Wie am besten Aktivmonitore mit dem PC verbinden?

Nein, bezüglich MIDI.

Der Subwoofer wird wie gesagt direkt mit dem Stereo-Output (6,3mm Buchsen) auf der Hinterseite des Interfaces gespeist. Vom Subwoofer aus wird das Signal dann durchgeschleift. Heißt, die Monitore kommen an den Subwoofer. Funktioniert im Grunde genau so wie bei Desktop 2.1 Systemen.
 
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@Der Kabelbinder

Wegen der MIDI-Schnittstelle hat er sich jetzt das Scarlett 2i4 2nd Gen bestellt, dazu die passenden Kabel,
die @kling1 verlinkt hat. Das mit dem Anschluss eines Subwoofers ist jetzt soweit auch klar, doch da will
er erstmal testen, ob ihm die beiden Boxen vom Klangvolumen her vielleicht schon ausreichen.
 
Das Scarlett Interface funktioniert bestens mit den daran angeschlossenen Boxen und dem Yamaha Keyboard.
Ich war bei den ersten Tests der Boxen zugegen und kann sagen: Meine Güte, die Dinger liefern schon richtig guten Sound ab, so viel ist sicher. :)

Das "Suchtpotential" des druckvollen Sounds hat jetzt bei meinem Kumpel dazu geführt, dass er es mit einem
zusätzlichen Subwoofer probieren will. Der muss nun nicht zwangsläufig auch von Dynaudio stammen, denn der
Preis ist doch erheblich für deren "kleinsten" Subwoofer. Wir haben uns daher mal im Netz nach Alternativen
umgesehen und sind auf diesen hier aufmerksam geworden https://www.thomann.de/de/jbl_lsr_310_s.htm

Die Kundenbewertungen bei Thomann lesen sich ja ziemlich wohlwollend, sodass man den Eindruck hat,
damit nichts grundsätzlich falsch zu machen. Was denkt ihr?
 
@Der Kabelbinder

Tja, was soll ich dazu sagen. Er will kein Tonstudio aus seinem Zimmer machen, sondern einfach nur mal testen,
ob ihm der Subwoofer noch zusätzliche "Glückshormone" bescheren kann. Zumindest in Zeiten, wo seine Eltern
nicht daheim sind... (Einliegerwohnung im Einfamilienhaus) Dazu muss man noch sagen, dass auch ein Partykeller
existiert, den er gerne mal mit dem Soundequipment zusammen mit Freunden zwecks Feiern nutzen möchte.
Dort ist "seniorentaugliche Musikuntermalung" aus kleinen Deckenlautsprechern installiert, also nichts, was bei
Bedarf auch mal etwas mehr Dynamik ins Soundgeschehen bringt. Das Boxen-Setup würde also - etwas überspitzt formuliert - nicht nur statisch für audiophiles Abhören genutzt, sondern soll dann auch für diesen Zweck herhalten. Das geht dank dem Soundinterface ja auch am Notebook ohne den PC abkabeln und herumschleppen zu müssen.

Falls sich das Unterfangen tatsächlich als sinnlos herausstellen sollte, kann er ja von seinem Rückgaberecht Gebrauch machen und das Gerät zurücksenden. Also anders gefragt: Spricht deiner Ansicht nach grundsätzlich
etwas gegen den JBL Subwoofer im Verbund mit den Dynaudio Lautsprechern?
 
Okay, dann steht die Ausgewogenheit des Systems wohl auch nicht an oberster Stelle.

Ob ein Sub den gewünschten Effekt bringt, muss man natürlich probieren.

Konkrete Empfehlungen kann ich an der Stelle leider nicht geben.
 
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Okay, dann wird er es mit dem JBL probieren. Versuch macht klug. Der Test auf Bonedo liest sich ganz vielversprechend, speziell auch was über den "XLF-Modus" des Subwoofers gesagt wird.

Zitat: Der XLF-Mode schafft es tatsächlich, einem das Klanggefühl eines typischen Clubs zu vermitteln.

https://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/jbl-lsr310s-test.html

Das könnte sich im Partykeller als nützlich erweisen. :) Er wird es ja bald hören, oder im Tiefbass eher
spüren, ob sich die Investition gelohnt hat.
 
@Der Kabelbinder

Wir haben den JBL Subwoofer gestern mit seinen verschiedenen Möglichkeiten zur Klangeinstellung
getestet. Ergebnis: Der ergänzt die Dynaudio Boxen wunderbar im Tiefbass, sodass man tatsächlich
den Eindruck hat, jene sehr tiefen Frequenzen "im Bauchraum" zu spüren. Speziell dieser XLF-Mode
hinterlässt bei mir ein echtes Aha-Erlebnis, denn der zaubert ein wirklich imposantes "Club Feeling"
ins heimische Wohnzimmer. Insofern deckt sich mein Empfinden da auch mit der auf Bonedo getroffenen
Aussage. Bei hohen Pegeln ist das dann so intensiv, dass ich den Subwoofer für eine Wohnung im
Mehrfamilienhaus als schlichtweg nicht geeignet einstufe. Es sei denn, man legt Wert auf den Besuch
der Ordnungshüter und den daraus resultierenden Geldstrafen... Ich übertreibe hier durchaus nicht;
das durch den Sub erzeugte "Beben" muss man halt selbst mal gespürt haben. Es ist schon verblüffend,
welchen "Druck" dieser - ja nicht unbedingt riesige - Kasten hervorbringen kann.

Mein Kumpel ist jedenfalls glücklich mit der Soundlösung und ist jetzt am Experimentieren, inwieweit
er mit Tools (Stichwort Equalizer APO) noch an seinem individuellen Sound basteln kann. Das Krabbeln
auf allen Vieren um die optimale Position des Subs zu orten eingeschlossen. Na ja, wenns denn Spaß
macht, warum nicht!? :)
 
Freut mich, dass er Bass kann ... darf man von einem Sub ja auch erwarten ;)

Stichwort EQ APO:
Habt ihr schonmal über eine Raumkorrektur nachgedacht? Damit kann man den Klang noch besser an die räumlichen Gegebenheiten anpassen. Zum Einmessen reicht auch schon ein günstiges Behringer.

Kommt gerade dem Bass zu gute!
 
Der Kabelbinder schrieb:
Freut mich, dass er Bass kann ... darf man von einem Sub ja auch erwarten ;)

Stichwort EQ APO:
Habt ihr schonmal über eine Raumkorrektur nachgedacht? Damit kann man den Klang noch besser an die räumlichen Gegebenheiten anpassen. Zum Einmessen reicht auch schon ein günstiges Behringer.

Kommt gerade dem Bass zu gute!

Ich hatte deinen letzten Kommentar weitergeleitet und er sorgte für Interesse. Meinst du mit Einmessen, das mit
einem Mikrofon anstatt dem eigenen Gehör zu probieren? Mein Kumpel ist sehr experimentierfreudig, schreibfreudig ist er weniger, was ich ihm aufgrund seiner Legasthenie aber durchaus nachsehe. Wer möchte schon gerne ständig durch den Kakao gezogen werden. Auf der anderen Seite besitzt er das Talent Musik nach Gehör auf seinem Keyboard exakt nachzuspielen. Na ja, das sei aber nur erwähnt und es hat nichts mit der folgenden Frage zu tun.

Er hat ein Rode NT1-A Mikrofon zum Aufnehmen. (Falls) Ist das geeignet für den Zweck?

https://geizhals.de/r-de-nt1-a-a183277.html
 
Hey,

das NT1-A ist leider nicht geeignet. Dafür bräuchte man ein lineares Messmikrofon. Zum Beispiel ein ECM-8000 (im günstigsten Fall). Als Software könnt ihr Room EQ Wizard (REW) verwenden. Damit kann man ein Wasserfalldiagramm generieren und den Pegel sowie die Nachhallzeiten über das gesamte Spektrum auswerten. Wenn das System einen festen Platz bekommt, dann lohnt es sich, eine Korrekturkurve mit dem Equalizer zu generieren. Diese kann man dann als Textdatei exportieren und zum Beispiel in EQ Apo unter Windows auf ein beliebiges Ausgabegerät anwenden. Ohne Windows wirds mit der Korrektur eher schwierig. Dann wird wahrscheinlich neue Hardware nötig, die für gewöhnlich ziemlich teuer ist. Oder man nimmt einfach einen AV-Receiver mit Audyssey. Die sind etwas bezahlbarer.
Weiteres dazu:
https://av-wiki.de/raumkorrektur

Im Prinzip machst du dabei nichts anderes, als die akustischen Unzulänglichkeiten des Raumes auszugleichen, die den Frequenzgang an vielen Stellen verbiegen. Das Ergebnis ist im Optimalfall ein absolut linearer Frequenzverlauf ohne störende Berge und Täler. Vor allem im Bassbereich, wo die Raummoden schnell für eine starke Imbalance sorgen, kann sich das positiv bemerkbar machen. Die meisten DSPs bieten danach auch noch die Möglichkeit, den Klang den eigenen Vorstellungen entsprechend anzupassen. Heißt, du kannst die Korrekturkurve dann noch in Richtung einer Badewanne verlagern, um wieder eine etwas spaßigere Abstimmung zu bekommen.

Eigentlich sollten derartige Maßnahmen auch mit einer "physischen" Raumbehandlung (Absorber, Diffusoren, Basstraps etc.) einhergehen. Aus wohnlichen und finanziellen Gründen belassen es die meisten jedoch bei einer Korrektur per Equalizer ... was, wenn man es richtig macht und sich die Raumsituation nicht ständig verändert, auch zu sehr guten Ergebnissen führen kann.

Eine Korrektur mit dem eigenen Gehör ist nur schwer möglich. Man kann sich zwar manuell durchs Frequenzspektrum sweepen (Sinustöne rauf- und runterlaufen lassen). Allerdings wird es dann sehr schwierig, immer die gleiche Lautstärke abzustimmen und vor allem abrupte Änderungen im Spektrum zuverlässig zu erkennen. Es ist nicht unmöglich, aber zeitlich nunmal sehr aufwändig und praktisch äußerst fehleranfällig.

Das soweit zur Theorie ;)
 
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