Original erstellt von TeddyBiker
Wir können, und wollen seine Faul- und Bequemlichkeit nicht weiter unterstützen und haben nun endgültig, nach etlichen *gelben Karten* unsere Drohung wahr gemacht.
Er wird unser Haus verlassen müssen.
Wie seht Ihr die Sache, haben wir unseren Sohn verloren?
Ist das zu hart?
moin @Teddy
Ich bin da leider ganz und garnicht @Zimtzieges Meinung, sondern finde, das Du den einzigst gangbaren Weg beschritten hast. Beratungsstellen usw. sind blabla, wenn nicht ein Interesse von der betroffenen Seite da ist.
ich habe das selbe mitgemacht, alles probiert, Lehrstellen besorgt usw. nichts hat gefruchtet, dann zog auch ich die Konsequenz, entweder Lebensstil ändern oder das nest verlassen...er wurde dann auch gegangen... am Anfang war Er auch noch grosskotzig.."ich schaffe alles was ich will"...aber wie es im Leben nunmal ist, holte auch Ihn die Realitaet ein und er bemerkte zu seinem Erstaunen, das man ohne Leistung in dieser Gesellschaft ein Nichts ist.
Da war nichts mehr mit Freunden in Diskos abhängen, oder wie die anderen ein Auto fahren usw. Essen und trinken muss man auch, das alles lernte Er eben auf die selbgewählte harte Art.
Das Ende vom Lied war, das Er gesprächsbereit wurde, sich öffnete und auch BEGRIFF, worum es in diesem Leben geht..naja Er hat dann eine etwas verspätete Ausbildung als Werkzeugmacher begonnen und auch durchschnittlich abgeschlossen, nun arbeitet Er schon seit ein paar Jahren in einem Automobilwerk, hat eine eigene Wohnung, Freundin und ist zufrieden.
Nach seiner eigenen Aussage, bestätigte Er meine damalige Entscheidung, ohne Die er wohl kaum, diese Einsichten ins real live bekommen hätte...
Es war zugegebener Massen nicht leicht, diese Entscheidung zu fällen, musste auch mit meiner Frau darum kämpfen, aber im Nachinhein, war es die einzigst richtige...ein Kind verliert man nicht dadurch, ausser man hat schon von Anfang an ein gestörtes Verhältnis zu seinen Kindern, wovon ich bei Dir nunmal nicht ausgehe.
Mein Rat...ziehe das durch und lass Ihn seine eigenen Erfahrungen machen, nur so wird Er kapieren, das man im Leben etwas leisten muss um etwas zu bekommen.
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@Zimtziege, deine Überschrift "verlorene Söhne" ist mir etwas zu dramatisch, sowas sind normale Phasen einer Entwicklung, da ist noch lange nichts verloren...
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MfG Fairy