Wer von euch ist ein Einzelgänger?

Bist Du ein Einzelgänger? (Anonyme Abstimmung)

  • JA, ich bin ein Einzelgänger.

    Stimmen: 152 49,7%
  • NEIN, ich bin kein Einzelgänger.

    Stimmen: 154 50,3%

  • Umfrageteilnehmer
    306
[X] Ne Mischung - aber eher kein Einzelgänger.
Bin meistens ( und gerne! ) alleine bzw. vorm PC, allerdings jedes Wochenende mit Freunden was machen ;)
Trozdem bin ich doch relativ gerne alleine, bzw. mag es auch mal ne Auszeit von Party usw. zu haben.
Bin also prinzipiell das, was als das typische " Inetkind " angesehen wird. Wenn man meine Stunden auf CB zählen würde würd ich mir selbst gedanekne machen^^

Und dann zu letzt und das wichtigste: die Frauen. Wir sind doch biologisch dafür geschaffen Frauen zu lieben und zu begehren. Wenn ich eine schöne Frau sehe dann fühle ich mich auch automatisch wohl. Und wenn sie mir wirklich so sehr gefällt dann werde ich diese Frau auch ansprechen.
Hat mMn nichts miteinander zu tun, das Einzelgänger sein bezieht sich ja meist "nur" auf Freunde.
Ich persöhnlich spreche zwar keine Frauen an ( da a) Freundin, b) zu schüchtern, da zu dick = kein Selbstvertrauen )
Edit :
- (sehr wenige oder) keine Freunde
Recht viele Freunde im RL, massenhaft "Freunde" irl... Allerdings nen paar mit denen ich mich im RL schon oft getroffen hab ;) ( Steam <3 )

- gewollt kein Partner

Trifft nicht zu, habe eine Freundin scohn seit 5 Jahren.

- die meiste Zeit alleine

Trifft voll und ganz zu ;)

- selbstgenügsam (eventuell auch nachdenklich)

kann ich nciht beantworten, da ich um ehrlich zu sein nicht weiß was es beudeutet :S

- anderen Menschen gegenüber nicht sehr wohlgesonnen

Trifft überhaupt nicht zu, ich bin doch sehr offen und aufgeschlossen anderen gegenüber.

- Gruppenaktivitäten hassend

Trifft überhaupt nicht zu, ich liebe mit meinen Jungs was zu machen ;)

- Ruhe und Alleinsein genießend (deutlich mehr als das Zusammensein)

Trifft teilweise zu, ich bin wie schon gesagt sehr gerne alleine und ziehe nen entspannten Tag vor dem PC bzw. generell zuhause dem ewigen Party machen vor. Trozdem gehe icha uch gerne Weg ;) Man kanns so einteilen :
Unter der Woche : alleine ( bzw. Freundin )
Wochenende : gerne Weg
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe für nichts abgestimmt. Es ist eine Mischung aus beidem, aber wenn ich abstimmen müsste, würde ich eher zu "kein Einzelgänger" tendieren.

Alleine sein ist völlig in Ordnung, solange man dabei nicht einsam ist. Es gibt doch durchaus Zeiten, da möchte jeder Mensch mal alleine sein und man genießt seine Zeit alleine. Es ist auch wichtig, dass man Zeit für sich selber nimmt. Sei es nur für 20min zum ausruhen oder eben ein längerer Urlaub in einem fernem Land, wo man versucht herrauszufinden, wer man wirklich ist. Solange man alleine auch glücklich ist.

Aber genau so wichtig, finde ich, ist die Geselligkeit mit anderen Menschen. Es macht doch einfach Spaß gemeinsame Erlebnisse zu teilen, andere Menschen und deren Eigenschaften und Vorstelungen kennen zu lernen. Vor allem mit seinen guten Freunden, die haben doch schließlich(meistens jedenfalls) eine ähnliche Haltung im Leben oder etwas anderes was sie liebenswert macht. Glück ist ja schließlich das einzige, was sich teilt, wenn man es verdoppelt;)

Also wie gesagt, es muss eine gesunde Mischung her! Man kann auch ein Paar Phasen oder Ausreißer in eine Richtung machen. Das dient ja auch der Persönlichkeitsentwicklung. Sofern man halt am Ende wieder eine gesunde Balance schafft. Ich kann mir einfach nich vorstellen, sich nur für eine Seite freiwillig zu entscheiden.

Meiner Meinung nach haben Leute, die nicht alleine sein können, Probleme mit sich selbst. Sie können nichts mit sich selbst anfangen. Sie wissen nicht genau wer sie sind oder was sie wollen. Deswegen suchen sie sich Menschen und richten teils ihr Leben danach. Sie brauchen eine Art Führung.

Auf der anderen Seite hingegen halte ich die Lebensweise der Menchen, die die Kriterien im Startpost erfüllen und somit lieber alleine sind für auch nicht ganz gesund. Sie scheinen alleine glücklicher zu sein, was ich realtiv schade finde. Ich behaupte mal, dass alle diese Menschen schon versucht haben mit anderen Menschen ihr Leben zu teilen, was jedoch nicht funktioniert hat. Sie wurden auf irgendeiner Weise enttäuscht oder konnten einfach keine Beziehung zu Anderen aufbauen. Meiner Meinung nach liegt das aber nur daran, dass es die falschen Menschen waren, die man an sich rangelassen hat. Man muss halt die richtigen Leute bzw. der/die richtige Person, mit ungefähr den selben Vorstellungen vom Leben finden. Das ist oft nicht sehr einfach und kann auch relativ lange dauern, aber der Versuch lohnt sich.

Ich hoffe, es fühlt sich nun keiner auf den Schlips getreten, aber ich kann mir einfach keine Lebensweise vorstellen, in der ich mich nur für eine Seite, für immer, entscheide. Ich denke, so kann man auf kurz oder lang, nicht glücklich werden.
 
<--- Einzelgänger

- (sehr wenige oder) keine Freunde

Nur noch wenige,das war mal anders.

- gewollt kein Partner

Jein.Weiß selbst nicht so genau was ich will.Aufgrund schlechter Erfahrung/en lass ich es lieber ganz bleiben.Auch wenn es irgendwie deprimierend ist.

- die meiste Zeit alleine

Ja.

- selbstgenügsam (eventuell auch nachdenklich)

Nachdenklich,vielleicht sogar etwas zu viel.

- anderen Menschen gegenüber nicht sehr wohlgesonnen

Kommt auf die jeweiligen Menschen an.Wenn jemand einen sympatischen Eindruck macht dann geht einiges / bin bzw wäre zu vieles bereit.

- Gruppenaktivitäten hassend

Nein,aber ich hab lieber meine ruhe.Kann dann tun und lassen was ich will und wann ich will.

- Ruhe und Alleinsein genießend (deutlich mehr als das Zusammensein)

Ja,aber es kommt auch auf die Leute an.Bei der Arbeit habe ich zb Kollegen mit denen ich gerne zusammen bin.Privat gibt es aber auch einige.
 
Kein Einzelgänger, aber manchmal geniesse ich auch das Alleinsein.

- (sehr wenige oder) keine Freunde

Nur ca. 10 im RL, das sind aber wirklich gute Freunde/Freundinnen. Wobei mit meinem ehem. besten Freund mittlerweile Funkstille herrscht...

In einem sozialen Netzwerk, in dem ich angemeldet bin, habe ich gerade mal über 200 Bekannte, während 500-800 dort keine Seltenheit mehr sind (wohl nach dem Motto - "den habe ich schon mal im Dorf gesehen, den kenne ich")

- gewollt kein Partner

Seit fast 6 Jahren vergeben und seit über 3 Jahren verheiratet

- die meiste Zeit alleine

funktioniert nicht, siehe vorigen Punkt :D

- selbstgenügsam (eventuell auch nachdenklich)

Sehr nachdenklich sogar...

- anderen Menschen gegenüber nicht sehr wohlgesonnen

Eigentlich doch, auch wenn ich mittlerweile nicht mehr so an das Gute im Menschen glaube. Irgendwie kommt es mir vor, als würde die Gesellschaft immer egoistischer. Prinzipiell gehe ich aber offen auf Menschen zu, bzw. versuche ich es, wenn die Chemie stimmt.

- Gruppenaktivitäten hassend

Sommer = Frau + 10 Freunde + Grill + Bier
Mit meinen Freunden Party machen, das passt schon, allerdings zu Hause oder eben im Garten, weg gehen nicht so.

- Ruhe und Alleinsein genießend (deutlich mehr als das Zusammensein)

Nein, die Mischung machts. Ausgehen, das mache ich schon lange nur noch selten (hab keinen Bock auf Stress), aber am WE mit Freunden was machen (siehe vorigen Punkt), das macht Laune. An anderen Tage zocke ich z.B. lieber. Oder eben in Ruhe DVD mit meiner Frau gucken.
 
Also ich bin absolut kein Einzelgänger, ich muss immerFamilie/Freunde um mich haben. Allein ist das leben doch nicht schön.
Das einige EInzelgänger sind könnte an der Familie liegen. Eventuell Einzelkinder?

-(sehr wenige oder) keine Freunde
Ausreichend Freunde, nicht übermäßig aber genug.
- gewollt kein Partner
Single-dasein hat was tolles, aber zu zweit ists doch am schönsten ;)
- die meiste Zeit alleine
nein.
- selbstgenügsam (eventuell auch nachdenklich)
ja auch, aber das gehört dazu...
- anderen Menschen gegenüber nicht sehr wohlgesonnen
Doch sehr, würd ich behaupten :)
- Gruppenaktivitäten hassend
Man kann ja mal allein rum gammeln, aber ohne Gruppenaktivitäten gehts nicht. Man muss ja nicht immer Feiern gehen...
- Ruhe und Alleinsein genießend (deutlich mehr als das Zusammensein)
Es gibt glaube ich Zeiten da muss/will jeder einfach mal allein sein. Aber ich mache deutlich mit mit anderen leuten als allein zu sein.

Cheers.
 
- (sehr wenige oder) keine Freunde

geht so, waren schon mal mehr, ich merke aber das es mir manchmal schwer fällt alte freundschaften zu pflegen und ich sie eher auf sparflamme halte. neuen "freundschaften" gegenüber bin ich nicht sehr aufgeschlossen

- gewollt kein Partner

lange ist es her, war irgendwie immer enttäuschend. habe in der beziehung resigniert und bemühe mich nicht um frauen oder um chancen welche kennen zu lernen

- die meiste Zeit alleine

schon

- selbstgenügsam (eventuell auch nachdenklich)

ich würde es eher als "grüblerisch" und sorgenvoll bezeichnen, viel sinnloses kopfkino

- anderen Menschen gegenüber nicht sehr wohlgesonnen

ich bin anderen menschen wohl gesonnen und wünsche allen alles gute, aber ich muss/will nicht unbedingt etwas mit ihnen zu tun haben.#

- Gruppenaktivitäten hassend


nicht unbedingt, siehe nächster punkt

- Ruhe und Alleinsein genießend (deutlich mehr als das Zusammensein)

genießen nicht unbedingt, aber nach einer gewissen zeit in gesellschaft hab ich immer das gefühl "ich muss weg"
___

ich war mal anders drauf und bin mit meinem einzelgängertum auch nicht so zufrieden. gerade in gesellschaft werde ich mir meiner unzulänglichkeiten immer sehr bewusst. ich bemerke neid auf die "lebensfähigkeit der anderen" und bitterkeit. ich will auch nicht andere leute/familie/freunde mit meinem blues/aggro belasten. wer traurig ist, macht andere traurig...
 
Yiasmat schrieb:
Du gefällst Mir auf eine Art und Weise Ostfriese . :) . Kann´s sein das Du krank bist oder so ?

Es gibt auch Menschen , wozu Ich Mich auch zähle , die A sexuell eingestellt sind . Also zwar Frauen angucken und die auch gut finden vom aussehen her . Aber jegliche sexuelle Basis anwidernd finden . Bei MIr zählt dadrunter Küssen , Kuscheln , Sex usw. . Ich empfinde einfach nix dafür .

Danke für das Kompliment. :schluck:

Auch ich bin eher asexuell veranlagt.

Mir fehlt jedenfalls nichts ohne Frau.

Bis zum 25. Lebensjahr hatte ich nie eine Freundin, danach dann nur eine und bisher keine weitere.

Ob ich objektiv krank bin kann ich nicht beurteilen.
Also ich fühle mich gesund und bin auch wohl gesund.
Warum soll ich mir etwas anderes einreden lassen?

Meiner Ansicht nach ist die Gesellschaft krank. Beweise gibt es genug, finde ich.

Personengruppen, die ich sympathisch finde, sind z.B. in der extremen Arbeits-/Konkurrenzgesellschaft Japan die NEETs und Hikikomori.

Sicherlich würden Psychologen bei mir etwas wie das Asperger-Syndrom oder ähnliches feststellen können.

Da ich aber von Psychologen und Ärzten nicht viel halte (die wollen auch ihre Familie ernähren, sprich Geld verdienen), liegt bei mir keine Diagnose vor, weil ich das letzte Mal vor langen langen Jahren beim Arzt war (und das auch nur wegen lapidarer Sachen).

Ich will einfach nur friedlich und relativ bescheiden leben.

Beinahe alles, was ich an Luxusgütern möchte, habe ich... (ein Teleskop wäre noch mal nett... :)) und mein bescheidenes Geld gebe ich lieber für gutes Essen, kleine Reisen und Besuche in Museen/Konzerten aus.

Ich versuche mich immer mehr von der Konsumgesellschaft zu entwöhnen.
Langsam aber stetig geht es so voran... schließlich bin ich von Geburt an auf Konsum getrimmt.

Die Dinge, die ich bereits gekauft habe, behandle ich sehr gut, damit sie möglichst lange halten, auch wenn die Hersteller sie mit der geplanten Obsoleszenz entwickelt haben.

Ein Auto zu fahren oder besitzen verweigere ich nun schon seit etwa acht Jahren, davor hatte ich eines.

Vielleicht bin ich einfach nur schwach, weil ich keinem anderen Lebensweg folgen will/kann, da es mich zu sehr nervt.

Vielleicht aber auch stark, weil andere meinen Lebensweg nicht aushalten würden.

Ich selber würde einfach sagen, dass ich "individuell" bin... :)
 
Also ich bin schon ein Einzelgänger (schon immer gewesen). Dh aber nur, dass mir mein Partner sehr viel Raum lassen muss. Den brauche ich für mich um mich auszubalancieren und gut zu fühlen. Unternehme aber doch hie und da gerne etwas mit einer Gruppe oder besser gesagt mit einem meiner wenigen Freunde. Bin aber den anderen nicht schlechtgesonnen und liebe auch die Zweisamkeit, solange ich genug Raum für mich habe.
 
Na krank in Form von , boar wie soll man das beschreiben , Verhaltensauffälligkeiten halt . Nicht körperlich halt , sondern vom Wesen / Verhalten her .

Aber 1 Satz weiter lese Ich denn das :

Sicherlich würden Psychologen bei mir etwas wie das Asperger-Syndrom oder ähnliches feststellen können.

Und das meinte Ich mit krank . Schon wo Ich Deinen Anfangspost gelesen hab , hab Ich es Mir schon fast gedacht . ^^ . Denn wer so denkt und empfindet wie Ich hat wohl auch das gleiche wie Ich .

Denn Ich bin Schwerbehindert ( 50% ) und habe auch´n Schwerbehindertenausweis ( wegen Epilepsie und Authismus ) mit Wertmarke ( kann kostenlos ins Kino , Schwimmbad , Bus und Bahn fahren und andere Sachen machen und auch zu all den Sachen eine Begleitperson kostenlos mitnehmen ) , aber Mir sieht man es äußerlich nicht an . Nur am Wesen halt .

Beispielsweise kann Ich Mich auch nicht in Personen , Gefühle usw. herein versetzen ( Emphatie glaub Ich heißt das ) und damit anderen auch kein Mitgefühl usw. geben / mitfühlen , weil´s Mir einfach fremd ist . Ich empfinde halt nix dafür . Deshalb werd Ich auch nie Kinder und ne Freundin haben . Denn lieben ohne Gefühle geht nicht . Kind groß ziehen schon gar nicht . DEnn gerade dem muss man Gefühle rüber bringen , sich mit ihm beschäftigen usw. und das kann Ich halt nicht .

Aber hab damit kein Problem . Muss wegen Meiner Krankheit auch nie mehr zu arbeiten ( bin zu 100% Erwerbsgemindert ) hab aber trotzdem genug Geld , da kein Auto , kein Kind , keine Frau usw. . Ich hab Mein gesamtes Geld nur für Mich und Meine Hobbys . Ich lebe im Monat nur vom Kindergeld und selbst davon habe Ich noch was übrig . Mein Lebensunterhalt bezahlt das Sozialamt ( Grundsicherung für Erwerbsgeminderte ) und selbst davon hab Ich noch was übrig am Monat . Sodass Ich Mir Meinen Luxus finanzieren kann .

Aber das verstehen viele halt nicht bzw. kommen damit nicht klar das man so eine Lebenseinstellung hat , keine Freunde hat usw. . Einfach weil es der Strom der Gesellschaft es vorgibt und die Masse ( die ganzen normalen halt ) mit dem Strom schwimmt .

Von daher sagte Ich ja in Meinem Post Ich mag Dich Ostfriese . ^^ .

MfG



Yiasmat
 
Ostfriese schrieb:
Um es technisch auszudrücken:

Preis-/Leistungsverhältnis stimmte da irgendwie nicht... :D

:lol: Sehr geil!

Bin verheiratet und habe 2 Kinder -> [x] kein Einzelgänger
 
Ostfriese schrieb:
[...]
Ich will einfach nur friedlich und relativ bescheiden leben.

Beinahe alles, was ich an Luxusgütern möchte, habe ich... (ein Teleskop wäre noch mal nett... :)) und mein bescheidenes Geld gebe ich lieber für gutes Essen, kleine Reisen und Besuche in Museen/Konzerten aus.

Ich versuche mich immer mehr von der Konsumgesellschaft zu entwöhnen.
Langsam aber stetig geht es so voran... schließlich bin ich von Geburt an auf Konsum getrimmt.

Die Dinge, die ich bereits gekauft habe, behandle ich sehr gut, damit sie möglichst lange halten, auch wenn die Hersteller sie mit der geplanten Obsoleszenz entwickelt haben.

Ein Auto zu fahren oder besitzen verweigere ich nun schon seit etwa acht Jahren, davor hatte ich eines.

Vielleicht bin ich einfach nur schwach, weil ich keinem anderen Lebensweg folgen will/kann, da es mich zu sehr nervt.

Vielleicht aber auch stark, weil andere meinen Lebensweg nicht aushalten würden.

Ich selber würde einfach sagen, dass ich "individuell" bin... :)

Das erinnert mich doch etwas an Simple Living, was ich gar nicht mal so schlecht finde.

Dennoch halte ich es immernoch für ungesund sein Leben alleine zu verbringen. Du sagst selbst, dass du "individuell" bist. Individueller als die meisten anderen Menschen. Daran is keinesfalls etwas schlecht ran, es ist eher zu befürworten. Jedoch macht es einem umso schwerer, sich in eine Gesellschaft zu integrieren.

Du hast ja selbst diesen Thread hier gestarten, weil du an den Meinungen anderer interessiert bist. Was mich interessiert, ist, was würdest du machen, wenn du 2-3 Leute kennen in würdest, die ziemlich die selbe Vorstellung vom Leben haben, wie du sie hast. Die genau so individuell sind. Wohlmöglich mit denselben Hobbys. Sie würden dich niemals enttäuchen. Würdest du mit diesen Personen, sei es auch nur alle paar Monate einmal, nicht gerne Zeit verbringen um über unsere konsumkranke Gesellschaft zu philosophieren? Oder sich an einem Abend treffen, ein Teleskop organisieren und zusammen das gemeinsame Hobby nachgehen?
Ich denke, in der richtigen Gesellschaft fühlt sich jeder Mensch wohl. Diese zu finden macht es aber oft schwer. So glaube ich weiterhin, dass kein Mensch freiwillig immer alleine sein will. Dies hat immer äußere Einflüsse, wodurch man sich für so ein Leben entscheidet und dies finde ich relativ schade.
 
So dann werde ich mal mein Senf dazu abgeben.

Bin ein bekennender Einzelgänger, habe dies schon in meiner Schulzeit festgestellt (Bin bis 2000 zur Schule gegangen)- auch wenn es mir an Freunden seinerzeit und Gegenwärtig nicht mangelt. Ich habe einen kleinen aber festen Freundeskreis darunter auch noch 1 Schulfreund es sind aber alles Leute mit lockerer Einstellung und auf die Verlaß ist - Darauf kommt es mir an.

Ich stehe dagegen aber z.b. überhaupt nicht auf die 0185 Partyaktivitäten wie Discos,Diskotheken Kinobesuche, Einkaufsmeilen. Freizeitparks oder populäre Urlaubsorte (Mallorca, Kanaren, Mittelmeerraum) das ist mir alles zu flach und irgendwie uninspiriend.

- (sehr wenige oder) keine Freunde "sehr wenige trifft zu"
- gewollt kein Partner - trifft nicht zu
- die meiste Zeit alleine - trifft zu
- selbstgenügsam (eventuell auch nachdenklich) trifft zu
- anderen Menschen gegenüber nicht sehr wohlgesonnen ( ja und nein, grundsätzlich trete dem Einzelnen positiv gegenüber, sobald es aber eine Masse gibt - werde ich skeptisch.
- Gruppenaktivitäten hassend kann ich zustimmen
- Ruhe und Alleinsein genießend (deutlich mehr als das Zusammensein) trifft zu
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke @ Ostfriese für diesen Thread !

Auch ich zähle mich eher zu den Einzelgänger'n,obwohl ich ein paar sehr gute Freunde und genug soziale Kontakte habe.

Ich muß dazu sagen das ich mit 60% Köperlich/Seelisch Schwerbehindert bin und evtl.deshalb das einsame&ruhige Leben bevorzuge bzw.nicht in das ''NORMALE'' Leben passe:(

Auch bin ich nicht Asexuell eingestellt,hatte bis jetzt aber auch nur 3 Beziehungen,welche bei der letzten nur knapp zwei Jahre gut ging.

Irgendwie lebe ich in einer anderen''Welt'' und es ist schwer dieses mit anderen Menschen zu teilen bzw.mich korregt auszudrücken oder meinem gegenüber meinen Standpunkt des Leben's verständlich zu machen;)(weiß auch nicht genau wie ich das ausdrücken soll/kann).

Jedenfalls ziehe ich mich komplett aus dem ''Normelen' Leben zurück.Nach der Arbeit zählen für mich nur im grünen zu Rad'ln>MuckeMuckeMucke>Bücher zu Lesen>Zocken.

Aber ich vermisse es sehr,das niemand Zuhause auf mich wartet und mein ''spießiges Leben'' mit mir teilt/teilen möchte.

Einsamkeit ist keine tolle Sache...das geht an Dich persönlich:schluck:
 
Zuletzt bearbeitet:
- (sehr wenige oder) keine Freunde

Ich habe wenige Freude.
Aber diese eigentlich auch nur auf oberflächlicher Ebene.
Also ins Kino gehen, Pizza essen oder paar Bierchen zusammen trinken ist schon drin.
Aber mehr auch nicht. Sprich, ich habe eigentlich keine wirkliche Vertrauensperson, der ich alles anvertrauen kann.

- die meiste Zeit alleine

Zutreffend. Ich bin gerne alleine.
Denn alleine fühle ich mich am "sichersten".

- selbstgenügsam (eventuell auch nachdenklich)

Ersteres eher nicht, aber ziemlich nachdenklich.

- anderen Menschen gegenüber nicht sehr wohlgesonnen

Eigentlich nur meinen Freunden gegenüber, sonst eher nicht.

- Gruppenaktivitäten hassend

Mit mir fremden Personen auf jeden Fall.
Da bin ich lieber alleine oder mache meine Sachen selber.

- Ruhe und Alleinsein genießend (deutlich mehr als das Zusammensein)

Jein.
Ich bin zwar gerne alleine und genieße die Ruhe auch, aber irgendwann fühle ich mich auch ziemlich einsam.
 
Zuletzt bearbeitet:
- (sehr wenige oder) keine Freunde

naja was sind Freunde? ist schwierig zu definieren. So richtig enge hab ich nur Einen. Mit Leuten, wo man was unternimmt hab ich ca. 5 Stück. Und bei FB paar Hundert :D

- gewollt kein Partner

trifft nicht zu, bin seit 6 Jahren in Beziehung(en). Und brauche das unbedingt. Nur so macht mir das Leben Spaß.

- die meiste Zeit alleine

trifft Freundin ausgenommen aufjedenfall zu. Bin am WE meist daheim und unter der Woche in der Arbeit.

- selbstgenügsam (eventuell auch nachdenklich)

verstehe ich nicht.

- anderen Menschen gegenüber nicht sehr wohlgesonnen

Trifft nicht zu. Bin ein sehr offener, kommunikativer Typ.

- Gruppenaktivitäten hassend

Hassend ist übertrieben. Kommt immer drauf an, was gemacht wird. 50/50

- Ruhe und Alleinsein genießend (deutlich mehr als das Zusammensein)

Das stimmt zu 100%. Ich liebe es einfach meine Ruhe zu haben, Zuhause zu chillen. Mir wird da auch nie langweilig, weil ich mich super beschäftigen kann. (Fernseh, PC, Dart, Sprachen lernen, andere Bücher lesen, Sachen planen und recherchieren...)

Zusammenfassend würde ich sagen: Nein ich bin kein Einzelgänger. Lebe aber ein eher ruhiges Leben und bin der gechillte Typ ;)
 
- (sehr wenige oder) keine Freunde

Richtige Freunde 3 Stück, 4er Clique seit der 8. Klasse. Kumpels unzählige

- gewollt kein Partner

Seit 4 Jahren vergeben.

- die meiste Zeit alleine


So gut wie nie, außer unter der Woche nach Feierabend wenn kein Fußballspiel im Pub ist oder sonstiges.

- selbstgenügsam (eventuell auch nachdenklich)

Ich weiss nicht was das Wort bedeutet. Lacht ruhig. ;)

- anderen Menschen gegenüber nicht sehr wohlgesonnen

Mhh kommt drauf an. Aber ich kenne die Menschen und bin meistens eher skeptisch, aber doch aufgeschlossen.

- Gruppenaktivitäten hassend

Bei der Arbeit ja. Ich arbeite lieber alleine. Ansonsten überhaupt nicht.

- Ruhe und Alleinsein genießend (deutlich mehr als das Zusammensein)


Nach nem Arbeitstag unter der Woche manchmal schon. Am Wochenende bin ich zw. Freitag abend und Sonntag morgen fast durchgehend nicht allein.


Übrigens ist der Mensch ein sehr sozial eingestelltes Wesen. Einzelgänger werden auf kurz oder lang krank, das ist ziemlich sicher.
 
VD schrieb:
Übrigens ist der Mensch ein sehr sozial eingestelltes Wesen. Einzelgänger werden auf kurz oder lang krank, das ist ziemlich sicher.

Hmm... vielleicht, vielleicht auch nicht.

Mich macht eher das allgemeine Verhalten unserer Gesellschaft krank.

Das stresst, schlaucht, nervt, drängt, zwingt, droht, drückt, blockiert und misshandelt mich irgendwie.

Für mich steht diese (globale) Gesellschaft unter dem Motto:

"Viel Lärm um nichts."

Denn letztlich kommt bei allem Gewurstel und Generve doch nicht viel bei raus.

Aber damit werde ich wohl leben müssen.

Die grausam-schöne Natur ohne das Werk und die Taten des Menschen bietet "kostenlos" schon mehr für mein Wohlgefühl, finde ich. Und darauf kommt es an, dass man sich wohl fühlt.

Aber ich wurde nicht erzogen/trainiert, um in der Natur leben zu können und außerdem gibt es sowieso nur sehr wenige Plätze, an denen man dies könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja Ostfriese, da geb ich dir auch Recht.

Vieles in der Gesellschaft läuft definitiv falsch.
Aber daran kannst du nichts ändern.
Selbst die mächtigsten Politiker können das nicht ändern.

Also muss man es akzeptieren, alles andere bringt ja nichts.

Aber ich bin fest davon überzeugt, ein Mensch ohne jegliche Kontakte (arbeitslos, keine Freunde, Eltern schon verstorben, keine Geschwister, kein Partner usw) wird auf kurz oder lang krank und begeht dann Straftaten oder Selbstmord.
 
Das ist in der Tat ein sehr komplexes Thema.

Man sollte meiner Meinung nach nie dickköpfig sein, seine Lebensweise/Meinung immer durchsetzen zu wollen.
Es ist in der Tat sinnvoll, vieles immer wieder auszuprobieren und neuen Menschen Chancen zu geben.
(Ich weiß, dass das beim Ersteller dieses Themas der Fall war.)

Eigentlich kann nie alles perfekt sein, da alles Vor- und Nachteile mit sich bringt.
Ist man immer alleine, sehnt man sich irgendwann mal nach Gesellschaft (selbst wenn es nach vielen Jahren ist.)
Hat man eine feste Bindung und ist jeden Tag mit seinem Partner unterwegs, kann auch mal das Fass überlaufen.

Oftmals sehnen sich Menschen nun mal nach dem, was sie nicht haben.

Ich würde somit vorschlagen, dass man seine persönliche "Mischung" findet.
Jeder braucht mal Zeit für sich alleine, aber das sollte nun wirklich nicht jeden Tag der Fall sein.

P.S: Zu meiner Person sage ich selbstverständlich nichts.
 
Man sollte für sich sein können ohne sich einsam zu fühlen, wohlwissend dass sich Glück verdoppelt wenn man es teilt.
 
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