Wer von euch ist ein Einzelgänger?

Bist Du ein Einzelgänger? (Anonyme Abstimmung)

  • JA, ich bin ein Einzelgänger.

    Stimmen: 152 49,7%
  • NEIN, ich bin kein Einzelgänger.

    Stimmen: 154 50,3%

  • Umfrageteilnehmer
    306
Grüß euch,

ich habe nichts von beidem angekreuzt. Begründung: Keine.

@Ostfriese & Yiasmat, ich möchte euch beiden nicht zu Nahe treten, aber die von euch beschriebenen Verhaltensmuster lassen eine
s c h i z o i d e PS, (hab ich auseinander gezogen, damit man über die Google-Suche nicht in deinem Thema landet@Ostfriese! Hoffe das ist in deinem Sinne!?) vermuten.

Diese zeichnet sich z.b. durch tiefes Misstrauen gegenüber dritten aus. Vielleicht habt Ihr ja Lust, und überprüft, ob Ihr die Kriterien nach ICD-10 erfüllt.

Thema Abonniert!


Viele Grüße,
cody
 
So ein richtiger Einzelgänger bin ich nicht, aber ich brauche auch Leute, die irgendwie auf einer Wellenlänge sind und das ist eigentlich eher schwierig. Zudem brauche ich auch viel Zeit für mich. Wirklich für mich. Also einfach nur alleine zu Hause sein und Ruhe haben, aber nicht nur. Alleinsein ist für mich eine Art der Enspannung. Stressfreies Dasein, ohne anderer Leute Bedürfnisse zu erfüllen oder für irgendwas anderes da zu sein. Allerdings brauche ich auch Leute. Ohne geht einfach nicht.

Aber nachdem ich irgendwo nen halben Tag gewesen bin, brauche ich auch wieder Zeit für mich selbst. Das macht es schwierig, eine Beziehung zu führen, denn nicht alle haben dafür Verständnis, wenn ich dann einfach mal kein Bock mehr habe, mich irgendwo aufzuhalten. xD

Ich finds auf Dauer anstrengend, mit Leuten zu interagieren. Deshalb brauche ich auch Leute, die ähnlich gepolt sind, damit das klappt. Das wiederrum macht mich aber nicht zum Einzelgänger. xD

EDIT: Kann mir aber auch nicht vorstellen, dass alle, die das angekreuzt haben, wirkliche Einzelgänger sind. Zumindest nicht so viele. Einzelgänger hat schon irgendwie was Cooles, was Verwegenes, aber naja. Ich glaube, dass viele sich da anders sehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
was ist bitte an einem einzelgänger cool, verwegen? das musst du mir jetzt erklären.
 
cody tucker schrieb:
@Ostfriese & Yiasmat, ich möchte euch beiden nicht zu Nahe treten, aber die von euch beschriebenen Verhaltensmuster lassen eine
s c h i z o i d e PS, (hab ich auseinander gezogen, damit man über die Google-Suche nicht in deinem Thema landet@Ostfriese! Hoffe das ist in deinem Sinne!?) vermuten.

Diese zeichnet sich z.b. durch tiefes Misstrauen gegenüber dritten aus. Vielleicht habt Ihr ja Lust, und überprüft, ob Ihr die Kriterien nach ICD-10 erfüllt.

Moin.

Interessanter Einwand.

Gerne nehme ich dazu offen Stellung, weil es ja auch für mich aufschlussreich ist.

Einige Punkte treffen genau auf mich zu, andere aber wiederum muss ich negieren oder sie treffen nur zum Teil zu.

Beim ICD-10 treffen drei Punkte zu und zwei Punkte halbwegs, aber nicht richtig.

Beim DSM-IV treffen auch drei Punkte zu und ebenfalls zwei halbwegs.

Letztlich halte ich von solchen Kategorisierungen gar nichts, denn Psychologie ist fast schon zu einer Art Religion geworden und "religion is bullshit".

Z.B. sehe ich persönlich Religion und Glaube als absolut krankhaft an.
Demnach müssten Milliarden von Menschen krank sein. (Und das sind sie vermutlich auch.) :)

Deswegen verfasse ich nun aber keine wissenschaftliche Schrift dazu, dass diese Menschen plem-plem sind... :)

Jemand, der krank ist, braucht Hilfe, damit es ihm besser geht.
Mir geht es gut.
Geht es auch denen gut, die eigentlich nach keiner Norm krank zu sein scheinen?
Oftmals nicht.

Es ist wie mit den Drogen: Marihuana ist verboten und Alkohol ist erlaubt. Warum?
Weil es von den Experten Hinz und Kunz so festgelegt wurde und in ein Gesetz gegossen, oder aus Tradition, oder aus anderen Gründen... letztlich aus Willkür.

Alkohol erscheint mir nämlich persönlich MINDESTENS so gefährlich, wie Marihuana.

Verdrehte Welt der Menschen... Affen in Anzügen, die nach Anerkennung lechzen... und deswegen Normen schaffen, ihre kleine Welt ordnen, sich darstellen, usw. ... mir geht das auf den Sack, weil es nichts mit Reife zu tun hat.

Um es klipp und klar zu sagen:
Ich bin für eine neue Weltordnung in der Welt der Menschen.

Und es gibt gute Ansätze von einigen Menschen, mit denen ich mich vielleicht sogar verstehen könnte... :) Wer weiß?

PS: Ich will hier keine Werbung machen, auch weil ich noch nicht 100% überzeugt bin, aber wer sich dafür genauer interessiert, was ich mit "neuer Weltordnung" und "gute Ansätze" meine, hier zwei verwandte Links:

http://www.thevenusproject.com | http://www.thezeitgeistmovement.com

So, nun muss ich mich erst einmal für gut eine Woche aus dem Internet zurück ziehen, weil viel Arbeit auf mich wartet. Ich bin so der "Auf-den-letzten-Drücker-Typ", bei Angelegenheiten, die mir nicht so sehr gefallen. Das ist wahrscheinlich auch eine Krankheit... :D

Auf Beiträge von neuen Einzelgängern oder Zweizelgängängern oder Mehrzelgängern freue ich mich schon. :)

Macht es gut. Bis bald.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung)
bennyyy schrieb:
was ist bitte an einem einzelgänger cool, verwegen? das musst du mir jetzt erklären.

Einzelgänger zu sein heißt praktische Unabhängigkeit von anderen. Das erste, was mir da als Klischee in den Sinn kommt als ultimative Auslegung ist das Bild aus einem Hollywood-Western, wo es heißt: "Der einsame Loner gegen alle." Ich denke dass viele diese Vorstellung davon mögen sich selbst als Art Einzigartigkeit zu sehen, die unabhängig ist.

Ich kanns schwer beschreiben, abr das muss ja auch nicht stimmen. Aber sonderbar ist es schon, dass sich in einer Community die Hälfte als Einzelgänger deklariert.

@Ostriese: Ich kenne einen, der ist ähnlich wie du. Versteckt sein Ego dahinter, sich selbst als sowas Sonderbares zu sehen.
Da du das ja hier groß präsentierst als Themenstarter, gehe ich zumindest davon aus, denn wozu braucht ein einsamer Einzelgänger so eine Audienz?
Brauchst du eine Bestätigung dafür, ein Einzelgänger zu sein oder willst du einfach nur hören, wie abseits des Mainstreams zu bist? Vielleicht ist es auch wirklich nur Interesse. Ich will dir da nichts unterstellen, aber irgendwie kommt mir das hier alles komisch vor. :freaky:
 
- Gruppenaktivitäten hassend

macht mich meiner meinung nach aber noch nicht zu einem einzelgänger.
 
Ich finde dieses Thema sehr interessant und es verdeutlicht auch, wie unterschiedlich doch jeder Einzelne ist. Deswegen wollte ich auch mal etwas dazu schreiben.

- (sehr wenige oder) keine Freunde

Da bin ich das Gegenteil. Ich habe sehr viele Freunde, sei es durch Schule/Wohnort/Sportveranstaltungen/Steam. Aber ich würde nie Leute, mit denen ich regelmäßig gezockt habe, als Freunde bezeichnen, sondern nur diejenigen, mit denen ich auch etwas zu teilen habe, so dass man sich auch schon desöfteren getroffen hat.

- gewollt kein Partner

Das irgendwie schon. Mir ist das zu stressig und zu nervig:D Villeicht schlechte Erfahrung, obwohl ich irgendwie das Talent habe, mit so ziemlich jedem gut auszukommen, klappt das in Beziehungen nicht.

- die meiste Zeit alleine

Auf keinen Fall. Ich bin am liebsten immer mit meinen Leuten unterwegs!

- selbstgenügsam (eventuell auch nachdenklich)

Nachdenklich natürlich, selbstgenügsam nein. Ich mag es, wenn ich auch mal richtig Gas gebe^^

- anderen Menschen gegenüber nicht sehr wohlgesonnen

War ich früher mal, dann hab ich festgestellt, dass es viel schöner ist, von seinen Mitmenschen einfach nichts zu erwarten. Dann ist es nämlich immer wieder beeindruckend, was sie für einen leisten. Das habe ich früher einfach nicht gesehen, weil ich so dachte "ja der ist ja eh ne Flachzange"^^

- Gruppenaktivitäten hassend

Neeeeeeeeein!

- Ruhe und Alleinsein genießend (deutlich mehr als das Zusammensein)

Auch das nicht!


Abschließend kann ich wohl sagen, dass ich kein Einzelgänger bin und gerne Spaß mit meinen Mitmenschen habe, da ich dabei Freude empfinde :) Ich hoffe das war jetzt nicht zu sentimental:D
 
@Ostfriese. Ich verstehe dich absolut, und nein, krank bist du mit Sicherheit nicht. Kein Mensch ist meiner Meinung nach Krank, weil er psychologisch so auf die Welt gekommen bzw. so erzogen worden ist. Jeder denkt und handelt so, wie er denkt und handelt. Psychologen machen sich da die meiste Zeit ja doch etwas wichtig ;)

Also für mich stimmen eigentlich alle Punkte überein.

Als ich noch zur Schule ging, hatte ich meistens "Kollegen", mit denen ich Blödsinn in der Schule gemacht habe. Aber Fortgehen? Ne, das hab ich ein paar mal probiert, weil mich Kollegen dazu gedrängt haben, aber das ist nichts für mich.

Bin 21 und hatte bis jetzt noch keinen Partner (trotz mehrerer Chancen) ganz einfach, weil ich .... ja, zu pragmatisch bin? Zu egoistisch? Ich weiß es nicht, mehr als Reden war bis jetzt nicht drinnen, weil ich dazu einfach keine Lust habe, über all diese Belanglosigkeiten zu reden, vielleicht warens auch falsche Personen, wer weiß :rolleyes:

Tja, wie gesagt, in der Schule war ich von Kollegen umgeben, jetzt bin ich eigentlich die meiste Zeit alleine, außer Familie. Und ich bin absolut nicht unzufrieden! Auch ich beschäftige mich sehr viel mit Naturwissenschaften (ist wohl ein Kriterium des Einzelgängertums ;)), lese gerne, bin sehr gerne am Computer und mache hin und wieder Sport.

Vielleicht ändert sich das im Sommer, wenn ich studieren gehe und in eine WG ziehen muss, aber eigentlich bin ich derzeit recht glücklich. War aber schon immer so, hatte nie richtig Lust Kontakte zu pflegen, weils für mich einfach zu uninteressant ist. Die Themen sind meistens die gleichen, der SmallTalk ist ja wohl die Eintönigkeit hoch Zehn etc... Und sobald ich dann doch in der Gesellschaft war, wollte ich nur weg.

Aber bei mir weiß ich die Begründung: Ich bin Pragmatiker. Bleibe meist sachlich, obwohl ich natürlich auch witzig sein kann und Humor von allen Sparten sehr gerne "genieße". Wenns irgendwo im Leben mal ne ähnliche Frau gibt, wirds vielleicht auch mal funken. Aber warum sollte ich mir sorgen machen "unnormal" zu sein, wenn ich glücklich bin?

Apropos "Normal sein". Einzelgänger gibt und gab es schon IMMER in der Geschichte, es ist einfach in der Natur mancher Menschen, alleine sein zu wollen. Das ist kein neuer Trend (durch Computer wie viele meinen), sondern war schon immer einfach die Gefühlslage eines bestimmten Anteils an Menschen. Natürlich verstehen es soziale Menschen weniger, wenn sie einem Einzelgänger begegnen, aber andersrum ist es wohl genauso ;)

Und ganz zum Schluss für die Leute, die tatsächlich so viel gelesen haben, noch ein Punkt: Als Einzelgänger sieht man Dinge, die an den meisten Menschen vorübergehen. Ich hab keine Termine im Kopf, keine "Liebschaften" von anderen Menschen, schmiede keine Pläne fürs Fortgehen. Ich beobachte die Umgebung einfach und man bekommt einfach Dinge mit, denkt über die Welt nach, wie leider die wenigsten heutzutage tun.

LG
 
Zuletzt bearbeitet:
Betreffend dieses Themas erinnerte ich mich an einen
Schwarz-weiß Comik Film, den ich vor mehr als 15 Jahren
auf SWR gesehen hatte.

Es ging um einen Eremiten namens "Elisias Bapheg" (so
ähnlich klang der Name, war lang her), der völlig alleine
nach dem Ersten Weltkrieg auf Hügelgegenden der Mongolei
sich ansiedelte mit Schafen und anderen Nutztieren. Außerdem
pflanzte er Fichten an, alle paar Wochen ein paar.
Dort lebte er jahrelang im Einklang mit sich und der Natur, abseits
von jeder Menschenseele. Nahrung, kleider und Heizmaterial
war immer ausreichend vorhanden.
Es vergingen sogar Jahrzehnte, ohne dass irgendjemand in dieser
verlassenen Gegend auf ihn aufmerksam wurde. Es brach der
schreckliche Zweite Weltkrieg über den ganzen Erdball herein, doch
an dieser gottverlassenen Gegend merkte er nichts davon.
Er lebte sein eingeübtes Eremitenleben weiter wie bisher. Der Zweite
Weltkrieg ging zuende und auch davon bekam dieser Einsiedler nichts
mit.
Man fand ihn anfang der 1950er Jahre, glaube, er war dann schon gestorben, in seiner Holzhütte als alten Mann. Außerdem waren die
einstweilen kahlen Hügel durchgehend bewaldet mit großen Bäumen,
Wälder zierten diese Hügel. Gesetzt von einem Mann, Reichtum für viele Eingeborene.


Leider fand ich nirgends mehr darüber im Netz oder wie sein Name
genau hieß. Auf jeden Fall wurde das im Zeichentrickfilm-Stil nach-
geschildert.


Faszinierend fand ich vieles an dieser Geschichte, falls sie wirklich so geschah, vor allem auch die Tatsache, dass ein Mensch ruhig und gemächlich
sein der Natur angepasstes Leben führt und draußen auf der Welt bricht
ein Sturm ohnesgleichen los, Atombomben fallen, Millionen Tote überall, doch bei ihm kommt nichts davon an.


Oft frag ich mich, was hätte ich eigentlich verloren, wenn ich die letzten 10 Jahre keine Nachrichten und News mehr reingezogen hätte
und einfach auf einer Karibikinsel mit meinen Liebsten leben würde ohne
jeglich unnütze Technik.
Fazit: Viel verpassen täte ich nicht, außer dem Trend dass alles langsam
abwärts geht, die Löhne, der soziale Standard,
die Mitmenschlichkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nachtwind schrieb:
Betreffend dieses Themas erinnerte ich mich an einen
Schwarz-weiß Comik Film, den ich vor mehr als 15 Jahren
auf SWR gesehen hatte.

Oft frag ich mich, was hätte ich eigentlich verloren, wenn ich die letzten 10 Jahre keine Nachrichten und News mehr reingezogen hätte
und einfach auf einer Karibikinsel mit meinen Liebsten leben würde ohne
jeglich unnütze Technik.
Fazit: Viel verpassen täte ich nicht, außer dem Trend das alles langsam
abwärts geht, die Löhne, der soziale Standard,
die Mitmenschlichkeit.

Eine sehr schöne Geschichte. Danke für's Mitteilen.

Die Frage, die Du Dir da stellst inkl. Fazit, sehe ich auch so ähnlich. :schluck:

Rippers schrieb:
@Ostfriese. Ich verstehe dich absolut, und nein, krank bist du mit Sicherheit nicht. Kein Mensch ist meiner Meinung nach Krank, weil er psychologisch so auf die Welt gekommen bzw. so erzogen worden ist. Jeder denkt und handelt so, wie er denkt und handelt. Psychologen machen sich da die meiste Zeit ja doch etwas wichtig ;)

[Zustimmung] Jeder Mensch ist zwar mit seiner Umwelt verbunden, aber doch ein Individuum. Man kann andere nicht wirklich beurteilen, da man sich ja selbst schon kaum 100% richtig einschätzen kann.

Und wenn ich solche Beurteilungen einer Wissenschaft eher zutraue, dann ist es die Neurologie und keinesfalls die Psychologie.

Aber die gesellschaftlichen Normen sind eben total verrückt!

Zum Beispiel finde ich, dass man jedem Lebewesen mit Respekt begegnen soll und nicht so, wie es in unserer Gesellschaft üblich ist, dass man nur dem Respekt zollt, der eine Leistung erbracht hat, einer bestimmten Gruppe angehört und/oder sich öffentlich in Szene setzt und dass man Außenseiter/Verweigerer und andere Lebewesen, die keine Menschen sind, als etwas Minderes betrachtet.

Die Erziehung ist natürlich sehr maßgeblich dabei, wie man die Welt sieht.

Früher war ich öfter mal wirklich neidisch auf andere. Dieses anerzogene Verhalten muss man erst einmal wieder los werden. Heute habe ich es (so ziemlich) überwunden und wundere mich statt dessen einfach nur noch über so manche Dinge.

Wir Menschen sind keine starren Figuren, sondern wir können unsere Ansichten ändern.

Das -finde ich- ist unterm Strich eine tolle Sache, macht das Leben aber auch sehr kompliziert.

Ich bevorzuge die Einfachheit, wenn ich die Wahl habe.

Gelassenheit einzuüben ist deshalb eine gute Sache für mich.

sidestream schrieb:
@Ostriese: Ich kenne einen, der ist ähnlich wie du. Versteckt sein Ego dahinter, sich selbst als sowas Sonderbares zu sehen.
Da du das ja hier groß präsentierst als Themenstarter, gehe ich zumindest davon aus, denn wozu braucht ein einsamer Einzelgänger so eine Audienz?
Brauchst du eine Bestätigung dafür, ein Einzelgänger zu sein oder willst du einfach nur hören, wie abseits des Mainstreams zu bist? Vielleicht ist es auch wirklich nur Interesse. Ich will dir da nichts unterstellen, aber irgendwie kommt mir das hier alles komisch vor. :freaky:

Verständlich (glaube ich), dass Du das Thema von mir hier mit jemandem assoziierst, den du kennst und der meinen Aussagen ähnlich scheint.

Mein Grund, dieses Thema hier auf zu machen ist wohl zweigeteilt:

1. Neugier, was andere Leute auf dieser Plattform dazu zu sagen haben
2. Meine Sicht der Dinge in dieser Thematik versuchen (klar) darzustellen (inkl. Neugier auf eurer Reaktionen darauf)
--> sprich: eine Unterhaltung führen mit euch hier über das Thema

Es steht jedem frei, mehr da hinein zu interpretieren, aber diese beiden Punkte waren meine Intention.

Außerdem finde ich nicht (das mag aber jeder anders sehen), dass man durch das Eröffnen eines solchen Themas um eine Audienz buhlt.

So etwas würde man meiner Meinung nach eher mit einem Artikel oder Kommentar in einer Zeitung oder einem Magazin erreichen.

So in etwa sehe ich das.

Trotzdem freut es mich, dass es hier so viele Reaktionen von euch gibt.

Natürlich sollte man immer seine Zweifel haben, mir ist das ja auch nicht wesensfremd.

Wer weiß schon, wozu jemand einen Text verfasst und veröffentlicht?

Will er sich damit profilieren?
Will er Aufmerksamkeit von anderen und/oder provozieren?
Will er etwas sachlich darstellen/behaupten/beweisen?
Oder eine Mischung aus allem?
(Weiß er selber eigentlich, was er will?)

Um so besser, dass man Zweifel und Fragen hier äußern und besprechen kann, finde ich.

Mein Hauptantrieb ist eben die Neugier zu erfahren WARUM? WER (NOCH)? WAS? WIE? etc., die ab und an recht heftig aufblitzt.

---

So, nun muss ich freier Sklave wieder an meine lästige zu erledigende Arbeit... :kotz:

...auch wenn dieser Thread hier mich ziemlich anzieht.
 
Nagut. Von einem gewissen Grad an Selbstdarstellung kann sich hier ja auch kaum einer freisprechen.^^

Was mir halt komisch vorkam: Ein Einzelgänger, der am liebsten für sich ist, publiziert genau das nach außen. Kontrovers, wenn du mich fragst, aber ich kann deine Lebensweise teils nachvollziehen.

Irgendwann komme ich auch immer an einen Punkt, wo mir Gesellschaft in Form von Menschen oder Tieren einfach zu viel ist. Dann mache ich einen Tag oder ne Woche eher nichts um wieder Zeit für mich zu haben und dann geht es wieder. Wenn ich Urlaub habe, ist das nicht ganz so krass.

Ein anderer Kumpel von mir kann zum Beispiel den ganzen Tag bei jemandem abgammeln ohne irgendwie zu murren, selbst, wenn er sich nur irgendeinen Scheiß im Fernsehen reinzieht. Ich krieg dann irgendwann nen Rappel und dann muss ich weg, irgendwas für mich machen, unbeobachtet, stressfrei und alleine.

Da haben wir dann mal morgens ne Tour gemacht, waren dann nachmittags wieder zurück und dann bei jemandem gestrandet. Hingesetzt, Glotze an und gammeln. Ich bin echt 20km nach Hause gefahren und 4 Stunden später wieder gekommen um dann doch den Abend noch mit denen zu verbringen.

Ich muss dazu sagen: Das sind zwar meine besten Freunde, aber die Wellenlänge stimmt nicht mehr so ganz, was Interessen angeht. Ich denke, das ist der Hauptgrund.
 
Ich würde mal behaupten das ich ein Einzelgänger bin. Wieso?

Ich hab nur zwei gute Freunde, auf die man sich aber auch verlassen kann.
Ich vertraue grundsätzlich niemandem, ich wiederhole mein Satz gegen über meiner Ex:
Vertraue niemandem, auch wenn es deine beste Freundin ist. Denn Vetrauen ist das selbe wie Domino, einmal in Gang gebracht hört es nicht mehr auf.

Und es liegt auch vllt. daran das ich mein Leben lang oft übergangen worden bin. Die Leute die ich für meine Freunde hielt, waren es nicht.

Was eine Partnerin angeht. Da hab ivh grundsätzlich nichts auszuschliessen. Aber ich habe oft in meinem Leben Probleme mit Frauen gehabt, nachdennen mir einfach die lust vergangen ist überhaupt irgendwas dafür zu tuhn.
Als Beispiel, hab vor 4 Jahren eine Kennengelernt, ich mochte sie und sie mich. Bis zur letzten Woche. Ich habe mir ihr lange Telefoniert, aus guten Kreisen habe ich erfahrung das sie mich Liebt, aber irgendein Problem hat sich an jemanden zu binden. Montag habe ich mit ihr geschrieben, sie hat mcih dermassen Provoziert ihr zu gestechen was ich für sie empfinde, das sie ausgerastet ist und denn Kontakt abgebrochen hat.
Zuzeit betreibe ich etwas Fitnees Zuhause um meine Kilos zu beseitigen, alleine.

Also wie soll man sich da noch Orientieren? Ich weis es nicht, Frauen sind kompliezirter als das Universum.

Auf niemanden ist eigentlich verlass. Lieber das eigene Ding drehen statt sich ablenken zu lassen.

Wer das krank findet, soll es tuhn. Ich hab gute Gründe für meine Aussage.

Bin aber auch nicht der meinung das man im Internet versinken muss. Ein nettes Buch lesen tuhts auch schon.

PS: Domino hört irgendwann mal auf, schonklar. Aber ich hoffe Ihr versteht was ich damit meine.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde gerne mal was einschmeisen.

Es ist doch sehr auffällig, dass vorallem Männer Einzelgänger sind. Frauen halten es ja nicht einmal 2 Minuten ohne telefonieren oder irgendwelche "Freundin Shoppingtouren" aus.

Ist persönlich gar nicht meins und erklärt wohl auch, warum Männer und Frauen nur für einen Zweck zusammen kommen sollten :D
 
Bookstar schrieb:
Ich würde gerne mal was einschmeisen.

Es ist doch sehr auffällig, dass vorallem Männer Einzelgänger sind. Frauen halten es ja nicht einmal 2 Minuten ohne telefonieren oder irgendwelche "Freundin Shoppingtouren" aus.

Grüss dich,

woher hast du das? Eigene Beobachtung? Statistiken? Ich bin gespannt!


Viele Grüße,
cody
 
Das ist eine Tatsache. Und wenn ich raten dürfte. Es liegt uns in denn Genen ohne robleme Einzelgänger zu werden.

Männer sind Alpha Tiere
Frauen leben meist im Rudel.

Frag die Löwen.
 
Da kann ich C4pSeX nur zustimmen.

Obwohl mir das weibliche Geschlecht viel Sympathischer ist, oftmals nicht so einfach gestrickt wie das männliche, muss ich sagen, dass ich persönlich einfach andere Interessen vertrete, als die meisten Mädels in meinem Alter.
Ich denke, das macht mich auch etwas zum Einzelgänger.

Ich komme auch alleine gut zurecht, auch wenn ich mich manchmal etwas einsam fühle und mich nach Liebe sehne.
Das weibliche Geschlecht, die meisten, so meine Erfahrungen, kann sich alleine einfach nicht wohl fühlen.
 
BRÜÜÜLLLL...

SCNR. ;)

Ich bin auch ein Einzelgänger. Ich bin froh, wenn ich nach Feierabend die Tür meiner Wohnung hinter mir zu machen kann und all die Andern draußen vor bleiben müssen. Ich bin ein Misanthrop wie er im Buche steht und halte es mit Schoenhauer:

„So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.“
– Arthur Schopenhauer (1788-1860)


So sehr mir auch die Wesen des weiblichen Geschlechts zugetan sein mögen, allein wer nicht meinen Geistes ist, den lehne ich ab. :D

Mir genügt schon meine Kollegin, die mit mir zum Essen in die Kantine geht und mir den Kopf zumüllt. Das ist wie das Fernsehen, teils trivial und ewige Wiederholungen in der Endlosschleife. Manches kann ich schon nachplappern und die Dame glaubt auch noch, sie habe die Weisheit mit Löffeln gefressen und nur ihre Meinung zählt und meine schon mal gar nicht. Leider habe ich zu 99% recht... Die Dame erzählt einen Quark, dass es am besten ist, auf geistigen Durchzug zu stellen.

Wenigstens hat die Dame ein Auto, dass sollte man hin und wieder mal nutzen, ohne mich hätte sie sich einen Fernseher für 3000 Euro andrehen lassen, wo einer für 500 Euro ihren Sehgewohnheiten reicht. Dafür hat sie mich und meinen Elektroschrott zum Wertstoffhof gefahren. ;)

Ich weiß, ich bin manchmal zu gut für diese Welt. ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Euer Einsiedlertum in aller Ehren, aber wenns dann an Schwarz/Weiß Pauschalisierung und das Herabwürdigen von Frauen auf "Wollen ja nur shoppen" und "können keine 2 Minuten ohne labern auskommen" rausläuft, dann muss ich doch mal einwerfen:
Wie kommt man darauf, das beurteilen zu können, wenn man öffentlich zugibt, nicht mit Menschen klar zu kommen?

C4pSeX schrieb:
Das ist eine Tatsache

Sagt ...
wer?

Wenn du schon mit dem Tierreich/evolutionär kommst:
Der Mensch zeichnet sich durch ein ausgeprägtes Sozialverhalten aus, also die gegenseitige Hilfe und Aufgabenverteilung innerhalb sozialer Systeme. Wäre das unwichtig, könnten wir uns zB Gefühle wie "Mitgefühl" und "Reue" völlig schenken und evolutionär aussortieren. Der "Alphamann" ist eine kulturelle, keine genetische Sache. Matriarchate gabs und gibts, den Mitgliedern dieser Systeme kommt unsere Form des Zusammenlebens sehr seltsam vor.

---

Zum Freundeskreis:
Wenn euch alle anderen Menschen zu doof und eindimensional sind, dann sucht euch doch die passenden Freunde. Ich habe genug, auch weibliche (!), Personen in meinem Freundeskreis, mit denen ich keinen Smalltalk halten muss sondern direkt über die Interessanten Themen reden kann. Die stecken mich dann in ihrem jeweiligen Fachgebiet locker in die Tasche und ich lerne dabei viel, ist super interessant. Wenn man meint, man wüsste ohnehin immer alles besser und es gibt niemandem, der einem das Wasser reichen kann, dann ist man entweder ein absolutes Genie oder, was wahrscheinlicher ist: Man hat einen an der Waffel. Es gibt sogar eine wissenschaftlich bestätigte Persönlichkeitsstörung, die exakt das beschreibt.
Mein Weg wurde dazu auch schon oft von angeblich selbsterwählten Einsiedlern gekreuzt, die ihre Verbitterung, welche der eigentlich Grund war, hinter einer Maske aus Zynismus und "Turbobildung" zu verstecken versuchten. Funktioniert nicht, man merkt es. Zumindest wenn man ein wenig sensible Antennen für die Gemütszustände anderer Personen entwickelt hat.

Bezüglich Vertrauen:
Es ist hässlich, wenn es missbraucht wird. Ich habe auch zutiefst vertraut und mir wurde dann nach über 8 Jahren mein Herz ausgerissen und vor die Füße geklatscht. Nun hatte ich 2 Möglichkeiten: Mich entweder angeschossen in eine Höhle zu flüchten und nie wieder jemandem zu vertrauen, oder mich der Scheiße stellen und sich damit auseinander zu setzen - auch wenns Jahre dauert. Habe letzteres gemacht, es dauerte 2 Jahre. Wenn jemand Variante 1 wählt, dann akzeptiere ich auch das.
NUR:
Sich dann hin zu stellen und obernarzistisch zu behaupten, es ginge nicht anders, das akzeptiere ich nicht.


Sicherlich gibt es sie, die glücklichen Einsiedler. Vielleicht ist der Ostfriese gar einer dieser Sorte. Ich klinge hier gerade negativer eingestellt, als es wirklich ist, da ich mich über das, entschuldigt bitte, Stammtischgelaber über Frauen aufrege. Ich brauche auch oft meine Ruhe, also Zeit für mich alleine. Ohne geht es nicht, weswegen ich Einsiedlerzum bis zu einem bestimmten Grade nachvollziehen kann. Nur glorifizieren möchte ich es nicht - so wie alles andere auf der Welt auch nicht: Jeder Mensch ist anders und jeder kann sein wie er will. Den Drang, der den meisten Menschen innewohnt, sich selbst und die eigenen Überzeugungen über andere zu stellen, werde ich wohl nie nachvollziehen können.
 
- (sehr wenige oder) keine Freunde
- gewollt kein Partner
- die meiste Zeit alleine
- selbstgenügsam (eventuell auch nachdenklich)
- anderen Menschen gegenüber nicht sehr wohlgesonnen
- Gruppenaktivitäten hassend
- Ruhe und Alleinsein genießend (deutlich mehr als das Zusammensein)

Bei mir sieht es folgender Maßen aus:

- mittlerweile einige sehr gute Freunde
- Partnerin habe ich (seit über einem Jahr schon), gewollt war es nicht, es kam einfach und bin auch froh darüber
- die meiste Zeit alleine: ja, weil ich viel für mein Studium lernen muss
- nachdenklich auf jeden Fall, jedoch nicht mehr so sehr wie früher, da mir die Zeit dafür fehlt
- ganz und gar nicht
- ich liebe Gruppenaktivitäten (ausgenommen: Saufgelage oder sonstige Dinge, die mit Drogen inkl. Alkohol zu tun haben) ---> Billiard, Bowling, gemeinsame Filmabende und sowas, richtig cool
- Ruhe und Alleinsein ist auch mal wichtig zu Erholung, jedoch ohne soziale Kontakte könnte ich nicht mehr leben

---> Also absolut kein Einzelgänger (mehr).


Zu den Einzelgängern hier möchte ich mal eine gute Weisheit äußern:
"Ohne Freunde ist unser Leben kein richtiges Leben"

Dem stimme ich absolut zu. Zugegeben, ich war selber früher während meiner Jugendzeit ein Einzelgänger, weil mir teilweise das niedrige Niveau der anderen auf die Nerven ging.
Irgendwann lernte ich dann jedoch Leute kennen, die cool drauf waren und denen es auch egal war, ob man Alkohol getrunken hat oder nicht. Tischtennis oder Billiard spielen waren gute freundschaftliche Beschäftigungen und haben viel Spaß gemacht.

Als ich dann mit der Zeit immer mehr korrekte Leute kennengelernt hab, bin ich auch von diesem Einzelgänger-Trip langsam runtergekommen.
Nun habe ich eine Freundin (nicht geplant, es kam einfach), die ich sogar liebe (dabei war ich früher sehr gefühlskalt), einige sehr gute Freunde (mit denen ich über alles reden kann und mit denen ich meinen Spaß hab) und führe eine chilliges und gemütliches Leben (naja, bis auf den Studiumsstress ^^).

Filme mit anderen zu schauen macht doch viel mehr Spaß. Und ich meine, ich verstehe eure Argumente und kann daraus nur schließen, dass ihr teilweise anscheinend einfach nur noch nicht die richtigen Leute kennengelernt habt. "Freunde" hat ja nichts mit dem Thema saufen zu tun, sondern gemeinsam Unternehmungen zu machen, z.B. war ich regelmäßig mit einem sehr guten Kumpel zusammen auf dem Brocken (höchster Berg im Harz) - per Fahrrad - und das macht einfach nur Spaß.
Es gibt noch tausend weitere Beispiele, die ich gerne mit Freunden mache, anstatt alleine. Allein muss man auch mal sein und wieder zu sich selbst finden. Natürlich, aber doch nicht 24/7.
Und ja, der Job ist auch wichtig und ja, wenn man nach Hause kommt ist man K.O. , aber wäre es dann nicht viel schöner sich gemeinsam mit seiner Freundin auf die Couch zu setzen und in ihren Armen zu liegen und sich zu erholen? Oder dass sie einen massiert oder mit gutem Essen verwöhnt? Meine Freundin tut dies, wenn sie mal da ist und das sind eben Dinge, auf die mag ich nicht verzichten.

Ihr seht die Dinge viel zu kritisch und skeptisch, habt ein bisschen Vertrauen. Wenige Freunde von mir wissen auch meine tiefsten Geheimnisse, aber ich auch deren und das bindet gut. Eine wahre Freundschaft mit viel Vertrauen ist auch tausendmal wichtiger als eine Beziehung. Zugegeben, ich kann mit meiner Freundin auch nicht über alles sprechen, das mache ich dann eben mal mit einer guten Freundin und einem guten Kumpel, denen ich vertrauen kann. Manchmal muss man sich Dinge auch von der Seele reden, sonst frisst sich das in den Körper rein und man kann nicht glücklich werden.

Wissenschaftlich nachgewiesen ist der Mensch sowieso ein Gemeinschaftstier, bedeutet, dass man auf jeden Fall Gemeinschaft um einem herum benötigt.

Ihr solltet vielleicht mal darüber nachdenken, ob ihr so auch wirklich glücklich werden könnt. Ich sage euch, ich will Kinder, um meine guten Gene weiterzugeben.


Natürlich gebe ich euch Recht, dass die Gesellschaft verkorkst ist und die Politik ist sowieso der letzte Dreck, aber das ist nun einmal so. Man muss sich der Sache anpassen und glaubt mir, das geht.
Das Niveau der Gesellschaft sinkt auch immer weiter, also steht gefällgst auf, habt euren Spaß mit anderen Leuten und hebt somit wieder das Niveau. Jeder Einzelgänger bereut diese Einstellung irgendwann, doch dann ist es meist schon zu spät. Was bringt euch ein fetter Porsche, wenn ihr keinen habt, der euch auffängt, wenn es euch mal schlecht geht? Geld ist wichtig, ja, für mich auch eines der wichtigsten Dinge (nicht nur weil ich Kapitalist bin) im Leben, aber Freunde, Familie und Liebe sind ebenso wichtig und ohne die sind wir doch nur wie leere Hüllen, die durch die Gegend wandern und jeden Tag dasselbe tun.

Ich bin gerne anders und ich bin ein Computerfreak. Aber ich bin trotzdem kein schlechter Mensch, sondern eben ein Individuum, welches dazu steht und sich nicht von irgendeinem Gruppenzwang leiten lässt. Das Leben kann so schön sein, man muss es nur zulassen und dafür sorgen.

Und macht euch bitte nicht zu viele Gedanken. Ich habe es früher getan und es war schlimm. Ihr müsst eurem Gehirn auch mal ein Rebooten gönnen. Entspannung, sehr wichtig.

Ich könnte jetzt noch kilometerweise weiterschreiben, aber mein Studium ruft .... muss lernen.



Auf ein Thema möchte ich aber noch zu sprechen kommen: Frauen.

Ich selber war früher auch manchmal etwas abwertend gegenüber Frauen, das gebe ich offen zu. Seitdem ich eine feste Freundin und auch ein paar weibliche Freunde habe, sehe ich die Sachen ganz anders.
Also entweder ihr habt bisher echt die falschen kennengelernt oder ihr wisst nicht mit ihnen umzugehen.
Frauen sind die schönsten und liebevollsten Geschöpfe für mich und ich mag sie nicht missen wollen.
Ja klar, Sex ist wichtig für ein erfülltes Leben. :D Aber auch andere Dinge, die ich oben schon ansprach: Zärtlichkeit, füreinander da sein, immer jemanden zu haben, zu dem man sich zurückziehen kann und so weiter.
Ja ich gehe mit meiner Freundin shoppen (am Samstag ist es wieder soweit) und ich mache es gerne mit. Weil ich dann erstens etwas mit meiner Freundin unternehmen kann, zweitens somit ihr Aussehen noch etwas optimieren kann ^^ (ich berate sie ja und stehe nicht in der Ecke wie so ein Handtuchhalter) und ich bereite ihr somit eine schöne Zeit. Denn eine Beziehung beruht auf Gegenseitigkeit. Wenn du lieb und freundlich zu ihr bist und so etwas mal mit ihr machst, dann macht sie auch mal bei deinen Aktivitäten mit. Wenn ich mal etwas am PC mache, akzeptiert sie es, sie spielt mit Computer, unterstützt auch die Internetseite mittlerweile mit, die ich mit leite, und so weiter. Man muss die Dinge mal aus der positiven Sicht betrachten und nicht immer nur das negative sehen.
Weiterhin rede ich auch viel mit den Frauen (ich rede ja selber auch gerne ^^), aber sowas nennt man soziale Kommunikation. Gestern Nachmittag bis Abends war zum Beispiel eine gute Freundin bei mir. Erstmal hat sie mir geholfen, das 20kg schwere Paket von der Postfiliale nach Hause zu schleppen (meine neues Computergehäuse ^^) und dann haben wir gemütlich einen Film geguckt und haben uns unterhalten, gequatscht und ein bisschen geketcht, ausgekitzelt und so weiter, hatten also unseren Spaß. Lachen ist sowieso das Gesündeste auf der Welt und ich mache es gern. Ich wüsste nicht, was ich ohne solchen Spaß machen sollte, dann macht das Leben doch gar keinen Spaß mehr.
Oder wenn ich Ratschläge brauche, kann ich zum Beispiel auch immer sie fragen und sie hilft mir dann auch weiter.


Naja gut, genug von mir. Ich lasse jeden so leben wie er es möchte. Jedoch kenne ich viele Menschen und weiß daher wie so ein Einzelgängerleben endet.

Wünsche euch allen trotzdem noch viel Erfolg im Leben!

Viele Grüße,
paxtn
 
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nein ich bin kein Renegate und könnte es mir nicht vorstellen, aber ich schaue gerne die Folgen im Fernseher an. Ich denke auch Einzelgänger haben Partner/Kumpel sonst ist totlangweilig^^
 
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