Werbung von 1und1 - Fragen

ganneff

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Feb. 2022
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Moin zusammen,
bin seit Monaten unter (Werbungs) Beschuss.
Neuestes Angebot 39.99 für 300 Mbit.
Aber, was heisst FttH in einem Mietshaus?
Mir wäre es einstweilen Recht, wenn der Anschluss mit der existierenden Leitung zu meiner vorhandenen Fritzbox gelangen würde.
In der Werbung stand nur, daß unser Gebäude in einigen Wochen angeschlossen würde.
 
FTTH (Fiber to the Home) bedeutet auf Deutsch Glasfaser bis nach Hause und bezeichnet eine Internetverbindung, bei der ein reines Glasfaserkabel lückenlos von der Vermittlungsstelle direkt bis in die Wohn- oder Geschäftsräume verlegt wird.

FTTH ist im Grunde Glasfaser bis zum Wohnungsanschluss.
FTTB ist bis zum Gebäude.
FTTC ist bis "vors Gebäude". Im Prinzip wenn der Anschluss an der Straße anliegt aber das Gebäude selbst ist nicht angeschlossen.
 
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FTTH heisst, dass ein Anschluss bis in die Wohnung mittels Glasfaser gelegt wird.

Normalerweise bekommt man vorher vom Vermieter eine Info über den Ausbau und dann auch vom Ausbauer selbst mit der Bitte einer Terminabsprache, damit die Glasfaser-Leitung direkt in die Wohnung gelegt werden kann.

FTTH = Fiber to the Home = direkt in die Wohnung
FTTC = Fiber to the Curb = Glasfaser liegt an der Straße und wird auf andere weise weiter transportiert
FTTB = Fiber to the Building = Glasfaser wird an einem Zentralen Punkt im Haus gebracht und meist von dort über andere Technik (z.B. G.FAST) an die Bewohner verteilt.
 
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Hallo und Willkommen im Forum,

FttH = Fiber to the Home

https://www.m-net.de/glasfaserausbau/ueber-glasfaser/glasfaser-bis-in-die-wohnung

1787924093487.png
 
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Erstmal Glückwunsch an die 3 Leute die hier das gleiche Geschrieben haben :D

@ganneff Über deine bestehende Leitung geht das in keinem Fall, es muss immer mindestens und auch das wird in der Regel nicht gemacht, ein Glasfaserkabel durch Straße bis in den Keller gelegt werden, damit wärst du bei FTTB. FTTB bauen aber nur die wenigstens Anbieter aus und auch meistens nur in größeren Wohnblöcken als absolute Notlösung.

Wenn du einen 300 Mbit/s Anschluss buchen würdest wirst du beim bestellen nach den Daten der Eigentümer gefragt, anschließend werden diese um eine Genehmigung für das Verlegen auf Grundstück und innerhalb des Gebäudes gebeten. Bei einem "Ja" wird dass dann gemacht in Abstimmung mit den Eigentümern, bei einem "Nein" wird der Auftrag storniert.
 
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DLMttH schrieb:
Verstehe ich bis heute nicht, weil es für den Vermieter ja i.d.R. KEINE Kosten gibt... Nur eine Wertsteigerung, weil moderne Technik eingebaut wird. Aber hey... Eigentümer müssen ja nicht schlau sein.
 
DLMttH schrieb:
In allen Fällen muss der Eigentümer irgendwie ja gesagt haben. Was sagt dein Vermieter zum Thema? Meiner sagt NEIN ;)
Da frage ich mich was das soll. Was sagt der dann in 5-7 Jahren, wenn DSL in Deiner Gegend abgeschalten wird ? "Pech gehabt!" ? Mein Vermieter sieht den Glasfaseranschluss als Wertsteigerung seiner Immobilie, genauso wie übrigens die je 2 Wallboxen pro Doppelhaus, die er während des Förderungszeitraum damals auf meinen Hinweis hin montieren hat lassen.
 
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@puri Tja, dann wird er müssen, weil ein Internetanschluss halt zur normalen Infrastruktur gehört... Aber dann wird er das selbst bezahlen dürfen :)
Es ist einfach nur dumm. Anders kann man es nicht nennen.

Inzwischen dürfte es aber auch wesentlich einfacher sein, seinen Vermieter "zu zwingen". Also er darf nicht mehr einfach ablehnen, wenn ein Mieter Glasfaser will und ausgebaut wird.
 
Wobei man noch sagen kann, dass jedes VDSL quasi ein "FTTNeighbourhood" ist, weil man von den meisten Wohnungen in Deutschland bequem zum nächsten Outdoor-DSLAM laufen kann, der die Nachbarschaft ans Glasfasernetz anschließt.
puri schrieb:
... Was sagt der dann in 5-7 Jahren, ...
Die Frage ist: Fällt dessen Verschleppen auf die Mieter zurück, weil der Zwangsumbau dann möglicherweise in eine Zeit fällt, in der die Kostenerstattung für den Umbau ausgelaufen/abgeschafft ist und der Vermieter dann gezwungen sein wird, die Kosten durch Mieterhöhungen wieder einzufahren?

Ich finds auch gefährlich, dabei von "Wertsteigerung" zu sprechen. Wenn das viele Leute machen, ergibt sich daraus eine kulturelle Rechtfertigung für Mietsteigerungen - der Wert sei ja "gestiegen". Es geht um Werterhalt. Es geht darum, dass auch in 10 Jahren noch ein Internetanschluss in den Wohnungen vorhanden sein wird.
 
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bart0rn schrieb:
FttH = Fiber to the Home
Die Grafik ist ja genial:) Sehr gut erklärt.
Ergänzung ()

Vor 1 Woche wurde hier leider von EON/Westconnect vom Vermieter Glasfaser gelegt, Telekom 1&1 würde ich drüber nachdenken, aber die unseriösen Westconnect bekomen von mir keinen Vertrag. Bleibe ich lieber bei DSL.
Wenn es Telekom/1&1 oder Vodafone ist und O2 kann man meistens ohne Sorge buchen. Nur so Firmen wie Westconnect würde ich sein lassen, prüfe mal 1&1 über Trustpilot. Westconnect hat und 28% Zufriedenheit.
Ergänzung ()

DLMttH schrieb:
In allen Fällen muss der Eigentümer irgendwie ja gesagt haben. Was sagt dein Vermieter zum Thema? Meiner sagt NEIN ;)
Vor einer Woche wurde hier Westconnect ausgebaut, es hing nur ein Zettel an der Wand ich schrieb die Ausbaufirma sowie meinen Vermieter an, leider hat keiner von beiden auf die E-Mail bis heute reagiert.
Da der Hausmeister dabei war gehe ich mal davon aus das es in Ordnung war, werde aber keinen Vertrag buchen bevor Westconnect nicht die Leitung für 1&1 oder Telekom frei gibt, dann überlege ich es Westconnect klares nein von mir.
 
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Ja, alles ganz schlimm mit Westconnect, hab ich schon verstanden. Kannst ja dann in einem Jahr oder so bei Vodafone, 1&1 oder so dein Internet bestellen.

Geht es hier aber nicht drum, wer den 300er Tarif von 1&1 angeboten bekommt, bei dem handelt es sich nicht um Westconnect. 1&1 verbleibt dort ja noch bei den alten Tarifstufen mit 50/100/250/500 Mbit/s.
 
wagga schrieb:
Telekom 1&1 würde ich drüber nachdenken, aber die unseriösen Westconnect bekomen von mir keinen Vertrag. Bleibe ich lieber bei DSL.
Wenn es Telekom/1&1 oder Vodafone ist und O2 kann man meistens ohne Sorge buchen. Nur so Firmen wie Westconnect würde ich sein lassen, prüfe mal 1&1 über Trustpilot. Westconnect hat und 28% Zufriedenheit.
Wir hatten dich bereits darüber informiert, dass die Telekom auch keine guten TP Wertungen hat und du verteidigst die wirklich noch?
https://de.trustpilot.com/review/www.telekom.de

https://de.trustpilot.com/review/www.westconnect.de

Wie repräsentativ nur 50 Bewertungen bei Eon sind, kann sich darüberhinaus eigentlich auch jeder denken.
 
RedPanda05 schrieb:
Wie repräsentativ nur 50 Bewertungen bei Eon sind, kann sich darüberhinaus eigentlich auch jeder denken.
Vorteil ist bei Telekom kann ich inzwischen jederzeit raus wenn es Probleme gibt bei EOn wäre ich erstmal 2 Jahre drin auch wenn ich 2 Jahre gar kein Internet hätte.
 
wagga schrieb:
Vorteil ist bei Telekom kann ich inzwischen jederzeit raus wenn es Probleme gibt bei EOn wäre ich erstmal 2 Jahre drin auch wenn ich 2 Jahre gar kein Internet
???
Bei der Telekom werden schlicht die 24 Monate Mindestvertragslaufzeit abgelaufen sein. Das wäre bei Eon nicht anders.
Und natürlich hast du diverse rechtliche Mittel, wenn du gar kein Internet bekommen solltest.
 
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wagga schrieb:
bei EOn wäre ich erstmal 2 Jahre drin auch wenn ich 2 Jahre gar kein Internet hätte.
Was für einen Stuss verbreitest du hier eigentlich?

Wenn ein Provider dir kein funktionierenden Internet-Anschluss liefern kann ist der Provider seinen Vertraglichen Pflichten nicht nachgekommen und es kann ohne Frist gekündigt werden mit eine Beschwerde an die Bundesnetzagentur.

Das zählt bei jedem Provider, da das geltendes Recht ist.

Hör also auf hier so einen Schwachsinn zu verbreiten.
 
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wagga schrieb:
Vorteil ist bei Telekom kann ich inzwischen jederzeit raus wenn es Probleme gibt bei EOn wäre ich erstmal 2 Jahre drin auch wenn ich 2 Jahre gar kein Internet hätte.
Dir ist bewusst das ein Vertrag aus zwei Willenserklärungen besteht und beide Parteien entsprechende Pflichte erfüllen müssen. Der "Anbieter" liefert, der "Kunde" zahlt. Wenn der Anbieter nicht liefert, kommt er seiner vertraglichen Pflicht nicht nach. Entsprechend kannst du kündigen. Ohne Frist. Und zahlen musst du natürlich auch nicht, weil du zahlst für die Leistung. Keine Leistung, kein Geld.
Das ist einfaches Vertragsrecht.
 
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Efaniel schrieb:
FTTH heisst, dass ein Anschluss bis in die Wohnung mittels Glasfaser gelegt wird.

Normalerweise bekommt man vorher vom Vermieter eine Info über den Ausbau und dann auch vom Ausbauer selbst mit der Bitte einer Terminabsprache, damit die Glasfaser-Leitung direkt in die Wohnung gelegt werden kann.
Weder von Vermieter noch von Hausverwaltung liegt eine Info vor.
Im übrigen habe ich festgestellt, das trotz des persönlichen Stils des Schreibens, dieses wohl in einigen Gebäuden hier im Briefkasten gelegen hat.
 
Das heißt trotzdem nicht, dass es nicht stattfindet. Ich würde die Hausverwaltung kontaktieren und fragen, die müssen es Wissen, denn diese müssen im Endeffekt eine Gestattungserklärung zum Anschluss geben. Ohne die, darf ein ISP sowieso nicht ausbauen ansonsten macht er sich strafbar und das rummst richtig im Karton wenn sowas passiert.

Wenn du Werbung erhälst die sogar mit deinem Namen versehen ist, dann handelt es sich rechtlich auch immer um ein verbindliches Angebot.
Meist steht da dann auch ein Ablaufdatum ansonsten wäre es rechtlich ein Allgemeines Angebot und hat keinerlei rechtlichen Bestand
 
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Habe tatsächlich den Briefkopf erst nach Stunden gelesen, weil der Rest so klang, als parkten die Bagger schon an der nächsten Straßenecke.
Im übrigen rechne ich nicht mit FttH, da ich in einem Mietshaus mit gut 2 Dutzend Bewohnern lebe.
 
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