen-auf-letzte-generation-19064646.html
 
OdinHades schrieb:

Ja, ich kann mir gar nicht vorstellen, warum es nicht als Notwehr gilt, wenn man die Hand von einem Kleber anzünden will.

Und auch beim zweiten Fall bleiben etwaige Fragen:
"War die polizei bereits anwesend?"
"Weswegen wurde er überhaupt angezeigt?" (Man beachte nämlich die konkrete Formulierung, das beschrieben wird, was passiert ist, nicht, weswegen verhandelt wird. Beim ersten Fall wird noch konkret genannt, dass es um das Anzünden geht)"
"Was genau ist die Urteilsbegründung?"

Und die generell an interessanteste Frage im allgemeinen: "In wie vielen von den 72 geschlossenen Fällen ist das Verfahren eingestellt worden?"


Aber man kann natürlich auch nur ganz selektiv Informationen preisgeben und dann der eigenen Fantasie den Rest erledigen lassen.


Edit: darüber hinaus ist schön, dass die Staatsanwaltschaft prüft, ob Notwehr vorliegt.
Entscheiden tut darüber im Falle eines rechtskräftigen Urteils aber ein Richter :)
 
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@OdinHades ja den Artikel kenne ich, aber waren diese 142Fälle nur einfaches wegziehen oder tragen ich glaube eher nicht, wie viele Blockaden gab es bisher, es sind doch bestimmt mehrere Fälle als 142 die allerdings harmlos waren würde ich jetzt vermuten.

Ich traue mir wetten in Bayern läuft das anders allerdings ist die Polizei da schneller und handelt auch schneller zumeist.

Man wird sehen wie viele Fälle da wirklich übrig bleiben, aber man sah ja in Videos das wohl einige eine Strafe bekommen wenn die Prügeln oder dergleichen.
 
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Bonanca schrieb:
Was niemals gewaltfrei geht.
Das wegtragen einer Person gegen ihren willen stellt juristisch immer einen Gewaltakt dar.
Nicht jedes Wegtragen gefährdet die körperliche Unversehrtheit der Demonstrierenden. Wer aber versucht, sich gegen eine Nötigung mit derart geringfügigen Auswirkungen (ein Stau, der auch durch einen Rettungseinsatz hervorgerufen werden könnte) zu wehren und dabei die körperliche Unversehrtheit anderer Menschen gefährdet, der macht sich nicht nur strafbar, denn eine solche Reaktion ist offensichtlich nicht als Notwehr zu werten (es darf kein extremes Missverhältnis des angegriffenen und verletzten Guts bestehen), sondern beweist auch die eigene mentale Unfähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr und sollte daher die Fahrerlaubnis entzogen bekommen. Solche Menschen gehörigen nicht hinters Lenkrad, ganz einfach. Ein Stau ist nervig, aber wenn ein Rettungswagen im Weg steht, dann muss man eben auch warten. Vollkommen bekloppt, wer das nicht versteht.
 
Web-Schecki schrieb:
Nicht jedes Wegtragen gefährdet die körperliche Unversehrtheit der Demonstrierenden.
Es ist immer ein Eingriff in die Rechte Dritter.
Web-Schecki schrieb:
Wer aber versucht, sich gegen eine Nötigung mit derart geringfügigen Auswirkungen (ein Stau, der auch durch einen Rettungseinsatz hervorgerufen werden könnte) zu wehren und dabei die körperliche Unversehrtheit anderer Menschen gefährdet, der macht sich nicht nur strafbar, denn eine solche Reaktion ist offensichtlich nicht als Notwehr zu werten (es darf kein extremes Missverhältnis des angegriffenen und verletzten Guts bestehen), sondern beweist auch die eigene mentale Unfähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr und sollte daher die Fahrerlaubnis entzogen bekommen.
Gerne nochmal, ein "natürlicher" Stau ist ärgerlich. Ein unnötiger, durch Klimakleber hervorgerufener Stau ist eine ganz andere Sache, die durch eine strafbare Nötigung hervorgerufen wird. Mental unfähig sind diejenigen, die sich auf die Straße kleben, und dem Bürger so das Leben zu Hölle machen. Menschen nötigen, die zur Arbeit wollen (müssen), ihre Kinder von der Schule/ Kindergarten abholen wollen, einkaufen fahren, und und.
Web-Schecki schrieb:
Ein Stau ist nervig, aber wenn ein Rettungswagen im Weg steht, dann muss man eben auch warten.
Willst du ernsthaft einen Rettungswagen mit Klimaklebern auf eine Stufe stellen?!
Hast du Bonacas Bsp. nicht verstanden?
Web-Schecki schrieb:
Vollkommen bekloppt, wer das nicht versteht.
:freak:
 
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@Web-Schecki
Du setzt einen Stau, unabhängig seiner Entstehung, immer gleich. Viele tun dies nicht sondern unterscheidne. So besteht durchaus verständnis für Staus durch REttungswagen, Unfälle etc... aber wenig für absichtlich provozierte.

Ich kann diese differenzierung durchaus nachvollziehen und finde deinen Ansatz, Menschen die sich werhen ihre Fahrerlaubnis zu entziehen für absolut unbegründet.
 
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Apacon schrieb:
Du setzt einen Stau, unabhängig seiner Entstehung, immer gleich.
Nein, das tue ich keineswegs, und das habe ich jetzt mehrfach deutlich gemacht. Bei einem Stau durch einen Rettungseinsatz gibt es schlicht keinerlei Handlungsspielraum für eine besonnene Reaktion, da muss man einfach warten. Die meisten Autofahrenden sind dazu wohl hoffentlich auch in der Lage. Bei einem durch Nötigung verursachten Stau kann es durchaus einen anderen (!!) Handlungsspielraum geben, der beispielsweise Wegtragen mit einschließen kann. Die genauen Grenzen legt das Gesetz fest. Fakt ist aber, dass Autofahrende, die den jeweiligen, von der Stauursache abhängigen (!) Handlungsspielraum überschreiten, eindeutig bewiesen haben, dass sie nicht in der Lage sind, besonnen auf eine absolute Standardsituation im Straßenverkehr (Stau) zu reagieren. Daher muss man solchen Gefährdern ganz klar den Führerschein entziehen.
 
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Web-Schecki schrieb:
Nein, das tue ich keineswegs, und das habe ich jetzt mehrfach deutlich gemacht.
Doch, genau das unterscheidest du nicht. Der Strohmann mit dem Rettungswagen macht es nicht besser.
Web-Schecki schrieb:
Die genauen Grenzen legt das Gesetz fest. Fakt ist aber, dass Autofahrende, die den jeweiligen, von der Stauursache abhängigen (!) Handlungsspielraum überschreiten, eindeutig bewiesen haben, dass sie nicht in der Lage sind, besonnen auf eine absolute Standardsituation im Straßenverkehr (Stau) zu reagieren.
Was ist denn mit der Ursache? Was ist denn mit der Nötigung ggü den Autofahern? Wieso gehst du darauf in keinster weise ein? Es ist und bleibt die Ursache für diese Staus, die völlig unnötig sind.
Web-Schecki schrieb:
Daher muss man solchen Gefährdern ganz klar den Führerschein entziehen.
Die Gefährder sind die Klimakleber, nicht die Autofahrer.
Ohne diese Nötigung würden die Handgreiflichkeiten so nicht enstehen.
Wenn diese Kleber ernsthaft verletzt oder angegriffen werden, ist das falsch und wird auch vom Gesetztgeber entsprechend gehandhabt.
 
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Web-Schecki schrieb:
eindeutig bewiesen haben, dass sie nicht in der Lage sind, besonnen auf eine absolute Standardsituation im Straßenverkehr (Stau) zu reagieren.
Wie oft willst du diesen geistigen Dünnpfiff noch von dir geben? Wir haben nun alle verstanden, dass du nicht unterscheiden kannst, was Klimakleber von Rettungsdiensten usw. unterscheidet. Es ist doch furchtbar, dass solche Threads hier durch solchen Unsinn, den einzelne von sich geben und immer weiter befeuern und Strohmänner platzieren, aufgeblasen wird und dadurch die Stimmung hier unnötig erhitzt wird. Wir kennen nun deine Meinung. Die Stimmen, die diese Klimakleber verurteilen sind zum Glück scheinbar in der Mehrheit und die Mehrheit lehnt solche Protestaktionen ab. Und das aus bestimmten Gründen, die alle sehr nachvollziehbar sind. Außer für dich. Aber dadurch muss man hier nun kein Trashtalk abhalten.
 
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Linuxfreakgraz schrieb:
Mit solch verhärteten Fronten in allen Themengebieten wird es in Zukunft immer schwieriger werden, noch an Konstruktiven Lösungen zu arbeiten.
Es gibt leider nur noch schwarz/weiß...
Ergänzung ()

getexact schrieb:
Wie oft willst du diesen geistigen Dünnpfiff noch von dir geben?
Ich verstehe deinen Frust, hier muss man sich schon zwingen nicht irre zu werden.
Aber lasse bitte solche Formulierungen. Musst nicht über jeden Stock springen.;)
 
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Web-Schecki schrieb:
Nicht jedes Wegtragen gefährdet die körperliche Unversehrtheit der Demonstrierenden.
Ja und? Es stellt trotzdem einen Gewaltakt dar. Deswegen habe ich es so genannt.

Web-Schecki schrieb:
dabei die körperliche Unversehrtheit anderer Menschen gefährdet,
Du hast aber auf mehr Recht als körperliche Unversehrtheit. Z.B. nicht gegen deinen Willen weggetragen zu werden. Dem stehen die Freiheitseingriffe entgegen, die die Klimakleber den Autofahrern aussetzen.

Web-Schecki schrieb:
sondern beweist auch die eigene mentale Unfähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr und sollte daher die Fahrerlaubnis entzogen bekommen
Würdest du mitgehen wenn ich sage dass die Klimakleber ihre Unfähigkeit zur Teilnahme am gesellschaftlichen miteinander und zur Sorge ihres eigenen Wohlbefindens zur Schau stellen (immerhin gefährden sie nicht nur andere, sondern auch sich selbst.) Und deshalb in die geschlossenen gehören?
Nein? Warum nicht?

Web-Schecki schrieb:
Ein Stau ist nervig, aber wenn ein Rettungswagen im Weg steht, dann muss man eben auch warten.
Schon wieder dieser absolut dämliche Vergleich...
Wie oft sollen wir dir noch erklären dass das nicht vergleichbar ist?
 
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getexact schrieb:
Wir haben nun alle verstanden, dass du nicht unterscheiden kannst, was Klimakleber von Rettungsdiensten usw. unterscheidet.
Nun, vielleicht hast du Probleme damit, sinnerfassend zu lesen:
Web-Schecki schrieb:
von der Stauursache abhängigen (!) Handlungsspielraum
Bist du irgendwie extrem hart auf den Kopf gefallen, oder warum behauptest du kackdreist, ich könne nicht zwischen Rettungseinsätzen und vorsätzlichen Straßenblockaden unterscheiden, wenn ich es im vorherigen Beitrag nochmal extra herausarbeite?
 
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Ich gönne euch eine Pause. Nehmt euch die Zeit den Verlauf des Themas Revue passieren zu lassen und verbal abzurüsten. Schönes Wochenende!

Neue Woche, neues Glück. Und eine Bitte: Reißt euch am Riemen!
 
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Bestimmt schonmal in einer Form hier diskutiert worden (hat jemand einen Link evtl.?):

Kurzversion: in den letzten Jahrzehnten ist die Produktivität gestiegen, aber die Löhne sind nicht entsprechend mitgezogen, Vermögen wurde massiv von unten nach oben umverteilt. Die aktuelle Generation kann sich Hausbesitz und eine Rente quasi abschminken, früher ging das in einer Familie mit mehreren Kindern sogar bei einem Alleinverdiener. Jobs fallen durch Automatisierung weg, die einzigen Gewinner dadurch sind die Geschäftsinhaber, die Arbeitnehmer werden nicht entlastet. Dann beschweren sich noch Arbeitgeber, dass die aktuelle Generation sich nicht mehr so unterwürfig gegenüber Vorgesetzten verhält und nicht mehr unbezahlte Überstunden machen ohne Ende. Und man wundert sich, warum so wenig Paare Kinder bekommen.

Ein paar Links dazu:
In Amerika ist das schon noch viel deutlicher geworden: https://www.reddit.com/media?url=https://i.redd.it/qv9xn4pniou71.jpg
Die Vermögensverteilung in Deutschland: Die reichsten 10% besaßen 2017 mehr als die Hälfte als der 90%-"Rest". "Das oberste Prozent hielt rund 18 Prozent des gesamten Vermögens – so viel wie die ärmsten 75 Prozent der Bevölkerung "
https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahle...on-in-deutschland/61781/vermoegensverteilung/
Vergleich Entwicklung von CEO-Gehalt und Worker-Gehalt in Amerika: https://www.reddit.com/r/WorkReform/comments/155qlwb/fuck_you_pay_us/
Zum Thema Kapitalismus und Automatisierung:
Zur Rente scherzen aktuell ja alle jungen Menschen, dass sie keine mehr bekommen werden https://twitter.com/David_Moscrop/status/1175792081786298368?lang=de
Das Schlimme daran ist ja, dass es basierend auf den aktuellen Entwicklungen leider überhaupt kein Scherz ist.
Qualityland von Marc-Uwe-Kling hat dazu auch noch interessante Messages.

Wurde das mal zu Ende gedacht? Die KI-Job-Revolution steht ja noch bevor. Darüber konnte man sich lange gut lustig machen, so wie über automatische Übersetzungen, die lange Zeit total Banane waren und inzwischen wirklich gute Ergebnisse liefern.
Die Lösung scheint mir aktuell eher zu sein, dass mittlere Management-Ebenen aufgebläht werden, damit die Jobs als Zweck, die Miete zu zahlen, erhalten bleiben. Das kanns doch nicht sein. Wir müssen doch mal an den Punkt kommen, an dem Produktivitätssteigerungen zu weniger Arbeit führen und dann müssen Menschen noch vernünftig leben können ohne 40-Stunden-Job. Oder sind wir irgendwann so weit, dass 99% der Bevölkerung im Niedriglohnsektor arbeiten während die KI den Maschinen, die den reichsten 1% gehören, sagen, was produziert werden soll, damit die 99% Kredite aufnehmen können, um das zu kaufen?
 
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Durch Automatisierung Fallen einfache stupide repetitive Tätigkeiten weg, die wenig zum Wohlbefinden des Arbeitnehmers beitragen und besser von einer Maschine erledigt werden kann. Ein Beispiel ist die Waschmaschine statt mühevoll die Wäsche per Hand zu waschen, kann man sich anderen Tätigkeiten widmen. In der Arbeitswelt ist das nichts anderes.

Durch die Automatisierung entstehen ganz neue Arbeitsplätze, Mechatronik Informatik und so weiter, die sind weniger Körperlich belastend und viel besser bezahlt, es ist ein kolossales Bildungsversagen das diese Stellen nicht besetzt werden können. Es muss nicht einfach nur bei den Jüngsten angesetzt werden sondern auch in der Erwachsenen Fortbildung.

Die Löhne steigen nicht weil man auf das falsche Pferd gesetzt hat, stattdessen hat man versucht jeden in auch noch so prekäre Jops zu zwingen statt sie richtig Auszubilden damit man Fachkräfte hat.

Andere Länder haben inzwischen Wirtschaftlich aufgeholt und haben in Köpfchen statt Muskeln investiert, das rächt sich jetzt in Europa.
 
Linuxfreakgraz schrieb:
Durch die Automatisierung entstehen ganz neue Arbeitsplätze, Mechatronik Informatik und so weiter, die sind weniger Körperlich belastend und viel besser bezahlt, es ist ein kolossales Bildungsversagen das diese Stellen nicht besetzt werden können. Es muss nicht einfach nur bei den Jüngsten angesetzt werden sondern auch in der Erwachsenen Fortbildung.
Hier liegt aus meiner Sicht jedoch einer der Hauptgründe, warum es diesmal "anders" ist. Auch schon früher fielen Jobs z. B. in der Autoindustrie weg. Haben halt irgendwann immer mehr Roboter das Auto zusammen gebaut. Da konnte man als ungelernter oder "einfach gestrickter" Mensch noch andere Vergleichstätigkeiten machen wie Teile sortieren, wiederkehrende Arbeiten an anderen Maschinen oder Taxi fahren.

Diese Jobs sollen ja durch die Digitalisierung weg automatisiert werden, die neuen können jedoch nicht von jedem ausgeführt werden, da wesentlich komplexer. Was machen die ganzen Leute dann die nix mehr zum Sortieren oder Fahren haben?

Wir können halt schlecht jedem ein BGE geben, da die Währung dann inflationieren würde bis der Arzt kommt.
 
Hallo

A415 schrieb:
Was machen die ganzen Leute dann die nix mehr zum Sortieren oder Fahren haben?
Ganz einfach, endlich mal eine Berufsausbildung oder Umschulung machen und...

Linuxfreakgraz schrieb:
Durch die Automatisierung entstehen ganz neue Arbeitsplätze, Mechatronik Informatik und so weiter, die sind weniger Körperlich belastend und viel besser bezahlt, es ist ein kolossales Bildungsversagen das diese Stellen nicht besetzt werden können.
...die unbesetzten höher qualifizierten und besser bezahlten Arbeitsplätze besetzen.

Das hat bei den ersten drei industriellen Revolutionen gut funktioniert, warum sollte das jetzt bei der vierten industriellen Revolution nicht funktionieren ?
Wer Computer/Smartphone/Playstation bedienen kann schafft auch eine Berufsausbildung wenn er Computer/Smartphone/Playstation weglegt und lernt.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Ganz einfach, endlich mal eine Berufsausbildung oder Umschulung machen und...
Tomislav2007 schrieb:
...die unbesetzten höher qualifizierten und besser bezahlten Arbeitsplätze besetzen.
Stimmt. Am aktuellen Personal auf diesen Stellen sieht man ja recht gut, dass das eigentlich jeder Dulli kann.
 
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